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Kommentar

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Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, sehen viele Unternehmen die Notwendigkeit, ihre Beschaffungsschwerpunkte von Westeuropa in Low-Cost-Länder zu verlagern. Ehemals waren dies Länder, wie z.B. Ungarn, Tschechien und die Slowakei. Nunmehr werden Hersteller in Bulgarien, Rumänien und der Ukraine gesucht. Aber vor allem chinesische, indische und vietnamesische Unternehmen werden in die Überlegungen einbezogen. Firmen werden über das Web schnell gefunden. Die ersten Anfragen sind englisch übersetzt und Zeichnungen schnell versandt. Die Antwort kommt zu diesem Zeitpunkt zügig und die Preise erscheinen sehr attraktiv. Aber… der Teufel steckt wie immer im Detail! Kennt der potenzielle Lieferant die angeführten Normen? Kann er sie einhalten? Kann er die Teile wirklich in der vorgesehenen Zeit produzieren? Sind seine Produktionsprozesse sicher und konstant? Auf der Zeichnung wurde z.B. der Werkstoff NBR (ölbeständig) verlangt. Wissen Sie, wie viel Anteil an NBR in der angebotenen Mischung ist? Nicht selten werden Mischungen mit gerade mal 30% NBR-Anteil zugrunde gelegt. Jedes Unternehmen, das Serienteile liefern will, ist i.d.R. ISO 9001 und höher zertifiziert. Wird dieses Regelwerk auch gelebt? Bei Betriebsbesichtigungen werden nicht selten Mischungen in den hinteren Regalen gefunden, die – bedingt durch die hohe Luftfeuchtigkeit und Umgebungstemperaturen – nicht mehr verwendet werden dürften. [...]

Karl-Friedrich Berger (ISGATEC GmbH)
ISGATEC: Media - Fachartikel 1
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