Dossiers - Branchendossier Automotive

Die Automobil-Industrie ist ein wichtiger Treiber für den Bereich Dichten. Kleben. Polymer. und stellt hohe Anforderungen an Lösungen aus diesen Bereichen. In diesem Dossier sammeln wir deshalb interessante Konzepte, Projekte, Produkte und Dienstleistungen und bieten damit eine fokussierte Plattform für alle Konstrukteure, Einkäufer, Qualitätsmanager und Instandhalter, die sich vertieft mit dieser Branche auseinandersetzen wollen.

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News

11.09.2018

Ein voll automatisierte Klebeanlage für Kfz-Außenteile von RAMPF Production Systems maximiert durch die Kombination von Misch- und Dosiertechnologie, Automatisierung und Robotik Präzision, Geschwindigkeit und Flexibilität der Fertigungsprozesse.

Automobilhersteller messen Geschwindigkeit nicht nur in Stundenkilometern. Äußerst schnelle Produktionsprozesse sind ebenfalls unerlässlich, um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Mit dem Konzept einer ganzheitlichen Produktionszelle für die Verklebung von Kfz-Außenteilen trägt man diesen Anforderungen Rechnung. Herzstück der Produktionseinheit für die Verklebung von Seitenwänden, Heckspoilern, Heckklappen und Spoilerlippen ist die RAMPF-Dosieranlage C-DS. Sie übernimmt den präzisen Auftrag der raumtemperaturhärtenden 2K-Polyurethan-Klebstoffe, die zur Verklebung der Teile verwendet werden. Die C-DS umfasst ein Materialaufbereitungs-, Dosier- und Mischsystem sowie SPS-Steuerung und integrierte Prozessüberwachung. Der modulare Aufbau der Dosieranlage sorgt für ein hohes Maß an Flexibilität, da sich Dosierpumpen und Mischsystem problemlos in vorhandene Fertigungslinien integrieren lassen. Bevor der Klebstoff aufgetragen wird, verifiziert ein nach dem Poka-Yoke-Prinzip arbeitendes Qualitätskontrollsystem, dass die eingelegten Teile einer manuellen Vorreinigung unterzogen wurden. Hierfür kommen Reinigungssensoren zum Einsatz. Die Produktionszelle kann mit FANUC-, KUKA- oder ABB-Robotern ausgestattet werden. Durch Conveyor-Tracking-Systeme können die Roboter Teile erkennen, aufnehmen und präzise auf einem sich bewegenden Förderband platzieren. Je nach Anforderungen des zu klebenden Bauteils können mehrere Roboter in die Anlage integriert werden. Für optimale Haftungseigenschaften ist eine Oberflächenaktivierung via Plasmabehandlung eingebaut, für die schnelle Aushärtung der geklebten Teile sorgt Curing-on-Demand (COD). Diese Produktionszelle kann an verschiedenste Anforderungen angepasst werden, u.a. Fügewerkzeuge mit Linearmotoren, Verfahrachsen für die Misch- und Dosiertechnik und automatische Entladung. Ausgehend von dem standardisierten Technikkonzept wurden bereits mehrere maßgeschneiderte Produktionsanlagen für die Verklebung von Teilen führender europäischer Automobilhersteller entwickelt.

RAMPF Production Systems, integrierte Anlage.
23.08.2018

Der neue Heißdosierer von Atlas Copco eignet sich zum Dosieren spezieller Kleb- und Dichtstoffe, die mit mehr als 100 °C verarbeitet werden müssen – z.B. für Stützklebe-Anwendungen oder Batterieabdichtungen.

Einlassventil, Materialkammer, Applikator und Düse sind durchgängig beheizt und thermisch vom Antrieb entkoppelt. Letzteres ist wichtig, um den Antrieb vor den dauerhaft hohen Temperaturen zu schützen. Ein Anwendungsbeispiel ist Heißbutyl, das u.a. zum Stützkleben (Anti-Flatter-Anwendungen) im Automobilrohbau oder zum Abdichten von Batterien in Elektrofahrzeugen verwendet wird. Gängige Verarbeitungstemperaturen liegen hier bei 100 bis 160 °C. Die Anlagentechnik für die Verarbeitung solcher Kleb- und Dichtstoffe ist anspruchsvoll: Sie muss ein hochviskoses Material bei konstant hohen Temperaturen und vergleichsweise hohen Durchflussraten sicher und unterbrechungsfrei fördern und applizieren können, um eine qualitativ hochwertige Kleberaupe zu erzielen. Atlas Copco stellt hierfür nun voll beheizte Gesamtsysteme zur Verfügung, die hohe Zuverlässigkeit bieten und einen ununterbrochenen, präzisen Auftrag von heiß zu verarbeitenden Klebstoffen sicherstellen: von der beheizten Folgeplatte und Pumpe über Kolbenstangenheizung, Materialabgang und Materialschläuche bis hin zum vollständig beheizten Dosierer. Die Heizzonen können einzeln angesteuert und geregelt werden, um das Material schonend aufzuheizen. Anwender bekommen damit die Temperaturführung ihres Prozesses in den Griff. Sowohl die Materialzufuhr als auch die Applikation des Kleb- oder Dichtstoffs sollen mit den Systemen erleichtert und der Gesamtprozess stabiler und sicher beherrschbar werden.

Atlas Copco IAS GmbH, Heißdosierer.

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