Aktuelles / Entwicklungen - Klebetechnik / Flüssigdichtsysteme

26.11.2019
Schnell härtender Epoxid-Klebstoff für hohen Durchsatz

Der neue Epoxid-Klebstoff Vitralit®  UC 6025 von Panacol kann aufgrund einfacher Dosierbarkeit und sehr guter UV-Härtungseigenschaften sehr schnell appliziert werden und ist für den Einsatz in vollautomatisierten Fertigungslinien geeignet.

Vitralit®  UC 6025 ist ein 1K-Klebstoff auf Epoxidbasis und wurde speziell für den Einsatz in der Kosmetikindustrie entwickelt. Er verfügt über eine optimale Viskosität für spaltfüllende Anwendungen, ist geruchlos und leicht dosierbar. Er kann mit UV-Licht oder sichtbarem Licht innerhalb von nur wenigen Sekunden ausgehärtet werden. Zur Prozesskontrolle ist mit Vitralit®  UC 6025 F eine fluoreszierende Version des Klebstoffs erhältlich. Für beide Prozesse eignen sich die hauseigenen Strahler der Dr. Hönle AG. Ausgehärtet weist Vitralit®  UC 6025 eine hohe Haftung zu ABS, Aluminium und Glas auf.

Panacol-Elosol GmbH, Vitralit® UC 6025.
Panacol-Elosol GmbH, Vitralit® UC 6025.
19.11.2019
Neues Klebeband für niederenergetische Oberflächen

Das neue 3M VHB LSE-Klebeband ermöglicht es, Materialien mit geringer Oberflächenenergie einfach, effizient und zuverlässig zu kleben.

Auch unter anspruchsvollen Bedingungen zeichnet es sich durch unkomplizierte Verarbeitung, hohe Strapazierfähigkeit und gute Chemikalien-Beständigkeit aus. Damit eröffnet es Konstrukteuren neue Designfreiheiten.  Das VHB LSE-Klebeband erreicht ohne Haftvermittler auf Kunststoffen wie PP, TPO oder TPE und auf glas- und carbonfaserverstärkten Verbundmaterialien mit geschlossener Oberfläche sehr gute Klebeleistungen. Da der Einsatz des Klebebands somit den Prozessschritt für den Haftvermittler überflüssig macht, bewirkt es eine Steigerung von Effizienz, Produktivität und Arbeitssicherheit. Bereits ab 0 °C bietet das neue Klebeband eine sehr gute Soforthaftung, wenn der Untergrund frostfrei ist. So kann es auch in kalten Umgebungen schnell und unkompliziert eingesetzt werden, z.B. im Außenbereich oder in ungeheizten Fabrikgebäuden. Sein Acrylatklebstoff widersteht nach der Klebung niedrigen, hohen und wechselnden Temperaturen. Die kurzfristige Temperaturbeständigkeit des Klebstoffes beträgt +150 °C, langfristig liegt sie bei +100 °C. Zudem ist das Material beständig gegen Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung oder Feuchtigkeit und verfügt über eine gute Beständigkeit beim Kontakt mit Lösemitteln und Salzwasser. Werden verschiedene Werkstoffe im Mix gefügt, nimmt das Klebeband durch seine Visko-elastizität unterschiedliche Wärmeausdehnungen auf und baut Spannungen ab. Es ist damit für vielfältige Multi-Material-Verbindungen geeignet. Das Klebeband haftet nicht nur auf niedrig- und mittelenergetischen Werkstoffen, sondern auch auf Metall, Glas, lackiertem Holz und vielen weiteren Untergründen. Egal ob bei der Konstruktion von Spezialfahrzeugen, bei der Anbringung von Dichtungen und Versteifungselementen oder bei der Montage von Paneelen und dekorativen Elementen – das neue Klebeband bietet eine bislang unerreichte Designfreiheit. Es ist in den Stärken 0,6 mm, 1,1 mm und 1,6 mm erhältlich.

3M Deutschland GmbH, VHB LSE-Klebeband.
3M Deutschland GmbH, VHB LSE-Klebeband.
19.11.2019
Hot Melts im Fokus

Mehr als 225 Teilnehmer aus 20 Ländern nahmen am 44. Münchener Klebstoff- und Veredelungs-Symposium 2019 teil und diskutierten neueste Entwicklungen und Trends in Rohstoffen, Verarbeitung und Anwendungen.  

Die Vorträge der Opening Session bildeten dabei den Auftakt der 44. Ausgabe des Symposiums unter dem diesjährigen Fokusthema „Hot Melt Adhesives“. In mehr als nur einem Vortrag wurden die Dringlichkeit und die Relevanz von tragfähigen Hot Melt-Zukunftslösungen - vor allem auch im Hinblick auf die anhaltenden Diskussionen und Gesetzgebungsverfahren rund um die Circular Economy mit den Schlagwörtern re-duce, re-use, re-pair, re-furbish und re-cycle - , die den Antrieb für Entwicklungen bilden, dargelegt. Stephan Hinterwaldner hob dabei in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung des Debonding neben dem Bonding von Klebeverbindungen aller Arten und Materialien hervor und regte dabei alle Beteiligten an, mehr Mut zur Kreativität in der Klebetechnik zu entwickeln. Weitere Themen des  Programm waren: Reduktion der Schmelzklebstoffmenge durch fortgeschrittene, zukunftsfähige Rohstoffe – erörtert u.a. in den Beiträgen von Evonik Resource Efficiency „Amorphous Poly-Alpha-Olefins (APAOs) in New Hot Melt Applications“ , von Sasol mit „Der Einsatz von FT-Wachs als leistungsverbessernder Zusatz in der neuen Generation von Klebstoffen für non-woven-Hygieneprodukte“, Lanxess mit „Advancements in Low Free Isocyanate Prepolymer Designs for Reactive Adhesives Systems” sowie von Dow Europe mit „Creating Innovation: Polar and Non-Polar Olefin Copolymers for the Hot Melt Adhesives Industry“. Verbesserte Technologien in Maschinen- und Anlagenbau wurden z.B. im Gemeinschaftsvortag der TU Braunschweig und Adtracon mit „3D-Applikation von nachvernetzendem Schmelzklebstoff“ dargestellt sowie in der Vorstellung des „Planetwalzenextruders in der Klebstoffherstellung“ von Entex Rust&Mischke. Darüber hinaus gab es einen Beitrag von Malvern Panalytical zur „Ermittlung viskoelastischer Eigenschaften von Hot Melts mittels Rotations- und Oszillationsrheometrie – wie interpretiert man die Messkurven?“. Weitere Entwicklungen bei den (Layer-) Materialien waren ebenso Thema wie das Recycling von Schmelzhaftklebstoffen in Verpackungen und anderen Anwendungen. Darüber berichteten Onusseit Consulting im Vortrag „Recyclinggerecht Kleben mit Schmelzklebstoffen“ und das Fraunhofer Institut IVV u.a. mit „Recyclinggerechte Verpackungskonzepte und Verfahren“. In 2020 wird das 45. Münchener Klebstoff- und Veredelungs-Symposium vom 26. bis 28. Oktober  stattfinden - fokussiert auf die Themenbereiche Kleben – Converting – Drucken. Dabei sollen alle Klebstoffsysteme bzw. -technologien, Rohstoffe, Anwendungen sowie Verfahrenstechniken, hauptsächlich für Papier, Plastik, Folie, Selbstklebematerialien, Tape und Label, Verpackung, Coating und Laminierung sowie non-woven bezogene Anwendungen abgedeckt werden.

05.11.2019
Klebtechniktrends für E-Mobility

Der Schwerpunkt des Gluing Symposiums von Dürr im Oktober lag auf neuer Applikationstechnik, mit der sich Batteriemodule effizient in Serie herstellen lassen.

Für die komplexen Einzelschritte in der Fertigung benötigt man viel Prozess-Know-how, denn Batteriemodule müssen geschützt, gekühlt sowie korrosionsfest abgedichtet werden. Zudem sollen sie crashsicher sein und möglichst wenig zum Gesamtgewicht beitragen. Dabei erfordern Elektromobilität und die Individualisierung von Fahrzeugen angepasste oder sogar völlig neue Prozesse in der Automobilproduktion. Klebeapplikationen spielen dabei eine bedeutende Rolle. Auf dem Gluing Symposium stellten die Dürr-Experten eine Komplettlösung in der Applikationstechnik für Batterieverklebung vor, bei der Verfahren aus dem Rohbau und aus der Endmontage zum Einsatz kommen. In Live-Vorführungen gab es u.a. die Verklebung von Batterieabdeckungen zu sehen sowie den automatisierten Klebstoffauftrag von 2K-Material für Batteriezelle und Spaltfüllung (gap filler). Neben der Batteriefertigung standen Best-Case-Szenarien im Rohbau und in der Endmontage im Fokus. Hohe Effizienz ist ein Thema, das sich durch alle Prozessschritte zieht. Steppnahtapplikationen z.B. unterbrechen die Naht und sichern so die Qualität der Schweißpunkte, sparen Material ein und vermeiden durch den geringeren Materialauftrag eine Verschmutzung der Bauteile bei der Applikation. Diese Anwendung wurde ebenso gezeigt wie moderne Verfahren zur 3D-Inspektion und Prozesskontrolle sowie auch neue Applikatoren für 1K- und 2K-Klebstoffsysteme. Auch geschwindigkeitsabhängige Dosiertechnik für effiziente Prozesse sowie Lösungen zum Wärmemanagement der hochviskosen Materialien wurden präsentiert. Am Beispiel der Seitenscheibenklebeanlage des Zwickauer VW-Werks erfuhren die Teilnehmer, wie eine Gluing-Lösung im Line-Tracking-Betrieb aussehen und so den Automatisierungsgrad der Endmontage steigern kann. Abgerundet wurde das Themenspektrum der Veranstaltung mit der Vorstellung von neuen digitalen Analysetools und Wartungssoftware aus der Produktfamilie DXQ von Dürr, mit denen sich Anlagen intelligent steuern, überwachen und warten lassen.

31.10.2019
Studie: Globaler Formed-in Place (FIP)-Markt 2013 - 2026

Der Bericht von Apex Market Reports bietet detaillierte Einblicke, Umsatzdetails und andere wichtige Informationen über den globalen Formed-in-Place (FIP)-Dichtungsmarkt sowie die verschiedenen Trends, Treiber, Beschränkungen, Chancen und Risiken im Zielmarkt bis 2026.

Der FIP-Marktbericht deckt Faktoren wie Größe, Anteil und Prognose (Wert und Volumen) nach Regionen, Top-Playern, Produkttypen und Anwendungen ab, ist mit historischen Daten unterfüttert und stellt Prognosen für die Jahre 2019 bis 2026 auf. Der Bericht umfasst ausführliche Beschreibungen, Wettbewerbsszenariien, ein breites Produktportfolio von Schlüsselanbietern und die Geschäftsstrategie der Wettbewerber sowie deren SWOT-Analyse, Umsatz, Verkauf und Porter's Five Forces Analysis. 

Originaltext übersetzt mit www.DeepL.com/Translator

Zur Studie: https://www.apexmarketreports.com/Heavy-Industry/global-form-in-place-fip-gaskets-market-by-398023#summary

31.10.2019
Deutsche Klebstoffindustrie mit verlangsamtem Wachstum

Die deutsche Klebstoffindustrie hat das Geschäftsjahr 2018 laut Industrieverband Klebstoffe e.V. (IVK) in einem wirtschaftlich herausfordernden Marktumfeld mit einer Umsatzsteigerung abgeschlossen.

Zwar blieb die Klebstoffindustrie hinter ihren Erwartungen zurück: Mit allen Klebstoffsystemen konnte aber dennoch ein Plus von nominal 3% verzeichnet und damit ein Gesamtumsatz von ca. 4 Mrd. € erzielt werden.  Gründe hierfür waren eine weltweite Abkühlung der Industrieproduktion und die dadurch bedingte sinkende Nachfrage nach Klebstoffen im 2. Halbjahr 2018. Darüber hinaus musste sich die deutsche Klebstoffindustrie Herausforderungen in den Bereichen Verfügbarkeit von Schlüsselrohstoffen, Wechselkurseffekte, geopolitische Risiken, Transportkapazitäten sowie dem Fachkräftemangel stellen. Mit einer produzierten Menge von 955.000 t Klebstoffen hat die deutsche Klebstoffindustrie im Jahr 2018 die Vorjahresproduktion um 2% übertroffen. Besonders die Produktgruppen Klebstoffe auf Basis natürlicher Polymere (8%), aber auch sonstige Klebstoffe (21%) konnten einen Zuwachs erzielen. Zu den wichtigsten Abnehmermärkten zählen im Inland und Export neben dem Bauhauptgewerbe das verarbeitende Gewerbe wie z.B. Papier & Verpackungen, Holz & Möbel oder Maschinen- & Anlagenbau. Auch im laufenden Wirtschaftsjahr sieht sich die deutsche Klebstoffindustrie weiterhin in einem heterogenen Umfeld. Die nochmals nach unten korrigierten Konjunkturindikatoren bestätigen die weiterhin rückläufige Wachstumsprognose aufgrund wirtschaftlicher und geopolitischer Risiken wie der Eskalation von Handelskonflikten oder der Brexit-Frage. Hinzu kommt eine Abkühlung der weltweiten Industrieproduktion, die sich deutlich am abflauenden globalen Industrieproduktionsindex (IPX) zeigt, der auch für die deutsche Industrie negativ ausfällt. Trotz einer stabilen Rohstoff-Situation und eines moderaten Anstiegs des globalen BIP begünstigen die anhaltenden Risiken die zunehmende Eintrübung der Abnehmerindustrien für Klebstoffe. Die Stimmung der Klebstoffindustrie ist daher tendenziell weniger optimistisch als im Vorjahr. Die aktuell zu verzeichnende Abschwächung in den Abnehmerbranchen Automobilbau und Elektronik wird sich im Hinblick auf die Elektromobilität und die CO2 -Emissionen-Thematik in den kommenden Jahren wieder deutlich zum Positiven wandeln. Grund zu dieser Annahme gibt eine aktuelle Studie des Umweltverbands`European Federation for Transport und Environment, die einen rasanten Anstieg der Produktion innovativer elektrischer Mobilitätskonzepte in den kommenden fünf Jahren auf Grundlage von Produktionsplänen verschiedener Autohersteller voraussagt [1]. Weiteres Indiz für einen Anstieg der Nachfrage sind die 2020 in Kraft tretenden Emissionsminderungsziele und Normen für Pkw in der EU, die Autohersteller dazu verpflichten, die Emissionen aller Neuwagen bis 2025 um 15% und bis 2030 um 37,5% zu senken [1]. Klebstoffe werden weiterhin integraler Bestandteil des Prozesses sein, da sie sowohl im Leichtbau als auch im Bereich der E-Auto-Batterie eine substanzielle Rolle übernehmen. Neben Elektrofahrzeugen ist die Klebtechnik auch Schlüsseltechnologie für weitere Mobilitätskonzepte wie Hybrid- oder wasserstoffangetriebene Modelle. Welche Richtung die Automobilindustrie in den kommenden Jahrzehnten auch einschlagen wird, Kleb- und Dichtstoffe werden dabei eine maßgebliche Rolle spielen und weitere innovative Lösungen für noch mehr Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit ermöglichen. 

[1] („Electric surge: Carmaker’s electric car plans across Europe 2019-2015.“ (Published: July 2019, © 2019 European Federation for Transport and Environment AISBL)

24.10.2019
bdtronic erhält E-Mobility-Großauftrag

Für die Premium Platform Electric (PPE) von Audi wird bdtronic in den kommenden Jahren umfangreiche Anlagen für die Elektromotorenproduktion liefern.

Seit 2008 entwickelt bdtronic eine spezielle Imprägnierungs-Technologie, die zur Herstellung hocheffizienter Elektromotoren benötigt wird. Das Unternehmen bietet verschiedene Maschinenkonzepte für die Träufelimprägnierung von Hybrid/Elektro-Motoren an und hat mehrere Großserienmaschinen bei deutschen Tier1-Automobilzulieferern und mehrere Kleinserien-Imprägniermaschinen an deutsche Autobauer geliefert und installiert.

bdtronic GmbH, Großauftrag Audi.
bdtronic GmbH, Großauftrag Audi.
23.10.2019
Technische Bauteile effizient abdichten

Für Bauteile mit sehr hohen Dichtigkeits- und Temperaturanforderungen setzt Pöppelmann K-TECH®  die Spritzgießverarbeitung von 2K-Flüssigsilikonkautschuk (Liquid Silicone Rubber/LSR) ein. Das Verfahren ergänzt das Programm an Abdichtverfahren für unterschiedlichste Einsatzzwecke.

LSR weist exzellente Eigenschaften im Druckverformungstest auf und zeichnet sich durch eine gute Witterungs-, Alterungs- und UV-Beständigkeit sowie Geruchsneutralität aus. Es ermöglicht ein sicheres Abdichten bei hohen Toleranzen. Mit der 2K-LSR-Technologie lassen sich unterschiedliche Materialien in einem Verfahren prozesssicher und vollautomatisch umspritzen. Weitere Montageschritte entfallen. Je nach Materialpaarung kann neben der Dichtungsfunktion ein chemischer Haftverbund zwischen Hart- und Weichkomponente erzielt werden. Der vollautomatische, einstufige Prozess überzeugt bei hohen Stückzahlen durch eine besondere Wirtschaftlichkeit. Mit dem LSR-Abdichtverfahren bietet man eine perfekt funktionierende, hochwertige Lösung, die sich besonders für komplexe und anspruchsvolle Anwendungen eignet. Das LSR-Verfahren wird unter anderem für E-Fahrzeuge im Bereich der Batterietechnologie eingesetzt. Hier sind technische Kunststofflösungen erforderlich, die eine extreme Belastbarkeit aufweisen müssen. So bietet LSR u.a. einen zuverlässigen Schutz gegen Hitze und Chemikalien. Das LSR-Verfahren ergänzt das Gesamtportfolio an Dichtungs-Lösungen von Pöppelmann K-TECH® , die ein zuverlässiges Abdichten von Bauteilen ermöglichen. Dazu gehören darüber hinaus z.B. ortsgeschäumte PUR-Dichtungen (Formed In Place Foam Gasket – FIPFG), bei denen die Dichtung im Formteil an Ort und Stelle des Dichtungssitzes entsteht. Ebenso zählen Montage-Dichtungen und das 2K-Spritzgießen dazu, welches jetzt um die Silikon-Anwendung erweitert wurde und eine Verbindung unterschiedlicher Materialien, sogar von Kunststoffen mit gegensätzlichen Eigenschaften, erlaubt. 2K-Dichtungen werden in einem Fertigungsschritt direkt an das Bauteil gespritzt, passen sich individuell der Kontur an und lassen sich für komplexe Bauteilgeometrien einsetzen.

Pöppelmann Kunststoff-Technik GmbH & Co KG, K-TECH®/LSR.
Pöppelmann Kunststoff-Technik GmbH & Co KG, K-TECH®/LSR.
23.10.2019
Kompakte LED-Aushärtungslampe

Die platzsparende UV-Lampe für die Klebstoff-Aushärtung DELOLUX 503 von DELO wurde für industrielle Klebanwendungen mit kleinen Flächen und sekundenschnellen Serienprozessen konzipiert.

Die zunehmende Miniaturisierung erfordert kompaktere Produktionsanlagen. Beim Entwickeln der neuen Lampe wurde daher auf ein besonders geringes Einbaumaß geachtet. Zudem weist die Lampe eine Besonderheit auf: Sie leuchtet schräg nach unten, wodurch sie nicht auf einer Ebene mit den zu verklebenden Bauteilen eingebaut werden muss. Dies erhöht den Bewegungsfreiraum von Achsen oder Greifern und erleichtert die Integration in komplexe Anlagen. Mit einem typischen Arbeitsabstand von 15 mm belichtet die DELOLUX 503 eine Fläche von 18 mm x 6 mm. Die Hochleistungs-Punktlichtquelle gibt es in zwei Varianten: Das Modell mit 365 nm Wellenlänge und einer Nennintensität von mehr als 1000 mW/cm² ist für eine schnelle Klebstofffixierung < 1s optimiert. Die Version mit 400 nm und einer Intensität von über 1600 mW/cm² wurde für eine optimierte Tiefenhärtung des Klebstoffs sowie zum besseren Durchdringen schwer durchstrahlbarer Kunststoffe entwickelt. Dank der stufenlosen Intensitätsregelung und der internen Steuerung und Überwachung wichtiger Parameter wie der LED-Temperatur ermöglicht die UV-Lampe eine hohe Prozesssicherheit. Über die Steuergeräte DELO-UNIPRO, DELO-UNIPRO Light oder eine externe SPS können bis zu vier LED-Köpfe angesteuert werden, womit sich der Klebstoff von mehreren Seiten gleichmäßig belichten lässt.

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaA, DELOLUX 503.
DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaA, DELOLUX 503.
10.10.2019
Maßgeschneiderte LF-Präpolymere für reaktive Schmelzklebstoffsysteme

Die LF-Präpolymere von LANXESS Urethane Systems haben < 0,1 Gew.-% freies MDI (Methylendiphenyldiisocyanat). Sie werden u.a. in der Automobil-, Bau-, Elektronikindustrie für Schmelzklebstoffe eingesetzt.

Die Low Free Isocyanat-Technologie zeichnet sich durch eine sehr gute technische Performance, verbesserte Verarbeitungsfähigkeit sowie Produktivität aus. Gleichzeitig bietet sie Vorteile für den Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutz. Die neu entwickelten Präpolymere ermöglichen einen hohen NCO-Gehalt und eine höhere Funktionalität für eine optimale Klebstoffperformance. Diese LF-Präpolymere sind für alle Isocyanat- und Polyoltypen erhältlich, einschließlich spezieller Isocyanate wie IPDI (Isophorondiisocyanat), HDI (Hexamethylendiisocyanat) und pPDI (p-Phenylendiisocyanat). Letzteres bietet eine hohe Lösungsmittelbeständigkeit und eine außergewöhnliche Leistung auch bei hohen Temperaturen. Darüber hinaus umfasst das Portfolio auch eine Reihe von Polyolen wie Polyether, Polyester, Polycaprolactone und Polycarbonate. Der Entwicklungsschwerpunkt bei LANXESS liegt auf der Erweiterung dieser LF-Technologie hinsichtlich der Isocyanate, Polyole sowie des Leistungs- und Anwendungsspektrums.

© ISGATEC GmbH 2019