Aktuelles / Entwicklungen - Maschinen und Anlagen

19.04.2018
Dynamisches Dichten, Vergießen und Kleben

Auf der Chinaplas 2018 zeigen RAMPF Production Systems und Orient-RAMPF Dosiertechnik u.a. den Dosierroboter DR-CNCe. Mit variablen X-Y-Z-Verfahrhüben bietet die Anlage hohe Flexibilität auch beim dreidimensionalen Auftrag von Dichtungs-, Verguss- und Klebstoffsystemen.

Mit modernster Steuerungstechnologie kombiniert der DR-CNCe das Misch- und Dosiersystem mit den wartungsfreien CNC-Linearachsen. Das Ergebnis: ein optimales Zusammenspiel von Dosierprozess und Bewegungsabläufen. Darüber hinaus lässt der modulare Steuerungsaufbau eine einfache und vollständige Integration in vorhandene Produktionssysteme zu. Weitere Ausstattungsoptionen sind HD-Spülmittelrückführsystem/HD-Wasserspülung, Luftbeladungseinrichtung mit Luftbeladungsregler, Material-Rezirkulationseinheiten und Temperierungssystem, Dünnschichtentgasung für blasenfreien Verguss und individuelle Automatisierungseinrichtungen (Rundteller, Bandanlagen, Schiebetische, Sonderanlagen). Zusätzlich zur Misch- und Dosiertechnik bieten beide Unternehmen projektspezifische Automatisierungskonzepte mit integriertem Teiletransport und Wärmebehandlung, Technologien der Montage- und Fügetechnik sowie logistische und qualitätssicherungsrelevante Lösungen. Sowohl die Integration von Oberflächenaktivierungsprozessen als auch Prüf- und Messtechnik zur Absicherung der Produktionsprozesse sind Teil der kundenspezifischen Lösungen.

Rampf Holding GmbH & Co. KG, Dosierroboter DR-CNCe.
19.04.2018
Zähflüssige bis hochviskose Kleb- und Dichtstoffe dosieren

Für die Beschickung und exakte Dosierung zähflüssiger bis hochviskoser Polymere sowie Kleb- und Dichtstoffe zeigt die UTH GmbH auf der ACHEMA erstmals eine neue Lösung.

Die Zuführung von zähfließenden bis festen Komponenten in kontinuierliche Mischprozesse stellt hohe Anforderungen an die Dosiertechnik. Mit dem Polymer-Dosiersystem lassen sich Werkstoffe in unterschiedlichen Ausgangsformen beschicken und exakt dosieren. Basierend auf dem modular aufgebauten roll-ex®  System wird dazu eine Zahnradpumpe mit dem passenden Fütteraggregat, einem Einschnecken- oder konischen Doppelschneckenextruder, kombiniert. Diese Dosierlösung erlaubt ein einfaches Handling und bietet zudem die Voraussetzung für eine leichte Prozessintegration. Zusätzlich wird ein System aus dem Bereich der Silikoncompoundierung gezeigt. Der roll-ex®  MDSE (Mixing-Doppel-Schneckenextruder) ermöglicht eine integrierte Lösung zum Mischen von Silikon-Kautschuken sowie von Elastomeren niedriger Viskosität mit anschließendem Ausformen von Blöcken, Streifen oder Platten in einer kompakten Lösung. Ergänzend dazu kann das Silikon direkt an ein angebundenes Nachfolgeaggregat wie Zahnradpumpe oder Einschneckenextruder mit anknüpfendem Strainerkopf übergeben und gestrainert werden. Der MDSE basiert auf dem Grundprinzip des konischen Doppelschneckenextruders. Eine leichte und schnelle Reinigung sowie das Mischen unter Vakuum begünstigen insbesondere die Herstellung von Fertigmischungen. 

Achema: Stand D18 in Halle 5.1.

Uth GmbH, Polymer-Dosiersystem.
19.04.2018
Kompressible Medien dosieren

Der statisch-dynamische Mischer vipro-DUOMIX der ViscoTec Pumpen- u. Dosiertechnik GmbH eignet sich für 2K-Materialien mit sehr unterschiedlichen Viskositäten, extremen Mischungsverhältnissen und hoher Drucksensibilität.

Wie alle Produkte im Portfolio des Unternehmens setzt auch der vipro-DUOMIX auf die Technologie des Endloskolbens. Allerdings erweitert der 2K-Dispenser die bereits bestehende Technologie um die Möglichkeit, die Mischwendel in beide Richtungen rotieren zu lassen – ohne Ventile im Mischkopf. Durch die dynamische Mischung kann die Mischstrecke und der daraus entstehende Gegendruck ungefähr um die Hälfte reduziert werden. Die einzelnen, zu dosierenden Komponenten werden dabei rein volumetrisch in das Mischrohr dosiert. Die kompakte Bauweise des Dispensers, bei dem die beiden Einzeldispenser parallel angeordnet sind, ermöglicht eine einfache Integration in automatisierte Anwendungen. Auch die Düsenadaptierung erfolgt dank Bajonett flexibel. Individuelle Düsen werden nach Spezifikation der Kunden konstruiert und designt. Kompressible Medien, wie Dichtmassen auf Polysulfid-Basis, stellen vier besondere Herausforderungen an ein Dosiersystem:

1. Das richtige Mischungsverhältnis zu gewährleisten, da es bei Druckbeaufschlagung zu einer Komprimierung des dosierten Volumens in einer Komponente (meistens der Grundmasse) kommen kann.

2. Bei extremen Mischungsverhältnissen ist eine ausreichende Mischqualität (homogene Durchmischung) zu erzielen.

3.Der Relaxation des Mediums ist entgegenzuwirken: Durch die vorherige Kompression des Fluids (wenn auch nur minimal) kommt es zu einer Entspannung nach Verlassen der Düse. Dies sorgt für unkontrollierbares Nachdrücken des Mediums.

4. Eine Zerstörung der im Fluid enthaltenen Hohlkugeln ist zu vermeiden.

Der vipro-DUOMIX ist besonders geeignet für kompressible Materialien, bei denen der Gegendruck so gering wie möglich gehalten werden muss. Mit der Neuentwicklung bietet man ein Dosiersystem, das verschiedene Vorteile bietet: Strömungs- und gegendruckoptimierte Produktkanäle vermeiden eine Kompression des Fluids. Dadurch kann die Einhaltung des Mischungsverhältnisses gewährleistet werden. Durch eine Erhöhung der Drehzahl der Mischwendel kann direkt auf die Durchmischung Einfluss genommen werden. Die Mischqualität kann somit dynamisch angepasst werden. Durch geringe Gegendrücke im System wird die Kompression bereits weitestgehend verhindert. Die (Rest-) Entspannung des Mediums wird durch die Möglichkeit, die Wendel in die entgegengesetzte Richtung rotieren zu lassen, kompensiert bzw. abgefangen. Die Exzenterschnecken-Technologie sorgt für eine schersensitive und druckarme Handhabung des Fluids. Die Dichte bleibt während des gesamten Dosiervorganges unverändert. Das richtige Mischungsverhältnis, eine homogene Durchmischung sowie die zerstörungsfreie Dosierung der Hohlkugeln wurden vom Materialhersteller Chemetall am Beispiel des MC-780-B Materials evaluiert und für gut befinden. Der vipro-DUOMIX kann für Punktdosierungen, Raupenauftragungen und Vergussanwendungen eingesetzt werden. Dosiert werden können verschiedenste 2K-Materialien auf Basis von z.B. Polyether, Epoxidharz, Silikon oder Polyurethan.

01.03.2018
Effiziente Spritzgießtechnik und Industrie 4.0-Lösungen

Mit Lösungen wie der FiberForm-Anlage GXW 450 und der vollelektrischen PX 51 für eine hochpräzise LSR-Verarbeitung bietet KraussMaffei neue Maschinen sowie Industrie 4.0-Lösungen.

Mit dem FiberForm-Verfahren hat KraussMaffei den thermoplastischen Leichtbau auf ein neues Leistungsniveau gebracht und erfolgreich in der Großserienfertigung etabliert. Jetzt wurde erstmalig eine FiberForm-Anwendung in Verbindung mit einer Wendeplattentechnik für das Mehrkomponenten-Spritzgießen auf einer GXW 450-2000/1400 realisiert. Durch diese Kombination lassen sich ganz neue optische und haptische Bauteileigenschaften von thermoplastischen Composites in einem Prozess realisieren. FiberForm kombiniert das Thermoformen von Organoblechen und das Spritzgießen in einem Prozess. Das Ergebnis sind besonders leichte und zugleich mit einem hohen Festigkeitsniveau versehene faserverstärkte Kunststoffbauteile, die vor allem im Fahrzeugbau eingesetzt werden. Intelligente Automationslösungen sowie eine dem Spritzgießprozess optimal angepasste Aufheiztechnologie unterstützen dabei die kurzen Zykluszeiten von unter 60 s. Silikone oder auch LSR (Liquid Silicone Rubber) sind auf dem Vormarsch. Vor allem die Medizintechnik und die Automobilbranche interessieren sich zunehmend für die herausragenden physikalischen und chemischen Eigenschaften des Materials. Doch das Material ist extrem niedrigviskos, insbesondere das hochtransparente Silikon, und erfordert daher eine besonders hohe Präzision beim Einspritzen. Die PX 51-55 SilcoSet kombiniert daher die hydraulische Düsenanlagekraft mit einer elektrischen Einspritzeinheit. Das Ergebnis ist eine hohe Genauigkeit. Die Verbindung Maschine zu Werkzeug ist dicht, die Produktion ist leckagefrei. Spezielle Schneckenabdichtungen am Schaft unterstützen diesen Prozess. Die federbelastete Rückstromsperre der Schnecke garantiert zudem ein sicheres Schließverhalten bei der Verarbeitung des dünnflüssigen Materials. Die PX 51-55 SilcoSet gehört zu der neuen vollelektrischen Spritzgießmaschinen-Baureihe von KraussMaffei. Die PX-Baureihe vereint die Vorteile einer vollelektrischen Spritzgießmaschine mit maximaler Modularität. Die große Vielfalt und Flexibilität bietet nicht nur bei der Konfiguration der passenden Maschine, z.B. durch eine breite Auswahl an Schließen- und Spritzenkombinationen, sondern auch bei der Produktion oder in der Nachrüstung Vorteile. Unter dem Dachnamen von Plastics 4.0 bietet das Unternehmen Lösungen, mit denen Kunden ihre Produktivität und Effizienz nachhaltig steigern können. Diese vierte industrielle (R)Evolution wird die Arbeitswelt grundsätzlich verändern. Etwa indem intelligente Maschinen sich selbst optimieren und so stabile Prozesse bewirken. Dazu zählt z.B. die intelligente Maschinenfunktion APC plus (Adaptive Process Control) von KraussMaffei, mit der im Fertigungsprozess störende Schwankungen und Umwelteinflüsse schnell kompensiert werden können. Ein weiteres Produkt aus dem Plastics 4.0-Portfolio ist der DataXplorer. Das System liefert einen fast mikroskopischen Blick auf den Prozess und macht es so möglich, auf unklare Fehlerbilder zu reagieren. Je nach Ausstattung der Maschine zeichnet er bis zu 500 hochaufgelöste Signalverläufe auf, visualisiert sie und stellt sie zur Auswertung bereit.

KraussMaffei Group, FiberForm-Anlage GXW 450.
27.02.2018
Nachhaltig wasserstrahlschneiden

Das STM OneClean-System mit dem Modul zur vollautomatischen Wiederaufbereitung von Abrasivsand macht Wasserstrahl-Schneidanlagen rentabler und nachhaltiger.

Wasserstrahl-Schneidanlagen benötigen für den laufenden Betrieb Wasser und Abrasivsand. Letzterer ist der größte variable Kostenfaktor beim Wasserstrahlschneiden und eine knappe Ressource. Mit dem OneClean wurde ein modulares System zur Schonung dieser natürlichen Ressource entwickelt. Das Abrasiv-Recycling-Modul des OneClean-Systems ermöglicht es, mehr als die Hälfte des Granatsandes für weitere Schneidaufträge zu recyceln. Das spart Beschaffungs-, Entsorgungs- und Transportkosten, die bei ca. 50 t Abrasiv-Verbrauch pro Jahr eine Amortisierung der Anschaffung innerhalb von ca. drei bis fünf Jahren möglich machen. Ein spezifischer Hydrofilter sondert über ein patentiertes Verfahren Grob- und Feinteile aus dem gebrauchten Abrasiv in den Auffangbehälter des Basismoduls ab, wobei zu grobe und zu feine Bestandteile ausgeschieden werden. Das Gebrauchtabrasiv wird energieeffizient getrocknet und automatisch mit neuem Abrasiv aus dem Abrasivbehälter vermischt, um eine stabil hohe Abrasivqualität zu gewährleisten. Mit diesem System sind je nach Qualität und Schneidgeschwindigkeit bis zu 55% des gebrauchten Abrasivs wiederverwendbar. Der benötigte Energieaufwand für die Wiederaufbereitung des Abrasivs ist mit 3 bis 6 kW gering. Das Abrasiv-Recycling ist eines von fünf zueinander in Beziehung stehenden Modulen des OneClean-Systems. Das STM OneClean-System ist für den ECONOVIUS 2018 nominiert, mit dem innovative Leistungen von KMU ausgezeichnet werden.

STM Waterjet GmbH Germany, OneClean.
22.02.2018
Effiziente Batteriemontage

Mit einem breiten Spektrum an Dosieranwendungen bietet Nordson Sealant Equipment Verbesserungen, Effizienzsteigerungen und Lösungen für die Batteriemontage. Dazu zählen z.B. das Dosieren von Thermomanagementmaterialien, das Verkleben von Urethanen und Epoxydharzen sowie ökologische Verkapselungsmaterialien.

Die Verkürzung der Zykluszeit ist für Batteriehersteller ein wichtiges Ziel. Viele herkömmliche Mess-, Misch- und Dosiersysteme verwenden für den gesamten Prozess nur einen einzigen Dosierkopf. Anlagen von Nordson können für jedes einzelne Messsystem mehrere Dosierköpfe - in Konfigurationen von zwei oder mehr 1- oder 2K-Ventilen - enthalten, die unabhängig voneinander von einem einzigen Tropfendosiersystem betätigt werden können. Da bei diesem Verfahren für den Dosierauftrag nicht jedes Ventil gleichzeitig betätigt wird, reduziert sich die Anzahl der erforderlichen Roboterbewegungen erheblich, was zu einer Optimierung der Zykluszeit führt. Zusätzliche Bearbeitungszeit kann mit den speziellen Dosierventilkonstruktionen und anwendungsspezifischen Düsen und Nadeln eingespart werden, die es ermöglichen, Materialien an schwer zugänglichen Stellen von Batteriezellenmodulen zu dosieren. Diese Möglichkeiten machen Folgebearbeitungsprozesse wie das Bürsten überflüssig und verhindern, dass ein Batteriemodul befüllt werden muss, um sicherzustellen, dass Materialien aufgetragen werden können. Dadurch werden  Zykluszeit und Materialverschwendung weiter reduziert. Die Mess-, Ventil- und Versorgungssysteme umfassen alle Funktionen, die eine einfache Identifizierung von Verschleißteilen und Kits für einen schnellen Austausch und eine schnelle Reparatur unterstützen. So sind viele Dosierventile derart ausgelegt, dass sie ein schnelles Entfernen und einen direkten Austausch ermöglichen, wodurch Ausfallzeiten und Fehlerquellen reduziert werden. Gestützt auf die umfangreichen Erfahrungen im Bereich der abrasiven Rheologie von thermischen Lückenfüllmaterialien, wurden auch für den Flüssigkeitsweg speziell beschichtete Komponenten und langlebige kundenspezifische Dichtungs- und O-Ring-Materialien entwickelt, mit denen die Geräte länger betrieben werden können, bevor sie gewartet werden müssen. Optimierte Dosiersysteme ermöglichen es Batterieherstellern zudem, ihre Fertigungsfläche zu reduzieren und das Zellenlayout zu vereinfachen. So kann eine einzelne Fassentleerer-Versorgungsstation das Dosiermaterial für mehrere Tropfendosiersysteme bereitstellen, wodurch der Platzbedarf reduziert wird. Darüber hinaus können gewichtsreduzierte, anwendungsspezifische Tropfendosiersysteme für einen platzsparenden und kompakten Einsatz auf kleineren Robotern oder Portalsystemen montiert werde

Nordson Deutschland GmbH, Batteriemontage.
13.02.2018
Kosten beim Spritzguss reduzieren

Die Autonomous Optimization, die in SIGMASOFT® Virtual Molding enthalten ist, findet das bestmögliche Werkzeugdesign zu den günstigsten Kosten. Die Technologie hilft nicht nur bei der Optimierung der Zykluszeit, sondern auch bei der Beantwortung weiterer Fragen zum Spritzgießprozess, wie der Minimierung von Bauteilverzug, Energiekosten oder Bauteilfehlern.

Schwierigkeiten in der Temperierung sind für 60% aller Qualitätsprobleme von Spritzgießbauteilen verantwortlich. Mit zunehmenden Druck hinsichtlich Bauteilkosten und Werkzeugentwicklungszeiten ist es unerlässlich geworden, bezahlbare, verlässliche und effiziente Werkzeuglösungen in kürzest möglicher Zeit zu finden. Die Autonomous Optimization Technologie als Teil der SIGMASOFT® Virtual Molding Software hilft Anwendern, die beste Lösung aus einer Vielzahl von möglichen Varianten für das Werkzeugdesign auszuwählen.

SIGMA Engineering GmbH, Autonomous Optimization.
06.02.2018
Composites-Bauteile effizient herstellen

Speziell für die Herstellung von Composites-Bauteilen hat DOPAG Dosieranlagen entwickelt, die eine optimale Verarbeitung dieser anspruchsvollen Materialien ermöglichen und gleichzeitig dem Bedarf der steigenden Automatisierung gerecht werden. Diese werden auf  JEC World 2018 in Paris gezeigt.

Für die Herstellung von Faserverbundbauteilen in RTM-/RIM-, Pultrusions- und Winding-Prozessen hat DOPAG die Dosieranlagen eldomix und compomix im Programm. Beide Anlagen verarbeiten Materialien wie z.B. Polyurethan oder Epoxidharz prozesssicher. Die Zahnradpumpen-Technik sorgt dabei für eine exakte Dosierung. Dank umfangreicher Konfigurationsmöglichkeiten können die Anlagen bei verschiedensten Anwendungen in allen Leichtbau-Branchen problemlos zum Einsatz kommen. Überwiegend im Flugzeugbau kommt das DOPAG-Dosiersystem coredis zum Einsatz. Es befüllt Sandwichplatten mit Wabenkern, sog. Honeycomb-Paneele, gleichmäßig mit Materialien geringer Dichte. Damit werden die offenen Kanten der Paneele ausreichend stabil gegen äußere Umgebungseinflüsse geschützt. Zudem können so die Bereiche der Honeycomb-Struktur verstärkt werden, die nachfolgend spanend bearbeitet werden, um z.B. Inserts wie Türscharniere aufzunehmen. Derartige Honeycomb-Paneele kommen vor allem im Schiffbau oder im Luftfahrtinterieur in Toiletten- und Seitenwänden, Küchenaufbauten und Bodenplatten zum Einsatz.

DOPAG, JEC World.
31.01.2018
Auf Details kommt es an

Die neu entwickelte STM JET Hochdruckpumpe 4200.45 mit einem max. Betriebsdruck von 4.000 bar und einer Fördermenge von 4,6 l/min bietet mehr Leistung, weniger Verschleiß und hohe Energieeffizienz beim Wasserstrahlschneiden.

Eine Wasserstrahl-Schneidanlage ist nur so gut wie ihre Hochdruckpumpe. Deshalb hat STM eine Hochdruckpumpe entwickelt, bei der Leistungsfähigkeit, Energieeffizienz und minimale Druckschwankungen im Fokus standen. Der Grundgedanke, Wasserstrahl-Schneidsysteme an die Anforderungen des Kunden organisch und modular anzupassen, um dadurch noch wirtschaftlicher und effizienter zu schneiden, lag auch dieser Entwicklung des Wasserstrahl-Schneidanlagen-Herstellers zugrunde. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf konstanten Druck für eine hohe Schnittqualität gelegt. Ein Upgrade in Sachen Funktionalität bietet die optional erhältliche PressureSaver® Druckabsenkung für individuelle Highspeed-Druckverstellung bei jedem einzelnen Anschuss. Mit einer Leistung von 45 kW für 0,40 mm Wasserdüsen bietet die neue Pumpe dank des XL-Druckübersetzers um bis zu 35% mehr Schneidleistung. Der längere Hub sorgt für 20 % weniger Doppelhübe und damit längere Standzeiten bei den Dichtungen und Rückschlagventilen, und das bei gleicher Schneidleistung. Das schont das gesamte Hochdrucksystem. Durch den per Frequenzumrichter angesteuerten Asynchronmotor benötigt die STM JET 4200.45 20% weniger Strom im Regelbetrieb und ist dadurch sparsamer als vergleichbare Aggregate. Ein geringer Haltestrom bei geschlossenem Schneidventil und nur 1,5-facher Anlaufstrom runden das Energieeffizienz-Paket ab. Die Ist-Druckanzeige sorgt für eine konstante Drucksteuerung, eine Druckverstellung ist stufenlos aus der STM SmartCut Wasserstrahl-Schneidsoftware möglich. Die Druckschwankungen liegen bei nur 50 Bar oder 1,25%, was nicht nur die Hochdruck-Komponenten schont, sondern auch die Schnittgeschwindigkeit um 10% erhöht. Zum Vergleich: Bei konventionellen Pumpen schwankt der Druck um 120 Bar oder 3%. In Sachen Funktionalität bietet die Hochdruckpumpe einige Features. Mit niedrigem Druck und hoher Literleistung sind Flächenabtrag und Gravur möglich. Die Pumpe eignet sich auch zum Suspensionsstrahlschneiden. Im Standard-Paket bereits enthalten ist eine Vordruckpumpe, ein Automatik-Stopp-Ventil, eine Ölfüllung, Spezialwerkzeug und ein Ersatzteilpaket. Für Profi-Anwender gibt es optional die PressureSave® Druckabsenkung. Mit dieser individuellen Highspeed-Druckverstellung kann nach jedem Anschuss sofort von Nieder- auf Hochdruck gewechselt werden.

STM Stein-Moser GmbH, JET Hochdruckpumpe 4200.45.
12.01.2018
Noch effizienter Wasserstrahlschneiden

Neuentwicklungen bei STM sind u.a. das OneClean Abrasiv-Recycling-Modul und die STM Jet Hochdruckpumpe 4200.45. – zwei Lösungen, die das Wasserstrahlschneiden noch effektiver machen.

Das OneClean-System mit dem Abrasiv-Recycling-Modul wurde zur Schonung von Ressourcen entwickelt. Es bereitet u.a. den beim Wasserstrahlschneiden verwendeten Granatsand (Abrasiv) wieder auf, sodass mehr als 50% davon wiederverwendet werden können. Der benötigte Energieaufwand für die Wiederaufbereitung ist mit 3 - 6 kW minimal. Die Schnittqualität bleibt im Vergleich zum neuen Abrasiv gleich. Die STM JET Hochdruckpumpe 4200.45 und das 6-Achs-Modul für die STM SmartCut Wasserstrahl-Schneidsoftware bieten mehr Leistung, weniger Verschleiß, höhere Energieeffizienz, geringere Druckschwankungen und bessere Funktionalität. Eine weitere Neuerung ist das Add-on-Modul für die STM SmartCut 3D-6X-Software. Dieses bietet, durch die übersichtliche Integration der zuvor separierten Module für 2D-, 3D- oder Rohrkonturen, ein verbessertes User-Interface und – vor allem bei komplexen 3D-Konturen wichtig – eine Simulationsfunktion, mit der zeit- und vor allem kostenintensive Kollisionen vermieden werden.

© ISGATEC GmbH 2018
» Datenschutz
» Impressum