Aktuelles / Entwicklungen - Statische Dichtungen / Formteile / Profile

19.10.2018
Akustiklösungen selbst gestalten

Die Produktpalette von SPÄH designed acoustic (SPÄH da) wurde mit individuellen Akustiklösungen erweitert, die sich an unterschiedliche Anforderungen und Räumlichkeiten anpassen lassen.

Das Herzstück der erweiterten Produktpalette ist der SPÄH da creator, eine Online-Anwendung, die es Architekten und Kunden ermöglicht, hochwertige und individuelle Akustik-Deckenlösungen zu gestalten. Die Anwender haben nun online die Möglichkeit, einen beliebigen rechteckigen Raum zu erzeugen und vorgefertigte Pre-Sets individuell an die gewünschte Höhe, Farbe, Form oder Größe anzupassen und mit selbst definierten Abständen und frei steuerbarer akustischer Wirksamkeit zu generieren. Praktisch ist auch die direkte Bildumrechnung in die Akustikdecke, mit der sich erstmals und ganz einfach aus einer schwarz-weißen Vorlage eine individuelle und persönliche Deckenkonstruktion erstellen lässt. Zusätzlich hierzu können die Anwender auch eigene Ideen einbringen oder umsetzen. Die Farbauswahl ist nahezu grenzenlos. Eine direkte Preisindikation oder ein vorgefertigter Ausschreibungstext sind nur einige der vielen Standardoptionen im SPÄH da creator. Das innovative Onlinetool, das in Zusammenarbeit mit Prof. Markus Lauterbach von media strategy lab entwickelt wurde, ist kostenlos und unverbindlich.

18.10.2018
Hohe Klebkraft für innen und außen

Das neu entwickelte Ampacoll®  Fenax 40/60 von Ampack eignet sich, um Dampfbremsen und Holzwerkstoffmaterialien fachgerecht an unverputztes Mauerwerk oder Beton anzuschließen.

Das zweilagige Einputzband besteht aus einem wasserstrahlverfestigten Polypropylen-Vlies und einer speziellen feuchtevariablen Funktionsmembran. Es ist außen und innen einsetzbar und hat die höchste UV-Stabilität am Markt. Aufgrund des hohen Kleberauftrags von 300 g/m2 lässt sich das Einputzband ohne Grundierung direkt auf dem trockenen Untergrund verarbeiten. Denn die weiche, kälteresistente Kleberschicht füllt Unebenheiten in den Untergrundmaterialien aus. So verbessert sich die Klebkraft spürbar. Zudem entfällt die zeitaufwändige Vorbehandlung mit einem Primer. Die vollflächig klebende Seite ist durch einen geschlitzten Liner geschützt. Die Schutzfolie ist im Verhältnis 40 mm zu 60 mm geteilt und verfügt über einen Fingerlift. So lassen sich die einzelnen Streifen des Liners während der Verarbeitung schnell und einfach entfernen. Ist z.B. eine Montage zwischen Dampfbremse und Giebelwand geplant, wird zunächst die schmale Linerseite entfernt und das Einputzband mit festem Druck auf die Dampfbremse geklebt. Am Übergang zwischen Dampfbremse und Giebelwand wird danach eine Entlastungsschlaufe ausgebildet. Das verhindert eine dauernde Zugbelastung auf die Klebeverbindung, so wie es die DIN 4108-7 für die Luftdichtigkeit von Anschlüssen vorgibt. Sind keine Bauteilbewegungen zu erwarten, kann es auch winkelrecht ohne Entlastungsschlaufe verarbeitet werden, zum Beispiel bei einem Anschluss zwischen OSB-Platte und Mauerwerk. Nach dem Verkleben wird der breite, auf der Wand befindliche Schenkel des Einputzbands mit Grundputz überputzt. Dampfbremse bzw. Holzwerkstoffplatte, Ampacoll®  Fenax und die verputzte Wand bilden anschließend eine zusammenhängende, luftdichte Ebene. Durch seinen variablen sd -Wert passt sich das Einputzband der jeweiligen Umgebungsfeuchtigkeit an und lässt Feuchteaustausch zu. Die hohe Temperaturbeständigkeit zwischen -40 °C und +100 °C macht es auch nach der Montage witterungsstabil. Passend zum neuen Einputzband stehen weitere Ampacoll-Abdichtungsbänder für das Dach zur Verfügung, sodass jede Einbausituation sicher abgedichtet werden kann.

Ampack, Ampacoll® Fenax 40/60.
Ampack, Ampacoll® Fenax 40/60.
18.10.2018
Immer das richtige Fugenband

Für WDVS-Anschlüsse und Dehnfugen hat Sto abgestimmte Fugenbän­der entwickelt, die zuverlässig für dauerhafte Dichtigkeit sorgen. 

Die vier Fugenbänder decken die unterschiedlichen Anforderungsprofile von Anschlüssen ab. Speziell für freibewitterte Fugen gibt es das vollimprä­gnierte, vorkomprimierte Sto-Dehnfugenband. Es eignet sich für Dehnfugen bis 40 mm Breite, insbesondere für fassadenbündige Fenster und WDVS-Dehnfugen. Das Band ist UV- und witterungsbeständig sowie schlagregendicht bis 600 Pa. Ein Freibewitterungsnachweis der Materialprüfanstalt für das Bauwesen (MPA Bau) in Hannover von mehr als 20 Jahren beweist die Funktionalität auch unter extremen Wetterbedingungen. Für Fugen zwischen Dämmplatten und Anbauteilen ist das vollimprägnierte und vorkomprimierte Fugendichtband Lento konzipiert. Damit werden, je nach Bandbreite, Fugen bis 12 mm dauerhaft und schlagregendicht bis 600 Pa abgedichtet. Das Band expandiert sehr langsam (abhängig von der Temperatur) und bietet dadurch Verarbeitungsvorteile. Es wird komplett mit Armierungsputz überdeckt, was einen zusätzlichen Witterungsschutz darstellt. Das ebenfalls vorkomprimierte Fugendichtband 2D kommt bei WDVS-Anschlüssen mit Fugenbreiten bis 12 mm zum Einsatz. Durch seine Seitenflächenimprägnie­rung bietet es schon bei einer Komprimierung von rd. 60% Schlagregendichtheit bis zu 600 Pa (vollimprä­gnierte Bänder benötigen dafür einen Komprimierungsgrad bis 20%). Das Band expandiert sehr schnell und kann daher leicht zurückkomprimiert werden. Dies erleichtert das Handling der Rolle während der Verarbeitung. Bei Anschlüssen zwischen Fensterbänken und -rahmen erzielt das dünne  Fensterbankband eine dauerhafte Schlagregendichtigkeit. 

16.10.2018
Lösungen aus Natur- und Synthesekautschuk

Die dGw Gummiwerke AG zeigt auf der Fakuma ein breites Angebot von Gummimischungen aller Art, und für Verbindungen zwischen Gummi und Metall, darunter u.a. Formteile aus unterschiedlichen Gummimischungen und Verbundmaterialien – z.B. Dichtungen, Gummi-Manschetten, etc. für den Anlagen- und Automobilbau. 

Die Bauteile werden in Absprache mit den Kunden nicht nur mechanisch in Form gebracht, sondern auch mit maßgeschneiderten Eigenschaften gefertigt - z.B. mit unterschiedlicher Härte und Elastizität, geringem Abrieb bei großer mechanischer Belastung, Reißfestigkeit und Stabilität, egal ob bei hohen oder niedrigen Temperaturen. Ein Beispiel für die Bauteile sind u.a. Kabelbaumhalter, die besondere Anforderungen an thermische und mechanische Stabilität erfüllen müssen. Sie kommen z.B. bei Porsche zum Einsatz. Auch war man an der Optimierung von Tanksteckdosen für moderne Elektro-Fahrzeuge beteiligt. Um zu verhindern, dass Regenwasser in die elektrische Tanksteckdose der Fahrzeuge gelangt und einen Kurzschluss verursacht, mussten die Tankdeckel mit einem zusätzlichen Wasserschutz ausgestattet werden. Dafür wurden spezielle Gummi-Schlauchstücke entwickelt, die optimale mechanische und Isolationseigenschaften besitzen. Sie sind inzwischen standardisiert und im praktischen Einsatz. 

Fakuma: Gemeinschaftstand Sachsen-Anhalt, FO-38

30.07.2018
Bauteilqualität sichern und Ausschuss minimieren

Mit der virtuellen DoE (Design of Experiments) innerhalb der SIGMASOFT®  Virtual- Moulding-Technologie werden Angusssysteme für Gummibauteile optimal ausgelegt. Dadurch werden eine hohe Bauteilqualität und ein geringer Ausschuss in der Produktion schon in der Entwicklungsphase abgesichert.

Elastomerbauteile werden zunehmend komplexer und stellen die Verarbeiter so vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig sollen Zykluszeiten und Ausschuss aus ökonomischen und ökologischen Aspekten möglichst gering sein. Mithilfe der neuen Simulationsansätze von SIGMASOFT®  Virtual Molding legen Verarbeiter ihre Bauteile, Werkzeuge und Prozesse bereits in der Entwicklungsphase fest und ermitteln so das optimale Konzept aus Bauteil- und Werkzeugdesign sowie Prozesseinstellungen, um allen Anforderungen gerecht zu werden. Im vorliegenden Beispiel stellte sich bereits zu Beginn der Entwicklungsphase die Frage nach der idealen Bauteilfüllung und einem geeigneten Konzept für die Anbindung und den Angussverteiler. Gleichzeitig sollte das Bauteil bei einem möglichst geringen Druck gefüllt werden. Ein erstes Design von Bauteil und Angusssystem ließ sich zwar mit niedrigem Druckbedarf realisieren, zeigte jedoch eine Dysbalance in der Bauteilfüllung. Als Maßnahmen für eine gleichmäßigere Füllung wurden eine geänderte Anzahl von Anbindungen, andere Dicken für den Anschnitt und unterschiedliche Positionen für den Angussverteiler zu den einzelnen Anbindungen in Erwägung gezogen. Anstatt die zahlreichen möglichen Kombinationen dieser Maßnahmen in einem Trial-and-Error am Computer zu testen, wurde stattdessen eine virtuelle DoE durchgeführt. Gleichzeitig wurde anhand der Füllzeitdifferenz der Bauteilenden und des Druckbedarfs eine Bewertung jeder möglichen Kombination vorgenommen. Die zuerst überprüften Anzahl- und Dickenvariationen der Anbindungen führten nicht zum gewünschten Erfolg, da für beide keine klare Korrelation zu Druckbedarf und besonders zu der balancierten Füllung erkennbar war. Mit einer Änderung der Position des Angussverteilers im Verhältnis zu den einzelnen Anbindungen gehen hingegen deutliche Änderungen von Druckbedarf und Differenz der Füllzeit an den Bauteilenden einher. Da sich die beiden Korrelationen gegensätzlich verhalten, müssen die beiden Bewertungskriterien jedoch gegeneinander abgewogen werden, um das bestmögliche Design festzulegen. Bei diesem Beispiel wurde die gleichmäßige Bauteilfüllung als wichtiger eingestuft und dementsprechend das finale Design trotz eines höheren Druckbedarfs festgelegt. Das Virtual Moulding half so, mittels virtueller DoE den besten Kompromiss zwischen verschiedenen Kriterien zu finden und unter den gegebenen Einschränkungen das beste Design festzulegen. Durch die Auslegung am Computer zu einem frühen Zeitpunkt in der Entwicklung wurden Werkzeugänderungen vermieden und die Bauteilqualität wurde optimiert.

Sigma Engineering GmbH, DoE.
Sigma Engineering GmbH, DoE.
18.07.2018
Ein gasbeständiger Werkstoff für zwei Normen

Für Hersteller und Anwender von Gasgeräten und Anlagen, die anwendungsbedingt nicht auf Standards zurückgreifen können, bietet Tec-Joint NBR-Platten und -Folien in einer Qualität an, die gleichzeitig die EN 682 (Indoor) und die EN 549 (Outdoor) erfüllen.

Entsprechend den Kundenvorgaben können die Halbzeuge auch selbstklebend ausgerüstet oder mit Funktionsgeweben kombiniert werden. Überall dort, wo Kontakt zu brennbaren Gasen, flüssigen Kohlenwasserstoffen mit aromatischen Gehalt besteht und Temperaturen von -20 bis + 80 °C herrschen, lässt sich diese Qualität verwenden. Typische Anwendungen sind Dichtungen in Armaturen, Klappen und die Anwendung als Membran. Ein weiterer Vorteil dieser 70 Shore-Mischung ist, dass sie frei von krebserregenden Nitrosaminen ist.

Tec-Joint AG, NBR.
Tec-Joint AG, NBR.
17.07.2018
Aktives Dichtsystem für GFK-Rohrleitungen

Das neue Dichtsystem novaline 910 von Frenzelit zeichnet sich – im Vergleich zu herkömmlichen Dichtungen – durch ein aktives Ausgleichsvermögen der für GFK-Flansche unvermeidlichen Setz- bzw. Kriechwege aus. Häufiges und regelmäßiges Nachziehen der Flansche entfällt, gleichzeitig werden die Dichtigkeit und somit die Anlagensicherheit auf ein höheres Niveau gehoben.

Insbesondere für aggressive Medien sind Rohrleitungssysteme aus z.B. glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK) ein wichtiger Bestandteil in der heutigen Prozesstechnik. Sie zeichnen sich nicht nur durch die erforderliche chemische Beständigkeit gegenüber den zu fördernden Medien, sondern auch durch eine konkurrenzlose Leichtbauweise und flexible Leitungsführung aus. Der Betrieb von Anlagen im üblichen Temperaturbereich zwischen RT und ca. 80 °C gilt allgemein als erprobt und bewährt. Wo Licht ist, gibt es auch Schatten. In diesem Fall bezieht sich diese Aussage auf die Langzeitstabilität der Dichtverbindung. Vor allem bei Temperaturen ab ca. 50 °C zeigen GFK-Flansche nennenswertes Kriechen und Setzen, wobei es sich um eine systematische Schwäche handelt. Die Folge:  Schraubenvorspannkräfte und somit die Flächenpressung auf der Dichtung fallen unzulässig weit ab. Das Dichtsystem wird undicht – selbst bei flüssigen Medien – und es kommt zu Produktionsausfällen. Die Anlagensicherheit kann nicht mehr gewährleistet werden. Das neue Dichtsystem besteht aus drei verschiedenen Komponenten, die unterschiedliche Aufgaben wahrnehmen. Die außen liegende PTFE-Hülle samt Diffusionssperren sorgt sowohl für die chemische Beständigkeit als auch für eine hohe Dichtigkeit der Dichtung. Die darunter liegende Polymerfeder aus novapress 850 ermöglicht eine hohe Anpassungsfähigkeit an die Flanschoberfläche. Die innen liegende Tellerfeder sorgt für eine nennenswerte Rückfederung des Gesamtsystems, um auch ein hohes Setzen der Flansche ausgleichen zu können. Die Federkraft der Tellerfeder ist speziell auf die jeweilige Nennweite des GFK-Flansches  abgestimmt. Im Ergebnis kann novaline 910 – je nach Nennweite – bis zu 1 mm Setz- bzw. Kriechweg kompensieren und hält dabei niedrige Leckagewerte von ca. 10-4  mg/s/m ein (gemessen mit 16 bar Innendruck). Das regelmäßige Überprüfen und Nachziehen der Flansche entfällt und Wartungsintervalle werden deutlich verlängert. Gleichzeitig erhöht sich die Betriebssicherheit der Anlage.

Frenzelit GmbH, novaline 910.
Frenzelit GmbH, novaline 910.
02.07.2018
Leichte Abdichtung für „Sägezahn“-Metallfassade

Beim „Global Campus“, dem neuen Sitz von trivago, kommt die Fassadenfolie illbruck ME501 TwinAktiv HI mit „Super-Selbstklebung“ (ADH+), kombiniert mit dem Folienkleber illbruck SP025, für die luft- und windsichere Abdichtung zum Einsatz.

ME501 TwinAktiv HI ist mit 0,6 mm dünner als herkömmliche EPDM-Folien und damit leichter und flexibler. Sie lässt sich sicherer schneiden und besser an Ecken verlegen. Eventuelle Bauteilbewegungen nimmt wie üblich eine Schlaufe auf. Ein weiterer Aspekt war für den Anwender zudem interessant: die Fähigkeit der TwinAktiv-Folie, in viel höherem Maß als eine EPDM-Folie für trockene Anschlussfugen zu sorgen und damit die Langlebigkeit der Konstruktion zu sichern. Die Folie ändert je nach Luftfeuchtigkeit ihr Dampfdiffusionsverhalten. Ist es in der Fensteranschlussfuge feuchter als draußen, lässt die Folie auch die Diffusion nach innen zu – andersherum als üblich. Diese Regelfunktion verhindert Feuchte- und Schimmelschäden. Damit ist die Folie sowohl für die innere als auch für die äußere Abdichtung einsetzbar. Und beugt auf diese Weise auch Montagefehlern vor. Mit ihrem flexiblen Sd-Wert entspricht ME501 TwinAktiv HI exakt dem „RAL-Leitfaden zur Montage von Vorhangfassaden“ von 2017, der veränderliche Dampfdichtheit von Fassadenanschluss-Abdichtungen fordert. Die HI-Variante wurde speziell auf den Metall-Fassadenbau abgestimmt: stabiler, reißfester, UV-beständiger (über 12 Monate frei bewitterbar). Da der Verarbeiter sie, insbesondere an den Ecken, weniger oft schneiden muss als eine EPDM-Folie, verhindert sie in Kombination mit dem Folienkleber illbruck SP025 als durchgehende Abdichtungsebene Undichtigkeiten. Das bedeutet mehr Sicherheit vor Feuchtigkeit und Schimmelbefall und nicht zuletzt ein makelloses Erscheinungsbild. Die Bauherrin und die Architekten haben das Ziel, das Gebäude nach DGNB- und LEED-Standard zertifizieren zu lassen. Für beide Anträge ist der Einsatz der Kombination Folie/Kleber hilfreich. SP025 Fenster-Folienkleber Öko ist lösemittel-, isocyanat- und silikonfrei und ist wie ME501 TwinAktiv HI „sehr emissionsarm“ nach EC1 PLUS, außerdem trägt die Folie durch ihre hohe Dichtheit dazu bei, den CO2-Fußabdruck des Gebäudes zu verringern und enthält 15% Recyclingmaterial.

Tremco illbruck GmbH & Co. KG, illbruck ME501 TwinAktiv HI.
Tremco illbruck GmbH & Co. KG, illbruck ME501 TwinAktiv HI.
02.07.2018
Abdichtungslösungen für schwierige Einsatzbereiche

Ein umfassendes Portfolio chemisch beständiger Fugen- und Flächenabdichtungen bietet die BASF u.a. mit MasterSeal 7201 CR sowie MasterProtect 7800 und 7801 AS an.

MasterSeal 7201 CR ist ein chemisch beständiges Polysulfid-System zum Abdichten von Fugen und wird überall dort eingesetzt, wo ein Abdichtungsschutz des Grundwassers gegen wassergefährdende Stoffe erforderlich ist. Das unkomplizierte und langlebige Fugenabdichtungssystem bietet in Wand- und Bodenfugen eine zuverlässige Abdichtung für Abfüllplätze in Tankstellen und LAU-Anlagen. Der Vorteil für den Kunden: Durch das Produkt wird der Wartungsaufwand minimiert. Dadurch ergeben sich deutliche Kostensenkungen. MasterProtect 7800 und das ableitfähige MasterProtect 7801 AS sind chemisch beständige und nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG) zugelassene Abdichtungssysteme auf Trägervlies. Aufgrund der Kombination aus Polypropylenvlies und einer Beschichtung auf Polysulfidbasis eignen sich diese Abdichtungssysteme besonders für problematische und kontaminierte Untergründe in LAU-Anlagen. Die beiden zuverlässigen Abdichtungssysteme haben eine vom TÜV Süd bestätigte Chemikalienbeständigkeit.

02.07.2018
Klimamembranen nach Holzschutznorm DIN 68800-2

Die feuchtevariablen Klimamembranen Vario®  KM Duplex UV und Vario® XtraSafe von ISOVER schützen gedämmte Holzkonstruktionen dauerhaft sicher vor Feuchte. Dies wurde vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) mit der Zulassung beider Membranen gemäß Holzschutznorm DIN 68800-2 bestätigt.

Beide Klimamembranen gehören zum umfassenden Vario®  Luftdichtheits- und Feuchteschutzsystem von ISOVER. Sie passen sich flexibel wechselnden Umgebungsbedingungen an: Im Winter wirken sie als Dampfbremse und hindern Feuchte daran, in die konstruktiven Bauteile einzudringen. Im Sommer öffnen sich die Poren der Membranen und ermöglichen die vollständige Rücktrocknung von Dämmung und Holz. So werden Holz- und Leichtbaukonstruktionen zuverlässig vor Feuchteschäden geschützt. Darüber hinaus sorgen die feuchteadaptiven Folien für ein konstant angenehmes Raumklima. Mit den jetzt vom DIBt ausgestellten bauaufsichtlichen Zulassungen nach den strengen Kriterien der Holzschutznorm DIN 68800-2 bietet man Planern, Architekten und Fachhandwerkern zusätzliche Sicherheit. Die Klimamembran Vario®  XtraSafe ist mit dem französischen VOC Label A+ ausgezeichnet und empfiehlt sich als emissionsarmes Bauprodukt insbesondere für den ökologischen Holzbau. Beide vom DIBt nach DIN 68800-2 zugelassenen Membranen sind zudem aromadicht gegen alte Holzschutzmittel. Sie schaffen so auch im Rahmen einer Sanierung größtmögliche Sicherheit vor Raumluftbelastung und leisten einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz und zu einem behaglichen Wohnklima. Die mit einem Spezialvlies ausgestattete feuchteadaptive Membran Vario®  XtraSafe gewährleistet selbst bei extremen klimatischen Verhältnissen optimale Leistungen und eine exakte Umschaltung zwischen dampfbremsender und diffusionsoffener Funktion. Gleichzeitig kann sie durch das patentierte Vario® Xtra Klettsystem ganz einfach und schnell von nur einem Verarbeiter verlegt werden. Dank ihres speziellen Vlieses ist sie auf den zum System gehörenden Klettstreifen Vario®  XtraPatch selbsthaftend und jederzeit wieder ablösbar. Die Vorteile dieser Verarbeitung: Selbst kleinste Beschädigungen der Membran, wie sie durch das sonst übliche Tackern entstehen, werden vermieden und etwaige Verlegefehler können problemlos korrigiert werden, ohne Löcher in die Folie zu reißen. Besonders sicher und einfach wird die Verarbeitung der Vario®  KM Duplex UV (sd  = 0,3 - 5 m) sowie der Hochleistungsmembran Vario®  XtraSafe (sd  = 0,3 - 25 m) durch die aufeinander abgestimmten Komponenten und Zubehöre des Vario® Systems von ISOVER. Sie eignen sich optimal auch für die Verarbeitung bei kalten Temperaturen und ermöglichen so die sichere Verlegung der Klimamembranen in den Wintermonaten.

Saint-Gobain Isover G+H AG, Vario® Klimamembrane.
Saint-Gobain Isover G+H AG, Vario® Klimamembrane.
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