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29.01.2019
Vom Kautschuk zum fertigen Elastomererzeugnis

Das Buch `Einführung in die Kautschuktechnologie` aus dem Hanser Fachverlag bietet eine kompakte und umfassende Einführung in die Kautschuktechnologie sowie zusätzlich eine Einführung in die Polymerchemie.

Spektrum moderner  Elastomere nicht  denkbar. Der Grund  dafür  sind die vielfältigen Funktionen, die sie erfüllen. Die Herstellung eines Elastomerwerkstoffs erfordert nicht nur Kenntnisse über die einzelnen Komponenten, sondern auch große Erfahrung hinsichtlich ihrer Wechselwirkungen untereinander. Das Wissen über die korrekte Verarbeitung eines solchen komplexen Stoffgemisches ist eine weitere Grundvoraussetzung für das Erreichen des  gewünschten Eigenschaftsprofils eines Elastomerwerkstoffs. Im Gegensatz zu thermoplastischen Werkstoffen sind Mischungsaufbau und Verarbeitung von Kautschuken wesentlich komplexer. Der Weg vom Kautschuk zum fertigen Elastomererzeugnis beinhaltet viele Komponenten bezüglich der Rezepturbestandteile, Anwendungsbereiche und Verarbeitungsverfahren. Werden alle Parameter passend berücksichtigt, können die hergestellten Elastomere optimal eingesetzt werden. Mit  dieser, nun in zweiter Auflage vorliegenden Einführung in die Kautschuktechnologie werden die genannten Zusammenhänge erläutert und es wird damit das grundlegende Verständnis für diese spezielle Technologie vermittelt. Die zweite Auflage wurde grundlegend überarbeitet und erheblich erweitert.Tabellen mit Rohstoffverzeichnissen, Handels- namen und Fertigprodukten machen dieses Buch zu einem  Nachschlagewerk  u.a.  für Studenten der Kunststofftechnik, Einsteiger und Techniker. 

Georg Abts Einführung in die Kautschuktechnologie 2., neu bearbeitete Auflage 12/2018. Hanser Fachbuchverlag, 304 Seiten. Hardcover. € 59,00 | E-Book inside ISBN: 978-3-446-45461-3

Hanser, Einführung in die Kautschuktechnologie.
Hanser, Einführung in die Kautschuktechnologie.
24.01.2019
1K-Siliconkautschuk mit FDA-Zulassung

Der Siliconkautschuk Novasil® S 90 von Otto-Chemie wurde im firmeneigenen Labor entwickelt und speziell für Abdichtungen, Verklebungen und Beschichtungen in der Industrie optimiert.

Der Siliconkautschuk eignet sich insbesondere für Verklebungen in Laboreinrichtungen, Anlagen- und Maschinenbau, aber auch für das Beschichten vieler Gewebearten und Textilien, z.B. von Förderbändern und Riemen in der Lebensmittelproduktion. Novasil® S 90 erfüllt sowohl die Richtlinien des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) als auch die strengen Kriterien der US-amerikanischen Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA).   Der selbstnivellierende, bei Raumtemperatur vernetzende RTV-1- Siliconkautschuk hat sehr gute mechanische Eigenschaften. Dazu zählen eine sehr hohe Kerbfestigkeit, Weiterreißfähigkeit und Temperaturbeständigkeit (die Dauereinsatztemperatur liegt zwischen -40 °C und +180 °C). Das transparente Beschichtungsmaterial haftet sehr gut auf vielen Untergründen ohne Grundierung.

Hermann Otto GmbH, Novasil® S 90 (Förderband © warut - stock.adobe.com Detailaufnahmen © OTTO-CHEMIE, Fridolfing)
Hermann Otto GmbH, Novasil® S 90 (Förderband © warut - stock.adobe.com Detailaufnahmen © OTTO-CHEMIE, Fridolfing)
20.01.2019
Silikone mit pharmazeutischen Wirkstoffen kombinieren

Mit spezialisierten Verfahren kann Trelleborg Sealing Solutions Schläuche, Formteile und Folien auf Silikonbasis anbieten, die mit pharmazeutischen Wirkstoffen (Active Pharmazeutical Ingredients, API) versetzt sind.

In den meisten Fällen werden Produkte, die mit pharmazeutischen Wirkstoffen versetzt sind, durch die Verbindung eines Wirkstoffpulvers mit einem Silikonrohstoff hergestellt. Die Mischung wird in Form gebracht und anschließend vulkanisiert. Diese Methode hat sich bis heute etabliert. Sie ist jedoch auf APIs beschränkt, die von der Vulkanisation nicht beeinträchtigt werden. Alternativ wird mit der Imprägnierung von vulkanisiertem Silikon gearbeitet. Dies erhöht potenziell die Bandbreite an Wirkstoffen, die in diesen Produkten eingesetzt werden können. Trelleborg Sealing Solutions verfügt über umfangreiche Erfahrung in beiden Verfahren und hat bereits eigene Tests durchgeführt, um die Wirksamkeit der Imprägnierung von vulkanisiertem Silikon nachzuweisen.

Pharmapack Europe: Stand E52. 

Trelleborg Sealing Solutions, pharmazeutische Wirkstoffe.
Trelleborg Sealing Solutions, pharmazeutische Wirkstoffe.
15.01.2019
Für die Lebensmittelindustrie: NBR nach FDA

Die Produktion von Getränken und Lebensmitteln stellt an die Dichtungs- und Transporttechnik höchste Ansprüche. Deshalb produziert Tec-Joint, u.a. aus NBR blau, 50 Shore A-Platten und -Folien in Dicken von  0.5 bis 6 mm und kombiniert diese z.B. mit Aramidgeweben, um ein hohes Maß an Zugfestigkeit oder mit Glasgewebe, um eine höhere Temperaturbeständigkeit zu erreichen.

Die Anforderungen der Lebensmittelindustrie spiegeln sich u.a. in den zahlreichen internationalen Gesetzen, Vorschriften und Standards wider. In den Fällen, in denen Produkte und Anlagen z.B. in die USA geliefert werden, ist die FDA-Konformität  unabdingbar. Die Anforderungen machen Werkstoffe nötig, die eine lange Haltbarkeit aufweisen und dabei – selbst bei gesundheitlichem Unbedenklichkeitsnachweis – keine Inhaltsstoffe an die Lebensmittel abgeben sowie geschmacks- und geruchsneutral sind. In vielen Fällen bietet sich hier die Verwendung von Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR) oder auch Nitrilkautschuk als Werkstoff an. NBR ist beständig gegen Alkohole, pflanzliche und tierische Öle sowie Fette, verdünnte Säuren und Laugen sowie heißes Wasser bis 80°C. Insgesamt zeichnet sich NBR auch durch gute mechanische Eigenschaften wie hohe Abriebfestigkeit, hohe Zug- und Reißfestigkeit, geringen Druckverformungsrest und somit durch eine hohe Attraktivität für den Einsatz in der Dichtungstechnik aus. Außerdem ist der Werkstoff gas- und luftundurchlässig, lädt sich kaum elektrostatisch auf und ist generell im Temperaturbereich von -30°C bis +120°C beständig. Vor Einsätzen gilt es, generell die Prozessparameter genau und systematisch zu analysieren. Sind alle Kontaktmedien ermittelt, wie sind die Temperaturschwankungen, wie die anfallenden Drücke und mechanischen Belastungen, wie und mit was wird gereinigt und welche Anforderungen werden an die Haltbarkeit gestellt?  Bei der Wahl des letztlich sinnvollsten Werkstoffs kann dann auf die jahrzehntelange Erfahrung von Tec-Joint zurückgegriffen werden.

Tec-Joint AG, NBR blau.
Tec-Joint AG, NBR blau.
15.01.2019
Effizient vor Reibung und Verschleiß schützen

Mit Klübertop TP 47-391 A/B und Klübertop TP 48-311 A/B von Klüber Lubrication stehen zwei Hochleistungsgleitlacken zur Verfügung, die ohne Lösemittel wie N-Methyl Pyrrolidon (NMP) bzw. N-Ethyl-Pyrrolidon (NEP) auskommen.

Während Klübertop TP 47-391 A/B auf extreme Abriebfestigkeit getrimmt ist, zeichnet sich Klübertop TP 48-311 A/B zusätzlich durch verbesserte niedrige Reibwerte aus. Auch die Beschichtung von Zink-Lamellen-Grundierungen ist hiermit gut durchführbar. Die Gleitlacke können in nahezu allen Industrien zur Lebensdauerschmierung von Stahl/Stahl-, Stahl/Kunststoff- sowie Elastomer-Reibpaarungen verwendet werden. Darüber hinaus sind die neuen 2K-Gleitlacke sehr widerstandsfähig gegenüber aggressiven Medien und schützen die beschichteten Bauteile zusätzlich vor Korrosion. In automatischen Montagelinien bieten die neuen Gleitlacke außerdem den Vorteil, dass damit beschichtete Bauteile - im Gegensatz zu befetteten Teilen - keine Klebeneigung aufweisen. Klübertop TP 47-391 A/B und Klübertop TP 48-311 A/B sind über einen Gebrauchstemperaturbereich von -40 °C bis +260 bzw. +250 °C und bei Flächenpressungen bis 80 MPa nutzbar.

Klüber Lubrication, Klübertop TP 47-391 A/B.
Klüber Lubrication, Klübertop TP 47-391 A/B.
05.12.2018
Preise für Fluorkunststoffe steigen weiter

Die robuste Nachfrage nach Fluorkunststoffen hat nach Aussage von pro-K zu einem weiteren deutlichen Anziehen der Rohstoffpreise für PTFE und Fluorthermoplaste sowie weiteren Fluorpolymeren geführt.

Die Knappheit an Rohstoffen kann fallweise zu Kontingenten führen. Das Jahr 2018 war geprägt von einem nachhaltigen Wachstum bei Fluorkunststoffen. Erfreulicher Hintergrund war, dass sich die Abnehmerindustrien für Fluorkunststoffe und seine Anwendungen in den Bereichen Chemie, Automobil, Elektro und Elektronik sowie in der Halbleiterindustrie stark entwickelt haben. Darüber hinaus spielen Fluorkunststoffe bei der Digitalisierung eine zentrale Rolle. Die damit einhergehende stärkere Nachfrage nach Fluorpolymeren hat zu einer Verknappung des Angebotes geführt. In der Folge sehen sich die Verarbeiter von Fluorkunststoffen mit deutlich gestiegenen Rohstoffpreisen sowie auch Kontingentierung konfrontiert. Für 2019 wird ein gleichbleibend hoher Bedarf an Fluorkunststoffen prognostiziert, was eine längerfristige Materialdisposition erforderlich macht. Neuanwendungen mit einem besonders hohen Materialbedarf können nur nach vorheriger Abklärung der Materialverfügbarkeit entwickelt werden. Dennoch werden wegen der besonderen Eigenschaftsprofile von sowohl PTFE (Polytetrafluorethylen) als auch von Produkten aus Fluorthermoplasten Materialsubstitutionen eher die Ausnahme bleiben, so die Einschätzung der Fachgruppe Fluorkunststoffe des pro-K Industrieverbands Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V.

04.12.2018
Brandschutz werkstoffgetrieben optimieren

Neue Materialien von Tec-Joint bieten effektiven Schutz und können Brandopfer verhindern. Ein breites Portfolio, u.a. Polymer-Platten und Folien, steht für verschiedenste Einsatzbereiche zur Verfügung.

Das FireStop-Material  erfüllt die Normen: DIN 4102-1 / Klasse B1; UL94 / Klasse HF-1 und V-0; DIN 5510-2 / Klasse S4-SR2-ST2-FED ≤ 1; NF P 92-501 / Klasse M1; NF X 70 -100 / Klasse F1; DIN 13501-1 / Klasse B-s1, d0 und weitere Normen sind in Arbeit. Das Material basiert auf einem Polyolefin. Es ist REACH-konform. Seine Rauchgase enthalten keine Chlor-Brom- oder schwermetallischen Verbindungen. Bei Flammkontakt kommt es lediglich zur Freisetzung von CO2  und Wasserdampf. Mit den Folien, die sowohl als reine Folie ab 0,3 mm Dicke als auch in Kombination mit zahlreichen Trägermaterialien produziert werden, lassen sich z.B. Holz-Treppen besser schützen. Sind diese bei Bränden länger begehbar, müssten weniger Menschen bei Hausbränden sterben.  Ein weiterer Bereich ist die Luftfahrt. So geht es, z.B. bei Motorseglern, darum, die Piloten vor möglichen Bränden der Antriebe zu schützen bzw. einen Schutz so lange zu bewerkstelligen, dass eine sichere Landung möglich ist. Ein anderer Gefahrenherd sind sich selbstentzündende Lithium-Batterien. Luftfahrtgesellschaften überlegen, den Transport von Batterien (z.B. von E-Bikes) im Laderaum zu verbieten, da die Brandgefahr hoch eingeschätzt wird. Auch hier kann FireStop in Form von Schutzhüllen helfen. Darüber hinaus kann das Material im Schiffbau, in Seilbahnen und Liften, aber auch in der Elektroindustrie und im Maschinenbau beste Dienste leisten. Ein weiteres Lösungsspektrum eröffnet die Verwendung eines halogenfreien EPDM nach der neuen DIN EN 45545 für Schienenfahrzeuge. Die Produkte entsprechen dem Level HL (Hazard Level) 2 und HL 3. Neben dem Brandschutz verfügt der Werkstoff über eine sehr gute UV- und Ozonbeständigkeit, sehr gute mechanische Eigenschaften sowie eine Temperaturbeständigkeit von -40 °C bis ca. +120 °C. Entsprechend den Kundenanforderungen werden aus diesen Werkstoffen  Platten und Folien in Dicken von  0,3 bis 6 mm gefertigt und z.B. mit Glas oder Silikatgeweben von z.B. 0,5 oder 1,0 mm kombiniert.

Tec-Joint AG, Brandschutz.
Tec-Joint AG, Brandschutz.
03.12.2018
Neue Materialien gegen Überhitzung

Für einen internationalen Automobilhersteller hat Freudenberg einen Werkstoff für das Batteriegehäuse von Elektrofahrzeugen entwickelt, der auch die strengen Entflammbarkeitsstandards in China erfüllt. Die Basis dafür sind die hitzebeständigen Materialien des Unternehmens für die Luft- und Raumfahrtindustrie.

Dank eines erfolgreichen Know-how-Transfers gelang es, gemeinsam mit den Ingenieuren aus Tillsonburg (Kanada), die Werkstoffe und Komponenten für die Luft- und Raumfahrtindustrie herstellen, ein neues Material auf Silikonbasis zu entwickeln. Dieses entspricht der internationalen Norm zur Entflammbarkeit für Elektrofahrzeuge in China. Die Norm verlangt, dass sich Materialien nach dem Kontakt mit einer Flamme sofort selbst löschen. Freudenberg verfügt über bewährte Technologien, die in Luft- und Raumfahrt-Anwendungen die Brandübertragung vermeiden und Hitzeschutz bei extremen Betriebsbedingungen bieten. Das Unternehmen wendet in diesem Bereich internationale Brandschutz- und Entflammbarkeitsprüfstandards an, um die Zünd-, Brenn- oder Verbrennungseigenschaften seiner Werkstoffe zu bewerten. Diese Normen, die schon lange Teil der Forschung und Entwicklung in der Luft- und Raumfahrt sind, kommen jetzt auch in der Automobilindustrie zur Anwendung. Denn mit der Einführung von Lithium-Ionen-Batterien und anderen Antriebstechnologien für die Elektromobilität stieg auch der Bedarf an Materialien, die höhere Wärmemanagement-Standards erfüllen. Zu diesem Zweck hat man begonnen, fortschrittliche Brandschutzmaterialien zu entwickeln, die über die aktuellen Kundenanforderungen hinausgehen. Diese Werkstoffe, die derzeit anspruchsvolle Feldversuche durchlaufen, können nicht nur im Brandfall ein Feuer eindämmen, sondern auch die Batterie und benachbarte Komponenten vor Temperaturen > 1000 °C schützen. Sie wurden entwickelt, um die strengsten Entflammbarkeitsprüfstandards zu erfüllen, und helfen den Automobilherstellern, Wärmemanagement und Insassensicherheit in ihren Fahrzeugen zu verbessern. So kann z.B. eines der von Freudenberg entwickelten neuen Materialien bis zu 15 min  lang verhindern, dass sich ein Brand in einem Fahrzeug ausbreitet.

Freudenberg, Neue Hitzeschutzmaterialien.
Freudenberg, Neue Hitzeschutzmaterialien.
27.11.2018
Neues PEEK-Polymer für die Energieindustrie

Mit dem PEEK-Hochleistungspolymer VICTREX CT™ 200 steht der Kryotechnik-Industrie eine Dichtungslösung mit einem breiteren Einsatzbereich im Vergleich zu bestehenden Polymeren wie PCTFE zur Verfügung.

Das neue VICTREX CT™ 200 eignet sich für dynamische Dichtungsanwendungen, etwa zur Lagerung und zum Transport von Flüssigerdgas bei kryogenen Temperaturen (-150 °C bis -200 °C). Als jüngster Vertreter der VICTREX CT PEEK-Polymere bietet die 200er Serie im Vergleich zu üblicherweise verwendeten Materialien wie PCTFE (Polychlortrifluorethylen) eine verbesserte Dichtleistung über einen breiteren Temperaturbereich. Ermöglicht wird das einerseits durch höhere Zähigkeit bei niedrigen Temperaturen und andererseits durch überlegene Kriechfestigkeit bei hohen Temperaturen.  Zudem konnte für VICTREX CT-Polymere eine bessere Dimensionsstabilität bei niedrigerem Wärmeausdehnungskoeffizienten im Vergleich zu bisher vorhandenen Materialien aufgezeigt werden. Die höhere Wärmeleitfähigkeit dieser Polymere ermöglicht eine schnelle Reaktion auf Temperaturänderungen und stellt sicher, dass das Material jederzeit auf der Gegenfläche greift. Außerdem deuten Labortests an, dass weniger Drehmoment zur Betätigung nötig sein könnte, da die Werkstoffe im Vergleich zu PCTFE einen niedrigeren statischen und dynamischen Reibungskoeffizienten aufweisen. Dies führt zu weniger Verschleiß, höherer Leistung und somit zu Kosteneinsparungspotenzial. Das neue Polymer wurde mit einem niedrigeren Reibungskoeffizienten im Vergleich zu VICTREX CT™ 100 ausgestattet. Das Unternehmen geht davon aus, dass VICTREX CT 200 für eine Vielzahl potenzieller Kunden von Interesse sein wird, darunter Ventilhersteller, EPC-Unternehmen, Verarbeiter und Betreiber in der Öl- und Gasindustrie. Das neue Produkt für die Energiebranche hat die strengen TAT-Tests gemäß Shell Mesc 77/300 erfolgreich abgeschlossen und verspricht Vorteile für Spritzguss, Formpressen und Extrusion. Es soll ab Dezember 2018 kommerziell verfügbar sein.

Victrex Europa GmbH, VICTREX CT™ 200.
Victrex Europa GmbH, VICTREX CT™ 200.
19.11.2018
Erhöhter Brandschutz für Schienenfahrzeuge

Das auf Bauteile für Schienenfahrzeuge abgestimmte EPDM von RESOGOO steht mit einer Shorehärte von 60° A, einer Reißdehnung von > 300 bzw. 400% sowie für die Bauartklassen HL2 und HL3 zur Verfügung.

Das Material ASTM E662 (NFPA 130) wiederum eignet sich für langlebiges Equipment wie Kabelbinder, Isolierungen und Dichtungen. Eine elastische Glasfasertextil-Beschichtung schützt die Bauteile zusätzlich vor Hitze und Brand (Brandschutzklasse DIN 4102-A2). Als weitere Optionen stehen bereit: Isolierkissen aus Melaminharzschaum (erfüllen B1, UL94, HF1 und V0), der  sehr weiche Werkstoff ST2 (erfüllt HL2) sowie der FCKW-, schwefel- und halogenfreie Zellkautschuk EVM in selbstverlöschender Qualität und mit schwacher Rauchtoxizität, der mit einer Shorehärte von 10° A ebenfalls sehr weich ist und eine leichte Opazität aufweist (Brandschutzklasse: DIN EN 45545-2, R22/R23-HL3, NFF16-101). Alternativ zum Glasfasertextil sind Beschichtungen mit Aramid- oder Keramikgewebe möglich. 

Resoggo GmbH & Co. KG, elastische Bauteile.
Resoggo GmbH & Co. KG, elastische Bauteile.
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