Aktuelles / Entwicklungen - Klebetechnik / Flüssigdichtsysteme

16.11.2016

Die neue Generation der 3M VHB-Klebebänder bietet eine hohe Soforthaftung, eignet sich für Multi-Material-Mixe und widersteht kurzfristig hohen Temperaturen bis zu +230 °C. Diese GPH-Serie basiert auf einem Acrylat-Klebstoff, der eine starke Soforthaftung auf einer Vielzahl von hoch- und mittelenergetischen Oberflächen wie Metall, Glas, Keramik und Kunststoffen, z.B. Hart-PVC, ABS oder Polycarbonat, erlaubt. Da die Bauteile schnell wieder bewegt und weiterverarbeitet werden können, verkürzt sich der gesamte Produktionsprozess.

Der Einsatzbereich für die neuen Klebebänder reicht von der Metallverarbeitung, über den Maschinen- und Sonderfahrzeugbau, den Tür- und Fensterbau bis zur Anwendung bei der Konstruktion von Schildern, Displays, Lichtreklamen und Haushaltsgeräten – die nahezu unsichtbaren Produkte ermöglichen zuverlässige und ästhetische Verbindungen ohne Nieten und Schrauben.  Die Klebebänder der GPH-Serie sind in verschiedenen Abmessungen erhältlich

3M Deutschland GmbH, VHB-Klebebänder der GPH-Serie.
3M Deutschland GmbH, VHB-Klebebänder der GPH-Serie.
09.11.2016

Der neue flammgeschützte 2K-Klebstoff DELO-DUOPOX AB8390 wurde für den Einsatz im Flugzeuginnenraum entwickelt und eignet sich besonders für Verklebungen von Sandwich-Panels. Das Epoxidharz erfüllt u.a. eigenständig (standalone) die Vorgaben zum Brandschutz (FST; Brennbarkeit, Rauchgasdichte und -toxizität) nach CS/FAR Part 25 §25.853 (a)(1)(ii)/(d) sowie ABD0031.

Der Konstruktionsklebstoff bietet eine gute Festigkeit im Temperaturbereich von -55 °C bis +85 °C , ist weiß und farbecht, wie eine 1.000-h-Lagerung bei +70 °C und 85 % Luftfeuchtigkeit zeigt. Das thixotrope Epoxidharz lässt sich mit dem DELO-AUTOMIX-System im Prinzip einkomponentig und damit schnell und einfach dosieren. Die Verarbeitungszeit von 30 min. ermöglicht bei der manuellen Verarbeitung auch Nacharbeiten am Bauteil. Der Klebstoff härtet vollständig bei Raumtemperatur aus. Um die Taktzeiten der Fertigung zu reduzieren, können erhöhte Temperaturen, z. B. bei +60 °C, die Aushärtung nochmals deutlich beschleunigen. Durch sein Dosierverhalten in Kombination mit den hohen Festigkeiten ist dieser flammgeschützte Konstruktionsklebstoff sowohl für lasttragende Verbindungen mit Inserts als auch für das Kleben im Bereich der Ditch&Pot-Anwendungen prädestiniert.

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaA, DELO-DUOPOX AB8390.
DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaA, DELO-DUOPOX AB8390.
26.10.2016
WIKO SUPER GLUE UNIVERSAL

Der spaltfüllende 2K-Sekundenklebstoff WIKO SUPER GLUE UNIVERSAL von GLUETEC wurde für die professionelle Reparatur, Wartung und Instandhaltung entwickelt. Der spaltfüllende, gelförmige 2K-Sekundenklebstoff ist zum universellen Einsatz für viele Werkstoffe aus dem Bereich der Metalle, Kunststoffe und Hölzer geeignet. Kennzeichen sind ein geringer Schrumpf, überdurchschnittliche Zähigkeit und mechanische Nachbearbeitbarkeit.

Er ist zum Verbinden von porösen Materialien mit Klebespalten bis zu 2 mm geeignet. Die gelförmige und zähe Textur vereinfacht die Handhabung und verhindert ein Ablaufen des Klebstoffs - auch auf senkrechten Klebeflächen.  Er ist temperaturbeständig von -40 °C bis +100 °C.

26.10.2016

Auf der ELECTRONICA 2016 zeigt Rampf Polymer Solutions sein neues Portfolio an Polyurethan-Elektrogießharzen und extrem klare Klebstoffe für das Optical Bonding von Displays. Diese LOCA-Klebstoffe (Liquid Optically Clear Adhesives) sind für die großtechnische Verarbeitung auf Misch- und Dosieranlagen optimiert. Die Silikonklebstoffe, welche raumtemperaturhärtend und in unterschiedlichen Härten und Viskositäten (von flüssig bis thixotrop) verfügbar sind, haben folgende Kennzeichen: 100 % transparent, stabile Farbwerte über die gesamte Lebensdauer und einen sehr niedrigen Haze-Wert.

Um die Widerstandsfähigkeit gegen Thermoschock zu erhöhen, wurden PU-Elektrogießharze entwickelt, deren thermomechanische Eigenschaften im Rahmen dynamisch-mechanischer Analysen (DMA) bestätigt wurden. Das RAKU-PUR® Elektrogießharzportfolio bietet eine optimale und dauerhafte Temperaturwechselbeständigkeit in einem Anwendungstemperaturbereich von -40 °C bis +130 °C.  Weitere Kennzeichen sind ein geringes Elastizitätsmodul, geringe Shore-Härte, Wasseraufnahme und gute Hydrolysebeständigkeit sowie eine niedrige Glasübergangstemperatur und  Dielektrizitätskonstante etc. Durch den Einsatz nichtabrasiver Füllstoffe ist die Verarbeitung der RoHS-konformen, RTI-gelisteten Polyurethansysteme auf üblichen 2K-Misch- und Dosieranlagen möglich. Darüber hinaus sind Systeme erhältlich, die nach UL 94 V0 flammgeschützt sind.

Rampf Polymer Solutions, Portfolio an Polyurethan-Elektrogießharzen und extrem klare Klebstoffe.
Rampf Polymer Solutions, Portfolio an Polyurethan-Elektrogießharzen und extrem klare Klebstoffe.
25.10.2016

Die Bodo Möller Chemie Gruppe und Dow Automotive haben das Brandverhalten gängiger Klebstoffe für Schienenfahrzeuge geprüft. Die getesteten Klebstoffe Betamate 2700, ein 2K-Kleber, sowie die 1K-Kleber Betamate 7120 und Betamate 7170 Quick Fix erfüllen die EN 45545-2. Die geprüften Klebstoffe werden vor allem für das Kleben von Fenstern und Oberflächen innen und außen verwendet, für Fußbodenstrukturen sowie für Klebeanwendungen im Innen- und Außenbereich generell.

Die Brandeigenschaften sind bereits in der bisher vorliegenden Formulierung sehr gut und erfüllen die Ansprüche aller drei Gefährdungsstufen für R1, R7, R10, R22 und R23 – von HL1 bis HL3 (Hazard Level) für Betamate 7170. Betamate 7120 wurde für Verklebungen von Stählen getestet und erfüllt für die Anforderungen R1 und R7 die Level HL1 und HL2 sowie für R10, R22 und R23 die Level HL1, HL2 und HL3. Damit können die Klebstoffe auch in Zukunft für den Bau von Schienenfahrzeugen verwendet werden, ohne unnötige und nicht normgemäße Risiken für den Brandschutz einzugehen.

18.10.2016

Da bei Flüssigdichtungen i.d.R. rd. 30 unterschiedliche Parameter bei zu berücksichtigen sind, beginnt die Zusammenarbeit der Ingenieure und Anwendungstechniker der DAFA Deutschland GmbH mit den Anwendern im Idealfall schon bei der Entwicklung effizienter Dichtungen per CAD. Danach schäumt man nicht nur anlaufende oder auslaufende Serien im Lohn, sondern bietet auch die komplette Serienfertigung als Dienstleistung an. 

Darüber hinaus runden Add-on-Leistungen, z.B. für Kontrollen von Zulieferer-Bauteilen, Montageprozesse und Funktionstests der fertigen Bauteile bis hin zur kompletten Verpackung und Lieferung das Angebot ab. Auch werden diese Leistungen nahtlos in die Logistik und Prozesse des Kunden integriert. Erst die Interaktion mit den Kunden, das Verständnis für das Produkt, die Anwendung und den Markt des Kunden ermöglicht es, eine in Summe ihrer Details optimierte Produktauswahl für die Dichtungen zu treffen. Insbesondere bei FIPFG (Formed In Place Foam Gasket) oder FIPG (Formed In Place Gasket) ist fundiertes Wissen rund um das Kundenprodukt und die Grundlagen der entsprechenden Produktionsprozesse wie Kunststoffspritzguss gefragt. Bei der gemeinsamen Entwicklung von Dichtungen werden frühzeitig Faktoren wie Kraftverteilung im Bauteil, mechanischer Schutz der Dichtung, Nutgeometrien, Eigenheiten der Kunststoffsubstrate oder anderer Oberflächen mit in die Planungen einbezogen. 

DAF Deutschland GmbH unterstützt per CAD und bietet auch die komplette Serienfertigung.
DAF Deutschland GmbH unterstützt per CAD und bietet auch die komplette Serienfertigung.
18.10.2016
WELDYX professional 15

WELDYX professional 15 der GLUETEC Industrieklebstoffe GmbH & Co. KG wurde gemeinsam mit Kunden und speziell nach den Anforderungen in Bahnanwendungen entwickelt. Durch die Prüfung nach DIN EN 45545-2/R1 und die Erfüllung des Brandschutzlevels HAZARD LEVEL HL 3 erfüllt der Klebstoff die Vorgaben für Schienenfahrzeuge mit hoher Gefährdungsklasse.

Der auf Methylmethacrylat basierende 2K-Hochleistungsklebstoff überbrückt die Lücke zwischen der Zugfestigkeit eines Epoxid-Klebstoffes und der Flexibilität von Polyurethan. Weitere Kennzeichen sind einfache Handhabung, hohe Qualität und sparsame Verwendung. Verschiedene Gebindegrößen erlauben zudem eine einfache Integration in die Verarbeitungsprozesse des jeweiligen Unternehmens.

GLUETEC Industrieklebstoffe GmbH & Co. KG, 2K-Klebstoff WELDYX professional 15.
GLUETEC Industrieklebstoffe GmbH & Co. KG, 2K-Klebstoff WELDYX professional 15.
10.10.2016

Für die Verkapselung von Elektronikkomponenten auf Leiterplatten hat Panacol mit Vitralit®  UD 8050 und Structalit®  8838 zwei neue Klebstoffe mit niedrigem Halogengehalt entwickelt. Beide Klebstoffe erlauben aufgrund ihres strukturviskosen Verhaltens eine verbesserte Flusskontrolle und die gezielte Dosierung auf einzelne Komponenten. Sie sind gut verträglich mit Flussmittel und können stellen eine gute und vollständige Aushärtung auf elektronischen Komponenten sicher. Der niedrige Halogengehalt erfüllt internationale „electronic grade“ Standards, um Korrosion auf elektronischen Komponenten zu verhindern.

Vitralit®  UD 8050 ist ein 1K-Klebstoff auf Acrylatbasis, der sich aufgrund seiner einfachen Dosierbarkeit und schnellen Aushärtung für Anwendungen in der Unterhaltungselektronik, in denen ein hoher Durchsatz erforderlich ist, eignet.  Er härtet mit UV-Licht innerhalb von Sekunden aus. Dank der Feuchtehärtung kann er auch in Schattenbereichen vollständig nachhärten und trägt somit, nach erfolgter UV-Aushärtung, zu einer Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Klebeverbindung bei. Zur besseren Prozesskontrolle ist zusätzlich auch eine fluoreszenzmarkierte Version erhältlich. Structalit® 8838 ist ein schwarzer, 1K-Klebstoff auf Epoxidbasis, der sich durch eine niedrige Glasübergangstemperatur, gute Flexibilität und eine schnelle thermische Aushärtung auszeichnet. Im ausgehärteten Zustand ist er d für flexible Verkapselungen elektronischer Bauteile geeignet. Temperatur-  und Feuchtigkeitstests haben bewiesen, dass der Klebstoff die elektronischen Eigenschaften der einzelnen Komponenten nicht beeinträchtigt.

Panacol-Elosol GmbH, Vitralit® UD 8050 und Structalit® 8838.
Panacol-Elosol GmbH, Vitralit® UD 8050 und Structalit® 8838.
30.09.2016

Beim Auftrag ultradünner transparenter Lacke auf transparente Folienbänder können Defekte in der Schicht erstmals direkt während des Beschichtungsprozesses durch ein inline-Detektionssystem, das mit Fluoreszenzfarbstoffen arbeitet, sichtbar gemacht werden. Drei Institute der Fraunhofer-Allianz Polymere Oberflächen POLO®  haben das Verfahren entwickelt, das auf der K vorgestellt wird. Hightech-Anwendungen wie Ultrabarrierefolien für OLEDs können davon profitieren, denn die Inline-Prozesskontrolle verhindert Produktionsfehler und erspart Reklamationen.

Die Ultrabarrierefolie muss für die Verkapselung organischer Leuchtdioden oder Solarzellen hohe Anforderungen erfüllen: Sie schützt die empfindlichen organischen Materialien über Jahre vor Sauerstoff und Wasserdampf. Die Folie soll dabei dünn und transparent sein. Eine für die Barriereeigenschaften wichtige Schicht – ein extrem dünner Lack – besteht aus einem Hybridpolymer (ORMOCER® ) des Fraunhofer ISC. Die Lackschicht muss an allen Stellen exakt gleichmäßig dünn sein – und unter einem Mikrometer liegen. Die Fraunhofer-Institute für Angewandte Polymerforschung IAP, für Verfahrenstechnik und Verpackungen IVV und für Silicatforschung ISC haben dafür ein inline-Detektionssystem entwickelt. Der transparente Barrierelack wird im Rolle-zu-Rolle-Verfahren auf eine transparente Folie aufgetragen. Beide Materialien, Lack und Folie, haben einen sehr ähnlichen Brechungsindex. Das macht die Bestimmung der Schichtdicke zu einer Herausforderung, insbesondere weil der Lack extrem dünn aufgetragen wird Die Lösung ist eine kleine Menge eines fluoreszierenden organischen Farbstoffs, der in den ORMOCER® -Lack gemischt wird. Der Farbstoff absorbiert Licht einer bestimmten Wellenlänge und sendet Licht einer längeren Wellenlängeaus. Bereits geringste Konzentrationen des Farbstoffes können detektiert werden. Bei einigen Fluoreszenzfarbstoffen können die benachbarten Moleküle die Intensität oder die Wellenlänge des ausgesandten Lichts beeinflussen. So führt die Aushärtung der Lackschicht zu einem stärkeren Fluoreszenzsignal. Werden solche Farbstoffe kombiniert, können Informationen über die Dickenverteilung und den Härtungsgrad der Schicht gewonnen werden.

Für das Auftragen des ORMOCER® -Lacks wurde das Detektionssystem in den Rolle-zu-Rolle-Prozess zur Herstellung der Ultrabarrierefolie eingebunden. Zwei Typen monochromatischer LED-Lampen bestrahlen den Lack. Zwei kommerziell erhältliche Digitalkameras messen die ausgestrahlte Fluoreszenz zweier Farbstoffe im Lack. Mit Hilfe der elektronischen Bildgebung werden Defekte in der Lackschicht erstmals direkt sichtbar und der Beschichtungsprozess kann sofort und präzise angepasst werden. Solche Mängel zeigten sich bisher erst während der Anwendung, z.B. durch eine zu kurze Lebensdauer der OLEDs. Da die Farbstoffe in so geringen Konzentrationen zugesetzt werden, dass sie chemisch nicht analysierbar sind, setzen die Forscher das Prinzip auch für den Plagiatschutz von Materialien ein. Wenn man nicht herausfinden kann, welche Farbstoffe enthalten sind, kann man die Markierung auch nicht so leicht kopieren. Zudem gibt es einige Tausend kommerziell verfügbare Fluoreszenzfarbstoffe, die miteinander kombiniert werden können. Daraus ergeben sich unzählig viele mögliche Varianten. Werden Massenkunststoffe oder auch hochwertige Materialien wie Schmierstoffe damit markiert, können diese über eine Art eigenen Fluoreszenz-Code auf ihre Echtheit geprüft werden. Dank seines einfachen Aufbaus kann das fluoreszenzbasierte Inline-Bildgebungssystem leicht in bestehende Prozesse integriert werden. Künftig soll das System auch kommerziell verfügbar sein.

K 2016, Halle 07, Stand SC01

Fraunhofer-Allianz Polymere Oberflächen POLO®
Fraunhofer-Allianz Polymere Oberflächen POLO®
30.09.2016

Auf der Bondexpo zeigt die Drei Bond GmbH wie Maschinenbau und Klebstoffexpertise nahtlos ineinandergreifen. An den neuesten Vorführanlagen demonstrieren die Maschinenbau-Ingenieure Innovationen wie die flexible Bauteilplatte und die Chemie-Experten die Kombination mit Plasma-Verarbeitung. Daneben stellt das Unternehmen sein erstes B2C-Produkt vor. 4fix ist ein anaerober Klebstoff, der vier oft benötigte Anwendungen in einem Produkt vereint.

Schraubensicherung, Gewindedichtung, Flanschdichtung und die Befestigung von Lagern können mit einem Klebstoff abgedeckt werden. Monteure und Servicetechniker können den Klebstoff mit der Pumpdosierung bequem mit einer Hand auftragen.  Das inhabergeführte Unternehmen, das sich in den letzten 35 Jahren als verlässlicher und innovativer Partner großer Automobilkonzerne etabliert hat, beschreitet nun neue Wege und wird das bei den OEMs erfolgreiche Produktportfolio von Kleb- und Dichtstoffen bis hin zu maßgeschneiderten Dosierlösungen über ein neu definiertes Handelskonzept auch kleineren und mittleren Unternehmen zu Verfügung stellen.

Ein unverbindliches Muster kann hier angefordert werden. (eicke@dreibond.de) 

Bondexpo, Halle 9, Stand 9218

Drei Bond
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