25.02.2021, 09:00 bis 17:00 Uhr

PERSPEKTIV FORUM: 3D-Druck – Hype oder echte Chance?

Formteile und Dichtungen drucken
ISGATEC Forum

Aktuell wird der 3D-Druck in der Entwicklung und beim Rapid-Prototyping von Dichtungen und Formteilen zwar eingesetzt, das Potenzial aber noch nicht ausgeschöpft. Eine Serienfertigung wird oft grundsätzlich in Frage gestellt. Dass diese Sichtweise vieler Konstrukteure und Verarbeiter nicht der aktuelle Stand der Technik ist, zeigt unser PERSPEKTIV FORUM 3D-Druck.

Hier erhalten Sie einen praxisnahen Überblick über Möglichkeiten und Trends – von verfügbaren Werkstoffen über Druckverfahren bis zur Qualitätssicherung und lernen Lösungspartner für Ihre aktuellen und zukünftigen Fragestellungen kennen.

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

Frühbuchernachlass bis 30.11.2020: 15% auf die Teilnahmegebühr.

Andreas Kleinfeld | HK Werkzeugbau und Kunststoffverarbeitung GmbH

Frank Kynast | Arburg GmbH + Co. KG

Johannes Lutz | 3D Industrie GmbH

Dr. Daniel Rothfuss | Henkel AG & Co. KGaA

Brecht Koebrugge | 3M Central Europe Region

Thomas Wagner | KRAIBURG TPE GmbH & Co. KG

Dr. Andreas Wegner | AM POLYMERS GmbH

 

Aktuell arbeiten wir an den Inhalten - besuchen Sie uns einfach wieder.

Stand: 28.07.2020

 

Eröffnung und Impuls-Vortrag  Wo stehen wir? Was bewegt sich gerade? Welche Auswirkungen hat die Additive Fertigung auf uns generell? Umfrageergebnisse
-> Karl-Friedrich Berger | ISGATEC GmbH

Dichtungskleinserien und Prototypen effizient additiv fertigen – 3D-gedruckte Werkzeugeinsätze für die Elastomer-Verarbeitung
Andreas Kleinfeld | HK Werkzeugbau und Kunststoffverarbeitung GmbH
Der Vortrag zeigt, wie mittels der additiven Fertigung Formen und Modelle aus Kunststoffen gedruckt werden, um speziell Kleinserien von Gummiformteilen kostengünstig zu fertigen. Die Kunststoffe sind bis ca. 180 °C temperturbeständig. Im Vortrag wird erläutert, was im Formenbau zu beachten ist, welche wirtschaftliche Vorteile und technische Möglichkeiten das Verfahren bietet. Zudem werden Besonderheiten in der Werkzeugkonstruktion aufgezeigt. Anhand von einigen Industrieprojekten und Fallbeispielen wird erläutert, was heute möglich ist und was in Zukunft kommen wird. Ergänzend wird dargelegt, wie mit einem entwickelten Kalkulationstool die Bauteilauswahl stattfindet. Mit diesem Vorgehen können zahlreichen Branchen neue Lösungen geboten werden.

Verarbeitung von Standard Kunststoffgranulaten mit nur einem Additiven Fertigungsverfahren Additve Fertigung mit dem ARBURG Kunststoff Freiformen (AKF)
Frank Kynast | Arburg GmbH + Co. KG
Ein Vorteil dieses Verfahrens ist die Materialfreiheit: Das offene System verarbeitet qualifizierte Kunststoffgranulate der gleichen Art, wie sie beim Spritzgießen verwendet werden. Es ist ebenso möglich, die Bauteileigenschaften gezielt zu beeinflussen. Das AKF-Verfahren ermöglicht es, den Füllgrad des Bauteils gezielt zu variieren. Im Falle von z.B. TPE, führt dies zu unterschiedlichen Härten in einem Bauteil oder Baugruppe. Innerhalb eines Bauteils können auch unterschiedliche Materialien und Materialdichten und Strukturen realisiert werden. Diese Bauteile werden z.B. im Leichtbau, bei Filterelementen und für kapazitive Funktionen eingesetzt. Materialien, wie z. B. FDA-zugelassene Original TPE-S wie das SEBS Cawiton (28 Shore A), können derzeit nur mit dem APF-Verfahren verarbeitet werden. Funktionsbaugruppen werden in einem einzigen Schritt hergestellt –  ohne zusätzlichen Montageaufwand. Somit eignet sich der Freiformformer für kundenspezifische Originalmaterialien, insbesondere in der Medizin, für Vorserienbauteilen, funktionale Ersatzteile und Baugruppen, etc.

3D-Druck Freiheitsgrade nutzen, Konstruktionsfehler vermeiden
-> Johannes Lutz | 3D Industrie GmbH
Eine neue Fertigungstechnologie wie der 3D-Druck verlangt ein neues Zusammenspiel von Menschen, Maschinen, Orten und Abläufen. Der erfolgreiche Einsatz von industriellem 3D-Druck sowie die Realisierung von 3D-gedruckten Bauteilen setzt also eine andere Denk- und Herangehensweise voraus, als dies mit bekannten traditionellen Fertigungsverfahren der Fall ist. Dies beginnt bereits beim Qualifizieren der Anwendung sowie dem Konstruieren des Bauteils. Wird hier die richtige Herangehensweise beachtet ist die additive Fertigung in der Regel ein großer Gewinn für alle Beteiligten.

Neue temperaturbeständige und funktionale Materialien - Erweiterung der Einsatzgrenzen des DLP-Drucks Erschließung neuer Anwendungsgebiete druch innovative UV-reaktive Harze für SLA- und DLP-Verfahren
-> Dr. Daniel Rothfuss | Henkel AG & Co. KGaA
Durch die stetige Weiterentwicklung UV-reaktiver Harze für SLA- und DLP-Verfahren werden neue Anwendungen im industriellen Umfeld ermöglicht, die bisher aus Mangel an geeigneten Materialien nicht erschlossen werden konnten. Diese in den oben genannten additiven Herstellungsverfahren produzierten Bauteile bestehen aus innovativen Materialien, die sich zum Beispiel durch eine besonders hohe Bruchdehnung oder Elastizität auszeichnen, wie sie bislang nur aus anderen additiven Fertigungsverfahren bekannt waren. Hinzukommen weitere Funktionalitäten wie brandhemmende Eigenschaften, eine hohe Warmformbeständigkeit oder Transparenz.

3D-Druck mit PTFE Vorteile und Designmöglichkeiten
Brecht Koebrugge | 3M Central Europe Region
Die Kombination aus voll fluoriertem Polymer (PTFE) und 3D Druck bietet die Vorteile der Leistungsmerkmale von PTFE zusammen mit den vielfältigen Designmöglichkeiten des 3D Drucks. Kundenspezifische Geometrien, die mit traditionellen Fertigungsmethoden nicht realisiert werden können, sind heute mit dieser einzigartigen Technologie von 3M darstellbar. Feinste Details, eine sehr glatte Oberfläche und die thermische- und chemische Stabilität des Materials ergeben nahezu universelle Einsatzmöglichkeiten für Bauteile in vielen Industrien, wie Chemie, Pharma, Elektronik und Gerätebau. 

3D-Druck von TPE Materialien: Weiche TPE-Compounds im 3D-Druck Herausforderungen und Lösungen
Thomas Wagner | KRAIBURG TPE GmbH & Co. KG
Weiche TPE-Materialien stellen den 3D-Druck bisher vor große Herausforderungen. Insbesondere das Prototyping und Dichtungsanwendungen sind momentan nur sehr eingeschränkt möglich. KRAIBURG TPE hat in umfassenden Tests die Eignung seiner Thermoplastischen Elastomere (TPE) für den Einsatz in generativen Fertigungstechniken untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass sich eine Vielzahl an TPE mit ausgezeichneten Resultaten im Schmelzschichtverfahren verarbeiten lassen. Diese Erkenntnisse eröffnen neue Optionen für das Prototyping, auch bei komplexen Dichtungsanwendungen.

Ein Polypropylen-Pulver für den 3D-Druck mit einer Bruchdehnung von über 200% Materialvielfalt für den pulverbasierten 3D-Druck zur Erweiterung möglicher Anwendungsgebiete
Dr. Andreas Wegner | AM POLYMERS GmbH
Die Additive Fertigung von Kunststoffbauteilen gewinnt immer höhere Bedeutung für die Serienfertigung. Dennoch stehen insbesondere für das Laser-Sintern stehen nur wenige Materialien mit geeigneter Qualität zur Verfügung. Dabei erfordern diverse Anwendungen wie z. B. im Automotive-Bereich alternative oder spezialisierte Materialien. Die AM POLYMERS GmbH hat sich dieser Thematik angenommen. Durch designte Materialeigenschaften kombinieren die Materialien gute Verarbeitungsbedingungen und exzellente Bauteileigenschaften. Im Fokus stehen Polypropylene. Hierbei entwickelt AMP gleich mehrere anwendungsspezifische Materialien für den 3D-Druck, um die Vielfalt an PP-Typen geeignet abbilden zu können. Eines der Materialien weist dabei eine sehr hohe Bruchdehnung von über 200 % auf.

Weitere Themen des Perspektivforums:

Welche Fertigungsverfahren eignen sich derzeit zur Herstellung von Dichtungen, Formteilen, 2K-Teile?

Werkstoffe und deren Weiterentwicklung mit dem Fokus auf:

  • Silikon
  • TPE
  • TPU
  • PEEK
  • PTFE
  • Carbon

Erfolgreich realisierte Projektbeispiele/Anwendungen - Aufgabenstellung, diskutierte Ansätze, Realisierung, Ergebnis, Zahlen, Daten, Fakten

Stand: 28.07.2020

 

Herr Karl-Friedrich Berger und Frau Sandra Kiefer, Geschäftsführende Gesellschafter der ISGATEC GmbH.

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Die Teilnahmegebühr für unser 1-Tages-Forum beträgt € 750,00 zzgl. Mehrwertsteuer. Darin enthalten sind die Teilnahme am Forumstag, die Verpflegung sowie die Teilnahme an unserer Abendveranstaltung.

Auf unserem Online-Anmeldeformular geben Sie bitte alle relevanten Daten inkl. Teilnahmetag ein. Sie erhalten dann umgehend eine Bestätigung.

Bei Fragen hilft Ihnen gerne Frau Stefanie Wüst weiter. Erreichbar unter +49 (0) 621 - 71 76 88 82 oder swuest@isgatec.com.

Alle Abonnenenten unseres Magazins DICHT! erhalten einen Nachlass von 10% auf die gebuchte Teilnahmegebühr.

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Per Auto: Über die A656 in Richtung Mannheim Zentrum erreichen Sie das Hotel auf dem besten Weg. Rund um das Hotel finden Sie reichlich Parkplätze oder Sie nutzen den Hotelparkplatz. Kosten €  9,00 pro Tag. Kosten hierzu werden nicht übernommen.

Per Zug: Vom Hauptbahnhof Mannheim mit der Linie 6 oder 9 Richtung SAP Arena/Maimarktgelände, Neuostheim, Ausstieg Luisenpark/Technomuseum. Hotel schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite.

Gerne können Sie in unserem Veranstaltungshotel Mercure Hotel am Friedensplatz in Mannheim übernachten. Bis zum 14.01.2021 besteht ein Abrufkontingent zum Preis von € 129,00 inkl. Frühstück (inkl. MwSt.) im Einzelzimmer. Die Reservierung und Zahlung des Hotelzimmers läuft unabhängig von unserer Veranstaltung > Bitte rufen Sie direkt im Hotel für Ihre Reservierung an (Rufnummer +49 621 97670-0). Danach gelten die aktuellen Tagespreise.

Folgende Hotels können wir als Alternative anbieten:

NH Hotel 
Seckenheimer Straße 148, 68165 Mannheim, Telefon: 0621 17292 0

NIU Hotel 
Seckenheimer Straße 146, 68165 Mannheim, Telefon: 0621 122 857 99

Centro Hotel Augusta 
Augustaanlage 43-45, 68165 Mannheim, Telefon: 0621 420 70

Wasserturm Hotel
Augustaanlage 29, 68165 Mannheim, Telefon: +49 621 41 62 00

Intercity Hotel
Schloßgartenstraße 1, 68161 Mannheim, Telefon: +49 621 40 18 11 0

Leonardo Royal Hotel
Augustaanlage 4-8, 68165 Mannheim, Telefon: +49 621 40 05 0

SYTE Hotel Mannheim
Tattersallstraße 2, 68165 Mannheim, Telefon: +49 621 49 07 67 0

Ihr Kontakt

Sefanie Wüst

Stefanie Wüst
Projektmanagement AKADEMIE

Tel.: +49 (0)621 7176888-2
E-Mail: swuest@isgatec.com

Seminarnummer IFO 15
Termin
25.02.2021, 09:00 bis 17:00 Uhr
Teilnahmegebühr
25.02.2021:
€ 750,00

Marketingpartner

 

Medienpartner

Sie möchten uns als Referent oder Marketing Partner unterstützen?

Gerne senden wir Ihnen weitere Informationen zu. Sie erreichen mich unter +49 621 7176 888-2 oder per E-Mail.

Veranstaltungsort

Hotel Mercure Mannheim am Friedensplatz

Am Friedensplatz 1
68165 Mannheim

Telefon: +49 (0) 621 - 97670 0
Telefax: +49 (0) 621 - 976701670

» https://www.accorhotels.com/de/hotel-B0R0-mercure-mannheim-am-friedensplatz/index.shtml

 

Sie benötigen eine Übernachtung im Tagungshotel?

Bitte wenden Sie sich direkt an das Tagungshotel. Reservierungen werden von uns nicht übernommen. Der Übernachtungspreis richtet sich nach dem aktuellen Tagespreis. Wir haben keinen Einfluss darauf.

Bei der Veranstaltungsreihe "ISGATEC FORUM" stellen wir ein Abrufkontingent zur Verfügung (Fester Preis siehe Veranstaltung/Klappfenster). Bitte rufen Sie dieses Stichwort direkt bei Buchung im Hotel ab mit dem entsprechenden Stichwort. Weitere Details bei den Veranstaltungsinformationen.

Anreise mit dem Auto: Sie erreichen das Hotel auf dem besten Weg über die A656 in Richtung Mannheim Zentrum. Das Hotel befindet sich nach dem Technoseum direkt auf der rechten Seite.

Anreise mit der Bahn: Vom Hauptbahnhof Mannheim mit der Linie 6 oder 9 Richtung SAP Arena/Maimarktgelände, Neuostheim, Ausstieg Luisenpark/Technomuseum. Hotel schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite.

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