Aktuelles / Entwicklungen - Maschinen und Anlagen

23.08.2017
Dosieranlagen-Portfolio mit erweiterten Möglichkeiten

Auf der Bondexpo stellt Nordson Sealant Equipment sein neues Produktportfolio an Dosiersystemen vor, das die bisherigen Dosieranlagen-Lösungen erweitert und vielfache Möglichkeiten bietet – von großvolumigen Dosierern bis hin zu automatisierten und präzisen Applikationen.

Das erweiterte Produktprogramm bietet eine breitere Palette an Funktionalitäten in der Materialzuführung, Automatisierung und Präzisionsdosierung für eine Vielzahl von Materialien und Anwendungen. Das Mess-, Misch- und Dosiergerät Pro-Meter®  V2K ist ein präzises, kompaktes und kosteneffizientes 2K-Tischgerät mit Mischungsverhältnissen von 1:1 bis 20:1. Die Verdrängerpumpen-Technologie ermöglicht eine Materialdosierung im vom Hersteller vorgegebenen exakten Mischungsverhältnis, welches die höchsten Genauigkeits-Anforderungen bietet. Und das immer wieder aufs Neue. Pro-Meter V2K ist darüber hinaus ideal für gefüllte und abrasive Materialien geeignet. Die Pro-Meter®  2K Serie besteht aus verschieden angetriebenen Dosiergeräten und ist speziell für präzise 2K Applikationen entwickelt. Diese Systeme kommen zum Einsatz, wenn das Aussehen und die Konsistenz der Raupen – bedingt durch die Raupen-Form sowie Mischungsverhältnis auf dem Bauteil ­ für die Produktqualität und Funktionen wichtig sind. Die Dosiergeräte sind verfügbar in den Antrieben Luft-über-Öl, Servo und Doppel-Servo. Der Rhino®  Fassentleerer fördert hochviskose Raumtemperaturklebstoffe und Dichtmittel in einer Vielzahl an Applikationsanwendungen. Die robusten, mechanischen Komponenten und einfache Steuerungslogik gewährleisten eine hohe Langlebigkeit und vereinfachen Wartungen. Das Tischgerät „Ventilserie XYZ Roboter“, speziell adaptiert für die Sealant Equipment Ventilserie mit 10 kg Tragkraft, wurde für die einfache Automatisierung, für Wiederholgenauigkeit und Präzision bei der Verwendung für verschiedene Applikationen entwickelt. 

Bondexpo, Halle 6, Stand 6435

Nordson Deutschland GmbH, Dosieranlagen-Portfolio.
23.08.2017
Bis zu 90% weniger Materialausschuss pro Kartuschenwechsel

Für Dosieranwendungen mit hochviskosen Materialien und niedrigem Medienverbrauch hat Scheugenpflug die Materialfördereinheit A90 C weiterentwickelt: Sie sorgt nicht nur für eine prozesssichere und störungsfreie Förderung des Vergussmaterials von der Kartusche zum Dosierer.

Per Vakuumandocken lässt sich auch der Materialausschuss pro Kartuschenwechsel deutlich reduzieren. Auf der diesjährigen Bondexpo wird die A90 CV in Kombination mit der Scheugenpflug-DispensingCell vorgestellt, einer neuen Plug-and-Produce-Lösung für anspruchsvolle Wärmemanagement-Anwendungen. Bei Dicht- und Wärmemanagement-Aufgaben mit niedrigem Medienverbrauch erfolgt die Materialversorgung häufig über handelsübliche Kartuschen. Hier werden Fördersysteme benötigt, die – auch bei kleineren Volumina – eine schonende und gleichmäßige Materialförderung zum Dosiersystem sicherstellen. Die A90 CV sorgt nicht nur für eine sichere und störungsfreie Förderung der hochviskosen Medien zum Dosierer, sondern verfügt zusätzlich über die neue Funktion des Vakuumandockens. Diese ermöglicht erstmals eine automatisierte Entlüftung beim Kartuschenwechsel und somit ein absolut blasenfreies Andocken der Materialkartusche an das Fördersystem. Bislang wurde die neue Kartusche manuell entlüftet, d.h. der damit einhergehende Materialverlust hing von der Erfahrung bzw. Routine des jeweiligen Anlagenbedieners ab. Da dieser Prozess beim Vakuumandocken automatisiert erfolgt, lässt sich der Ausschuss pro Kartuschenwechsel nun deutlich reduzieren. Neben absoluter Prozesssicherheit profitieren Anwender damit von deutlichen Kosteneinsparungen – vor allem bei sehr teuren Vergussmaterialien. Die patentierte Andockhülse mit Filtereinsatz funktioniert denkbar einfach: Die Hülse wird manuell auf die volle Materialkartusche aufgesteckt und diese anschließend in der Kartuschenhalterung der  A90 CV platziert. Mittels eines Ejektors wird in der Andockhülse entlüftet. Der integrierte Filtereinsatz verhindert dabei, dass Vergussmedium in die Ejektorleitungen gelangt. Für hohe Benutzerfreundlichkeit sorgen zusätzliche Funktionen in der Anlagensteuerung, die den Bediener bei einem schnellen und fehlerfreien Kartuschenwechsel unterstützen. 

Bondexpo: Halle 6, Stand 6508

Scheugenpflug AG, Materialfördereinheit A90 C.
23.08.2017
Einstieg in den Verguss

Für die blasenfreie Förderung pastöser, ungefüllter Vergussmedien aus 20-l-Standardgebinden bietet Scheugenpflug mit der A220 Basic eine Einstiegslösung an. Die kompakte Anlage unterstützt den Anwender bei einem fehlerfreien und schnellen Förderprozess und bietet eine einfache Bedienung und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.

Vom Kleben über Dam and Fill-Anwendungen bis hin zum Auftrag von Flüssigdichtungen: Es gibt zahlreiche Anwendungen, in denen sehr pastöse Vergussmaterialien verwendet werden. In industriellen Produktionsprozessen sind diese Medien aufgrund ihrer hohen Viskosität allerdings häufig eine Herausforderung. Hier muss auf eine angepasste Anlagentechnik geachtet werden, um optimale Vergussergebnisse zu erreichen und Stillstände zu vermeiden. Die Funktionen der A220 Basic sind rein auf die Sicherstellung einer stabilen und prozesssicheren Materialförderung ausgerichtet. Das Andocken der Pumpe an das 20-l-Standardgebinde erfolgt manuell über eine Zweihandschaltung und lässt sich mittels Sichtprüfung über ein Manometer überwachen. Für einen sauberen und blasenfreien Andockvorgang sorgt dabei die patentierte Vakuumfassfolgeplatte. Sie besteht aus Polypropylen (PP) und wird nach dem Förderprozess zusammen mit dem leeren Gebinde entsorgt, was die Verschleppung von Materialresten verhindert. Die integrierte Schöpfkolbenpumpe stellt eine zuverlässige, kontinuierliche Materialversorgung sicher, da sowohl beim Auf- als auch beim Abwärtshub gefördert wird. Die A220 Basic verfügt über eine Füllstandsüberwachung und eine elektropneumatische Druckregelung, die ein aufwändiges Nachregulieren des Förderdrucks durch den Anlagenbediener überflüssig macht. Beides trägt zur hohen Prozesssicherheit der neuen Fördereinheit bei. Die Steuerung erfolgt über die Scheugenpflug SCP200, die die Überwachungs-, Wartungs- und Analyseaufgaben vereinfacht und den Bediener bei einem wirtschaftlichen und fehlerfreien Förderprozess unterstützt.

Bondexpo: Halle 6, Stand 6508

Scheugenpflug AG, A220 Basic.
23.08.2017
Optimierte Simulation

Auf der Fakuma 2017 stellt die SIGMA Engineering GmbH das neue Release SIGMASOFT®  v5.2 vor, das eine virtuelle, vollautomatische Optimierung beinhaltet. Zusammen mit der ebenfalls neuen virtuellen DoE ist die Autonomous Optimization eine konsequente Weiterentwicklung der SIGMASOFT®  Virtual Molding Technologie, um den Anforderungen moderner Spritzgießanwendungen gerecht zu werden.

Die Spritzgießverarbeitung befindet sich im Wandel. Der konventionelle Lösungsansatz von Trial-and-Error oder die Entscheidungsfindung rein basierend auf der Erfahrung Einzelner reichen nicht länger aus, um sowohl die Anforderungen an die Bauteilqualität als auch die Entwicklungstermine einzuhalten. Autonomous Optimization bietet hier einen neuen Ansatz:  Verarbeiter können ein bestimmtes Ergebnis einfordern und SIGMASOFT®  findet dann automatisch den besten Prozess, um dieses Ergebnis zu erreichen. Dazu kann man sich folgendes Szenario vorstellen: Man steht am Beginn eines neuen Projektes, ein Bauteil soll mit verschiedenen Komponenten montiert werden, weshalb alle Dimensionen in engen Toleranzen eingehalten werden müssen. Beim konventionellen Vorgehen würden Bauteil und Werkzeug basierend auf vorhergehenden Erfahrungen designt, das Werkzeug gebaut und abschließend in Maschinenversuchen versucht, die geforderten Maße zu treffen. Bei diesem Vorgehen kann viel schiefgehen. Die Zeit, das Prozessfenster an der Maschine zu finden, ist deshalb üblicherweise kurz und der Druck hoch. Im besten Fall werden schließlich Teile in der gewünschten Qualität produziert, doch der Prozess ist weder hinsichtlich Ressourcen wie dem Energieverbrauch noch hinsichtlich der Zykluszeit optimiert. Anders bei dem neuen Ansatz: Schon während der Auslegung von Bauteil und Werkzeug können alle Modifikationen an einer virtuellen Spritzgießmaschine getestet werden. Und dank Autonomous Optimization kann diese virtuelle Spritzgießmaschine selbstständig eine Lösung für eine Fragestellung finden. So ist es z.B. möglich, einen minimalen Bauteilverzug zu fordern und die Maschine wählt selbstständig die richtigen Einstellungen.

Fakuma: Halle A5, Stand 5105

Sigma Engineering GmbH, SIGMASOFT® v5.2.
09.08.2017
Neue LSR-Dosierpumpe

Auf der Fakuma zeigt DOPAG erstmals die neue LSR-Dosierpumpe „silcomix“. Die LSR-Technologie, die auf dem DOPAG-Messestand in einer laufenden Produktion zu sehen sein wird, realisierte man gemeinsam mit dem Spritzgussmaschinenbauer Wittmann Battenfeld sowie dem Materialhersteller Wacker Chemie und dem Formenbauer EMDE

Die neue silcomix des Typs PE200/20 bietet dank breiter Einsatzmöglichkeiten eine zuverlässige Produktion in allen Bereichen. Alle auf dem Markt erhältlichen LSR-Materialien – von extrem niederviskos über mittel- bis hin zu hochviskos – verarbeitet sie kontinuierlich und präzise. Ausgestattet ist die Dosierpumpe mit einer neuen Mischeinheit sowie SWIPSYNC-Technologie. Hierbei ermöglichen die servoelektrischen Antriebe eine synchrone Umschaltung der Kolben-Dosierpumpen. Dies geschieht unabhängig von der aktuellen Position des jeweiligen Pumpenkolbens und verhindert Mischungsverhältnis-Verschiebungen durch unterschiedlich gelagerte Umschaltpunkte. Die Volumenströme werden automatisch angepasst und die Fässer gleichmäßig entleert, die Materialrestmenge liegt < 1%. Gleichzeitig minimiert bzw. verkürzt eine spezielle Regelung der Servoantriebe das Einbrechen des Drucks und somit des Volumenstroms. Innerhalb der vorgegebenen Toleranzen bleibt das Mischungsverhältnis während des Spritzgussprozesses  gleich – sowohl bei kleinen als auch bei größeren Schussmengen.

Somit kann der Flüssigkunststoff optimal gefördert und zu einem qualitativ hochwertigen Endprodukt verarbeitet werden.  Die neuentwickelte Mischeinheit bietet dem Anwender durch ihr kompaktes Design (Stellfläche 1,3 m2)ein einfaches und schnelles Handling mit erweiterten Funktionen. Eine integrierte Snuff-Back-Funktion schließt das Ventil gegen die Flussrichtung. Der Materialaustrag erfolgt somit sorgfältig. Die neue Mischeinheit ist zudem durchgängig temperierbar, werkzeugfreie Wartungsintervalle bieten einen erhöhten Komfort. Dank des modularen Aufbaus lässt sie sich auf verschiedenste Anwendungen optimal abstimmen. Eine Gebinde-Einrollvorrichtung und vorinstallierte Prozessschnittstellen zum Spritzgussautomaten bieten eine hohe Bedienfreundlichkeit. Zudem führen automatische Entlüftungsfunktionen für Folgeplatten und Pumpen sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung am Touch-Display zu einer wesentlichen Optimierung der Rüstzeiten.

Eine weitere Live-Produktion von LSR-Produkten mit der neuen silcomix können Messebesucher zudem am Stand des Spritzgießanlagenherstellers KraussMaffei erleben.

Fakuma: Halle B5, Stand 5.315

DOPAG,  LSR-Dosierpumpe „silcomix“ (Mittwoch, 09. August 2017)
25.07.2017
Das neue Klebstoff-Dosiersystem „a.tron“ der NIMAK GmbH

Das neue Klebstoff-Dosiersystem „a.tron“ der NIMAK GmbH bietet Anwendern deutliche Einsparungen, die u.a. aus einem neuen Klebesteuerungskonzept resultieren. Da die Intelligenz der Anlage zum Teil in den Dosierer integriert ist, entfällt ein kompletter Dosierschaltschrank. Auch der Aufwand für die Verdrahtung ist geringer, da die Sensor-Signale direkt auf dem Dosierer verarbeitet und über ein BUS-Kabel in Echtzeit zur Steuerung gesendet werden.

Der mögliche Wegfall eines Steuerungsschrankes bedeutet Platzeinsparung im Produktionsbereich, was, z.B. in der Automobilindustrie, von Bedeutung ist. Zugleich ist damit eine Einsparung der Investitionskosten um rund 20% verbunden. Zudem erleichtert die  „a.tron“-Steuerung die Bedienung, die einfach und intuitiv zu erlernen ist. Der Zugriff erfolgt wahlweise über einen Laptop, Leitrechner oder ein Panel, über das 50 Systeme steuerbar sind. Ein weiterer Vorteil ist der schneller mögliche Produktionsstart, da bei einem Neustart, einem Not-Aus oder Docking-Vorgang keine Referenzierung mehr erforderlich ist. Da NIMAK weltweit das einzige Unternehmen in der Verbindungstechnik ist, das die beiden Fügetechnologien Widerstandsschweißen und Kleben anbietet, sind bei der Entwicklung der neuen Steuerung die Erfahrungen im Bereich der Roboter-Schweißzangen zum Tragen gekommen. Die Kunden, die sowohl auf dem Gebiet des Schweißens als auch Klebens aktiv sind, profitierten insofern auch von einer einheitlichen Bedieneroberfläche. Die eigenentwickelte Applikations-Technologie für Kleb-, Dicht- und Dämmstoffe umfasst aufeinander abgestimmte Komponenten - von der Doppelfasspumpe über das Steuerungssystem bis hin zum Dosierkopf. Letzterer zeichnet sich durch ein hohes Maß an Dynamik und Präzision beim Auftrag aus.

NIMAK GmbH, neue Klebstoff-Dosiersystem a.tron.
20.07.2017

Für eine batchweise sowie kontinuierliche Materialaufbereitung von niedrig- bis hochviskosen Klebstoffen, Wärme- und Lotpasten bietet die ViscoTec Pumpen- u. Dosiertechnik GmbH die ViscoTreat-Reihe an. Verschiedene Größen von Entgasungs-systemen ermöglichen in diesen Systemen die Aufbereitung von ungefüllten sowie hochgefüllten Klebstoffen bei unterschiedlichsten Viskositäten von bis zu 1.000.000 mPas (abhängig vom Dosiermedium).

Um exakte Dosierergebnisse hochgefüllter Materialien zu gewährleisten, ist deren Aufbereitung vor der Anwendung unumgänglich. Häufig neigen Füllstoffe bei längeren Lager- und Stillstandszeiten der Dosieranlage zur Sedimentation sowie zur Agglomeration. Dadurch ist ein exaktes Applizieren des Mediums nicht mehr möglich. Dosiersysteme können verstopfen und der Verschleiß der Anlagenkomponenten erhöht sich durch die Separation der Füllstoffe vom Bindemittel. Ferner kommt es zu erheblichen Abweichungen in den mechanischen Eigenschaften des Dosiermediums. Eine weitere Herausforderung in der Dosierung von Flüssigkeiten ergibt sich durch gelöste Luft im Medium. Aufgrund unterschiedlicher lokaler Drücke innerhalb der Dosiersysteme kann es zu unvorhergesehener Bildung von Gasblasen während des Prozesses kommen. Der Grund hierfür liegt in der Abhängigkeit der Gaslöslichkeit in Flüssigkeiten von den Partialdrücken im System. Diese Gasblasen wirken sich negativ auf die Wiederholgenauigkeit des Dosierergebnisses aus und führen zu erhöhten Ausschusszahlen der Produktion. Mit den Materialaufbereitungs- und Versorgungs-Systemen ViscoTreat-Inline sowie ViscoTreat-Im kann beiden Hindernissen in der Dosiertechnik erfolgreich begegnet werden. Die Aufbereitungsanlage, welche gleichzeitig als Pufferbehälter dient, ermöglicht ein konstantes Rühren der Materialien, um der Sedimentation der Füllstoffe entgegenzuwirken. Außerdem werden die Dosiermedien mittels eines Absolutdruckes von bis zu 20 mbar ausreichend entgast, um die Prozesssicherheit zu gewährleisten. Befüllt wird das System z.B. über eine Hobbock- oder Fassentnahme. Alternativ ist eine Einsaugung des Mediums mittels Sauglanze möglich. Die Materialentnahme aus dem Entgasungsbehälter erfolgt über die bewährte Exzenterschnecken-Technologie. Vorteil gegenüber alternativen Systemen ist der Inline-Entgasungsprozess, wodurch die gleichzeitige Entgasung des Mediums sowie Materialentnahme unter permanentem Prozessvakuum möglich ist. Hierdurch können kontinuierliche Produktionsprozesse unabhängig von der Materialversorgung gestaltet werden. Für besonders sensitive und sedimentationsempfindliche Medien ist eine Zirkulierung zu empfehlen – der Entgasungseffekt wird erhöht und eine homogene Verteilung der Füllstoffe garantiert. Um die Prozesssicherheit zu gewährleisten, werden kritische Prozessparameter kontinuierlich überwacht.

07.07.2017

Mit Arretierungshilfen und Roboterhalterungen wurde das Zubehör der eco-PEN Serie von preeflow - aus dem Hause ViscoTec Pumpen- u. Dosiertechnik GmbH - erweitert. Nach einer Demontage des Dosiersystems stehen Anwender immer vor der lästigen Aufgabe, das System  neu justieren und am Roboter anbringen zu müssen. Die neue Passbohrung ermöglicht jetzt bei allen neuen Systemen eine exakte, reproduzierbare Montage.

Die Bohrung dient ebenso zur Integration einer Arretierungshilfe – ein Zylinderstift sorgt für einen definierten Anschlag. So muss bei erneuter Montage des Dispensers keine Neuprogrammierung des Roboters in der Z-Achse durchgeführt werden. Aufgrund gehäufter Nachfrage wurde das Produktportfolio darüber hinaus um Roboterhalterungen erweitert. In der Dosiertechnik gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen, bei denen kartesische Dosierroboter zum Einsatz kommen. Mit der Möglichkeit einer einheitlichen Adaptierung der volumetrischen Dosiersysteme entsteht ein funktionierender Prozess durch  die Verbindung einer flexiblen und zuverlässigen Arbeitsweise der Tischroboter mit der konstanten Qualität der Dosierung. Die Halterungen können an alle handelsüblichen Benchtop-Systeme, wie z.B. von Janome oder Fisnar, adaptiert werden – ungeachtet dessen, ob 1K- oder 2K-Dosierventile in Betrieb genommen werden. Die Halterungen bestehen aus einer Adapterplatte, einer U-Schiene, einem Dosierventilhalter für preeflow eco-PENs und einem Block zur Anbindung der eco-DUO Produktpalette. Das System wurde zudem um ein Scharnier-Schnellwechselsystem für eco-PENs ergänzt. In Verbindung mit den optionalen Zentrierstiften am eco-PEN lässt sich eine positionsgenaue vertikale Adaption realisieren. Grundlegend kann somit, z.B. bei einfachen Raupen- oder Punktdosierungen, eine exakte Reproduzierbarkeit sichergestellt werden.

ViscoTec Pumpen- u. Dosiertechnik GmbH, eco-PEN Serie von preeflow.
01.07.2017

Die Kombination des MDS 3250+  und der Fluidik MDFH-48-CH-TA von VERMES Microdispensing erlaubt einen prozesssicheren, ressourcensparenden Minimalmengenauftrag mit Lotpaste und trägt Kundenbedürfnissen Rechnung. Hauptanwendungsbereich ist die Montage elektronischer Bauelemente bei der Leiterplatten-Bestückung, z. B. zum Aufbringen von elektronischen Bauteilen auf Pads. Das erfordert höchste und konstante Dosierqualität. Denn ein Großteil der Mängel in der Leiterplattenfertigung entsteht durch Probleme im Lotpasten-Auftragsverfahren oder schwankende Prozessbedingungen.

Im Zuge der fortschreitenden Miniaturisierung gewinnen leistungsstarke Mikrodosiersysteme an Bedeutung, die immer kleinere Mengen von Medien, insbesondere Lotpaste, schnell, präzise und berührungslos dosieren.  Ein System für diese Anwendungen ist das MDS 3250+  Dosiersystem, dessen Steuereinheit und Ventil speziell für anspruchsvolle und hochviskose Medien optimiert wurden. Dank integrierter Fluidikheizung  und optimierter Medienführung bei der neu entwickelten MDFH-48-CH-TA Fluidik können Lotpasten unterschiedlichster Typen und Klassen für ein breites Anwendungsspektrum dosiert werden. Die „QuickFix“ - Düseneinheit ermöglicht eine effektive, benutzerfreundliche Einstellung von  Stößel und Düse. Dank des äußerst schlanken Designs können jetzt bei vielen Dosieranwendungen selbst schwer zugängliche und kleinste Bauteile besser angesteuert werden. Durch den komprimierten Aufbau sind die medienführenden Bauteile außerdem leicht und unabhängig zu reinigen und dadurch besonders wartungsarm.  Um sehr feine, hochpräzise Dosierergebnisse zu erzielen, wurden die Ventilsysteme so optimiert, dass selbst das Applizieren von kleinstmöglichen Dosierpunkten mit geringem Tropfendurchmesser bei höchster Reproduzierbarkeit  möglich ist.

VERMES Microdispensing GmbH, Kombination MDS 3250+ und Fluidik MDFH-48-CH-TA.
26.06.2017

Bei den neuen Vertikalmaschinen für den TPE-Spritzguss hat MAPLAN die Zukaufaggregate aus dem Kunststoff-Maschinenbau ersetzt, deren Größenabstufungen zu große Kompromisse von den Elastomer-Verarbeitern verlangten. Das Resultat ist eine eigenentwickelte Baureihe in Anlehnung an die internationalen Baugrößen 130, 210 und 350 mit Spritzvolumina von 85 bis 250 cm³. Die Schneckendrehung wird mittels Servo-Elektromotor direkt angetrieben, die Einspritzbewegung hydraulisch. Dieses Hybridkonzept reduziert den Energiebedarf, die Lärmemission und fügt sich damit in das Cooldrive-Antriebskonzept der Gesamtmaschine ein.

Die 2015 vorgestellte vertikale 200-kN-C-Rahmen-Maschine war der Ausgangspunkt für die Entwicklung einer neuen Maschinenbaureihe mit der Typenbezeichnung MTTP-C (MAPLAN, Top-Schließen, Top-Einspritzen, Plastic, C-Rahmen). Ein Jahr später folgte eine 300-kN-Version. Die Schließkraftgrößen 400 kN und 500 kN sind in Vorbereitung. Alle Baugrößen verfügen über eine ergonomisch günstige Bedienhöhe von 900 mm über Bodenniveau. Das Spritzaggregat ist mit der beweglichen Werkzeug-Aufspannplatte verbunden und wird relativ zur fixen Unterplatte bewegt. Weiteres Kennzeichen des TPE-Spritzaggregats ist dessen seitliche Schwenkbarkeit. Diese ermöglicht einen einfachen Tausch der Schnecke für einen schnellen Material- oder Farbwechsel, ohne den Massezylinder mittels Hebezeug ausbauen zu müssen. Bei der Maschinenkonstruktion lag der Fokus auf einer maximal kompakten „Ein-Stück-Konfiguration“, d.h. die Maschine samt Hydraulik sowie Elektrik/Elektronik befinden sich auf einem gemeinsamen Basisrahmen, was sowohl den Transport als auch die Positionierung am Einsatzort vereinfacht. Die Kompakt-Bauweise minimiert gleichzeitig auch die benötigte Aufstellfläche. Sie liegt bei allen TPE-Spritzgießmaschinen mit C-Rahmen-Schließeinheit bei weniger als 2 m² .

Maplan GmbH, Vertikalmaschinen.
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