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Dossiers - Technologiedossier 3D-Druck

Die Möglichkeiten des 3D-Drucks / der additiven Fertigung beflügeln auch im Bereich Dichten. Kleben. Polymer. die Phantasie. Dabei verändert diese Technologie vieles über die gesamte Wertschöpfungskette und bietet eine Reihe neuer Perspektiven. In diesem Dossier sammeln wir deshalb interessante Konzepte, Projekte, Produkte und Dienstleistungen rund um den 3D-Druck und die additive Fertigung – und bieten damit eine fokussierte Plattform für alle Konstrukteure, Einkäufer, Qualitätsmanager und Instandhalter, die sich vertieft mit den neuen Möglichkeiten auseinandersetzen wollen.

 

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News

06.09.2017

Auf der Fakuma zeigt LEHVOSS Group verschiedene Compounds, u.a. neue thermoplastische Compounds, neue Werkstoffe  auf Basis des hochtemperaturbeständigen Polymers PEKK sowie eine neue Produktlinie für den 3D-Druck.

Die Produktlinie LUVOCOM CXR umfasst thermoplastische Compounds auf Basis von Polyamid, die durch Bestrahlung vernetzbar sind. Produkte dieser Linie zeichnen sich durch erhöhte Temperaturbeständigkeit und Dauergebrauchstemperatur aus. In Verbindung mit Verstärkungsstoffen und Additiven sind hochfeste und tribologisch verbesserte Compounds realisierbar. Dies resultiert in höheren Materialfestigkeiten unter Wärmeeinfluss und einer längeren Nutzungsdauer von Bauteilen. Auf Basis des hochtemperaturbeständigen Polymers PEKK bietet LUVOCOM 1114 neue Werkstoffe mit außergewöhnlichen tribologischen und thermischen Eigenschaften. Im Vergleich zu anderen Hochtemperaturpolymeren zeigt das Verschleiß- und Reibverhalten von Compounds dieser Linie einen niedrigen und besonders gleichmäßigen Verlauf bis 165 °C. Weiterhin weist LUVOCOM 1114 eine erhöhte Wärmeformbeständigkeit auf. Mit präsentiert man eine neue Produktlinie für den 3D-Druck. Die Materialien sind für den Einsatz in extrusionsbasierten 3D-Druckverfahren – u.a. Fused Filament Fabrication – optimiert. Das hauseigene 3D-Druck-Technikum unterstützt die Entwicklung von Werkstoffen und Kundenbauteilen.

Fakuma: Halle B1, Stand 1109

Lehmann & Voss & Co. KG, neue Compounds.
23.08.2017

Im Rahmen eines Forschungsvorhabens werden am SKZ grundlegende Erkenntnisse zur additiven Fertigung von Mehrkomponentenbauteilen erarbeitet. Schwerpunkte sind dabei u.a. die Gestaltung des Verbundbereichs, die Prozessführung sowie die Charakterisierung des Haftungsverhaltens.

Das Mehrkomponenten-Spritzgießen von Hart-Weich-Verbunden, bei dem eine Hartkomponente mit einem thermoplastischen Elastomer überspritzt wird, ist in der Kunststoffindustrie seit vielen Jahren etabliert. Bei den additiven Fertigungsverfahren haben sich Mehrkomponentenbauteile für technische Anwendungen jedoch noch nicht durchgesetzt. Allerdings eröffnet die Verarbeitung von mehreren Materialien innerhalb eines Bauteils in der additiven Fertigung neue Freiheitsgrade und immense Innovationspotenziale hinsichtlich Design, Teilegestaltung, Funktionsintegration und kosteneffizienter Produktion. Am SKZ (Süddeutsches Kunststoffzentrum) wurde ein neues Forschungs-Vorhaben begonnen, in dem grundlegende Erkenntnisse zu diesem Thema erarbeitet werden.

Um additiv gefertigte Hart-Weich-Verbunde herzustellen, bieten sich insbesondere das Fused Deposition Modelling bzw. Fused Layer Modelling (FDM/FLM) und das Arburg Kunststoff-Freiformen (AKF) an. Dabei entsteht das Bauteil durch schichtweises Ablegen von Kunststoffsträngen auf einer Bauplattform. Diese Verfahren haben die Marktführerschaft bezüglich der Anzahl verkaufter Maschinen eingenommen und stellen sowohl technisch als auch wirtschaftlich eine einfach umsetzbare Technologie zur Herstellung additiv gefertigter Mehrkomponentenbauteile bereit. Darüber hinaus existiert auf der Materialseite ein großer Anbietermarkt mit einem vielfältigen Angebot. Im Bereich der Mehrkomponentenverarbeitung mittels additiver Fertigungsverfahren besteht allerdings noch dringender Handlungsbedarf – insbesondere bei der Gestaltung des Verbundbereichs, bei der Fertigungsstrategie und der Prozessführung sowie bei der Charakterisierung des Haftungsverhaltens. Die Projektergebnisse und die im Forschungsvorhaben entwickelten Methoden sollen die fehlenden Grundlagenkenntnisse zur Herstellung serientauglicher Mehrkomponententeile mit reproduzierbaren Eigenschaften und Bauteilqualitäten liefern. Hierbei profitieren die beteiligten Unternehmen durch neue Erkenntnisse hinsichtlich reproduzierbarer Prüfmethoden, optimaler Materialauswahl sowie fertigungsgerechter Bauteilauslegungen und Baustrategien. Das IGF-Vorhaben 19607 N der Forschungsvereinigung des SKZ wird über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Das Projekt läuft von Juli 2017 bis Juni 2019, Interessenten können das SKZ kontaktieren.

SKZ-KFE gGmbH, Forschungsvorhaben 3D-Druck.
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