Aktuelles / Entwicklungen - Unternehmen / Markt

09.08.2017
Bodo Möller expandiert in China

Bodo Möller Chemie China übernimmt den Vertrieb der Dow Automotive Produkte Thixon und Megum von Shanghai Caraba Industrial & Trading Development Co., Ltd.

Mit diesem Kauf bietet man noch mehr Kunden professionellen Service und vertieft darüber hinaus die Zusammenarbeit mit Dow Automotive.

26.07.2017

Thomas Burkhardt, Leiter Ressort Finanzwesen, ist mit Wirkung zum 1. Juli 2017 zum Geschäftsführer der SKF GmbH ernannt worden. Gleichzeitig schied Wolfgang Gollbach aus der Geschäftsführung aus. Nach über 40 Dienstjahren bei SKF, davon 14 Jahre als Arbeitsdirektor und Geschäftsführer Ressort Personal & EHS, verabschiedet er sich in den Ruhestand. Martin Johannsmann, Vorsitzender der Geschäftsführung, übernimmt zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben im Industriemarkt Zentraleuropa mit Russland und als Country Manager Deutschland die Aufgaben des Arbeitsdirektors.

Ebenfalls zum 1. Juli installierte das Unternehmen ein neu gebildetes Geschäftsleitungsgremium. Neben den beiden Geschäftsführern gehören der Geschäftsleitung folgende Funktionen an:

-     Leiter Verkauf Industrial Zentraleuropa - Stefan Gladeck

-     Leiter Verkauf Automotive Europa/Deutschland - Ulrich Selig

-     Leiter Bearing Operations Schweinfurt - Wilhelm F. Burger

-     Leiter Ressort Personal & EHS - Frank Hirschmann

-     Leiter Ressort Recht - Markus Schwarz

SKF ECONOMOS Deutschland GmbH, neuer Geschäftsführer.
SKF ECONOMOS Deutschland GmbH, neuer Geschäftsführer.
26.07.2017

Mit der Einweihung des Technologiezentrums und der darin integrierten „Bonding Arena“ hat Lohmann ein Weiterbildungsangebot gestartet. So werden seit gut einem Jahr Vertriebs-Mitarbeiter und Anwendungstechniker aus EMEA (Europe, Middle East, Afrika) vom Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung (IFAM) zum EWF-European Adhesive Specialist (DVS® /EWF-Klebfachkraft) weitergebildet. Es haben sich bereits zahlreiche Mitarbeiter qualifizieren lassen.

Die Ausbildung des Fraunhofer IFAM besteht aus drei Modulen, die jeweils eine Woche dauern. Theorie und Praxis sind dabei gleichermaßen wichtig. Den Abschluss bilden eine praktische, eine schriftliche und eine mündliche Prüfung. Vor allem für den Bereich der neuen strukturellen Klebsysteme ist die Weiterbildung zur DVS® /EWF-Klebfachkraft von Vorteil. Es zeigt sich der Trend, dass die Superior Bonding Film (SBF)-Systeme immer mehr die flüssigen Klebstoffsysteme substituieren werden. Vor allem auch, weil Bauteile in Zukunft zunehmend kleiner, leichter und belastbarer werden und auch ökologische und ökonomische Anforderungen erfüllen müssen. Hier erwarten die Kunden einen Ansprechpartner mit fundiertem Wissen bezüglich des strukturellen Klebens.

Lohmann GmbH & Co. KG, Einweihung Technlogiezentrum.
Lohmann GmbH & Co. KG, Einweihung Technlogiezentrum.
14.07.2017

Die Mehrheit der deutschsprachigen und niederländischen Klebstoffindustrie beurteilt – laut einer Konjunkturumfrage des Industrieverbands Klebstoffe e.V. (IVK) – die aktuelle Geschäftslage als gut. Auch die wirtschaftlichen Erwartungen für das zweite Halbjahr 2017 werden von den Unternehmen positiv eingeschätzt.

Neben Klebstoffunternehmen aus Deutschland wurden in diesem Jahr auch erstmalig Hersteller aus Österreich, der Schweiz und den Niederlanden befragt. Insgesamt haben 100 Unternehmen an der Repräsentativumfrage teilgenommen. Der Anteil der Unternehmen, die ihre Geschäftslage als gut einschätzen, liegt bei 60% (zum Vergleich: 40% im Vorjahresquartal). National betrachtet zeigt sich dabei ein eher differenzierteres Bild. Während 80% der österreichischen Hersteller (überwiegend Bauklebstoffhersteller) die Geschäftslage als gut einschätzen, bejahten das in der Schweiz knapp 40%. In Deutschland und den Niederlanden sind es 60%. Die Auftragseingänge aus dem In- und Ausland haben sich im Vergleich zum 1. Halbjahr 2016 erhöht. Deutlich verbessert zeigt sich die Situation bei der Inlandsnachfrage in den Niederlanden. Dort konnten acht von zehn Unternehmen die Auftragseingänge steigern. In Österreich verzeichnen 70% der Hersteller – insbesondere wegen der stark anziehenden Baukonjunktur – eine gesteigerte Inlandsnachfrage, in Deutschland sind es 60% und in der Schweiz 40%. Bei den Auftragseingängen aus dem Ausland gab es vor allem bei den deutschen Klebstoffunternehmen starke Zuwächse. 60% der befragten Teilnehmer berichten von gestiegenen Export-Auftragseingängen. In den Niederlanden bestätigten dies 50%, in Österreich 42% und in der Schweiz 40%. Entsprechend positiv entwickelten sich auch die Umsätze: Acht von zehn niederländischen Herstellern haben ihren Umsatz gesteigert. 70% der österreichischen Unternehmen berichten ebenso von einem Plus. In Deutschland meldeten 60% der Hersteller einen höheren Umsatz, in der Schweiz 50%. Die Erwartungen für die kommenden Monate sind positiv: 40% der Unternehmen rechnen mit einer günstigeren Marktlage. Steigende Umsätze und einen höheren Exportumfang erwarten 65% der deutschen, österreichischen, schweizerischen und niederländischen Klebstoffhersteller. Die Zahl der Beschäftigten wird nach Meinung von fast zwei Drittel der befragten Teilnehmer konstant bleiben. Das restliche Drittel geht von einer zunehmenden Beschäftigtenzahl aus. Insgesamt beschäftigen die deutschen, österreichischen, schweizerischen und niederländischen Klebstoffhersteller mehr als 16.000 Menschen. Auf der Basis dieser Konjunkturumfrage und aus wichtigen volkswirtschaftlichen Indikatoren lässt sich für das Wirtschaftsjahr 2017 eine moderate, aber robuste konjunkturelle Dynamik ableiten, die ein Branchenwachstum von mindestens 2% erwarten lässt. Darüber hinaus werden sich punktuell positive Exporteffekte einstellen. Als Herausforderung gestaltet sich die derzeitig angespannte Rohstofflage.

11.07.2017

Stefan Weyer wurde zum Business Unit Directors Central Europe bei der tremco illbruck GmbH & Co. KG ernannt. Sein Vorgänger Matthias Wagner bleibt im Unternehmen und wird sich als Director Strategic Partnerships verstärkt auf den Ausbau und die strategische Weiterentwicklung der international operierenden Kunden konzentrieren.

07.07.2017

Freudenberg Sealing Technologies übernimmt die Metflex Precision Mouldings Limited mit Sitz in Blackburn, Großbritannien. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Membranen und kundenspezifische Dichtungslösungen für vielfältige industrielle Anwendungen. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte Metflex mit rund 90 Mitarbeitern einen Umsatz von umgerechnet 15 Mio. €.

Metflex fertigt unter anderem Membranen für kritische Anwendungen und Systeme, z.B. in der Gasmessung, sowie für die Gasregelung. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren ein besonderes technisches Verfahren für eine neue Werkstoffklasse entwickelt, die „Dispersed Fibre Technology“. Diese wird für neue Membrandichtungen eingesetzt. Bislang wurden in einem mehrstufigen Herstellungsprozess einzelne Gewebeteile in die Dichtung eingearbeitet. Durch diese Gewebeverstärkung der Membranwerkstoffe können die Dichtungen höheren Drücken widerstehen und erreichen eine längere Lebensdauer. Mit der neuen Technologie werden nun statt eines Gewebes nur einzelne Fasern zu Beginn des Herstellungsprozesses eingesetzt. Dadurch lässt sich der Produktionsprozess deutlich vereinfachen. Mittlerweile wurden so über 30 Mio. Membrandichtungen hergestellt und weltweit verkauft. Eine weitere Schlüsseltechnologie ist die Herstellung von sehr dünn mit Gummi beschichtetem Gewebe. Gaszähler arbeiten mit sehr niedrigem Druck. Je dünner z.B. die Membranen sind, desto sensibler die Funktionsweise und damit die Genauigkeit der Gasmessung.

07.07.2017

Die Reiff-Gruppe positioniert sich nach dem Verkauf des Geschäftsbereichs Reifen neu und setzt mit dem Technischen Handel auf die Industriesparte und mit der Elastomer-Fertigung insbesondere auf die Automotive-Branche. Ein Schritt auf diesem Weg ist die Eröffnung des neuen Produktionsstandortes R.ElasTec RO in Rumänien.

14.06.2017

Die WAGNER Group stärkt den Bereich Adhesives & Sealants und strebt ein globales Wachstum der Reinhardt-Technik unter der Marke WAGNER an. Die Gruppe treibt damit die gemeinschaftliche Vermarktung ihrer zur Division Industrial Solutions gehörenden Unternehmen weiter voran. Die gemeinsame Vermarktung wird im neuen Branding von Reinhardt-Technik sichtbar.

Reinhardt-Technik ist auf Produkte und Systeme für die Verarbeitung von Kleb- und Dichtstoffen sowie auf Vergusstechnik spezialisiert. Die Anlagen werden am Unternehmensstandort in Kierspe entwickelt und gefertigt. Infolge der vertieften Integration innerhalb der WAGNER-Organisation können die Kunden nun auch über das globale Netzwerk der Gruppe noch intensiver betreut werden. Die Anwender profitieren so von einem noch breiteren Angebot. Zugeschnitten auf ihren Bedarf erhalten sie Beratung und Service sowohl für Anlagen zur Nasslack- und Pulverbeschichtung als auch für Kleb- und Dichtstoffe. Dabei kommen Technologie, Vertrieb und Service aus einer Hand.

14.06.2017

Die europäische Kunststoffindustrie befindet sich aus Sicht der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner GmbH auf der Rohstoffseite in einem tiefgreifenden strukturellen Wandel. Als klassisch mittelständisch geprägte Industrie seien Kunststoffverarbeiter in ihrer Sandwichposition zwischen globalen Versorgern anbieterseitig und Konzernen auf der Abnehmerseite von diesen Umbrüchen besonders betroffen, so die Unternehmensberatung. Drei zentrale Entwicklungen treiben den Strukturwandel:

Die zentralen Entwicklungen sieht Stephan Hundertmark, Leiter Chemie/Kunststoffe der Unternehmensberatung, in folgenden Bereichen:

- Investitionsschwerpunkte der petrochemischen Rohstoffindustrie außerhalb Europas – mit steigenden Ölpreisen und einem Wiedererstarken der US Shale Gas-Industrie sowie dem wirtschaftlichen Aufholen (z.B. Iran) gewinnt die Verlagerung der Investitionsschwerpunkte wieder an Dynamik. Es ist also an den verbliebenen europäischen Versorgern, ihren selbst verschuldeten Vertrauensverlust in die Versorgungssicherheit wieder umzukehren. Anhand der gegebenen Vorwärtsintegration internationaler Petrochemie-Konzerne bis in die Verarbeiterstufe und somit in direkte Wettbewerbsbeziehungen zu langjährigen Kunden, erscheint dies wie eine echte Herkulesaufgabe mit ungewissem Ausgang.

- Dauerhaft hohe Preisvolatilität in Zukunft –  die dynamischere Zyklik und höhere Krisen-Anfälligkeit einer vernetzten Wirtschaft sorgen für deutliche Schwankungsbreiten – z.B. bis zu 32% im Krisenjahr 2015 (siehe  „Plastixx“ Polymerpreisindex).  Vor allem im Handels- und Projektgeschäft mit Halbzeugen und vorkonfektionierten Produkten gehen volatile Kosten voll zu Lasten der Anbieter – sinkende Rohstoffpreise werden von Kunden sofort als Rabatte eingefordert, steigende Einstandspreise jedoch sind Geschäftsrisiko und im Ergebnis Margenfresser.

- Aus Konzerntöchtern werden fokussierte Kunststoffunternehmen – positiv wirken hier sicher die gewonnen Freiheitsgrade der Unternehmen und die Fokussierung auf Innovationen, die gerade Verarbeitern als Grundlage für innovative Produkte zugutekommen. Zugleich werden Kapitalmarktforderungen in Bezug auf Wachstum und Renditen eine weitere Abkehr von Commodities vorantreiben, die Verarbeiter von Standardqualitäten dann umso mehr im globalen und volatilen Rohstoffmarkt beschaffen müssen.

Fazit: Die Unternehmen der europäischen Kunststoffindustrie müssen aus diesem strukturellen Umbruch zunehmend eine Tugend machen und dafür vor allem die Leistungsfähigkeit ihrer Wertschöpfung hinterfragen und optimieren. Gerade in Zentraleuropa entwickeln sich der Markt und das Angebot an Rezyklaten rasant bis zuQualitäten von Frischmaterial – und dies meist zu günstigeren Preisen. Verarbeiter nutzen dies zum Aufbau einer weiteren Säule in ihrer Rohstoffversorgung, um ihre Produktion und Kostenstruktur robust weiterzuentwickeln. Selber im Innovationswettbewerb stehend, suchen Verarbeiter auch ständig nach innovativen Materialien für neue Produkte, um dem umkämpften Commodity-Wettbewerb zu entkommen: Biobasierte Polymerrohstoffe, funktional aufgerüstete Polymersysteme und Hochleistungskunststoffe drängen aus Nischen zunehmend in Breitenanwendungen. Über allen Veränderungen schwebt natürlich auch das "Chancenwunder", das Fragezeichen oder das Damoklesschwert – die „Digitalisierung“. Hier hilft vor allem pragmatisches fortschrittsorientiertes Unternehmertum, um die Chancen der Industrie 4.0 und Big Data für sich zu nutzen. Ist die aktuelle „smartness“ eines Unternehmens erst einmalevaluiert, können Bereiche definiert werden, in denen smarte Lösungen als Katalysator für notwendige Veränderungen wirken. Veränderung ist für Kunststoffverarbeiter nichts Neues, sondern gelebter Alltag. Werden aus dem aktuellen Strukturwandel auf der Rohstoffseite die richtigen Schlüsse gezogen, werden die europäischen Kunststoffverarbeiter auch in ihrer Sandwich-Position nicht eingeklemmt.

14.06.2017
Neuer SKZ-Geschäftsführer

Neuer Geschäftsführer des SKZ ist Thomas Hochrein. In seiner Funktion als Geschäftsführer folgt er Dr. Peter Heidemeyer und Dr. Ulrich Mohr-Matuschek nach. Zu seinen Schwerpunkten gehört es, Forschung und Weiterbildung des SKZ in die Zukunft führen. Dazu zählt, dass das Aus- und Weiterbildungssegment zukunfts- und praxisorientiert ausgebaut wird und die Forschungsaktivitäten andie aktuellen Erfordernisse des Marktes angepasst werden. Daneben will man u.a. das industrienahe und an realen Anwendungen orientierte Entwicklungsangebot für kleine und mittelständische Unternehmen weiter stärken.

SKZ, neuer Geschäftsführer.
SKZ, neuer Geschäftsführer.
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