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Rohstoffe/Mischungen/Halbzeuge

Rohstoffe/Mischungen/Halbzeuge

Hier finden Sie Artikel des DICHTUNGSTECHNIK JAHRBUCH 2018 im Bereich Rohstoffe/Mischungen/Halbzeuge.

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Aktuelle Veränderungen im Verpackungsmarkt verlangen neue Materiallösungen, die für einen verstärkten Einsatz thermoplastischer Elastomere (TPE) sprechen. Neue Lösungen kommen den Anforderungen der Verpackungsindustrie mit einem breiten Material- und umfassenden Serviceangebot entgegen. Dabei bietet TPE für Produktverpackungen viele Vorteile wie erhöhte Funktionalität und zuverlässige Dichtigkeit.

Thermoplastische Elastomere haben sich aufgrund ihrer elastischen Eigenschaften und leichten Verarbeitbarkeit in zahlreichen Verpackungsbereichen durchgesetzt >>1. Hier sorgen sie u.a. für eine haptisch angenehme und weiche sowie griffige Oberfläche. Darüber hinaus eignen sie sich aufgrund ihrer guten Einfärbbarkeit für kontrastreiche 2K-Spritzgussanwendungen im Hart-/Weich- Verbund mit anderen Thermoplasten. Vor allem Hersteller von Consumer-Produkten sind zunehmend bestrebt, über ihre Verpackung auch funktionale Alleinstellungsmerkmale zu erzielen. [...]

Josef Neuer (KRAIBURG TPE GmbH & Co. KG)
ISGATEC: Media - Fachartikel 1

Vor der Entscheidung über die Wahl des Produktionsverfahrens bei der Herstellung von Produkten aus Kunststoff steht oft ein „Ja, aber“. Zahlreiche Designmöglichkeiten und wirtschaftliche Konfektionsmöglichkeiten stehen den Investitionen in neue Maschinen gegenüber. Manche scheuen die erwarteten hohen Kosten und bleiben vorerst beim 1K-Spritzguss. Dabei ist es wie so oft: Es kommt entscheidend auf das zu verwirklichende Produkt an, um die optimale Entscheidung für die dafür wirtschaftlichste Technologie zu treffen.

Das Mehrkomponentenspritzgießen bietet die Möglichkeit, Eigenschaften verschiedener Kunststoffe, Kunststoffmodifikationen oder unterschiedlicher Farben in einem Formteil zu vereinen. [...]

Florian Schindler (ACTEGA DS GmbH)
ISGATEC: Media - Fachartikel 1

Die meistverbaute Dichtung, der O-Ring, soll zuverlässig seine Dichtfunktion erfüllen. Hierfür steht dem Anwender eine Vielzahl unterschiedlicher Werkstoffe zur Verfügung, die auf die jeweiligen Anwendungsbedingungen abgestimmt sein müssen. Trotz scheinbar richtiger Werkstoffwahl, kann es nach einer kurzen Betriebszeit zu einer unerwarteten Leckage kommen.

In der Praxis steht man im Schadensfall schnell vor den zentralen Fragen:

• Warum aber kam es zum Ausfall des O-Rings?

• Welche grundlegenden Schadensmechanismen können auftreten?

• Wie kann man diese Ursachen systematisch analysieren?

Die Schadensmechanismen kann man wie folgt klassifizieren – Medieneinwirkung, Temperatureinwirkung/Alterung, mechanische/physikalische Einwirkung und Herstellungsfehler. [...]

Dipl.-Ing. (FH) Michael Krüger (C. Otto Gehrckens GmbH & Co. KG)
ISGATEC: Media - Fachartikel 1

Bei der Herstellung von dickwandigen Elastomerbauteilen entsteht aufgrund der schlechten Wärmeleitfähigkeit der Elastomere ein lokal unterschiedlicher Vernetzungsgrad. Da der Vernetzungsgrad die mechanischen Elastomereigenschaften beeinflusst, muss diese Abhängigkeit in der FEM-Simulation berücksichtigt werden. Am Beispiel einer praxisnahen HNBR-Mischung wurde eine integrative Simulationskette bestehend aus einer Prozess- und Struktursimulation entwickelt, die dies ermöglicht. Dafür wurde u.a. ein allgemein verfügbares und bestehendes hyperelastisches Materialmodell um den Einfluss des Vernetzungsgrades erweitert. Die Validierung der Simulationskette erfolgte anhand eines dickwandigen Hantelprobekörpers und zeigt eine wesentlich bessere Abbildbarkeit des mechanischen Bauteilverhaltens bei geringer vernetzten Proben als über die konventionellen Materialmodelle für homogen und vollvernetzter Probekörper. [...]

Professor Dr.-Ing. Ch. Hopmann, M.Sc. C. Zimmermann (Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) RWTH Aachen)
ISGATEC: Media - Fachartikel 1

Reinheit und Beständigkeit der für die Dichtelemente und Dichtungssysteme in der Lebensmittel- und Pharma-Produktion verwendeten Materialien sind für die Sicherheit der für den menschlichen Konsum bestimmten Endprodukte unabdingbar. Neben industriellen Produktionsanlagen betrifft dies auch Geräte wie Küchen oder Kaffeemaschinen für den gastronomischen oder häuslichen Gebrauch. Moderne Werkstoffe und neue konstruktive Möglichkeiten bieten hier Sicherheit und Wirtschaftlichkeit auf mehreren Ebenen.

Im Sinne des Gesundheitsschutzes müssen die in der Lebensmittel- und Pharma- Produktion eingesetzten Werkstoffe verschiedene gesetzliche Vorschriften und Standards erfüllen. Die Unbedenklichkeit der Werkstoffe für den jeweiligen Einsatzbereich muss durch entsprechende Freigaben und Konformitäten – z.B. für den Kontakt mit Lebensmitteln oder Trinkwasser – bestätigt sein. [...]

Stefan Reichle, Matthias Buchfink (Parker Hannifin GmbH)
ISGATEC: Media - Fachartikel 1
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