25.11.2020, 09:00 bis 16:30 Uhr
Klebtechnik & Flüssigdichtsysteme

Seminar Unbekannte Reserven beim Kleben minimieren

Klebt es oder hält es?

 

Das ist die entscheidende Frage, wenn es um die optimierte Auslegung von Klebeverbindungen geht. Die Fügetechnologie des 21. Jahrhunderts muss prozesssicher, zuverlässig und nachhaltig sein. Da Klebeverbindungen immer wieder aus den unterschiedlichsten Gründen versagen, wird deshalb oft - aufgrund fehlender Erfahrungswerte und valider Daten - mit weitestgehend unbekannten Reserven gearbeitet.

Diese zu minimieren bzw. die wirklichen Grenzen zu kennen, ist ein Ziel der bruchanalytischen Bewertung von Klebeverbindungen.

© Dr. Martin Brandtner-Hafner

© Dr. Martin Brandtner-Hafner

Semininarinhalte

Künftig müssen geklebte Werkstoffverbunde auch in der Lage sein, unter einer bereits auftretenden Vorschädigung ausreichend hohe Resttragkapazitäten zu gewährleisten. Dies betrifft vor allem Klebungen mit der Sicherheitsanforderung S1 bis S2 gemäß DIN 2304, wo im Schadensfall mittel- oder unmittelbare Gefahr für Leib und Leben - mit weitreichenden Vermögensschäden als Folge - besteht.

Um bei geklebten Bauteilen optimale Eigenschaften und Ergebnisse im Einklang mit der DIN 2304 zu gewährleisten, müssen die Bewertungskriterien daher auf den aktuellen Stand der Wissenschaft gebracht werden. In diesem Spezialseminar wird das grundlegende Vorgehen für den bruchanalytischen Sicherheitsnachweis hinsichtlich einer Reservenminimierung vorgestellt und praxisnah vermittelt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der unmittelbaren Umsetzbarkeit im Projekt und der Implementierung im Klebeprozess hinsichtlich Nutzenmaximierung einerseits und der Kostenminimierung andererseits.

Die neue Methode der Bruchanalytik wird anhand einer wissenschaftlichen Fallstudie schrittweise demonstriert. Im Zuge dessen werden die Vorteile und Potenziale für Anwender handlungsorientiert nähergebracht.

  • Überblick bislang aktueller Prüfverfahren der Klebetechnik
  • Gegenüberstellung von aktuellen Bewertungsmethoden
  • Vorstellung des Prinzips der Bruchanalytik
  • Fail-Safe-Analyse von Klebeverbindungen zur Minimierung von bisher unbekannten Reserven
  • Anwendung der Vorgehensweise anhand wissenschaftlicher Studien 

Ziel des Seminars

Die Teilnehmenden sind nach dem Seminar in der Lage, eine neue innovative und und universell einsetzbare Methodik zur optimalen Nutzung von Klebstoffreserveren umzusetzen.

Referent

Dr. Martin Brandtner-Hafner
Dr. Martin Brandtner-Hafner

Inhaber & Gründer von FRACTURE ANALYTICS

Spezialist für Bruchanalytik von Klebstoffen & Verbunden

Schwerpunkte

  • Überblick Testmethoden, Gegenüberstellung & Stärken-Schwächen-Analyse
  • Selektionsverfahren für „sichere Klebstoffe“
  • Der bruchanalytische Sicherheitsnachweis im Einklang zur DIN 2304
  • Minimierung von Klebstoffreserven – Prinzip & Vorgehen
  • Potenzialanalyse von Klebstoffen hinsichtlich Nutzenmaximierung
  • Aufzeigen von Kosteneinsparungen mittels praxisgerechter Fallstudie
  • Handlungsanweisungen zur raschen Integration in Klebeprozessen

Hier finden Sie eine Übersicht meiner Aktivitäten bei der ISGATEC GMBH.

Ihr Kontakt

Sefanie Wüst

Stefanie Wüst
Projektmanagement AKADEMIE

Tel.: +49 (0)621 7176888-2
E-Mail: swuest@isgatec.com

Seminarnummer KLF 10
Termin
25.11.2020, 09:00 bis 16:30 Uhr
Teilnahmegebühr
€ 650,00 (zzgl. MwSt.)

Veranstaltungsort

Hotel Mercure Mannheim am Friedensplatz

Am Friedensplatz 1
68165 Mannheim

Telefon: +49 (0) 621 - 97670 0
Telefax: +49 (0) 621 - 976701670

» https://www.accorhotels.com/de/hotel-B0R0-mercure-mannheim-am-friedensplatz/index.shtml

 

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