Rohstoffe, Mischungen, Halbzeuge

Aktuelles / Entwicklungen - Rohstoffe / Mischungen / Halbzeuge

14.09.2017
Simmering aus lebensmittelkonformen Werkstoffen

Der Simmerring von Freudenberg Sealing Technologies wurde für die Anforderungen der Prozessindustrie weiterentwickelt und steht, hergestellt aus lebensmittelkonformen Werkstoffen, für verschiedene Anwendungen zur Verfügung.

Bei hohen Drehzahlen und starken Drücken stoßen herkömmliche PTFE-Wellendichtringe schnell an ihre Grenzen, Dichtungsausfall und Leckage sind die Folge. Zudem konnten Simmerringe bislang nicht in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden, da die verwendeten PTFE-Werkstoffe dafür nicht zugelassen waren. Deshalb wurden zwei neue Werkstoffe entwickelt, aus denen die bewährten Simmerringe hergestellt werden. Simmerringe der Bauform B2PT können je nach Betriebsbedingungen mit Drücken von bis zu 10 bar belastet werden. Der B2PT besteht aus dem neu entwickelten Werkstoff Quantum® PTFE F18245 und einem Gehäuse aus 1.4571 (V4A) Edelstahl. Das eingesetzte PTFE ist speziell für den Einsatz im direkten Kontakt mit Lebensmitteln konzipiert, die noch benötigten Freigaben nach FDA 21 CFR §177.1550 und EG 10/2011 sind in Vorbereitung. Damit eignet sich diese Bauform für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Darüber hinaus lässt sich das Design des B2PT auch kundenspezifisch an individuelle Applikationen anpassen. Eine weitere neu entwickelte Bauform ist der Hygienic BlueSeal, die erste totraumfreie Version des Simmerrings. Er entspricht den Gestaltungsnormen des Hygienic Designs. Die Bauform besitzt eine vorgesetzte Lippe, deren Geometrie eine vollständige Reinigung möglich macht. Dies verhindert Bakterienansiedlungen, die zu Verunreinigungen in den Prozessen führen können. Einsetzbar ist der Hygienic BlueSeal für Anwendungen, in denen nur geringe Reibung entsteht. Dank einer gezielten Anpassung der Geometrie sind auch Anwendungen mit Drücken unter 1 bar möglich. Auch beim Hygienic BlueSeal  kommt das neue Quantum® PTFE F18245 zum Einsatz. Mit dem 75 Fluoroprene® XP 45 ist es gelungen, einen Werkstoff aus der Fluoroprene®-Familie speziell für die sichere Anbindung an Metall zu entwickeln. Der hochfluorierte Werkstoff besitzt alle nötigen Freigaben und Zertifikate nach EG 1935/2004, EG 2023/2006 und FDA 21 CFR §177.2600, die für den Kontakt mit Lebensmitteln vorgeschrieben sind. Generell zeichnen sich Dichtungen aus Fluoroprene® XP durch eine hervorragende Beständigkeit aus. Der Werkstoff vereint die sehr guten Eigenschaften von EPDM in polaren Medien (Wasser, Säure, Lauge) mit den ausgezeichneten Leistungsmerkmalen von FKM und VMQ in allen unpolaren Medien (Fetten, Ölen und Kohlenwasserstoffen). Dank der kompletten Ummantelung des Simmerrings mit 75 Fluoroprene® XP 45 in Ergänzung mit einer Edelstahlfeder ist dieser für den Einsatz in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie geeignet.

Freudenberg Sealing Technologies, Simmering.
13.09.2017
Neue Dichtungslösungen für Getränkeabfüllanlagen

Der Werkstoff Isolast von Trelleborg Sealing Solutions steht in zwei speziell für Anwendungen in Getränkeabfüllanlagen entwickelten Rezepturen - J9516 und der neu eingeführten J9538 - zur Verfügung. Die beiden Werkstoffe verfügen über die Zulassungen FDA (Food and Drug Administration), USP (United States Pharmacopeia) Class VI und 3-A Sanitary Standards.

Die Isolast-Werkstoffe, bestehend aus FFKM (Perfluorelastomeren), sind extrem widerstandsfähig gegen Geschmackszusätze, die in Abfüll- und Verpackungsanlagen vorkommen. Diese Stoffe verursachen bei konventionellen Elastomeren ein übermäßiges Aufquellen. Darüber hinaus sind sie beständig in den rauen CIP- (Cleaning In Place) und SIP-  (Sterilization In Place) Umgebungen und gewährleisten eine lange Lebensdauer.
Im Programm sind viele Standarddichtungen und kundenspezifische Formteile, wie Flanschdichtungen für Muffen, Sicherheitsventile oder Dichtungen bei rückziehbaren Sprühköpfen. Für alle Rezepturen von Isolast gilt, dass sie extrem beständig gegenüber Chemikalien sind. Der Dichtungswerkstoff ist praktisch inert, also chemisch inaktiv gegenüber zahlreichen Medien wie Lösemitteln, Oxiden, Säuren, Basen, Aminen, Estern oder Dampf.

Der Werkstoff ist für Betriebstemperaturen von -40 bis +325 °C geeignet.

Trelleborg Sealing Solutions, Isolast.
06.09.2017
LEHVOSS Group/neue Compounds

Auf der Fakuma zeigt LEHVOSS Group verschiedene Compounds, u.a. neue thermoplastische Compounds, neue Werkstoffe  auf Basis des hochtemperaturbeständigen Polymers PEKK sowie eine neue Produktlinie für den 3D-Druck.

Die Produktlinie LUVOCOM CXR umfasst thermoplastische Compounds auf Basis von Polyamid, die durch Bestrahlung vernetzbar sind. Produkte dieser Linie zeichnen sich durch erhöhte Temperaturbeständigkeit und Dauergebrauchstemperatur aus. In Verbindung mit Verstärkungsstoffen und Additiven sind hochfeste und tribologisch verbesserte Compounds realisierbar. Dies resultiert in höheren Materialfestigkeiten unter Wärmeeinfluss und einer längeren Nutzungsdauer von Bauteilen. Auf Basis des hochtemperaturbeständigen Polymers PEKK bietet LUVOCOM 1114 neue Werkstoffe mit außergewöhnlichen tribologischen und thermischen Eigenschaften. Im Vergleich zu anderen Hochtemperaturpolymeren zeigt das Verschleiß- und Reibverhalten von Compounds dieser Linie einen niedrigen und besonders gleichmäßigen Verlauf bis 165 °C. Weiterhin weist LUVOCOM 1114 eine erhöhte Wärmeformbeständigkeit auf. Mit präsentiert man eine neue Produktlinie für den 3D-Druck. Die Materialien sind für den Einsatz in extrusionsbasierten 3D-Druckverfahren – u.a. Fused Filament Fabrication – optimiert. Das hauseigene 3D-Druck-Technikum unterstützt die Entwicklung von Werkstoffen und Kundenbauteilen.

Fakuma: Halle B1, Stand 1109

Lehmann & Voss & Co. KG, neue Compounds.
06.09.2017
ACTEGA DS /ProvaMed®

Auf der Fakuma zeigt ACTEGA DS mit ProvaMed® 6145 TL, 6245 NC und 6345 NC eine transparente und zwei naturfarbene Varianten von TPE-Compounds für pharmazeutische Verschlüsse, die die Performance und Konformität nach USP 381 sowie alle gängigen Verfahren zur Sterilisationsfähigkeit erfüllen.

Kennzeichen der TPE sind z.B. die Self-Sealing-Eigenschaften für sicheren Wiederverschluss auch nach mehrfachem Einstechen, wodurch das Kontaminationsrisiko minimiert und auch die Patientensicherheit erhöht wird. Auch nach mehrfacher Punktierung gibt es keine Fragmentierung, keine Partikelreste, die an der Nadel verbleiben und dadurch in den Wirkstoff gelangen könnten. Sie bieten eine besondere Reinheit, weil minimale Interaktionen mit sensiblen Pharmazeutika oder Wirkstoffen stattfinden, da weder Schwefel noch Zink oder andere Vernetzer verwendet werden, wie das etwa bei vulkanisiertem Kautschuk nötig ist. Eine weitere wichtige Anforderung an das Material für pharmazeutische Verschlüsse ist die Sterilisationsfähigkeit. Diese wurde mit Heißdampf sowie mit Ethylenoxid und Gammabestrahlung geprüft. Die Sterilisation mit Heißdampf erfolgt bei 121 °C bzw. 134 °C und einem Überdruck von bis zu 3 bar im Autoklaven. Bei der Kondensation des Dampfes auf dem Sterilisiergut wird Energie freigesetzt, die die Mikroorganismen schädigt. Die Ethylenoxid-Sterilisation ist ein Niedrig-Temperatur-Verfahren, das bereits bei 10 °C Mikroorganismen abtötet, indem dabei eine Verbindung mit den Eiweißmolekülen eingegangen wird und diese zerstört werden. Da die Sterilisationszeit von der Temperatur abhängt – je höher die Temperatur, desto kürzer die Sterilisationszeit – , wird meist ein Temperaturspektrum von 37 ° bis 60 °C verwendet. Die energiereiche, ionisierende Gamma-Strahlung bewirkt eine Inaktivierung von Mikroorganismen. Die Materialien werden mit Dosen von 25 kGy und 50 kGy sterilisiert und dürfen danach keine wesentlichen Änderungen der Mechanik aufweisen. Mit einem niedrigen Migrationspotenzial und Verzicht auf PVC und Weichmacher sind diese TPE eine saubere Lösung für die Herstellung von Durchstechsepten, Stopfen und Verschlüssen. Weitere Benefits: Es besteht die Option der individuellen Einfärbbarkeit und diese TPE sind umfassend hinsichtlich ihrer Biokompatibilität dokumentiert, sie sind antiallergen.

Fakuma: Halle B5,  Stand 5210

04.09.2017
Kunststoff-Upgrade

Bei BGS Beta-Gamma-Service dreht sich auf der Fakuma alles um die Strahlenvernetzung und somit um die Materialveredelung verschiedener Kunststoffe mit Beta- und Gammastrahlen.

Vor Ort können sich interessierte Messebesucher von den Vorteilen des Kunststoff-Upgrades überzeugen: Im Lötkolbentest zeigt man, dass Kunststoffe durch die Bestrahlungstechnik tatsächlich widerstandsfähiger und robuster werden. Preiswerte Massenkunststoffe oder technische Kunststoffe erhalten dadurch die mechanischen, thermischen und chemischen Eigenschaften von Hochleistungskunststoffen. Vor allem bei der Optimierung von Kompositwerkstoffen im Leichtbau spielt das Kunststoff-Upgrade eine immer wichtigere Rolle.

Fakuma: Halle B2, Stand 2215

23.08.2017
Hitzebeständiges Silicon

Auf der Fakuma stellt WACKER erstmals den Festsiliconkautschuk ELASTOSIL® R plus 4350/55 vor. Das extrudierbare, additionsvernetzende Silicon ist sehr hitzebeständig und verkraftet mithilfe von Hitzestabilisatoren mehrere Tage lang Temperaturen von bis zu 300 °C, ohne dass sich seine Elastizität oder seine mechanischen Eigenschaften wesentlich verändern.

Auch kurzzeitige Temperaturspitzen von bis zu 400 °C sind kein Problem. Das neue Festsilicon ist somit für z.B. für Backofen- und Herdtüren oder Anwendungen im Motorraum geeignet. Hitzetests bei 200 bzw. 300 °C zeigen, dass sich wichtige mechanische Eigenschaften wie Shore-Härte und Reißdehnung auch nach bis zu 2.000 h nur unwesentlich ändern. Auf diese Weise werden Herstellervorgaben, z.B. für Dichtprofile in modernen Backöfen, deutlich übertroffen. ELASTOSIL® R plus 4350/55 erreicht nach der Vernetzung einen Härtegrad von 55 Shore A. Der neue Siliconkautschuk zeichnet sich außerdem durch eine gute Heißdampfbeständigkeit aus. Damit lassen sich Dichtungen aus ELASTOSIL® R plus 4350/55 auch in Anwendungen einsetzen, bei denen eine Beständigkeit gegenüber Hitze und Heißdampf gefordert ist. Sorgfältig getemperte Vulkanisate eignen sich gemäß den einschlägigen Vorgaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) für den Kontakt mit Lebensmitteln. ELASTOSIL® R plus 4350/55 steht als Basis-Kautschukmischung ohne Additive (z.B. Farbe, Hitzestabilisatoren) zur Verfügung. Dadurch kann der Verarbeiter das Produkt auf den jeweiligen Anwendungsfall maßschneidern. Dafür steht ein umfangreiches Additivportfolio zur Verfügung.

Fakuma: Halle A6, Stand 6310

Wacker Chemie AG, Hitzebeständiges Silicon.
09.08.2017
Endlich Patent erteilt

PROVALIN®, der PVC-freie Compound für Vakuumverschlüsse von ACTEGA, hat eine Patenterteilung und -veröffentlichung in fünf Gruppen erhalten.

Der Werkstoff wurde zwar schon vor rund zehn Jahren entwickelt, getestet, überarbeitet, 2010 zur Marktreife gebracht und ist seit 2011 kommerziell verfügbar. Jetzt wurden die Patente für die inzwischen auf mehrere Varianten angewachsene Familie entsprechend der Füllgüter und Abfüllvorgänge (z.B. für die Kühlkette, für ölhaltige Füllgüter, für Sterilisation und Pasteurisation, für P/T-Kappen etc.) erteilt. Das lag  nicht nur an dem sehr langwierigen und aufwändigen Patentverfahren,  sondern an juristischen Klärungen im Vorfeld.

Fakuma: Halle B5, Stand B5-5210

27.07.2017

Es ist paradox – nach einem schweren Brandunglück steigt die Nachfrage nach unserer Lösungskompetenz.“ Trotz vieler Sicherheitsmaßnahmen in nahezu allen Bereichen gibt es zu viele Brandtote und -verletzte. Das ließe sich verhindern, denn neue Materialien bieten effektiven Schutz. „Die zentralen Fragen in der Praxis sind weniger das Wie als das Wann und welche Prüfungen für welchen Einsatzbereich zu absolvieren sind,“ fasst Richard Gisler, Geschäftsführer der Tec Joint AG zusammen, die sich u.a. schon jahrelang erfolgreich mit Brandschutzlösungen für viele Branchen beschäftigt.

Wenn das Wie und Wann geklärt ist, wie aufwändig sind entsprechende Prüfungen für den jeweiligen Einsatzbereich?

Gisler: Das ist unterschiedlich – unser FireStop-Material erfüllt ja inzwischen die Normen: DIN 4102-1 / Klasse B1; UL94 / Klasse HF-1 und V-0; DIN 5510-2 / Klasse S4-SR2-ST2-FED ≤ 1; NF P 92-501 / Klasse M1; NF X 70 -100 / Klasse F1; DIN 13501-1 / Klasse B-s1, d0 und weitere sind in Arbeit. Reicht dies nicht, gilt es, zunächst die Anforderungen zu ermitteln und dann die Prüfungen durchzuführen. Das kostet natürlich Zeit und Geld. Zudem ist es gar nicht so leicht, die für den jeweiligen Bereich relevanten Prüfungen zu ermitteln.

Ist ein solcher Aufwand nicht unverhältnismäßig hoch?

Gisler: Das ist eine schwierige Frage. Einerseits geht es beim Brandschutz um Leib und Leben und da kann man nicht verantwortungsvoll und genau genug sein. Andererseits treibt eine gewisse Intransparenz, welche Prüfungen für welchen Bereich wirklich nötig sind, den Aufwand und die Dauer der Markteinführung hoch. Auch müssen wir immer wieder feststellen, dass die Bedeutung von Sicherheit in Abhängigkeit zu Regularien und Schadensereignissen steht.

Wir leben ja in einer normierten Welt, gibt es eigentlich Kollisionen zwischen Normenbereichen, z.B. zwischen dem Brandschutz und der REACH-Konformität?

Gisler: Da sprechen Sie ein komplexes Thema an, das im Einzelfall eine sorgfältige Prüfung nachsichzieht. Bei FireStop ist das kein Problem, denn das Material basiert auf einem Polyolefin. Es ist REACH konform. Seine Rauchgase enthalten keine Chlor-, Brom- oder schwermetallischen Verbindungen. Bei Flammkontakt kommt es lediglich zur Freisetzung von CO2  und Wasserdampf.

Wo sehen Sie die Einsatzbereiche für dieses Brandschutzmaterial?

Gisler: Die Einsatzbereiche sehen wir in verschiedenen Industrien und lassen sich mit folgenden Beispielen untermauern. Mit den Folien, die wir sowohl als reine Folie ab
 0,3 mm Dicke als auch in Kombination mit zahlreichen Trägermaterialien produzieren, ließen sich z.B. Holz-Treppen besser schützen. Wären diese bei Bränden länger begehbar, müssten weniger Menschen bei Hausbränden sterben.  Ein weiterer Bereich ist die Luftfahrt. So geht es z.B. bei Motorseglern darum, die Piloten vor möglichen Bränden der Antriebe zu schützen bzw. einen Schutz so lange zu gewährleisten, dass eine sichere Landung möglich ist. Hier gehört FireStop in die engste Materialwahl, zumal es eine sehr gute Schalldämmwirkung hat. Ein anderer Gefahrenherd sind sich selbstentzündende Lithium-Batterien. Luftfahrtgesellschaften überlegen ja derzeit, den Transport von Batterien (z.B. von Bikes) im Laderaum zu verbieten, da die Brandgefahr hoch eingeschätzt wird. Auch hier kann FireStop in Form von Safety-Boxes helfen. Darüber hinaus kann das Material für Schiffswände und -türen, Seilbahnen, Lifte, aber auch in der Elektroindustrie und im Maschinenbau, z.B. zur Kabelabschottung, eingesetzt werden.

Konzentrieren Sie sich beim Thema Brandschutz nur auf dieses Produkt?

Gisler: Nein, ein Fokus von uns liegt auf Brandschutzlösungen im Allgemeinen. Neben FireStop haben wir z.B. Folien und Platten aus halogenfreiem EPDM nach der neuen DIN EN 45545 für Schienenfahrzeuge im Programm. Sie entsprechen dem Level HL (Hazard Level) 2 und HL 3. Neben dem Brandschutz verfügt der Werkstoff über eine sehr gute UV- und Ozonbeständigkeit, sehr gute mechanische Eigenschaften sowie eine Temperaturbeständigkeit von -40 °C bis ca. +120 °C.

Wie laufen solche brandschutzgetriebenen Projekte ab?

Gisler: Im Wesentlichen nicht anders als andere. Wir klären die technischen Rahmenbedingungen und auf dieser Basis die Spezifikation des Materials, inkl. der Verbindung zum Trägermaterial. Danach machen wir – falls notwendig – noch weitere Prüfungen, damit der Anbieter die notwendigen Normen und Regularien erfüllt. Dabei entstehen Lösungen, die einen aktuellen Bedarf decken und unseren Kunden klare Wettbewerbsvorteile bieten, die sich zudem theoretisch vermarkten lassen...

...und praktisch?

Gisler: Eigentlich auch, aber das Geschäft mit der Sicherheit scheint mir immer von der Bedrohungslage abzuhängen. Nach einem Brand ist das Interesse an unserer Lösungskompetenz leider immer höher als vorher. Dabei könnte vieles verhindert werden –  es ist paradox.

Die Wirkung von FireStop im Video: www.akusta.de

Das Interview als pdf zum Download.

Tec Joint AG, Brandschutz.
27.07.2017
Neue TPE-Reihe

Auf der Fakuma stellt KRAIBURG TPE u.a. eine neue TPE-Reihe vor. Die neuen Compounds aus der THERMOLAST®  K Produktgruppe vereinen die exzellente Haftung zu EPDM mit guter UV- und Witterungsbeständigkeit und einer hohen Fließfähigkeit. Die neue Materialreihe eignet sich insbesondere für Automobil-Exterieur-Anwendungen. Zu den Pilotprojekten zählen Fensterdichtungen aus EPDM-Profilen mit angespritzter TPE-Eckverbindung.

Eine weitere Neuentwicklung sind thermoplastische Elastomere für den Bereich Consumer Electronics. Für diesen Anwendungsbereich entwickelte man thermoplastische Elastomere mit seidig-samtenen Oberflächen und sehr guter Haftung zu polaren Thermoplasten sowie herausragenden mechanischen Eigenschaften. KRAIBURG TPE unterstützt Anwender mit maßgeschneiderten TPE-Lösungen vor Ort durch ein Paket gezielter Dienstleistungen. Das Spektrum reicht von der projektbezogenen Materialberatung, einschließlich Farbauswahl und anwendungsspezifischer Effekte, über Verarbeitungsempfehlungen bis hin zur schnellen Be- und Abmusterung. Fakuma: Stand 5303 Halle B5

KRAIBURG TPE, neue TPE Reihe.
21.07.2017

Das SmartSeal Werkstoffangebot JTP5501 von Kastas wurde um ein TPC-ET- basiertes thermoplastisches Polyesterelastomer ergänzt, das sich für den Betrieb bei hohen Temperaturen eignet.  Der Werkstoff verbindet gute Elastizität, hohe Temperatur- (von -30 °C bis 120 °C) und chemische Beständigkeit mit Festigkeit und Haltbarkeit. Er kann für Abstreifer, Back-up- Ringe, Stangen- und Kolbendichtungen benutzt und in Kombination mit O-Ringen als Vorspannelement verwendet werden.

KASTAS Sealing Technologies Europe GmbH, TPC-ET- basiertes thermoplastisches Polyesterelastomer.
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