Inhouse-Seminar MUF 09
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Inhouse-Workshop Besser aufgestellt im TEAM

Die richtige Zusammenstellung von Teams und die schnelle Lösung von Konflikten sind Grundpfeiler einer erfolgreichen Unternehmensstrategie. Mit Hilfe von Aufstellungen lassen sich kurzfristig sehr anschaulich Konflikte sowie Spannungen aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachten und Lösungsalternativen erarbeiten.

Inhouse-Workshop Besser aufgestellt im TEAM

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Seminarinhalt

Organisationsaufstellungen gehören inzwischen zum festen Bestandteil der Toolbox für die Arbeit mit und in Teams. Supervisoren und Team-Coaches setzen sie ein und auch Führungskräfte arbeiten immer häufiger mit Aufstellungen, wenn sie analytisch und mit Worten nicht mehr weiterkommen.

Organisationsaufstellungen haben sich in der Arbeit mit Teams insbesondere in der Phase der Teambildung und bei Teamentwicklungsmaßnahmen bewährt, bei der Klärung von Konflikten und in schwierigen Situationen. Sie können eingesetzt werden,

  • um unterschiedliche Standpunkte und Sichtweisen zu verdeutlichen und wertschätzend zu integrieren,
  • um unausgesprochene Konflikte oder Tabu-Themen zu erkennen und zu bearbeiten,
  • um gemeinsame Sichtweisen in Teams über Rollenverständnis, Aufgabenteilung, Vorgehen etc. herzustellen,
  • um als Team die Wahrnehmung des Teams durch andere zu reflektieren, als Krisenintervention in schwierigen Situationen.

Folgende Fragen können z.B. bearbeitet werden

  • Was hindert das Team seine Arbeit erfolgreich umzusetzen?
  • Was braucht das Team, damit sich seine Motivation verbessert?
  • Wie schafft es die neu angestellte Mitarbeiterin, von den Älteren akzeptiert zu werden?
  • Welche Ressourcen müssen im Team vorhanden sein, damit die Ziele erreicht werden?
  • Ist das Team optimal aufgestellt oder welche Kompetenzen werden verstärkt benötigt?
  • Welche Voraussetzungen muss das Team erfüllen, um einen Mitarbeiter schnell zu integrieren?
  • Wie kann das Klima verbessert werden, damit die Zusammenarbeit mehr Spaß macht?
  • Was muss getan werden, damit der Teamleiter von der Gruppe akzeptiert wird?
  • Was kann dazu beitragen, dass Konflikte schneller und offen angesprochen werden?
  • Was ist hilfreich, damit die Team-Ziele akzeptiert werden?

Beispiele

  • Ein Unternehmen hat einen Ingenieur eingestellt, der gemeinsam mit den Vertriebsmitarbeitern den Absatz steigern soll. Die Zusammenarbeit funktioniert nicht reibungslos, es kommt immer wieder zu Auseinandersetzungen über das Vorgehen. Die Unternehmensleitung befürchtet, dass der Techniker das Unternehmen wieder verlässt und die Strategie damit scheitert.
  • Aus der Gruppe heraus wurde ein Mitarbeiter zum Teamleiter ernannt. Es zeigt sich, dass sich der Teamleiter bei notwendigen Entscheidungen nicht durchsetzen kann und somit die Zielerreichung gefährdet ist.
  • Die häufigen Erkrankungen eines Mitarbeiters – er klagt über Burnout- führen zu erheblicher Mehrbelastung der anderen Teammitglieder. Das Klima wird von vielen als demotivierend empfunden. Es wird dringend nach einer Lösung gesucht.
  • Ein Unternehmen möchte durch Motivationsanreize die Teamleistung verbessern und möchte herausfinden, welche der angedachten Möglichkeiten die Beste wäre.

Teilnehmerkreis

  • Teamleiter/-innen, die aktuell oder künftig ein Team leiten und zusätzliche Informationen erhalten wollen.
  • Führungskräfte, die Teams in ihrem Verantwortungsbereich besser unterstützen wollen.
  • Interessierte, die die Methode der Organisationsaufstellungen kennenlernen und prüfen wollen, ob sich die Methode auch für eigene Fragestellungen eignet.

Referenten

Karl-Friedrich Berger
Karl-Friedrich Berger

Dipl. Kaufmann, Schwerpunkte Marketing und Organisation; seit 30 Jahren in leitenden Funktionen in der Branche DICHTEN KLEBEN POLYMER; umfangreiche Marktkenntnisse und Fachwissen über Werkstoffe, Anwendungsbereiche, Verarbeitungstechniken; Spezialist für die Beratung von Familienunternehmen; Analysen, Unternehmensstrategien, Change-Prozesse; Beschaffungsmanagement; Unternehmenstransfers; Organisationsentwicklung; Coaching von Führungskräften; zertifizierter Organisationsaufsteller (infosyon-zertifizierter Professional).

Sandra Kiefer
Sandra Kiefer

Dipl. Romanistin mit wirtschaftswissenschaftlicher Qualifikation; Schwerpunkt Internationales Management; Englisch, Französisch, Spanisch; seit über 10 Jahren Führungsverantwortung in der Branche; Unternehmensanalysen, -strategien; Unternehmens- transfers; Spezialistin für Marketing-, Kommunikationsstrategien, Sloganbildung und die zielorientierte Umsetzung von Konzepten; Personal- und Teamentwicklung; Coaching von Führungskräften; zertifizierte Organisations- aufstellerin (infosyon-zertifizierte Professional), zertifizierter Coach Limbisches Coaching Palo Alto (Kurzzeit-Coaching), zertifizierte Yogalehrerin (BYV).

Friedlinde Rothgängel
Friedlinde Rothgängel

Geistes-/Sozialwissenschaftlerin (M.A.), Informationsorganisatorin. Seit 2000 als Organisationsberaterin für Verwaltungen, Unternehmen, soziale Einrichtungen tätig, bis 2005 als Mitarbeiterin einer Kommunalberatung und mit dem Schwerpunkt Systemdiagnose in Projekten für systemisch orientierte Unternehmensberatungen. Schwerpunkte: Organisationsentwicklung, Unternehmenskultur, Begleitung von Veränderungsprozessen. Als Coach arbeitet sie mit  Führungskräften, Projektleitern, Mitarbeitern, Teams. Vorstandsmitglied infosyon - Internationales Forum für System-Aufstellungen in Organisationen und Arbeitskontexten.

weitere Termine

Workshop-Reihe: In der Workshop-Reihe „Besser aufgestellt“ stellen wir Ihnen das Verfahren der Organisationsaufstellungen in einer Verknüpfung von Theorie und Praxis vor. Wir bieten Ihnen Gelegenheit, Organisationsaufstellungen kennen zu lernen und selbst zu erfahren. In den Workshops werden drei bis vier konkrete Themen bearbeitet, die von Teilnehmer/innen aus dem eigenen Arbeitsumfeld eingebracht werden (bei Interesse bitte frühzeitig anmelden!).

Die Workshop-Reihe hat die vier Themenschwerpunkte „Besser aufgestellt“
… im Projekt
… im Team
… in der Organisation
… im Markt

Die Teilnahme an allen Workshops gibt einen umfassenden Einblick über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Methode.

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