
3D-gedruckter Werkzeugeinsatz auf der Druckerplattform (Bild: SK Industriemodell GmbH)
28.03.2025 Prozesskette zur Herstellung 3D-gedruckter Formeinsätze
Das Leistungsangebot für 3D-gedruckte Formeinsätze der SK Industriemodell GmbH wurde ausgebaut und bietet schlüsselfertige Lösungen zur Herstellung von Prototypen und Bauteilen. Dies beinhaltet auch die Auswahl von Materialien, Peripheriegeräte und Drucker, die Installation und Inbetriebnahme beim Kunden sowie praxisnahe Schulungen. Auf der Kuteno zeigt das Unternehmen 3D-gedruckte Werkzeuge und erläutert
die Einsatzmöglichkeiten der Verfahren "Print & Inject" und "Hybrid Tooling".
Mit der Erweiterung des Leistungsangebots rund um 3D-gedruckte Formeinsätze berät und unterstützt das Unternehmen Kunden umfassend und schlüsselfertig bei der Herstellung von Prototypen und Bauteilen mit im Spritzguss üblichen Materialien. Kunden, die 3D-gedruckte Formeinsätze nutzen möchten, erhalten verschiedene Dienstleistungen. Alle Schritte werden am Standort in Übach-Palenberg ausgeführt. So werden die CAD-Daten für den Einsatz im Spritzgießverfahren optimiert, das Werkzeug wird konstruiert, der Werkzeugeinsatz gedruckt, das Bauteil gespritzt, der Werkzeugeinsatz bei Bedarf aufgelöst und das Bauteil nach Fertigstellung versendet.
Das Unternehmen stellt leistungsstarke 3D-Drucker und Peripheriegeräte bereit, die gründlich auf ihre Praxistauglichkeit getestet wurden. Zum erweiterten Angebot gehören auch hochwertige Materialien für den Druck von Werkzeugeinsätzen. Insbesondere Resin-Harze eignen sich besonders gut, um Prototypen und Bauteile herzustellen – sowohl für einmalige Anwendungen als auch für wiederverwendbare 3D-gedruckte Formeinsätze. Auch Cubic Ink® Materialien, Hochleistungswerkstoffe der ALTANA New Technologies GmbH, eignen sich für 3D-gedruckte Werkezugeinsätze. Beide Unternehmen arbeiten zusammen, wobei SK Industriemodell als Dienstleister 3D-gedruckte Formeinsätze liefert. Kunden können zudem auf Unterstützung zählen, wenn sie den 3D-Druck bei sich einführen möchten. Dafür werden Schulungen angeboten. Darüber hinaus können – in Zusammenarbeit mit zuverlässigen Partnern – auch Spritzgießmaschinen und dazugehörige Peripheriegeräte geliefert werden. Auch die Produktion funktional einwandfreier Kleinserien von Nischenprodukten in kurzer Zeit ist machbar. Dies realisiert das Unternehmen für Kunden mit hoher Planungssicherheit sowie mit einer wirtschaftlich kalkulierbaren Produktion für Volumina bis zu 100.000 Stück.
Das Unternehmen informiert am Stand von kunststoffland NRW e. V. über die Möglichkeiten einmalig einsetzbarer sowie wiederverwendbarer 3D-gedruckter Werkzeuge. Im Fokus steht das "Print & Inject"-Verfahren, das bei der Herstellung komplexer oder filigraner Bauteile mit Hinterschneidungen sowie bei der Formgebung von Prototypen oder neuen Bauteilen überzeugt. Es verkürzt Iterationsschleifen mit Serienmaterial, minimiert Änderungen am Design des Serienwerkzeugs und ermöglicht präzise Details und filigrane Geometrien in Bauteilen. Das "Hybrid-Tooling"-Verfahren kombiniert die Vorteile von Spritzgießen und 3D-Druck. Anwendende profitieren von optimierten Hybrid-Werkzeugen, die zusätzliche Einsatzmöglichkeiten eröffnen. Beide Verfahren ermöglichen es, selbst komplexe oder filigrane Bauteile mit Hinterschneidungen herzustellen und Prototypen oder neue Bauteile nahezu ohne Einschränkungen zu formen.
Kuteno: Halle 20, J45