Aktuelles / Entwicklungen - Rohstoffe / Mischungen / Halbzeuge

16.04.2020
TPE für Atemschutzmasken

Die TPE-Compounds PROVAMED®  3150, 3160 und 3170 TL von ACTEGA DS bieten sich als  Alternativen für die Herstellung der Ventile und umlaufenden Dichtlippen von FFP-Masken an.

Diese transluzenten TPE-Compounds zeichnen sich durch besondere Hautverträglichkeit, gute Abdichtung und Flexibilität bei gleichzeitiger Medienresistenz aus. Bei der Herstellung der Masken, oft im 2K-Verfahren, ist eine besondere Haftung der Hartkomponente – oft aus PP - mit der weichelastischen aus TPE erforderlich. Eine Haftung, die die haftungsverstärkten TPE von ACTEGA DS gewährleisten können. In der Akutversorgung werden Masken mit Anschlusskonnektoren und Beatmungsschläuchen eingesetzt. Hier muss der oft aus PVC gefertigte Schlauch fest mit der Maske verklebt werden. PROVAMED®  1345 TP und PROVAMED®  1360 TP haben das Potenzial, mit den gängigen Lösemitteln MEK und THF auf PVC verklebt zu werden. Zudem zeichnen sich diese TPE durch eine ausgewogene Flexibilität, Knickbeständigkeit und Steifigkeit aus. Sie sind ohne Beeinträchtigung der Materialeigenschaften mit Gammastrahlen oder EtO sterilisierbar und weisen eine perfekte Haftung, insbesondere auf Polystyrol, ABS und PVC auf; Eigenschaften, die auch generell im Bereich der medizinischen Schlauchsysteme von Wichtigkeit sind. Entsprechend feinfühlig wird hier die Werkstoffrezeptur komponiert. Bei Schläuchen sind grundsätzlich folgende Anforderungen zu erfüllen: Wechselwirkungen zwischen Schlauchmaterial und pharmazeutischen oder körpereigenen Stoffen sind zu vermeiden; es darf keine Interaktion mit dem Kunststoff geben, die Medikamentenabsorption ist zu verhindern und das Material muss in jeder Beziehung medienbeständig sein. Weitere wichtige Aspekte sind die Biokompatibilität des Materials nach ISO 10993, die Sterilisationsfähigkeit in den gängigen Verfahren, Transparenz sowie die Knickbeständigkeit. Eigenschaftsprofile, die von den PROVAMED®  TPE  erfüllt werden.

27.03.2020
Höhere Marktchancen durch UL-Zertifizierung

Für den Export von Maschinen und Anlagen, z.B. in die USA, ist eine UL-Zertifizierung meist unabdingbar. Tec-Joint AG produziert deshalb für einen bedeutenden Hersteller von Kabelsystemen Folien und Platten aus zwei Elastomerarten, die nach UL 508A freigegeben sind.

Einer der Werkstoffe ist ein Elastomer aus NBR (Nitril-Butadien-Kautschuk) in der Härte von 70 Shore A. Er zeichnet sich durch seine sehr gute Öl-, Benzin- und Fettbeständigkeit sowie sehr gute Dehnfähigkeit aus. Die Standardtemperaturbeständigkeit liegt bei ca. -30 °C bis ca. +100 °C. Der zweite zertifizierte Werkstoff ist aus EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) mit 50 Shore A. Der Werkstoff hat eine gute Alterungs-, Witterungs-, UV- und Ozonbeständigkeit und besitzt eine gute allgemeine Beständigkeit gegen Chemikalien sowie gegen zahlreiche Säuren und Laugen. Die Mischung hat ein gutes Verhalten bei niedrigen Temperaturen. Die Standardtemperaturbeständigkeit liegt bei ca. -40 °C bis ca. +120 °C. Durch die UL-Zertifizierung verbessern sich die Chancen, dass Maschinen und Baugruppen in internationalen Märkten zugelassen werden. Bisherige Probleme bei der Zertifizierung z.B. von Kleinserien (ab 5 Stück) entfallen, da mit der Zertifizierung der Dichtungsmaterialien EPDM und NBR nun auch kundenindividuelle Kabeldurchführungen on demand mit UL-gelisteten Materialien ausgeliefert werden können.

Tec-Joint AG, UL-Zertifizierung.
Tec-Joint AG, UL-Zertifizierung.
03.03.2020
Erweitertes Hochtemperatur-Polymerportfolio

Das erweiterte Portfolio der High-Performance Polymers der BIEGLO GmbH umfasst jetzt ultra-hochtemperaturbeständiges Polybenzimidazol (PBI) und duroplastisches Polyimid (PI-s).

Die wachsende Nachfrage nach Hochleistungskunststoffen (HPP) in industriellen Prozessen veranlasste das Unternehmen, sich auf das Hochtemperatursegment zu konzentrieren. Neben PBI, thermoplastischen Polyimiden (TPI) und duroplastischen Polyimiden (PI-s) bietet man u.a. Polyetheretherketone (PEEK) und Polyamidimide (PAI) an. Diese Materialien sind eine Nische in der Welt der Polymere und finden ihre anspruchsvollen Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie, der Öl- und Gasindustrie, der chemischen und elektronischen Industrie sowie der Lebensmittelindustrie. PBI ist eines der leistungsfähigsten technischen thermoplastischen Materialien, die auf dem Markt erhältlich sind. Es bietet sowohl Wärmebeständigkeit als auch ausgezeichnete mechanische Festigkeit. Die von BIEGLO angebotenen Dexnyl©-PBI-Halbzeuge haben eine Wärmeformbeständigkeit (HDT) von 410 °C. Neben der hohen mechanischen Festigkeit besitzt PBI auch eine hervorragende chemische Beständigkeit, wodurch es sich für Dichtungs-, Gleitring-, Lager- und verschiedene Isolationsanwendungen eignet. Duroplastische Polyimide (PI-s) sind die Polymere mit der höchsten auf dem Markt erhältlichen Temperaturbeständigkeit. Die angebotenen PI-s-Produkte haben eine Wärmeformbeständigkeit (HDT) bis zu 500 °C Die Ergänzung durch diese ultra-hitzebeständigen Produkte verstärkt das PI-Portfolio zusätzlich zu den bereits verfügbaren PI-Produkten von Herstellern wie Mitsui Chemicals (AURUM) und Saint-Gobain (MELDIN). Für die einzelnen HPP-Produkte stehen generische Web-Shops wie www.PEEK-shop.de, www.POLYIMIDE-shop.de, www.PAI-shop.de und www.PBI-shop.de zur Verfügung. Auf diesen Websites finden sich Informationen über die „standardisierten‘ HPP-Produkte.

Bieglo GmbH, Hochtemperatur-Polymere.
Bieglo GmbH, Hochtemperatur-Polymere.
27.01.2020
Das optimale Graphitdichtungsmaterial einfach auswählen

Mithilfe des neuen Produktfinders „Flexibler Graphit“ der SGL Carbon können Anwender schnell aus der Vielfalt an unterschiedlichen SIGRAFLEX Graphitdichtungsplatten genau das richtige Produkt auswählen.

Der Produktfinder steht allen Nutzern auf der Webseite des Unternehmens kostenfrei zur Verfügung und lotst den Anwender zum optimalen Dichtungsmaterial – einfach, online und zielgenau. In Chemie und Petrochemie sowie in Raffinerien und Kraftwerken spielen die verwendeten Dichtungsmaterialien eine entscheidende Rolle für die Sicherheit von Mensch und Umwelt, die Verfügbarkeit und Lebensdauer der Anlagen, die Effizienz der Prozesse sowie die Qualität der Erzeugnisse. Durch den Einsatz von qualitativ hochwertigen SIGRAFLEX Produkten, hergestellt aus expandiertem Naturgraphit, lassen sich diese Faktoren positiv beeinflussen. Wichtig für die beste Performance der Dichtung ist dabei die Auswahl des optimalen Dichtungsmaterials für eine spezifische Anwendung. Mithilfe zahlreicher Filtereinstellungen zur Festlegung der Betriebsbedingungen führt der Produktfinder „Flexibler Graphit“ den Anwender zur geeigneten Dichtungsplatte für Flachdichtungen: Egal ob die Anlage z. B. die Anforderungen der „Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft – TA Luft“ erfüllen und daher besonders dicht sein muss oder ob die Dichtung z.B. besonders niedrige Gehalte an Halogenen und Schwefel oder eine besonders hohe Kompressibilität zur Vermeidung von Spaltbildung aufweisen muss, ob sie hochtemperaturbeständig, für hochkorrosive Medien geeignet oder FDA-konform sein muss. Das breite Portfolio von Graphitplatten von der SGL Carbon bietet geeignete Werkstoffe für die speziellen Anforderungen jeder Anlage. Den Produktfinder „Flexibler Graphit“ findet man unter www.sigraflex.de/produktfinder

SGL CARBON SE, Produktfinder.
SGL CARBON SE, Produktfinder.
06.12.2019
Zuverlässig gegen Chlorwasser abdichten

Für einen Lampen- und Schwimmbadanlagenbauer entwickelte die Tec-Joint AG auf Basis von FlamLINE und Soba® Dilastar-D Lösungen, um Beleuchtungen und andere Anlagenbereiche nachhaltig vor Chlorwasser zu schützen.

Nach wie vor ist die Desinfektion von Schwimmbadwasser mit Chlor die gängigste Art der Keimreduzierung. Dabei ist und bleibt es eine technische Herausforderung, die Anlagen sowie die Beleuchtung dauerhaft abzudichten und somit vor Feuchte und schädigenden Substanzen zu schützen und damit den Betrieb zu gewährleisten, da neben Chlor auch andere Inhaltsstoffe auf Elastomere und Metalle einwirken. Im Bereich der Bauteile wurde bei diesem Projekt ein Dehnfugenband zur Überbrückung von dreidimensionalen Fugenbewegungen benötigt. Hier fiel die Wahl auf FlamLINE, das über einen elastischen, flexiblen Dehnbereich und beidseitig einvulkanisierte Trägergewebe verfügt. Als Elastomer kommt ein Butyl zum Einsatz, das neben anderen hervorragenden Eigenschaften auch eine geringe Gasdurchlässigkeit hat. In einer akkreditierten Prüfstelle für Kunststoffe und  Gummi konnte FlamLINE seine Beständigkeit gegenüber Chlor, das in Schwimmbädern üblicherweise eingesetzt wird, unter Beweis stellen. Bei den Tests wurden jeweils Zeiträume von 7, 14 und 28 Tagen zugrunde gelegt. Insgesamt wurde ermittelt, dass der Werkstoff im Schwimmbadwasser nur leicht quillt (Masse +1%, Volumen +2,5%). Die Härte nahm nur um 3 Shore A zu. Auch die Reißfestigkeit und Reißdehnung nahmen zu, d.h. eine mögliche Schädigung ist vernachlässigbar. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass FlamLINE durch das gasförmige Chlor in Schwimmbädern nicht beschädigt wird und somit dauerhaft einsetzbar ist. 
 Einer ähnlichen Herausforderung musste sich eine Gummi-Metallverbindung aus der Kombination eines EPDM-Elastomers mit einem Edelstahl stellen. Die Rahmenbedingungen waren identisch. Auch dieser Werkstoff quillt nur leicht im Schwimmbadwasser (Masse + 4,6%, Volumen +5,7 %). Im Gegensatz zu Butyl wird EPDM in diesem Medium um 2 bis 3 Shore A weicher. Auch die Reißfestigkeit (- 11%) und die Reißdehnung (- 1%) nehmen ab. Schlussendlich wurde ermittelt, dass das bei der Soba ® Dilastar-D-Lösung eingesetzte EPDM durch das gasförmige Chlor nicht geschädigt wird und die Haftfestigkeit der Gummi-Metallverbindung, im Vergleich zu den Anforderungen (Soll mind. 40N/mm/Trennbild mind. 90%), auch nach der Einlagerung von 28 Tagen immer noch einwandfrei ist. Beide Lösungsansätze kommen inzwischen zum Einsatz.

Tec-Joint AG, Chlorwasserlösungen.
Tec-Joint AG, Chlorwasserlösungen.
06.12.2019
Metalldetektierbare Folien und Platten

Zur  Verhinderung von Verunreinigungen in der Lebensmittel-, Pharmaindustrie und Biotechnologie bietet Tec-Joint AG zwei metall- bzw. röntgendetektierbare Elastomertypen an.

Der Schutz vor bzw. die Verhinderung von Verunreinigungen ist in der Lebensmittel-, Pharmaindustrie und Biotechnologie oberstes Gebot. Selbst kleinste Elastomerpartikel müssen von Metalldetektoren aufgespürt werden. Flachdichtungen aus Elastomeren sind in Rohrleitungen und Pumpen weit verbreitet. Im rauen Alltag und 7/24-Stunden-Betrieb, z.B. von Herstell- und Abfüllanlagen der Lebensmittel- und Pharmaindustrie, ist Materialverschleiß oder -ermüdung durch aggressive Prozessbedingungen ein erheblicher Risikofaktor.  Die Gefahr ist insbesondere dort groß, wo Sichtkontrollen bauseitig nicht möglich sind. Geringste Mengen sich auflösender Dichtungen können so zu Verunreinigungen der Lebensmittel führen.  Um schnellstmöglich reagieren zu können, werden daher oftmals Metalldetektoren oder Röntgengeräte eingesetzt, die verunreinigte Stoffe aufspüren sollen. Röntgengeräte haben gegenüber Metalldetektoren den Vorteil, dass sie eine größere Anzahl von Fremdkörpern erkennen können. Dies liegt daran, dass sich der Fremdkörper in der Röntgendichte deutlich von den Lebensmitteln oder anderen Materialien unterscheiden muss, um erkannt zu werden. In der Praxis kann ein Röntgengerät Gegenstände wie Glas, Metall, Steine, Knochen und einige dichtere Kunststoffe, beispielsweise PVC, erkennen. Bedingt durch die zahlreichen anspruchsvollen Prozessparameter, kommt der Auswahl des geeigneten Werkstoffs eine besondere Bedeutung zu. Die Tec-Joint AG bietet für diese Marktsegmente grundsätzlich zwei metalldetektierbare Elastomertypen an. Einerseits aus EPDM, 60° Shore in blau, dass eine sehr gute Beständigkeit gegen Wasser, verdünnte Säuren, Laugen, Alkalien und Alkohole, Ketone und Glykole aufweist,  und andererseits aus NBR, Shore 60° und 80° und ebenso in blau, dass gut gegen Fette und Öle beständig ist.  Die eingesetzten Rohmaterialien sind u.a. konform zur BfR-Empfehlung und in der FDA-Regulierung 21 CFR 177.2600 gelistet.  Der Polymerträger und die magnetisch nachweisbaren Bestandteile sind ebenso konform zur EU-Regulierung 10/2011. Tec-Joint bietet somit die Möglichkeit zur Erkennung von Verunreinigungen durch Röntgengeräte mithilfe des Zusatzes metallischer Spurenelemente (Variante NBR) und die Erkennbarkeit  von Verunreinigungen mit herkömmlichen Metalldetektoren durch Beimischung von Ferritpulver (Variante EPDM) an.

Tec-Joint AG, Folien und Platten.
Tec-Joint AG, Folien und Platten.
11.11.2019
Die Elastomerleitlinie erfüllen

Die Übergangsfrist zur Umsetzung der Elastomerleitlinie des UBA (Umweltbundesamt) endet zum 31.12.2021. Basierend auf Kraiburg PURE bietet die Tec-Joint AG jetzt Lösungen für Anwender.

Im Gespräch mit einem Armaturenhersteller zeigte sich bei einem Entwicklungsprojekt, dass eine Werkstoffkombination zu definieren war, die international langfristig einsetzbar ist und einem höheren Druck als bisher standhalten musste. Zudem sollte die Dichtung bauteilebedingt möglichst dünn sein. Vom Rohstoff her konnte die Tec-Joint AG in diesem Fall auf Kraiburg PURE zurückgreifen. Die schwefelvernetzten Mischungen haben das deutsche Trinkwasserzertifikat nach neustem Stand  (französische und britische Zertifizierungen laufen)  und der Rezepturaufbau entspricht den Anforderungen der Positivliste für wässrige Lebensmittel nach CFR 21 § 177.2600, FDA „Rubber Articles Intended For Repeated Use“ der Lebensmittelüberwachungs- und Arzneibehörde der Vereinigten Staaten. Der Mix der Anforderungen, und zwar einerseits eine möglichst geringe Shorehärte und andererseits eine geforderte Druckstandfestigkeit zu erreichen, erforderte den Einsatz eines Gewebes. Als Lösung wurde in diesem Fall definiert, eine 50 Shore Mischung mit einem Vlies von 0,2 mm und einer Gesamtdicke von 0,7 mm zu produzieren. Diese Dicke kann zudem mit einer Dickentoleranz von +- 0,1 mm hergestellt werden, sodass die Anforderungen des Kunden erfüllt werden. Dank der jahrzehntelangen Erfahrung gelingt es der Tec-Joint AG, in enger Zusammenarbeit mit seinem Mischungshersteller, außerordentliche Lösungen anzubieten. Bei vorliegendem Projekt wurde auch die Breite des Halbzeuges auf den folgenden Weiterbearbeitungsprozess hin optimiert, sodass zukünftig nur minimaler Abfall anfällt.

Tec-Joint AG, Elastomerleitlinie (iStock 175426122 aristotoo).
Tec-Joint AG, Elastomerleitlinie (iStock 175426122 aristotoo).
11.11.2019
Silikon mit Gesundheitsvorteil

Das neutral vernetzende Silikon Sista F109 Fusion von Henkel vereint die Verarbeitungsvorteile zahlreicher Silikontypen und kommt ohne den Zusatzstoff MEKO aus. Dieser ist ab 2020 starken Reglementierungen unterworfen.

Profis im Handwerk lieben es klar und einfach. Zu dieser Anforderung passt das Universalsilikon Sista F109 Fusion von Henkel. Der neutral vernetzende Dichtstoff überzeugt nicht nur mit seinen Verarbeitungseigenschaften, er verzichtet auch auf den Stoff MEKO, der ab 2020 sehr wahrscheinlich als krebserzeugend für den Menschen eingestuft werden wird. Möglich macht es die bei Henkel exklusiv entwickelte und patentierte FUSIONXLT -Technologie. Im Gegensatz zu MEKO-haltigen Produkten können Anwender Sista F109 Fusion auch in Zukunft ganz normal im Fachhandel kaufen. Zudem sind keine erhöhten Anforderungen an den Arbeitsschutz zu beachten, da Sista-Silikone mit FUSIONXLT  im Gegensatz zu Produkten mit MEKO keine Gefahrstoffe sind. Der wichtigste Vorteil: Mit Sista F109 Fusion kann man nach dem Silikonieren direkt im Raum weiterarbeiten, es gelten keine Sperrzeiten. Nicht zuletzt ist die Dichtmasse nach EMICODE® EC1Plus sehr emissionsarm. Sista F109 Fusion bietet eine starke Haftung auf vielen Untergründen. Das Material zieht keine Fäden und ist einfach ohne entsprechende Mittel zu glätten. Dank seiner hohen UV-Beständigkeit ist es sowohl im Außen- wie im Innenbereich bis -5 °C einsetzbar und härtet schnell aus. Sista F109 Fusion ist in 16 Farbtönen im Fachhandel in Deutschland und der Schweiz erhältlich.

05.11.2019
Neue anwenderfreundliche Hochtemperatursilikone

 Im Rahmen des eingeschlagenen Kurses, Produktsparten durch nachhaltigere Alternativprodukte zu ersetzen, bringt GLUETEC die WIKO HT SILIKONE mit neuer Rezeptur (NO MEKO) auf den Markt.

Diese GREEN LINE Produkte schonen nicht nur die Umwelt und die Gesundheit der Anwender, sondern senken auch Kosten für Arbeitsschutzmaßnahmen und Entsorgung. Zudem werden alle Silikone auch in der 100 ml Automatikkartusche erhältlich sein. Die vorherige Produktrezeptur (LOW MEKO) wird aus dem Sortiment genommen. Restbestände werden momentan noch abverkauft. WIKO HT SILIKON NO MEKO ist ein anwenderfreundlicher Dichtstoff auf Silikonbasis ohne Acetat. Umfangreiche Tests zur Hochtemperaturbeständigkeit und zum Quellverhalten bei unterschiedlichen Motorölen im  eigenen Labor beweisen die höchste Qualitätsstufe. Zudem ist es gelungen, eine eigene  Abfüllung im Produktionswerk WIKO POLEN mittels Druckluft (statt Butangasabfüllung) zu realisieren. Beim umfangreichen Audit durch den Hersteller von Automatikkartuschen LINDAL wurden Bestnoten erzielt. Die Abfüllung wurde somit offiziell abgenommen und zertifiziert. Das neutralvernetzende Silikon WIKO HT SILIKON NO MEKO eignet sich für professionelle Anwendungen in der Produktion, Konstruktion und Instandhaltung. Insbesondere zeichnen sich die neuen Silikone durch eine hohe Temperatur-, Schlag- und Vibrationsbeständigkeit sowie ein herausragendes Spaltfüllvermögen aus.  Das Material ist anwenderfreundlich (keine Gefahrstoffkennzeichnung, geruchsarm und deutlich weniger gesundheitsschädlich), hochtemperaturbeständig, nicht korrosiv, witterungs-/UV- und alterungsbeständig und hat eine überdurchschnittliche Vernetzungsgeschwindigkeit. Es ist neutral vernetzend, d.h. es gibt keine Korrosion metallischer Oberflächen, und daher geeignet für den Einsatz auf säureempfindlichen Substraten. Das Material hat keine negativen Auswirkungen auf elektrische/elektronische Bauteile, eine gute Haftung auch auf Metallen und ist kupferverträglich. Es ist beständig gegenüber den meisten chemischen Anforderungen des Automobilbereiches wie z.B. gegen die Anforderungen diverser Motoren-/Getriebeöle, sowie gegen Kälte- und Frostschutzmittel und  in den Farben Schwarz, Rot, Grau sowie  transparent (die Farben Blau und Weiß folgen in Kürze) verfügbar. Lieferbare Gebinde sind: 80 ml Kleinkartusche, 100 ml Automatikkartusche, 200 ml Automatikkartusche und 310 ml Kartusche

GlueTec Industrieklebstoffe GmbH & Co. KG, WIKO HT SILIKONE NO MEKO.
GlueTec Industrieklebstoffe GmbH & Co. KG, WIKO HT SILIKONE NO MEKO.
28.10.2019
UL94 V-0 konforme Siliconvergussmassen

Mit Novasil®  S 651 und Novasil®  S 151 bietet OTTO-CHEMIE zwei 2K-Siliconvergussmassen, die den hohen Anforderungen der strengsten UL-Klassifizierung, nämlich V-0, entsprechen.

Damit gewährleisten die beiden 2K-Siliconvergussmassen die Fertigung hochwertiger Produkte von langer Funktionsdauer. Vergussmassen auf Siliconbasis schützen empfindliche Elektronikkomponenten vor Feuchtigkeit, Staub und Schmutz sowie vor mechanischer Belastung. Sie können darüber hinaus zum Verfüllen von Hohlräumen genutzt werden. Novasil®  S 651 verfügt über sehr gute Fließeigenschaften und härtet bei Raumtemperatur aus. Das Produkt hat ein Mischungsverhältnis nach Gewicht von 15 zu 1 und kann mit allen marktüblichen Dosieranlagen verarbeitet werden. Aufgrund seiner hervorragenden Fließeigenschaften eignet sich Novasil®  S 651 sowohl für den Verguss elektronischer Bauteile als auch von Kabeln, Muffen und Leiterplatten. Novasil® S 151 ist eine pastöse, schnell härtende 2K-Siliconvergussmasse mit einem Mischungsverhältnis nach Gewicht von 17 zu 1. Das Produkt zeichnet sich durch eine sehr geringe elektrische Leitfähigkeit bei gleichzeitig guter Wärmeleitfähigkeit aus. Hersteller von Elektronikbauteilen profitieren bei der Zusammenarbeit mit OTTO von 40 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Spezialprodukten, die in vielen Branchen zur Anwendung kommen. Die stets im engen Dialog mit den Anwendern entwickelten, kundenspezifischen Lösungen tragen dazu bei, Wettbewerbsvorteile zu sichern und eine bessere Marktposition zu erlangen.

Herrmann Otto GmbH, Novasil® S 651.
Herrmann Otto GmbH, Novasil® S 651.
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