06.09.2018
Sonderhoff Holding GmbH, FIP-CC.

Auf der Fakuma 2018 zeigt Sonderhoff u.a. die FIP-CC-Technologie (Formed-In-Place Closed-Cell). Der hier verarbeitete CC-Schaum kommt durch das physikalische Schäumen bereits mit der Dosierung in seiner fast vollständigen Dichtungsdimension auf das Bauteil.

Deswegen ist FIP-CC insbesondere für 3D-Anwendungen und eine prozessnahe Qualitätskontrolle geeignet. Die neue, überwiegend geschlossenzellige Schaumdichtung Fermapor® CC auf PU-Basis ist von Sonderhoff besonders für Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Wasserdichtigkeit entwickelt worden. Die Dichtung härtet ohne Ofen oder Feuchte aus und schließt die Lücke zwischen den eher hochpreisigen Silikonschäumen und den günstigeren gemischtzelligen PU-Schaumdichtungen. Die für das neue FIP-CC-Aufschäumverfahren entwickelte Dosieranlage DM 402 CC wird am Sonderhoff-Stand live vorgeführt. Es werden damit die sehr feinzelligen, überwiegend geschlossenzelligen PU-Weichschaumdichtungen Fermapor® CC dosiert. Sie machen mit einer leicht glänzenden Oberfläche auch optisch einen wertigen Eindruck. Man wird auf dem Messestand außerdem mit einem Dauertest für Wasserdichtigkeit die geringe Wasseraufnahme der CC-Schaumdichtung demonstrieren. Die Fermapor® CC Schaumdichtungen sind bei Raumtemperatur vernetzende 2-K-Systeme auf PU-Basis, die ohne Ofen oder Feuchte aushärten. Sie sind eine kostengünstige Alternative gegenüber 1K- und Silikon-Anwendungen. Anders als vergleichbare gemischtzellige Dichtungen benötigt die CC-Schaumdichtung eine geringere Verpressung bei gleicher Dichtleistung. Eine robuste, montagefeste Oberfläche der CC-Schaumdichtung hält möglichen mechanischen Belastungen im Teilehandling stand. Selbst nach Beschädigung der Oberfläche, etwa durch Einrisse, verändert sich die Wasseraufnahme nur geringfügig. Die Polyurethan basierten Fermapor® CC Schaumdichtungen sind witterungsfest und bei Wassertemperaturen bis 1 °C auch eiswasserfest. Fermapor® CC PU-Schaum erfüllt die REACH / EG-Verordnung 1907/2006 und RoHS und wird für das Abdichten von Bauteilen i.d.R. bei Temperaturen von -40 bis +80 °C, kurzfristig sogar bis +160 °C, eingesetzt. Zudem lassen sich Schaumdichte und Härte im laufenden Prozess über die Maschinenparameter einstellen. Die DM 402 CC hat eine deutlich kürzere Einrichtezeit, weil die klassische Luftbeladung über die Vorratsbehälter entfällt. Der Materialwechsel ist einfacher, weil für den CC-Schäumprozess keine Material-Zirkulation notwendig ist. Das vereinfacht und beschleunigt mögliche Prozessanpassungen.

Fakuma: Halle A5, Stand 5109

Sonderhoff Holding GmbH, FIP-CC.
© ISGATEC GmbH 2019