Aktuelles / Entwicklungen - Statische Dichtungen / Formteile / Profile

22.10.2019
Dauerhafte Kennzeichnung von Flachdichtungen

Das Kennzeichnungskonzept von THALETEC bietet mit den wichtigsten Informationen zu einer Dichtung vielfältige Vorteile für die Anwender.

Flanschdichtungen sind gemeinhin unscheinbare, aber sehr wichtige und funktionsrelevante Bauteile in verfahrenstechnischen Anlagen. Flanschdichtungen bei emaillierten Apparaten sind üblicherweise hohen Beanspruchungen ausgesetzt: So muss das Flanschdichtungssystem Druck und Vakuum, chemischen Angriff durch aggressive Medien, hohe Temperaturen und Flächenpressungen „ertragen“. Sicherheitsrelevante Bauteile sollten nachvollziehbar und dauerhaft gekennzeichnet sein. Da auf der Dichtung wenig Platz ist und die Dichtung im eingebauten Zustand zwischen den Flanschflächen „verschwindet“, hat THALETEC ein neues Kennzeichnungskonzept entwickelt und umgesetzt: Jede Flanschdichtung wird mit einem Anhänger aus einem chemisch und thermisch beständigen Folienmaterial versehen. Der Anhänger, auch als „Fahne“ bezeichnet, ist mit den wichtigsten Informationen zur Dichtung versehen: Auf der Vorderseite befinden sich das Herstellerkennzeichen, Kontaktdaten sowie eine Möglichkeit, das Datum der Installation (Jahr, Monat) zu kennzeichnen. Auf der Rückseite sind der Nenndurchmesser und die THALETEC-Teilenummer aufgedruckt. Damit ergeben sich in der Praxis folgende Vorteile: Der Hersteller der Dichtung ist sofort zu identifizieren, sobald Ersatzbedarf herrscht. Der Zeitpunkt der Installation ist unmittelbar erkennbar, sodass das regelmäßige Warten und Prüfen der Flanschverbindungen vereinfacht wird. Die Angabe der Nenngröße stellt sicher, im Ersatzfall immer die richtige Dichtungsgröße zu identifizieren. Die Teilenummer ermöglicht es, Nachbestellungen einfach durchzuführen. Das Kennzeichnungskonzept ist bei allen Flanschdichtungen von THALETEC (AGR Premium, GRX Premium und Conduseal) durchgängig umgesetzt und seit vielen Jahren in der Praxis bewährt.

Thaletec GmbH, Kennzeichnung.
Thaletec GmbH, Kennzeichnung.
10.10.2019
Individuell gefertigte Dichtungen für Vorserienprodukte

Anstatt Dichtungen in konventionellen Verfahren, wie z.B. im Stanzverfahren, herzustellen, können mit dem 2K-Druckkopf von ViscoTec Dichtungen aus 2K-Silikon im additiven Prozess gefertigt werden – ein Ergebnis der eigenen Produktentwicklung.

Bei der Entwicklung eines neuen preeflow-Dispensers zeigte sich, dass eine Dichtungsgeometrie benötigt wird, die im freien Handel bisher nicht verfügbar ist. Daher hat ViscoTec sich entschieden, diese Silikondichtung mit dem 2K-Druckkopf vipro-HEAD selbst additiv zu fertigen. Die Herangehensweise musste dabei neu überdacht werden, um sowohl den Anforderungen an die Dichtung als auch an die chemische Beständigkeit der zu fördernden Materialien gerecht zu werden. Spezielle und individuelle Dichtungsgeometrien müssen aufwändig hergestellt werden. Darüber hinaus ist die Fertigung von kleinen Stückzahlen oftmals unrentabel bzw. unwirtschaftlich. Daher wurde diese neuartige Dichtung intern mit einem 2K-Druckkopf von ViscoTec aus einem 2K-Silikon gefertigt. Für das additive Fertigungsverfahren wurde eine Dosiernadel mit einem Innendurchmesser von 160 µm verwendet. Die jeweiligen Schichthöhen betragen in etwa 150 µm. Die gesamte Dichtung wird in einem Zeitraum von ca. 30 min. erstellt. Diese Faktoren tragen im Wesentlichen dazu bei, dass das Produkt früher auf den Markt gebracht werden kann. Aber auch die Tatsache, dass kein Bestellprozess durchzuführen und keine Lieferzeit einzuhalten ist, verkürzt die Entwicklungszeit des Produktes immens. Die Verwendung der Druckköpfe von ViscoTec bringt dabei folgende Vorteile mit sich: Es kann ein wärmevernetzendes 2K-Silikon für Dichtungsanwendungen verwendet werden. Es besteht die Möglichkeit, erhabene Strukturen oder Vertiefungen in die Dichtfläche einzubringen (weitere Applikations- und Geometriemöglichkeiten sind möglich) und der Ansatz für dichtende Bauteile für Fluidanwendungen ist auch bei Hybridanwendungen umsetzbar.

ViscoTec Pumpen- u. Dosiertechnik GmbH, 3D-gedruckte Dichtungen, preeflow-Dispenser.
ViscoTec Pumpen- u. Dosiertechnik GmbH, 3D-gedruckte Dichtungen, preeflow-Dispenser.
10.10.2019
Fugendichtungen mobil auf der Baustelle ziehen

Für den Auftrag von Fugendichtungen bei Tiefbauprojekten hat SikaBau mit Reinhardt-Technik eine mobile Lösung entwickelt, welche schnelle, exakte und wirtschaftliche Resultate bringt.

Zum Einsatz kommt dabei der neu entwickelte Sikaflex-406 Pavement, ein beschleunigter, selbst nivellierender, elastischer Bodenfugendichtstoff mit hoher mechanischer und chemischer Beständigkeit. Durch das Einmischen des Boosters wird eine rasche, gleichmäßige und komplette Durchhärtung des Dichtstoffes ermöglicht. Angewendet wird der Dichtstoff im gesamten Verkehrsbereich, wie z.B. in Fußgänger- und Verkehrszonen, auf öffentlichen Plätzen, für Tramgleise, Tiefgaragen, Parkdecks, Lager- und Fertigungshallen sowie bei Tunnelbauten. Fugendichtungen werden auf den Baustellen manuell mit Kartuschenpistolen gezogen. Was im Innenausbau problemlos funktioniert, ist im Straßenbau aufgrund der Mengen ein großer zeitlicher Aufwand. Man suchte eine Dosierlösung, welche - auf der Baustelle mitfahrend  - große Mengen Dichtstoff exakt und kontinuierlich aufbringen kann. Dazu sollte eine automatische Dosiereinheit auf einem Gefährt eingesetzt werden. Neben der Mobilität musste die Mischeinheit den neuen Bodenfugendichtstoff auch perfekt mischen. Die Lösung für diese Vorgaben wurde bei Reinhardt-Technik mit der Visco Star 20 Plus Dosiereinheit gefunden, welche speziell für die wirtschaftliche Verarbeitung von 1K-Polyurethan ausgelegt ist. Um kurze Produktionsprozesse mit schnell aushärtenden Klebstoffen zu bewältigen, hat man dafür die PLUS-Technologie entwickelt. Diese vermischt mit Unterstützung einer Beschleunigerpaste 1 - 3 % Luftfeuchtigkeit mit der Basiskomponente. Das Ergebnis ist eine wesentlich kürzere Zykluszeit. Das Resultat der kundenspezifischen Entwicklung und der Zusammenarbeit mit Reinhardt-Technik überzeugte die Anwender bereits nach kurzer Zeit. Wo bis dato die Komponenten manuell aufbereitet und gemischt wurden, dosiert jetzt die neue Dosiereinheit einheitlich, exakt und sauber. Unter dem Strich ergeben sich messbar bessere Leistungswerte und höhere Genauigkeit in der Verarbeitung. Neben der Wirtschaftlichkeit der Visco Star 20 Plus durch geringen Material- und Energieverbrauch, überzeugt SikaBau die Zusammenarbeit mit Reinhardt-Technik: Auch nach der Inbetriebnahme wird die Anlagentechnik von Reinhardt-Technik anhand der gewonnenen Erfahrungen auf den Baustellen laufend optimiert. Dazu gehört die exakte Mengendosierung, welche sich je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit verändern kann.

Reinhardt-Technik GmbH, Visco Star 20 Plus.
Reinhardt-Technik GmbH, Visco Star 20 Plus.
07.10.2019
Neue „Lip Seals“ für Embraer Flugzeugmodelle

Neue „Lip Seals“ aus Polyurethan von FACC ersetzen die aus Silikon gefertigten Dichtungen der Embraer 170/175 und 190/195 Flugzeugfamilien. Airlines profitieren von einer Senkung der Wartungskosten durch reduzierte Austauschintervalle.

Die neuen Lip Seals für die Forward Flap Track Fairings der Embraer 170/175 und 190/195 sind aus Polyurethan gefertigt und halten wesentlich länger der Erosion im Wind stand –verglichen mit jenen aus Silikon. Somit sollen den Betreibern der über 1200 Embraer Jets Einsparungen im Bereich der Wartungskosten durch Senkung der Austauschintervalle ermöglicht werden. Darüber hinaus bietet FACC den Airlines für einen Zeitraum von 18 Monaten volle Garantie oder bis zu 36 Monate anteilig. Für die hohe Qualität der Dichtungen spricht auch, dass sie sich seit über zehn Jahren bereits bei den A380 und A330 Modellen bewährt haben.

15.07.2019
Fensteranschlussband für innen und außen

Den Fensteranschluss macht Ampack für Verarbeiter mit seinem neuen einputzbaren Fensteranschlussband Ampacoll®  Fenax einfacher.

Der Unterschied zu herkömmlichen Lösungen: Ampacoll®  Fenax lässt sich sowohl innen als auch außen einsetzen. Für eine luftdichte und winddichte Gebäudehülle ist ein fachgerecht ausgeführter Fensteranschluss mit Klebeband bzw. Dichtfolie unerlässlich. Denn gerade an den Übergängen zwischen Fenster und Mauerwerk können Schwachstellen im Bauteilanschluss zu reduzierter Energieeffizienz und langfristig zu Feuchteschäden durch Konvektion führen. Ampacoll®  Fenax ist durch seine feuchtevariable Membran außen und innen verwendbar. Die wichtige Forderung, den Anschluss innen dichter als außen auszuführen, ist mit diesem Fensteranschlussband erfüllt. Zudem eignet sich das Band für jede Montagesituation, egal ob Holz- oder Massivbau, verputzte oder unverputzte Anschlüsse. So sind Irrtümer bei der Wahl des passenden Materials für die Verklebung ausgeschlossen und die Lagerhaltung vereinfacht sich. Die Produkteigenschaften von Ampacoll®  Fenax erleichtern die Montage erheblich. Alle drei Varianten des Sortiments kleben vollflächig und verfügen selbst bei tiefen Temperaturen über eine hohe Klebekraft. Auf trockenen Untergründen ist daher kein zusätzlicher Primer erforderlich. Die Liner mit Fingerlift lassen sich während der Verarbeitung schnell und einfach entfernen. Nach der Verklebung kann das neue Fensteranschlussband sicher überputzt werden. Als nach eigenen Angaben einziger Hersteller am Markt bietet Ampack feuchtevariable Bänder nicht nur als einseitig klebendes Band an, sondern liefert auch eine vorgefaltete, einseitig klebende Ausführung und eine doppelseitig klebende Variante. Das einseitig klebende Band ist zudem mit oder ohne geteiltem Liner erhältlich. Als Systemanbieter liefert Ampack passend zur neuen Fensterbandfamilie weitere Ampacoll-Abdichtungsprodukte.

Ampack AG, Ampacoll® Fenax.
Ampack AG, Ampacoll® Fenax.
15.07.2019
Brandschutzmanschette mit komplettem Zubehör

Die Brandschutzmanschette Curaflam® XSPro  von Doyma liefert Anwendern ein Rundumsorglospaket.

Im Lieferumfang sind neben einer vielfältig verwendbaren Manschette sämtliche weitere Bestandteile einer fachgerechten Abschottung enthalten. Bei der Montage einer Brandschutzmanschette ist es notwendig, dass sie richtig verschlossen ist und alle Montagelaschen an den Bauteilen befestigt werden. Für die Befestigung sind geeignete Befestigungsmittel zu verwenden, das heißt z.B. Schrauben und Dübel, die auch im Falle eines Brandes sicher funktionieren. Ist die Montage erfolgt, muss noch das Brandschutzschild in der Nähe der Abschottung montiert werden und die Übereinstimmungsbestätigung für die Dokumentation ausgefüllt werden. Sind die obigen Schritte ausgeführt, so hat man effektiv zur Sicherheit im Gebäude beigetragen und das Abschottungsprinzip umgesetzt. Das Set Curaflam® XSPro  enthält die Brandschutzmanschette, den Schallschutzschlauch, das Befestigungsmaterial, das Kennzeichnungsschild und die Übereinstimmungserklärung, also alles, was der Kunde für eine fachgerechte Abschottung benötigt.

DOYMA GmbH & Co., Curaflam® XSPro.
DOYMA GmbH & Co., Curaflam® XSPro.
19.06.2019
Kontrollierte Be- und Entlüftung

Die patentierten Entlüfterklappen von Kaco wurden entwickelt, um je nach Anwendungsfall eine kontrollierte Be- und Entlüftung sicherzustellen, um z.B. den entstehenden Druckunterschied durch Temperaturänderungen auszugleichen.

In Aggregaten wie Getrieben, Differenzialachsen, Batteriekästen oder auch Steuergeräten bedarf es je nach Anwendungsfall einer solchen Lösung. Wichtig ist dabei außerdem, dass bei einem Fahrzeugüberschlag ungewolltes Auslaufen von Öl vermieden wird. Dieses komplexe Problem wurde mit der Entlüfterkappe gelöst. Dieses Einkomponenten-Bauteil kann, z.B. auf einem Entlüfterröhrchen, direkt am jeweiligen Aggregat montiert werden oder auch mittels Schlauch oder Rohrleitung dezentral angebracht sein. Die Montage ist sehr einfach und kann direkt an der Montagelinie erfolgen, bei Bedarf auch erst nach dem „End of Line Test“, sofern dies für die Dichtheitsprüfung des Aggregats von Vorteil ist. Das patentierte Design ermöglicht eine zuverlässige Entlüftung bei Druckanstieg, ohne dass dabei Wasser oder Schmutz ins System eingetragen werden. Die Entlüfterkappe ist in verschiedenen Ausführungen verfügbar, kann aber auch an die jeweilige Kundenspezifikation bedarfsgerecht angepasst werden. Das Produkt kann dabei so eingestellt werden, dass es unterschiedliche IP-Schutzklassen erreicht, wie z.B.spritz-, schwall- oder watwasserdicht. Je nach eingestellter Wasserdichtheit ergeben sich entsprechende Be- und Entlüftungsdrücke, was auf die jeweilige Kundenapplikation abgestimmt wird. Auch bei bestehenden Systemen ist es grundsätzlich möglich, die  Entlüfterkappe nachzurüsten. Die Entlüfterkappe wird auf speziell für diesen Zweck entwickelten Prüfständen getestet. Für die serienbegleitende Funktionsprüfung stehen außerdem individualisierbare Messmittel zur Verfügung. Um den vielseitigen Ansprüchen  konventioneller  und  neuartiger  Antriebsstränge  (E-Mobilität) sowie weiteren Applikationsfeldern gerecht zu werden, wird die Entlüfterkappe stetig weiterentwickelt.

KACO GmbH & Co. KG, Entlüfterkappe.
KACO GmbH & Co. KG, Entlüfterkappe.
14.06.2019
Mit Injektionsharz ohne Klotz verklotzen

Der neuartige „Hanno-Injektionsklotz“ der Firma Hanno-Werk GmbH & Co.KG ermöglicht die nachträgliche Herstellung druckfester Bereiche in vorkomprimierten (Multifunktions-)Fugendichtungsbändern – damit entfällt das sonst übliche Verklotzen.

Das Injektionsharz aus Polyurethan wird punktuell in fertig eingebaute PU-Weichschaumbänder injiziert, härtet vollständig aus und verklotzt den Rahmen fest und sicher. Lasten aus Eigengewicht sowie sonstige Lasten, die bei Fenstern und Türen auftreten (z.B. zur Hinterfütterung von Beschlägen bei Anforderungen zum Einbruchschutz) werden zuverlässig aufgenommen. Das Dichtband muss somit nicht ausgeklinkt werden und Auskerbungen für mechanische Klötze entfallen – das spart dem Verarbeiter Zeit und Aufwand und gewährt ein hohes Maß an Flexibilität. Die Verarbeitung ist simpel: Der „Hanno-Injektionsklotz“ wird in bauüblichen Kartuschen geliefert und kann mit handelsüblichen Dichtstoffpistolen verarbeitet werden. Zur Reinigung des Werkzeuges genügt herkömmlicher PU-Pistolenschaum- Reiniger.

Hanno-Werk GmbH & Co.KG, Injektionsklotz.
Hanno-Werk GmbH & Co.KG, Injektionsklotz.
14.06.2019
Sockel-Abdichtung auf Bitumenbasis

Die bitumenbasierte Bauwerksabdichtung MB 2K von Remmers eignet sich auch für die Sockelabdichtung. Sie vereint die Eigenschaften rissüberbrückender mineralischer Dichtungsschlämme und kunststoffmodifizierter Bitumendickbeschichtungen – bei Alt- und Neubauten sowie im Holzrahmenbau.

Dabei erfüllt MB 2K sämtliche Anforderungen der einschlägigen Richtlinien zur Sockelabdichtung. Die Systemlösungen rund um MB 2K erfüllen die Vorgaben der neuen DIN 18 533 Teil 1 und 3. Daher können sie ohne Sondervereinbarung auf Basis der aktuellen Normen eingesetzt werden. Mit seiner kurzen Trocknungszeit ist das Produkt schnell regenfest und ohne Verstärkungseinlage druckwasserdicht. Es haftet auf mineralischen und bituminösen Untergründen. Seine hervorragenden Haftzugwerte erlauben auch die Abdichtung von schwierigen Übergängen zu Holz- oder Verbundwerkstoffen. MB 2K trocknet und vernetzt innerhalb von 18 h. Schon nach 4 h lässt es sich überarbeiten. Dabei ist es schlämm-, streich-, spachtel- und spritzfähig. Mit der Sockel-Fibel und der dazugehörigen Internet-Seite stellt das Unternehmen allen Brancheninteressierten ausführliche technische Informationen für die Abdichtung rund um den Gebäudesockel zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.sockel-abdichtung.de. www.sockel-abdichtung.de.

Remmers, MB 2K.
Remmers, MB 2K.
12.06.2019
Sichere Abdichtung von Betonbrücken

Mit der neuen Abdichtungsbahn Sika Ergobit Pro steht der Baubranche eine Lösung für die professionelle und dauerhafte Abdichtung befahrener Flächen von Ingenieurbauwerken unter Gussasphalt zur Verfügung.

Die Abdichtungsbahn ist vollumfänglich nach ZTV-ING, Teil 7, Abschnitt 1, und nach DIN EN 14695 geprüft und zugelassen, eine BASt-Listung ist erfolgt. Diese Doppelprüfung ermöglicht es, die Abdichtungsbahn sowohl für Betonbrücken als auch für Parkbauten nach DIN 18532, Teil 2, jeweils in Verbindung mit Gussasphalt einzusetzen. Als Standardgrundierung dient das seit Jahren bewährte Epoxidharz Sika Ergodur-500 Pro. Ergänzend zur ZTV-ING-Prüfung wurde Sika Ergobit Pro mit dem schnellen PMMA-Harz Sika Ergodur Pronto nach dem Regelwerk H PMMA geprüft. Diese Kombination ermöglicht Abdichtungsarbeiten ab einer Untergrundtemperatur von 0 °C.  Auch bei dieser Temperatur kann die Abdichtungsbahn bereits nach nur 2 h  auf das PMMA-Harz aufgeschweißt werden. Dadurch sind Abdichtungsarbeiten fast das gesamte Jahr über realisierbar. Die neue Abdichtungslösung steht in Rollenlängen von 60, 30 und 7,5 m zur Verfügung.

Sika Deutschland GmbH, Ergobit Pro.
Sika Deutschland GmbH, Ergobit Pro.
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