Aktuelles / Entwicklungen - Klebetechnik / Flüssigdichtsysteme

13.09.2017
Closed-Cell-Dichtungstechnologie für hohe Wasserdichtigkeit

Auf der Fakuma stellt die Sonderhoff Gruppe ihre neu entwickelte FIP CC-Technologie (Formed-In-Place Closed-Cell) vor. Sie kombiniert die hohe Wasserdichtigkeit der Silikon-Welt mit den attraktiven Materialkosten der Polyurethan-Welt.

Das neue Schaumdichtungssystem Fermapor® CC auf Polyurethan-Basis für Anwendungen mit sehr hohen Anforderungen an die Wasserdichtigkeit schließt die Lücke zwischen hochpreisigen überwiegend geschlossenzelligen Materialsystemen wie Silikonschaum und günstigeren gemischtzelligen PU-Schaumsystemen. Und auch Anwendern, die bislang die 1K-Technologie einsetzen, bietet sich jetzt eine preiswertere Alternative. Fermapor ® CC ist ein Raumtemperatur vernetzendes 2K-System, das mit dem neu entwickelten FIP CC-Aufschäumverfahren eine überwiegend geschlossenzellige PU-Weichschaumdichtung bildet. Die Schaumstruktur ist sehr feinzellig, dicht und besonders gleichmäßig. Dank seiner Geschlossenzelligkeit nimmt diese Schaumdichtung kaum Wasser auf und ist 90% weniger luftdurchlässig als gemischtzelliger PU-Schaum. Mit einer glatten, leicht glänzenden Oberfläche macht sie auch optisch einen wertigen Eindruck. Zudem ist sie gegenüber herkömmlichen PU-Schaumraupen deutlich widerstandsfähiger. Denn selbst wenn die Oberfläche anwendungsbedingt einmal beschädigt sein sollte, verändert sich – so zeigen Praxisversuche und Labortests – die Wasseraufnahme nur geringfügig. Fermapor ® CC PU-Schaum erfüllt die REACH / EG-Verordnung 1907/2006 und RoHS und wird für das Abdichten von Bauteilen in der Regel bei Temperaturen von -40 bis +80 °C, kurzfristig bis +160 °C, eingesetzt. Sonderhoff hat mit der Misch- und Dosieranlage DM 402 CC für die Dosierung von Fermapor® CC eine neue Dichtungstechnologie patentiert. Der Applikationsprozess selbst folgt dem bekannten FIPFG -Verfahren. Neu ist, dass sich der Dichtungsschaum in seiner fast vollständigen Dimension bereits kurz nach der Dosierung auf dem Bauteil zeigt. Eine prozessnahe Qualitätskontrolle kann somit unmittelbar nach dem Dichtungsauftrag ermitteln, ob die Dichtung über die ganze Bauteilkontur in der gewünschten Höhe appliziert wurde. Die FIP CC-Technologie wird mit der neuen Misch- und Dosieranlage DM 402 CC sowie dem neuen PU-Schaum Fermapor® CC auf dem Sonderhoff Messestand live demonstriert.

Fakuma: Halle A5, Stand 5109

Sonderhoff Holding GmbH, FIP CC-Technologie.
Sonderhoff Holding GmbH, FIP CC-Technologie.
29.08.2017
Nach DIN 2304 zertifiziert

Als eines der ersten Unternehmen hat sich Eisenmann intec nach der neu in Kraft getretenen DIN 2304 zertifizieren lassen. Damit weist man u.a. nach, dass die Verarbeitungsanlagen für viskose Stoffe die Vorgaben zur fachgerechten Ausführung nach dem aktuellen Stand der Technik erfüllen.

Damit sichert das Unternehmen die Qualität für klebetechnische Anwendungen ab und ist noch mehr in der Lage, seine Kunden bei der fachgerechten Umsetzung der klebtechnischen Anforderungen zu unterstützen. Das neue Betätigungsfeld findet einen Einsatz im erweiterten Produktportfolio durch die ExACell. Hier liefert man komplette Applikationszellen und übernimmt die Prozessverantwortung für die Bauteile. Die automatisierten Abläufe in der ExACell werden in einem durchgehenden Prozess gesichert. Ein Industrieroboter führt das Werkstück, z.B. einen Seitenaufprallträger, zunächst zum Reinigungsmodul, wo es von Verunreinigungen wie Staub und Ölresten befreit wird. Anschließend wird die Werkstückoberfläche an der Infrarotstation aufgeheizt, damit das Polymerisat besser haftet. Das Granulat erreicht unterdessen im Applikationsmodul über einen Trichter die Exzenterschnecke. Hier wird das sehr kompakte Material erhitzt, es expandiert dadurch mit dem Faktor 400 und wird – nun form- und dosierbar – dem Dispenser zugeführt. Der Dosiervorgang dauert wenige Sekunden und erfüllt alle Ansprüche an Genauigkeit und Wiederholbarkeit bei kurzen Taktzeiten. Im Prüfmodul ermittelt digitale Messtechnik über definierte Werte und die Querkraft der Naht die Güte der Verbindung zwischen Klebmasse und Bauteil. Die Ergebnisse werden per Software ausgewertet und bildlich dargestellt. Fügetechnik mit industriellen Klebstoffen verbindet zuverlässig Hightech- und Leichtbaumaterialien. Ungenauigkeiten in der Anwendung aber verhindern häufig eine Null-Fehler-Produktion. Deshalb legt die DIN 2304 verbindliche Prozesse fest. So werden Reproduzierbarkeit und Beherrschbarkeit der Prozesse erreicht, die nicht zuletzt von der Automobilindustrie mit ihren hohen Qualitätsstandards gefordert werden.

Eisenmann intec GmbH & Co. KG, DIN 2304.
Eisenmann intec GmbH & Co. KG, DIN 2304.
29.08.2017
2K-Klebstoffe direkt verwendbar

Die neue Zwillingsspritze der GLUETEC Industrieklebstoffe GmbH & Co. KG für 2K-Klebstoffe, die WIKO Zwillingsspritze Bajonett 25 ml, benötigt keine Dosierpistole, sondern nur die passende Mixtülle zum Entleeren des Gebindes, und ist auch für den Endverbraucher sofort verwendbar.

Da sie nach ISO 8317 (2015) als kindersicher zertifiziert ist, erschließen sich Vertriebsoptionen im Bereich der Endproduktabgabe an die Öffentlichkeit. Das Unternehmen bietet die Abfüllung in die Zwillingsspritze auch für Handelsmarken an und unterstützt rund um die Themen Sortimentsauswahl, private Label und Produktgestaltung. Die Zwillingspritze unterliegt seit Juli 2017 auch offiziell dem Gebrauchsmusterschutz.

GLUETEC Industrieklebstoffe GmbH & Co. KG, WIKO Zwillingsspritze Bajonett 25.
GLUETEC Industrieklebstoffe GmbH & Co. KG, WIKO Zwillingsspritze Bajonett 25.
23.08.2017
Schnell härtender SDM-Werkstoff

Der Klebstoff Structalit® 5610, den Panacol auf der diesjährigen Productronica erstmals vorstellt, basiert auf Epoxidharz und ist aufgrund seiner hohen Viskosität auch für ein Auftragen im Siebdruckverfahren geeignet.

Aufgrund seiner roten Farbe hat er einen guten Kontrast zu grünem Leiterplattenmaterial. Der 1K-Klebstoff kann mit Dispenser, im Siebdruckverfahren oder via Nadeltransfer aufgetragen werden. Die Aushärtung erfolgt thermisch mit einer Aushärtung innerhalb weniger Minuten schon bei niedrigen Temperaturen. Gleichzeitig ist der Klebstoff extrem temperaturbeständig: Der SMD-Klebstoff übersteht kurzzeitig Temperaturen von bis zu 280 °C und eignet sich daher auch für Reflow-Lötprozesse. Im ausgehärteten Zustand ist Structalit® 5610 schockbeständig und haftet hervorragend auf FR4-Leiterplatten, auf Metallen sowie auf epoxidbasierten Mold-Materialien.

Panacol-Elosol GmbH, Structalit® 5610.
Panacol-Elosol GmbH, Structalit® 5610.
21.08.2017
Schnell Aushärten

Auf der diesjährigen Bondexpo zeigt DELO u.a. die neuen LED-Hochleistungslampen DELOLUX 20 und DELOLUX 202, die mit hohen Lichtintensitäten von bis zu 2000 mW für ein schnelles und klebstoffoptimiertes Aushärten sorgen.

Durch die schlanke Bauform lassen sich beliebig viele Lampenmodule hintereinander aufreihen und ermöglichen so eine homogene Aushärtung. Weitere Neuigkeiten sind das DELOLUX pilot Basisgerät, das sich mit Touchscreen und modernem User-Interface so einfach bedienen lässt wie ein Smartphone. Zudem vereint es sowohl die Steuerung als auch die Stromversorgung von bis zu vier Lampenköpfen in nur einem System. Zudem wird ein neuer lichtfixierbarer Konstruktionsklebstoff vorgestellt. Er ist speziell für strukturelle Verklebungen geeignet, zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit und kann bis +180° C eingesetzt werden. Durch den zweistufigen Härtungsprozess werden Fixiervorrichtungen samt Montage, Demontage und Reinigung überflüssig. In der Produktion von Elektromotoren findet der neue Klebstoff bereits Verwendung.

Bondexpo: Halle 6, Stand 6409

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaA, DELOLUX 20.
DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaA, DELOLUX 20.
09.08.2017
Professionell aushärten

Auf der Bondexpo 2017 zeigt Hönle Hightech-Geräte für die Aushärtung von Klebstoffen und Vergussmassen. Im Fokus stehen v.a. LED-UV-Systeme, die an anspruchsvolle Anforderungen der modernen Klebetechnik angepasst sind.

Dazu zählt die LED Powerline AC/IC. Ihre ursprüngliche Bestrahlungsbreite liegt wahlweise bei 78 x 10 mm, 116 x 10 mm, 82 x 20 mm oder 122 x 20 mm. Für  größere Bestrahlungsbreiten können mehrere LED Powerlines lückenlos aneinander gereiht werden. Trotz kompaktem und leichtem Design bietet die LED Powerline AC/IC Intensitäten von bis zu 8.000 mW/cm².  Die luftgekühlte Hochleistungs-LED-Einheit mit integrierter Steuerungselektronik ist in den Wellenlängen 365, 385, 395 und 405 nm verfügbar und lässt sich auf den eingesetzten Klebstoff bzw. die eingesetzte Vergussmasse abstimmen. Typische Anwendungsgebiete sind das Fügen und Vergießen von Elektronikbauteilen, Steckern und Sensoren in der Automobilindustrie oder das Verkleben von medizintechnischen und optischen Produkten.

Eine Komplettlösung ist die Kombination aus LED Powerline AC/IC und der neuen Steuerungseinheit LED Powerdrive IC. Letztere bietet höchste Prozesssicherheit: Individuelle Prozessparameter wie Leistung oder Bestrahlungszeit können direkt an der Steuerung eingestellt werden. Der aktuelle Betriebszustand wird permanent überwacht und ggf. durch eine intelligente LED-Abschaltung angepasst. Mit dem LED Powerdrive IC können bis zu drei UV-LED-Einheiten gleichzeitig und unabhängig voneinander angesteuert und versorgt werden. Das garantiert eine hohe Flexibilität und ermöglicht gesteigerte Durchlaufzeiten bzw. kürzere Taktzeiten. Die Steuerungseinheit bietet die passenden Schnittstellen sowohl für ein Auslösen der Bestrahlung durch Fußschalter als auch – mittels externer SPS-Steuerung – für den vollautomatisierten Betrieb.

Bondexpo: Halle 6, Stand 6420

Hönle, LED-UV-Systeme (Mittwoch, 09. August 2017)
26.07.2017
Panacol stellt Vitralit® UC 6686 vor

Auf der diesjährigen BondExpo stellt Panacol mit Vitralit®  UC 6686 einen neuen UV-härtenden Epoxidharzklebstoff vor. Er ist extrem hart und kratzfest und somit u.a. für Dome Coatings einsetzbar. Der 1K-Klebstoff härtet sehr schnell unter UV-Licht aus und kann durch seine hochviskosen Eigenschaften leicht automatisch dosiert und verlaufsfrei aufgetragen werden.

Die Oberfläche ist transparent, hochglänzend und brillant, ohne zu vergilben. Der Klebstoff haftet besonders gut auf Glas, Kunststoffen und Metallen. Zur Aushärtung können sowohl UV-Gasentladungslampen als auch UV-LED-Strahler eingesetzt werden. Sehr gute Haftfestigkeiten entstehen bei größeren Klebstoffflächen durch eine Aushärtung mit Hönles LED Spot 100 mit einer Wellenlänge von 365 nm.  BondExpo Halle 6, Stand 6420

Panacol-Elosol GmbH, Vitralit® UC 6686.
Panacol-Elosol GmbH, Vitralit® UC 6686.
04.07.2017
Kaufentscheidung für Klebepistolen

"Schnelle Verfügbarkeit ist ein Muss"

Bei der Kaufentscheidung für Klebepistolen geht es primär um Qualität und Performance in Abhängigkeit von der Aufgabenstellung – sollte man meinen. „Das ist grundsätzlich richtig, doch die schnelle und nachhaltige Verfügbarkeit wird nach einer Systementscheidung zum zentralen Beschaffungskriterium“, weiß Joachim Rapp, Geschäftsführer der Innotech GmbH, aus Erfahrung.

Warum ist Verfügbarkeit heute ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Beschaffung von Klebepistolen?

Rapp: Zum einen gilt in der Industrie bekanntlich „time is money“ – mit wachsender Tendenz. Und andererseits sind wir alle in einer zunehmend digitalisierten Welt an schnelle Verfügbarkeit gewöhnt. Auch unsere Kunden gewöhnen sich durch ihre privaten Einkäufe im Internet an immer schnellere Reaktionsgeschwindigkeiten und möchten diesen Service auch für die Beschaffung von technischen Artikeln inklusive Beratung umgesetzt wissen. Dies ist kein Problem, wir müssen uns nur immer wieder darauf einstellen.

Was meinen Sie damit?

Rapp: Wir passen die Ressourcen für eine fachkundige Beratung kontinuierlich dem Bedarf an und optimieren unsere Lagerhaltung aller vom Markt benötigten Modelle und Varianten. Kunden sind nicht mehr bereit, mehrere Wochen auf ein Werkzeug zu warten. Bekommt er beim ersten Kontakt nicht sofort, was er möchte, sucht er sich schnell eine andere Bezugsquelle – auch wenn die Beratung dann nicht immer optimal ist. Deshalb ist die kurzfristige Lieferfähigkeit aller Ersatzteile, Dispenser und an allem Klebstoffzubehör unser Ziel – im bestellten Umfang auf den Tag genau. Was dies in der Praxis bedeutet, verdeutlicht ein aktuelles Beispiel: Wir haben unser Lager für MK-Dispenser auf mehr als 5.000 Stück aller Modelle aufgestockt. Für die Modelle von COX sind das mehr als 20.000 Pistolen. Wir machen dies, da vor dem Hintergrund der Firmenübernahmen in den letzten Monaten viele Kunden – vor allem Klebstoffhersteller oder Technische Händler – auf uns als Distributor dieser und anderer Marken ausweichen. Hier zahlt sich unsere Verlässlichkeit für jeden unserer Systempartner aus und damit dies so bleibt, haben wir unsere Sicherheitsbestände erhöht.

Wie hoch sind die aktuellen Lieferzeiten für diese Produkte?

Rapp: Derzeit können wir innerhalb von 1-2 Tagen liefern.

Was bedeutet es für Anwender, wenn seine Systeme nicht kurzfristig verfügbar sind?

Rapp: Nach dem ersten „Frust“ kommt es aufgrund immer schnellerer Projekte und einer eigenen reduzierten Lagerhaltung immer häufiger zu Problemen in der Fertigung oder im Verkauf.

Kommen wir auf das Praxisbeispiel zurück. Sie hätten doch in Ihrem Angebot genügend Alternativen im Angebot...

Rapp: ...das ist richtig, aber verschiedene Kunden haben sich an die hervorragende Qualität der Pistolen Made in UK gewöhnt und wollen einfach keine Alternativen. Nur ein kleiner Teil greift auf unser Alternativangebot zurück. Immerhin haben wir 20 Hersteller – davon nur einer aus China, drei aus Taiwan und der überwiegende Anteil aus Europa und USA – im Programm.

Steigt damit nicht der Beratungsaufwand?

Rapp: Natürlich, aber er ist nicht umsonst ein zentraler Bestandteil unseres Angebotes. Auch bei unseren Kunden ändern sich die Rahmenbedingungen und in den regelmäßigen Gesprächen empfehlen wir dann die Lösungen, die für sie sinnvoll sind. Unsere Systempartner können – bei Bedarf – in unserem Schulungszentrum alle möglichen Alternativen praktisch ausprobieren und bewerten. Am Ende ist es oft dann doch nicht der Preis, sondern die Summe aller Eigenschaften, die entscheidet. Und oft bewahrheitet sich dann der alte Spruch: Wer billig kauft (sprich - Importware aus Fernost), kauft doppelt. Das zeigen unsere Vergleichstests auf Youtube sehr deutlich.

Mehr als 150 Videos zu manuellen Klebelösungen: https://www.youtube.com/user/Innotechgmbh1

Das Interview als PDF zum Download:

 

Innotech GmbH,  Kaufentscheidung für Klebepistolen.
Innotech GmbH, Kaufentscheidung für Klebepistolen.
14.06.2017

Die deutsche Klebstoffindustrie setzt – nach Aussagen des Industrieverbands Klebstoffe e.V. – verstärkt auf Bio-Klebstoffe, treibt die Entwicklung voran und arbeitet an neuen Rezepturen auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Dabei übernehmen die Hersteller nicht nur mechanische Abläufe aus der Natur, sondern auch chemische. Das Ziel: Biobasierte Klebstoffe als qualitativ gleichwertigen Ersatz zu erdölbasierten Kleblösungen etablieren. Bereits heute werden 15% der eingesetzten Klebstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt – mit steigendem Anteil.

Eine Herausforderung ist bislang die technische Umsetzung. Die chemischen Strukturen von natürlichen Materialien sind wesentlich komplexer als die von Erdöl. Deshalb forschen IVK-Mitgliedsunternehmen intensiv an diesem Thema. Die Entwicklung wird immer mehr zu einem Produktionsprozess führen, der auf natürliche Basismaterialien statt auf petrochemische Rohstoffe setzt.

Industrieverbands Klebstoffe e.V., Bio-Klebstoffe.
Industrieverbands Klebstoffe e.V., Bio-Klebstoffe.
14.06.2017

Mit dem 1406-M hat Dymax einen medizinischen Klebstoff entwickelt, der den Anforderungen von Herstellern von Pen-Kanülen und Einwegspritzen Rechnung trägt. Diese sehen sich zunehmend mit kontinuierlich kleiner werdender Klebefläche konfrontiert – resultierend aus immer feineren Nadeln für einen schmerzfreieren Gebrauch für die Patienten. Der Klebstoff hat eine niedrige Viskosität für eine bessere Benetzung der Bauteile und härtet sekundenschnell unter Einwirkung von LED-Licht klebfrei aus.

Die zuverlässige Verklebung sehr kleiner Oberflächenbereiche reduziert die Gefahr eines Substratbruches bei Einsatz der medizinischen Einwegartikel. Der 1406-M ist für die Aushärtung mit LED-Systemen bei 385 nm optimiert und verbindet so die Vorteile der LED-Technologie mit hohen Durchsatzraten und Reduzierung von möglichen Qualitätseinbußen aufgrund der Bauteilgröße.

Dymax, medizinischen Klebstoff 1406-M.
Dymax, medizinischen Klebstoff 1406-M.
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