Statische Dichtungen

Aktuelles / Entwicklungen - Statische Dichtungen

24.05.2016

Kremer unterstützt Konstrukteure beim Rapid Prototyping, u.a. unter Einsatz des 3D-Druckes. Diese Vorgehensweise wird vor der Werkzeugerstellung eingesetzt. So werden Kosten in einem Stadium vermieden, in dem der Anwender noch Informationen zu sammelt und in dem noch Details abzuklären sind. Prototyping ist auch das Mittel der Wahl, wenn der Herstellerbetrieb unter Zeitdruck steht. Die Vorteile macht ein Projektbeispiel deutlich.

So waren zwar im Falle einer Fugendichtung keine Veränderungen nötig. Die Zeitspanne für die Produktion des Serienprofils war gerade ausreichend, um noch zum Fixtermin Muster vorstellen zu können. Im Vorfeld der Serienfertigung hatten sich erhebliche konstruktive Änderung der Geometrie der Fugendichtung ergeben. Die Verformung der Dichtung im eingebauten Zustand hätte mittels Rapid Prototyping hätte getestet werden müssen. Basierend auf den Konstruktionserfahrungen des Dichtungsherstellers wurde platzbedingt ein Hohlkammerprofil konstruiert und umgesetzt. Die technische Bestätigung lieferten im Nachgang hergestellte Varianten von wasserstrahlgeschnittenen Prototypen aus EPDM-Plattenware. Die Vorformungswege der Varianten waren nahezu identisch. Das eingerichtete Serienwerkzeug konnte ohne Korrekturen für die Serienbelieferung übernommen werden.

Darüber hinaus arbeitet man mit Acrylkautschuk als Werkstoff, mit dem im 3D-Druck elastische Prototypen hergestellt werden. Dieses Material lässt sich aber nicht für Funktionstests verwenden, da es wasserlöslich ist und zudem nicht die notwendigen Festigkeiten eines Elastomers hat. Aufgrund der Weichheit und der Biegsamkeit lassen sich dennoch Eigenschaften wie Passgenauigkeit und Lösungen für die Montage einer Dichtung herleiten. Eine Umsetzung für gummielastische Teile, die für die Serie geeignet sind, wird in naher Zukunft durch den Einsatz von thermoplastischen Elastomeren (TPE) im 3D-Druck-Verfahren angestrebt. Erste Versuche mit TPE im additiven Fertigungsverfahren sind bereits angelaufen.

23.05.2016

Für Dichtungen mit hochspeziellen Eigenschaften bietet RESOGOO Elastomer-Flachdichtungen mit hauchdünnen Metallfolien an. Neben Forschungsbereichen eignen sich diese Verbund-Dichtungen für die Elektrobranche, den Apparatebau, den Fahrzeugbau sowie die Konsumgüterindustrie. Die Dichtungen sind beständig gegen Wasserdampf und Korrosion und auch im kalten Zustand ausgezeichnet formbar. Die Verbund-Flachdichtungen lassen sich individuell konfigurieren – auf Wunsch erfolgt der Zuschnitt via Plotter direkt nach Kundenzeichnung.

Als Folien stehen Edelstahl, Chrom, Aluminium, Magnesium, Blei, Kupfer, Silber, Gold sowie Platin bereit, in Stärken von etwa 0,02 bis 0,1 mm (leicht differierend, je nach Metall). Weitere Materialien sind Molybdän, Lutetium, Lanthan, Erbium, Hafnium, Gadolinium und Dysprosium. Die Reinheit des Folienmetalls beträgt nahezu 100% (Wert i.d.R. höher als 99,9%). Je nach Einsatzbereich und Erfordernissen ergibt sich die Kombination mit bestimmten Elastomeren, z.B. mit Fluor-Kautschuk (FKM), Nitril-Kautschuk (NBR), Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM), Natur-Kautschuk (NR) oder Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR). Die Folien sind auch als pures Metall erhältlich sowie wahlweise mit selbstklebender Ausstattung. Im Programm sind zudem Folien-Dichtungen, die Schutz vor elektrostatischer Entladung bieten.

Elastomer-Flachdichtungen mit hauchdünnen Metallfolien, RESOGOO
04.04.2016

Die federverstärkten PTFE-Nutringe GAR-SPRING der Garlock GmbH, haben ein Mantelmaterial aus hochwertigem PTFE, das für Temperaturen von -260 bis +340 °C geeignet ist und eine herausragende chemische Beständigkeit bietet. Ihr Funktionsprinzip basiert auf einem selbstverstärkenden Dichtungsmechanismus. Die Einsatzbereiche reichen von statischen Anwendungen über Lösungen für Drehbewegungen bis hin zu linearen Anwendungen. Insbesondere für letztere erfüllen sie die Anforderungen der Lebensmittel-, Getränke-, Chemie- und Pharmaindustrie inkl. der branchenspezifischen Zertifikate und Zulassungen. 

Garlock GmbH, PTFE-Nutringe GAR-SPRING
05.01.2016

Die Klinger GmbH hat das Dichtsystem KLINGER® KNS WE für den Turmaufbau von Windkraftanlagen entwickelt, das sich einfach einbauen lässt und geringe Abweichungen in der Planparallelität ausgleicht. Durch die Vermeidung von sonst üblicher Korrosion zwischen den Flanschblättern, wird der Anlagebetrieb durch die längere Lebensdauer wirtschaftlicher. Durch einen modularen Dicht-Baukasten werden die Werkstoffe zudem auf die jeweilige Anwendung hin optimiert.

Klinger GmbH, Skizze Montage KLINGER®KNS W
23.12.2015

Die Schwefelwasserstoffanteile (H2S) in verarbeitetem Rohöl und (saure) Erdgas sind heute bedeutend höher als in den Jahren davor. Die Folge ist, dass die zur Entfernung des H2S eingesetzten Aminwäscheprozesse verwendeten Werkstoffe wesentlich früher versagen. DuPont™ hat dafür Kalrez®  Spectrum™ 6380 Perfluorelastomer-Dichtungen entwickelt. In diesem Einsatzbereich quellen herkömmliche FKM-Teile 10- bis 15-mal, Universal-FFKM-Teile rund viermal so stark wie dieser Werkstoff.

DuPont™, Kalrez® Spectrum™ 6380
26.11.2015

Verunreinigte Spritzen verursachen durch die mehrfache Verwendung lebensbedrohliche Infektionen und Krankheiten. Zusammen mit ADMD hat Kraiburg TPE Einwegspritzen entwickelt. Durch das Aufziehen der Flüssigkeit wird das Einwegventil in der Spritze aktiviert. Danach schließt ein Kunststoff-Pin in einer TPE-Dichtung aus THERMOLAST® M die Öffnung zur Nadel hin ab und dichtet diese ab. Auf diese Weise kann die Spritze kein zweites Mal verwendet werden.

KRAIBURG TPE GmbH & Co. KG, THERMOLAST® M
26.11.2015

Actega DS hat eine ProvaMed® -Werkstoffverbindung mit Self-Sealing Eigenschaften hergestellt. Einsatzbereiche sind Sicherheitsstopfen von Kanülen, in der Infusionstherapie, als Septum und Verschlussmembran. Der Werkstoff bietet einen mehrfachen sicheren Wiederverschluss, was das Kontaminationsrisiko minimiert und die Patientensicherheit erhöht. Erfüllt werden die Anforderungen des Europäischen Arzneibuches, des USP, der FDA sowie die geprüfte Biokompatibilität nach ISO 10993.

25.11.2015

Die VITO Irmen GmbH & Co. KG bringt mit dem Produkt VITOBLEI 610 eine einseitig selbstklebende Bleifolie auf den Markt. Sie ist beständig gegen Schwefelsäure, Flusssäure und Salzsäure, witterungsbeständig, wasser- und luftdicht und hat insbesondere eine gute Klebkraft auf glatten Oberflächen. Das Abdecken von nicht zu beschichtenden Stellen beim Bearbeiten in Galvanikbetrieben ist einer der Haupteinsatzbereiche.

VITO Irmen GmbH & Co. KG, VITOBLEI 610
21.10.2015

Zur Abdichtung gegen HF- und Umwelteinflüsse bietet Infratron neben dem Standardprogramm auch maßgeschneiderte Lösungen an. Das Basismaterial ist ein wasserdichter Neoprenschaum, der – je nach Bedarf – mit verschiedenen leitfähigen Materialien, wie Drahtgestricken, Textilien, Metallfolien oder auch leitfähigen Silikonen, kombiniert wird. Dabei werden hohe höchste HF-Dämpfungswerte und Umweltdichtigkeiten bis IP69k erzielt.

Infratron GmbH, EMV-Dichtungen
08.10.2015

Die Packungs-Cartridge-Einheit 9984 von EagleBurgmann zeichnet sich durch einen einfachen Systemaufbau und Robustheit aus. Die Packungs-Cartridges sind für Einsätze geeignet, die eine lange Lebensdauer und einen schnellen Dichtungsaustausch erfordern. Abhängig vom Design ist die Einheit zur Aufnahme großer axialer und radialer Wellenbewegungen und – je nach Einsatzgegebenheiten und Packungsqualität – für Trockenlauf geeignet.

EagleBurgmann Germany GmbH & Co. KG, Packungs-Cartridge-Einheit 9984
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