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Dynamische Dichtsysteme

Dynamische Dichtsysteme

Hier lesen Sie Fachartikel aus dem Fachmagazin DICHT! 4.2017 >> Bereich Dynamische Dichtsysteme

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Wie lässt sich die Turbinenzuverlässigkeit – bei gleichzeitig sinkendem Instandhaltungsaufwand – steigern? Eine neue Generation von Hochleistungs-Hauptwellendichtungen, die in vielen Varianten verfügbar und für einen einfachen Austausch geeignet ist, gibt eine Antwort auf diese Frage.

In den kommenden Jahren dürfte der Anteil der Windenergie an der globalen Stromerzeugung weiter steigen. Diese Entwicklung bringt allerdings viele Herausforderungen mit sich – erst recht, wenn die Windkraftanlagen in abgelegenen Gebieten, wie z.B. im Gebirge oder auf See, installiert werden. Dort kommt es umso mehr darauf an, dass die Anlagen ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit aufweisen. Dem Schutz moderner Windkraftanlagen dienen in erster Linie die Hauptwellendichtungen, die äußere Einflüsse vom Hauptlager und den Getriebekomponenten fernhalten. Außerdem verhindern sie das Austreten von Schmierstoffen. Um den aktuellen Herausforderungen Rechnung zu tragen, wurde eine spezielle Generation radialer Wellendichtringe entwickelt, die das extreme Anforderungsprofil der Windenergiegewinnung erfüllt »1. Während für vergleichsweise kleine, zweifach gelagerte Hauptwellen oft noch „handelsübliche“ Wellendichtringe ausreichen, treten bei modernen, immer größer werdenden Anlagen mit hoher Leistung und teils einfach gelagertem Rotor deutlich höhere Lasten, Verformungen und Geschwindigkeiten auf. Dabei stoßen bisherige Standarddichtungen schnell an ihre Grenzen. [...]

Christian Kogler, Wolfgang Swete (SKF Sealing Solutions Austria GmbH)
ISGATEC: Media - Fachartikel 1

Die Effizienz von Windkraftanlagen hängt in hohem Maße von ihrer Verfügbarkeit ab. Dichtungskonzepte für unterschiedliche Anforderungen spielen hier – je nach Einsatzgebiet – eine zentrale Rolle.

Die Energiewende hat nicht nur bei uns dazu geführt, dass Windkraftanlagen vermehrt zum Einsatz kommen, immer größer werden und an Extremstandorten stehen, an denen trotz widriger Umstände hohe Anforderungen an ihre Verfügbarkeit gestellt werden. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben einerseits gezeigt, dass eine Dichtung und die richtige Montage einen erheblichen Einfluss auf diese Verfügbarkeit haben. Andererseits wurde deutlich, dass leistungsfähige Dichtungen für unterschiedlichste Anforderungen und Aufgabenstellungen benötigt werden. Kommen diese aus einem Portfolio, bietet das nicht nur Vorteile bei der Ersatzteilhaltung und Montage. TECHNO-PARTS bietet für Windkraftanlagen ein entsprechend abgestimmtes Portfolio an. Geringe Reibungsverluste Der Radialwellendichtring Typ WGV »1 wird insbesondere zur rotatorischen Abdichtung von Wellendurchführungen in Windkraftanlagen eingesetzt, findet aber auch Einsatz in Großmaschinen, Getrieben und im Schiffsbau. Er bietet bei allen Anwendungen in denen Wellenversatz oder Schwingungen auftreten können, Vorteile. Der Dichtungsrücken besteht aus einem hochfesten gewebeverstärktem Elastomer, speziell modifiziert für die besonderen Anforderungen in Windkraftanlagen. Die hochflexible Dichtlippe wird durch eine Spiralfeder unterstützt. [...]

TECHNO-PARTS GmbH
ISGATEC: Media - Fachartikel 1

Bei vielen stationären und mobilen Maschinen steigen die Betriebsanforderungen an Hydraulik-Stangendichtungen. Da bei diesen – meist teuren – Maschinen in erster Linie die Verfügbarkeit zählt, war eine neue Dichtungslösung gefordert.

Bei immer mehr Maschinen – von Baggern bis zu Kränen und von Arbeitsbühnen bis zu Spritzgussmaschinen – sind Zylinder, die bei Drücken bis 250 bar noch eine hohe Dichtwirkung aufweisen, ohne dass es Kompromisse bei Abrieb und Lebensdauer gibt, gefordert. Mit Blick auf dieses Anforderungsprofil wurde die XT200 Stangendichtung entwickelt. Maßgaben waren: Die Stangendichtung sollte ein perfektes Design aufweisen, um ein optimiertes Verhalten hinsichtlich der Dichtfunktion, des Extrusions- und Abriebverhaltens zu bieten. Darüber hinaus sollte die Stangendichtung aus einem Werkstoff bestehen, der es erlaubt, das neue Design mit seinen Druckverformungsrestwerten, dem geforderten Temperatureinsatzbereich und dem optimalen Extrusionsverhalten zu verbinden. Dabei war es ein Projektziel, eine 15 bis 25% bessere Dichtwirkung und Extrusionsfestigkeit – im Vergleich zu traditionellen Stangendichtungen im selben Segment – zu erreichen. [...]

Claus Späth (Kastas Sealing Technologies)
ISGATEC: Media - Fachartikel 1
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