Aktuelles / Entwicklungen - Unternehmen / Markt

03.05.2017

Nordson EFD hat seinen neuen Standort in Oberhaching bezogen. Hier wurden die Nordson EFD-Standorte Germering, Pforzheim und die ehemalige Firma Liquidyn GmbH aus Sauerlach zusammengezogen. Am neuen Standort steht ein modernes Applikationslabor zur Verfügung, in dem Anwendungen getestet werden, bevor diese im neu angelegten Showroom präsentiert werden. Außerdem befindet sich die Produktion der Liquidyn-Ventile und Controller sowie die Abteilung Tabletop Automation im Haus.

Nordson Deutschland GmbH, neuer Standort Oberhaching.
Nordson Deutschland GmbH, neuer Standort Oberhaching.
03.05.2017

Mats Rahmström ist seit 27. April neuer Vorstandsvorsitzender von Atlas Copco AB. Er löst Ronnie Leten ab, der den Konzern acht Jahre lang erfolgreich geführt hat. Zuvor war Rahmström seit 2008 Präsident des Konzernbereichs Industrietechnik, zu dem in Deutschland u.a. die Atlas Copco Tools Central Europe GmbH und die SCA Schucker GmbH & Co. KG gehören.

Atlas Copco AB, neuer Vorstandsvorsitzender.
Atlas Copco AB, neuer Vorstandsvorsitzender.
02.05.2017
Programm Service Plus

Das erweiterte Programm Service PLUS, das Trelleborg auf der Hannover Messe vorstellte, soll die Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette vereinfachen und effizienter machen. 
Dazu zählen auch webbasierte Tools und mobile Apps, die zusätzlich in das Angebot integriert wurden. Entlang der Wertschöpfungskette deckt der Service-Katalog alle wichtigen Stufen ab – vom Engineering und der Fertigung über die Logistik bis hin zum Aftermarket.

Bereits bei der Forschung und Entwicklung neuer Produkte unterstützt das Unternehmen die  Kunden mit individuellen Dienstleistungen. Erweiterte webbasierte Tools und mobile Apps helfen Entwicklungsingenieuren bei der schnellen Datenberechnung und erleichtern den Zugang zu technischen Informationen – auch von unterwegs. Darüber hinaus profitieren sie vom Trelleborg Express-Service QuickSeal für ihre Prototypen.
 Um die Logistik zu verbessern, steuert Trelleborg die gesamte Lieferkette zum Kunden. Beschaffung und Lagerung sind so aufgesetzt, dass die Dichtungssysteme zur richtigen Zeit am richtigen Ort vorhanden sind. Vereinfacht und beschleunigt werden die Prozesse etwa durch Kanban-Tools, das C-Teile-Management, Versandlagerstandorte und QuickSeal. Dies ermöglicht Kunden, punktgenau benötigte Komponenten zu bestellen – und das rund um die Uhr. Dadurch werden Logistikprozesse verbessert, die sich am tatsächlichen Verbrauch von Materialien in der Produktion orientieren.
Auch in der Fertigung hilft Service PLUS die Prozesse zu vereinfachen und beschleunigen. So ermöglicht der „Ready-to-use“-Service mit Baugruppenmontage, Fertigungs- und Lieferzeiten zu senken. Das führt zu geringeren Prozesskosten und niedrigen Durchlaufzeiten. Dazu tragen auch kundenspezifische Verpackungen sowie eine große Bandbreite an Beschriftungen und Oberflächenbehandlungen bei. Über den Fertigungsprozess hinaus unterstützt man im Aftermarket mit kundenspezifischen Verpackungslösungen. Dazu gehören nicht nur individuelle Dichtungssätze, sondern auch der Expressdienst QuickSeal. Mit dem Service kann kurzfristig der notwendige Bedarf an Dichtungen beim Kunden abgedeckt werden. Je nach Material ist man in der Lage, Dichtungen an nur einem Tag herzustellen und zu liefern.

Trelleborg Sealing Solutions, Programm Service Plus.
Trelleborg Sealing Solutions, Programm Service Plus.
02.05.2017
Hand-in-Hand-Engineering

Hand-in-Hand-Engineering – der Ansatz von Trelleborg Sealing Solutions begleitet Kunden vom Design über die Prototypen bis zur maßgeschneiderten Lösung. Auf der Hannover Messe 2017 erläuterte man, wie über fünf Stufen komplexe Dichtsysteme oder maßgeschneiderte Formteile entstehen. Egal, ob es um die Neuentwicklung einer komplexen Dichtung geht oder um die schnelle Fertigung eines Ersatzteiles – dieser Ansatz bietet aus einer Hand technische Beratung, Reifegradabsicherung und Projektmanagement für die gesamte Prozesskette der Produktentwicklung.

Hand-in-Hand-Engineering kommt in allen Branchen und Einsatzgebieten zum Tragen, egal, ob es um maßgeschneiderte Dichtungslösungen im Weltraum, im Gelände oder in der Tiefsee geht. Am Anfang eines Projekts stehen Spezifizierung und Anforderungsprofil: Ausgangspunkt kann das klassische Lastenheft oder auch nur ein 3D-Scan des verfügbaren Bauraums sein. Bei der anschließenden Verifizierung werden Design und Material des Dichtsystems festgelegt. Trelleborg verfügt über mehr als 10.000 Varianten von Dichtungswerkstoffen, die sich auch auf spezifische Anwendungen anpassen lassen. Darunter befinden sich Elastomere, die sich speziell für lebensmitteltechnische Anwendungen eignen. Auch umweltverträgliche Lösungen für unterschiedliche Fluide oder Hydrauliköle sind verfügbar, die in sensiblen Dichtsystemen von Schiffen, Bohrinseln oder Offshore-Windparks genutzt werden. Bevor ein Prototyp der Dichtung oder des Formteils gebaut wird, prüft man die Funktionen und auftretenden Belastungen der Anwendung über mehrere FEA-Simulationen (Finite Element Analyse). Im nächsten Schritt findet die Optimierung der Lösung statt, die mit zahlreichen Tests der Prototypen einhergeht. Dank interativer Prozesse lässt sich die Lösung gezielt auf den endgültigen Einsatz abstimmen. Die Validierung dient dazu, das finale Design festzulegen und die ersten Testwerkzeuge für die Produktion zu konzipieren. Der abschließende fünfte Schritt des Hand-in-Hand-Engineerings ist die Serienfertigung mit eigens entwickelten Werkzeugen.
Entscheidend beim Hand-in-Hand-Engineering ist die durchgängige Informationskontrolle für alle Projektbeteiligten. Die Transparenz führt zu einer Reifegradabsicherung über die gesamte Produktentwicklung hinweg. Zu jedem Zeitpunkt lässt sich die Projektreife anhand definierter Kenngrößen bewerten. Frühzeitig lassen sich so Abweichungen von der geforderten Qualität erkennen, um Mängel oder Fehler einer Dichtung zu vermeiden.

Trelleborg Sealing Solutions, Hand-in-Hand-Engineering.
Trelleborg Sealing Solutions, Hand-in-Hand-Engineering.
02.05.2017

Schnelligkeit bei der Entwicklung und Fertigung von Schutzelementen ist derzeit für viele Anwender ein zentrales Thema, besonders dann, wenn laufende Prozesse betroffen sind. Auf der Hannover Messe hat Pöppelmann KAPSTO®  seinen neuesten Service FastLane vorgestellt. Mit diesem optionalen Leistungsangebot bietet man erhebliche Zeiteinsparungen in der Entwicklung von Sonderlösungen: Einen Tag bis zum Angebot, eine Woche zum Prototyp, einen Monat zum Serienteil.

Das Unternehmen wird künftig eine Vielzahl der individuell entwickelten Schutzelemente aus Kunststoff in Rekordzeit herstellen können. Sobald eine Anfrage mit dem neuen FastLane-Service bearbeitet wird, führt KAPSTO®  eine Machbarkeitsüberprüfung durch und der Kunde erhält innerhalb eines Tages das Angebot, inkl. eines Artikelkonzepts in Form einer technischen Zeichnung oder einer Artikelskizze. Ist die Artikelkonstruktion auf CAD-Basis abgeschlossen, wird auf dieser Grundlage ein erster Prototyp erstellt. Zur Herstellung eines Ansichts- bzw. Funktionsmusters aus Serienmaterial kommen  - je nach Anforderung - das 3D-Druckverfahren Rapid Prototyping oder Rapid Tooling zum Einsatz. Anhand der Prototypen, die mit Rapid Tooling gefertigt wurden, lassen sich grundlegende Funktionen und Eigenschaften des Teils direkt überprüfen. Nach erfolgreicher Abstimmung erhält der Kunde nach einem Monat erste werkzeugfallende Artikel aus der Serienproduktion. Sind keine Prototypen erforderlich, geht es entsprechend schneller.

02.05.2017

Seit 1. Mai 2017 ist Markus Richter neuer kaufmännischer Geschäftsführer (CFO) der ENGEL Unternehmensgruppe. Er folgt auf Klaus Siegmund, der das Unternehmen im März verlassen hatte.

ENGEL Unternehmensgruppe, neuer Geschäftsführer.
ENGEL Unternehmensgruppe, neuer Geschäftsführer.
28.04.2017

Dr. Ralf Holschumacher wurde vom Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk) für weitere drei Jahre als Präsident im Amt bestätigt. Auf der Mitgliederversammlung 2017 kündigte er an, dass sich der wdk dafür einsetzen wird, die große Bedeutung der Kautschukindustrie im Alltag noch bekannter zu machen. Vor dem Hintergrund der Elastomerleitlinie plädierte er für eine europaweit einheitliche Regelung bei Anforderungen an Trinkwasserprodukte und warnte vor einem deutschen Sonderweg.

Darüber hinaus betonte er, dass Gummi von zentraler Bedeutung in nahezu allen Lebensbereichen sei – dieser Fakt sei vielen Menschen nicht bewusst, was auch für Politiker gelte. Als ein Beispiel nannte er Regierungsvorhaben im Trinkwasserbereich. So werde in der Elastomerleitlinie eine Neuregistrierung aller Chemikalien gefordert,die bei Gummi in Trinkwassersystemen verarbeitet werden. Der damit verbundene Aufwand für die erforderlichen Nachweise sei aber für die mittelständischen Unternehmen wirtschaftlich und technisch nicht zu erbringen. Er wies darauf hin, dass Deutschland die weltweit führende Trinkwasserversorgung besitze, die nicht durch Überregulierung zerstört werden dürfe.

27.04.2017

Mit einem Reinraum Klasse 8 bietet die ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH die Option der Reinraumfertigung, um dem Anspruch als Partner in der Entwicklung und Herstellung innovativer Komponenten und Baugruppen auch in Zukunft gerecht zu werden. In einem separaten flexiblen Produktionsbereich werden auf einer Fläche von 953 m² Produkte mit erhöhten Sauberkeitsanforderungen unter kontrollierten Bedingungen gefertigt. Das Konzept ermöglicht die Reduzierung der Investitions- und Prozesskosten auf ein Minimum bei Gewährleistung der geforderten Produktqualität.

ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH, Reinraum Klasse 8.
ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH, Reinraum Klasse 8.
21.04.2017

Mit der Gründung des F.E.D. Zentrums Tartler stellt das Unternehmen seine Entwicklungsaktivitäten auf neue Beine. Begleitet von Baumaßnahmen und Umstrukturierungen werden in der ersten Ausbaustufe auf rund 120 m2 die Bereiche Entwicklung, Forschung und Demonstration zusammengeführt und personell aufgestockt. Das neue Zentrum erhält ein eigenes Team von Entwicklungsingenieuren und einen eigenen Maschinenpark. Es wird seine Arbeit Ende Mai aufnehmen und auf alle Technologien und Verfahren ausweiten, die in der Kunstharz-Misch- und Dosiertechnik von internationaler Bedeutung sind.

Tartler GmbH, F.E.D. Zentrum.
Tartler GmbH, F.E.D. Zentrum.
21.04.2017

Der Umsatz von DELO Industrie Klebstoffe stieg im am 31. März 2017 zu Ende gegangenen Geschäftsjahr auf 95 Mio. € (+18% zum Vorjahr). Wachstumstreiber waren erneut die Automobilbranche, die Elektronikindustrie sowie die Luftfahrt. Insbesondere im Ausland legten die Erlöse zu, insgesamt wurden 73% des Umsatzes außerhalb Deutschlands erwirtschaftet.

China war viele Jahre lang der zweitgrößte Markt für das Unternehmen und hat nun Deutschland überholt. Der Anteil der Forschungsausgaben am Umsatz soll weiterhin bei 15% gehalten werden. Mehr als 30% des Umsatzes entfallen auf Produkte, die jünger als drei Jahre sind.

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