Klebetechnik, Flüssigdichtsysteme

Aktuelles / Entwicklungen - Klebetechnik / Flüssigdichtsysteme

10.11.2017
Konstruktives Kleben im Leichtbau

Mit den Varianten DP 6310 NS und DP 6330 erweitert 3M erweitert das Sortiment an Scotch-Weld 2K-Konstruktionsklebstoffen auf Polyurethanbasis.

Diese eignen sich für alle Verbundwerkstoffe und Multi-Material-Konstruktionen und bieten hier eine starke, flexible und vor allem leichte Kleblösung. Beide neuen 2K-Konstruktionsklebstoffe erreichen zuverlässig hohe strukturelle Festigkeiten, z.B. auf Faserverbundwerkstoffen wie CFK oder SMC, auf Kunststoffen wie ABS oder PC und Metallen wie Aluminium und Edelstahl. Die Verbindungen halten höchsten Belastungen stand und gleichen durch ihre große Flexibilität auch Vibrationen und hohe thermische Dehnung aus. Der 2K-Konstruktionsklebstoff DP 6310 NS verfügt über ideale Eigenschaften für Anwendungen mit schnellen Taktzeiten. Er zeichnet sich durch seine sehr kurze Verarbeitungszeit von nur 9 min und Handfestigkeit bereits nach 45 min aus. Für großflächige Anwendungen eignet sich DP 6330 NS mit einer längeren Verarbeitungszeit – Handfestigkeit wird hier nach rd. 120 min erreicht. Beide Klebstoffe sind nicht fließend eingestellt und erfordern nur geringe Vorbehandlung der Oberflächen – das garantiert einen schnellen und einfachen Prozess. Mit dem bewährten EPX-System werden 2K-Klebstoffe in nur einem Arbeitsgang dosiert, gemischt und aufgetragen. Um die Arbeits- und Prozess-Sicherheit zusätzlich zu erhöhen, verhindert ein neuartiges Kartuschenformat die Kreuzkontamination der Komponenten beim Übergang von der Kartusche in die Mischdüse. Beide Komponenten werden im Verhältnis 1:1 gemischt.

3M Deutschland GmbH, Scotch-Weld 2K-Konstruktionsklebstoffe.
09.11.2017
Klebe- und Verbundfehler vermeiden

Ein neues medizinisches Whitepaper der Dymax Corporation hilft Medizingeräteherstellern Klebe- und Verbundfehler zu vermeiden.

Es richtet sich an Gerätehersteller, die mit schwer zu verklebenden Substraten arbeiten und zeigt Lösungen für entsprechende Probleme auf. Das Whitepaper mit dem Titel „Die Herstellung eines sicheren Klebeverbunds bei Medizingeräten mit schwer zu verbindenden Plastik-Substraten“ wurde von Michelle Gumbert und Patrick Vaugh verfasst. Es erläutert, wie sich Adhäsionsprobleme gängiger Substanzen in Medizingeräten, wie z.B. COC und PEBA, lösen lassen. Mithilfe dieses Whitepapers lässt sich verstehen, warum viele Klebeverbindungen nicht halten und wie Verfahren entwickelt werden können, die zu langfristigen, sicheren Klebe-Ergebnissen führen.  Gumbert und Vaugh befassen sich dabei mit Gelenkverbindungen, der Effektivität von Sterilisationsmethoden und den Fragen, warum Verbindungen nicht halten, wie man die richtige Klebetechnologie findet und wie die Inspektion der Teile ablaufen muss, um sicherzustellen, dass die Verklebung komplett ausgehärtet ist.

Das Whitepaper kann hier heruntergeladen werden: https://dymax.com/resources/white-papers

Dymax Europe GmbH, Whitepaper.
26.10.2017
Klebetechnik trifft Heizung – Klima – Lüftung

Mit dem Thema seines diesjährigen Industrie Symposiums wandte sich OTTO an eine Branche, in der das Kleben als Fügeverfahren noch nicht sehr weit verbreitet ist und zeigte ein breites Anforderungs- und Lösungsspektrum für erfolgreiche Klebelösungen auf.

Die althergebrachten, meist metallischen in der Branche verwendeten Materialien werden für gewöhnlich geschraubt, geschweißt oder gelötet. Doch abgesehen davon, dass die traditionellen Verbindungstechniken allseits bekannte Nachteile haben, entstehen auch in der HKL-Branche immer mehr Bauteile aus hochleistungsfähigen Kunststoffen, die sich gut kleben lassen. In dem Symposium wurden den Teilnehmern die spezifischen Möglichkeiten der industriellen Klebung von Komponenten für HKL im Anlagen- und Gerätebau vermittelt und es wurde so zum Wissenstransfer in einer Branche beigetragen, die spezielle Anforderungen an Klebstoffhersteller stellt. Welcher Art diese Anforderungen sind, erläuterte z.B. Prof. Dr. Andreas Groß, Fraunhofer IFAM, der die DIN 2304 unter organisatorischen, konstruktiven und fertigungstechnischen Aspekten beleuchtete. Klebeprojekte müssen sehr detailliert geplant und sorgfältig angegangen werden; unabdingbare Voraussetzung für die erfolgreiche Abwicklung ist eine gewisse Sensibilität für die Thematik. Dabei müssen alle Parameter – z.B. Klebstoff, Vorbehandlung, Klebegeometrie und Integration in das Bauteil – im Vorfeld verbindlich definiert werden. Die Applikation – hierzu referierte Christian Ostermann von der Hilger & Kern Group – ist die eine Seite, die andere, nicht minder wichtige, ist die Untergrundvorbehandlung. Die von der Plasmatreat GmbH entwickelte Openair® -Plasma-Technologie eröffnet hier Möglichkeiten. Mit Vorträgen zur Temperaturbeständigkeit von Kleb- und Dichtstoffen sowie zum Potenzial von Klebungen für die HKL-Branche – wie Abdichtung von Luftkanälen, Dichtkleben der Komponenten von Wärmetauschern oder Abdichtung des Brenners einer Gastherme – beleuchtete die Veranstaltung ein breites Spektrum.

OTTO Luft- und Klimatechnik GmbH & Co. KG, Industrie Symposium 2017.
11.10.2017
2K PU-Klebstoffe für das vollautomatische Verkleben von Bauteilen

Die neuen Klebstoffsysteme der Fermaglue® Produktfamilie, die die Sonderhoff Gruppe auf der Bondexpo vorstellte, eignen sich für unterschiedlichste Bauteilanforderungen und Branchen (Schaltschrankbau, Elektronik, Beleuchtung, Automobil, Klimatechnik, Filter, Fotovoltaik bis Haushaltsgeräte).

Polyurethan als Basis der 2K-Klebstoffsysteme Fermaglue® bietet einen großen Baukasten für einen an unterschiedliche Anwendungen angepassten Rezepturaufbau. So wurden die  Fermaglue® Klebstoffe z.B. in verschiedenen Härtegraden entwickelt, die je nach Kundenanforderungen modifizierbar sind. Damit erhält der Anwender genau die Klebstoffhärte, die zum Ausdehnungsverhalten der miteinander zu verklebenden Substrate seiner Bauteile passt. Beim Auftreten möglicher Materialspannungen aufgrund unterschiedlichen temperaturbedingten Ausdehnungsverhaltens der Substrate hat Fermaglue® eine ausgleichende Wirkung. Die Klebstoffsysteme stehen zudem in einem breiten Spektrum verschiedener Viskositäten zur Verfügung – von flüssig bis standfest. Damit können unterschiedlich große Kleberraupen appliziert werden. Mit Fermaglue® Klebstoffen lassen sich breite Festigkeits- und Dehnungsspektren abdecken. Die Produkte erfüllen damit die hohen Anforderungen an Zugfestigkeit und Elastizität für unterschiedliche Klebeanwendungen. Unter Aushärtung bei Raumtemperatur entstehen feste und dauerhafte Klebeverbindungen. Die Härtungsgeschwindigkeit ist über die Rezeptur in weiten Bereichen variabel. Die Durchhärtung kann über ein leichtes Erwärmen im Temperofen oder durch Infrarotbestrahlung beschleunigt werden. Die Fermaglue® Klebstoffsysteme haben eine sehr gute Haftung auf thermoplastischen oder duroplastischen (auch faserverstärkten) Kunststoffen, SMC-Kunststoff, Metall oder Glas. Allein im Fahrzeugbau gibt es eine Vielzahl an Bauteilen, die dafür infrage kommen. Die Einhaltung eines genau definierten Mischungsverhältnisses der beiden Fermaglue® Kleberkomponenten ist Voraussetzung für ein perfektes Klebeergebnis. Dafür sorgen die Misch- und Dosieranlagen, die sich gut in vollautomatische Serienfertigungen integrieren lassen. Die exakte Mischkopfpositionierung von +/- 0,1 mm über dem Bauteil stellt einen wiederholgenauen Klebeauftrag sicher. Und durch eine jederzeit nachvollziehbare Prozessdokumentation werden alle Verarbeitungsschritte systematisch überwacht. Die Fermaglue® Rezepturen sind so aufgebaut, dass sich die Topf- und Reaktionszeiten flexibel einstellen lassen. Somit passen sich die Klebstoffe in ihrem Reaktionsverhalten an unterschiedliche Prozesserfordernisse und Produktionskonzepte an. Das System-2-Konzept bietet Material und Maschine, die exakt aufeinander abgestimmt sind, aus einer Hand.

Sonderhoff Holding GmbH, Fermaglue.
05.10.2017
Tiefschwarze Verbindungen

Zwei neue, tiefschwarze Cyanacrylat-Klebstoffe von GLUETEC Industrieklebstoffe, Wiko Super Glue 500 Black und 2000 Black, erlauben edle, tiefschwarze Verbindungen und sind u.a. für die Reparatur jeglicher Art von Kunststoffen geeignet.

Der hochviskose Wiko Super Glue 2000 Black verklebt nicht nur Kunststoff, Gummi und Metall, sondern ebenso poröse und saugfähige Materialien wie Holz, Kork, Papier, Leder und Keramik. Der tiefschwarze Sekundenkleber ist für schnelle, saubere Verklebungen geeignet, die spaltüberbrückend und nachjustierbar sein müssen. Daneben wurde auch ein tiefschwarzer, mittelviskoser Hochleistungssekundenklebstoff entwickelt, der mit seiner hohen Anfangsfestigkeit und Zugscherfestigkeit (>15 N/mm2 ) individuelle Einsatzmöglichkeiten bietet und ideal für Gummi, Kunststoff und Metall geeignet ist. Wiko Super Glue 500 Black ist feuchtigkeitsresistent und weicht durch Papier oder Pappe nicht durch. Zudem ist er flexibel, stoß-, schlag- und schälfest sowie nur wenig anfällig gegenüber Vibrationen. Die lichtundurchlässige Flasche verhindert den Einfluss von UV-Strahlung und sichert somit die gleichbleibende Viskosität und Klebekraft dieser CA-Klebstoffe.

GLUETEC Industrieklebstoffe GmbH & Co. KG, Wiko Super Glue 500 Black.
05.10.2017
Lichtfixierbarer Konstruktionsklebstoff für vereinfachte Produktion

Der lichtfixierbare Klebstoff für strukturelle Verklebungen DELO DUALBOND SJ2718 kombiniert hohe Festigkeiten und Temperaturbeständigkeit mit einem einfachen Produktionsprozess.

Sind strukturelle Klebungen größeren mechanischen Belastungen sowie erhöhten Temperaturen ausgesetzt, finden Epoxidharzklebstoffe Verwendung. Allerdings waren solche Produkte bislang nur rein warmhärtend verfügbar. Das hat zur Folge, dass häufig Fixiervorrichtungen zum Einsatz kommen, die die Bauteile in Produktionsstraßen und während der Ofenhärtung in Position halten. Dank der zweistufigen Licht- und Warmhärtung des Klebstoffs lässt sich dieser Prozess nun vereinfachen. DELO DUALBOND SJ2718 wird zunächst – je nach Intensität des UV-Lichts – in 1 – 5 s vorfixiert, sodass Haltevorrichtungen mitsamt Montage, Demontage und Reinigung entfallen können. Mit der anschließenden, noch erforderlichen Warmhärtung, die üblicherweise 20 min. bei +130 °C beträgt, erreicht das Epoxidharz seine volle Festigkeit. Dies kann aber auch mit verlängerter Aushärtezeit bei +90 °C erfolgen oder – alternativ - innerhalb weniger Minuten durch eine induktive Erwärmung der Bauteile. Die Endfestigkeit liegt für Aluminium bei 60 MPa, für den Hochleistungskunststoff PA6 bei 30 MPa. Der Klebstoff zeigt eine hohe thermische und chemische Beständigkeit. In typischen Langzeittests von 500 h Lagerung bei +85 °C und 85 % relativer Luftfeuchtigkeit erreicht der Klebstoff noch mehr als 75% der ursprünglichen Festigkeit, ebenso wie nach 1.000 Stunden Lagerung bei +200 °C. Somit ist dieser Klebstoff bezüglich der Performance rein warmhärtenden Strukturklebstoffen ebenbürtig. Das mittelviskose 1K-Produkt ist SAPT-konform und für eine Vielzahl von Anwendungen im Temperaturbereich von -40 °C bis +180 °C geeignet. Die Automobilbranche nutzt diesen lichtfixierbaren Klebstoff bereits für die Produktion von Elektromotoren, wobei Taschenmagnete im Rotorpaket befestigt werden und dabei auch ohne Fixiervorrichtungen ein sicheres Aushärten gewährleistet wird.

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaA, DUALBOND SJ2718.
19.09.2017
Neuer Medizintechnik-Klebstoff auf Epoxidharzbasis

Der Epoxidharz-Klebstoff mit Zertifizierung für medizintechnische Anwendungen Structalit®  8801 von Panacol ist eine biokompatible Vergussmasse, die bei niedrigen Temperaturen schnell aushärtet.

Der 1K-Klebstoff ist aufgrund seiner Viskosität als Verguss- und Füllmaterial geeignet. Der beigefarbene Klebstoff bietet eine sehr gute Medienbeständigkeit gegenüber üblichen medizinischen Reinigungsmitteln wie z.B. Alkohol. Besonders gut haftet der Klebstoff auf Keramiken, Metallen und vielen Kunststoffen. So wird Structalit®  8801 auch zum Verguss von Messsensoren in medizintechnischen Geräten eingesetzt. Die Aushärtung erfolgt in kürzester Zeit auch im Niedrigtemperaturbereich. Bereits ab 100 °C härtet er in wenigen Minuten aus. Für Anwendungen in der Medizintechnik ist Structalit®  8801 nach ISO 10993-5 zertifiziert. Der Klebstoff ist lösemittelfrei und beständig gegen die üblichen Sterilisationsmethoden (Heißdampf-, ETO- und Gamma-Sterilisation, E-Beam).

Panacol-Elosol GmbH, Structalit® 8801.
13.09.2017
Closed-Cell-Dichtungstechnologie für hohe Wasserdichtigkeit

Auf der Fakuma stellt die Sonderhoff Gruppe ihre neu entwickelte FIP CC-Technologie (Formed-In-Place Closed-Cell) vor. Sie kombiniert die hohe Wasserdichtigkeit der Silikon-Welt mit den attraktiven Materialkosten der Polyurethan-Welt.

Das neue Schaumdichtungssystem Fermapor® CC auf Polyurethan-Basis für Anwendungen mit sehr hohen Anforderungen an die Wasserdichtigkeit schließt die Lücke zwischen hochpreisigen überwiegend geschlossenzelligen Materialsystemen wie Silikonschaum und günstigeren gemischtzelligen PU-Schaumsystemen. Und auch Anwendern, die bislang die 1K-Technologie einsetzen, bietet sich jetzt eine preiswertere Alternative. Fermapor ® CC ist ein Raumtemperatur vernetzendes 2K-System, das mit dem neu entwickelten FIP CC-Aufschäumverfahren eine überwiegend geschlossenzellige PU-Weichschaumdichtung bildet. Die Schaumstruktur ist sehr feinzellig, dicht und besonders gleichmäßig. Dank seiner Geschlossenzelligkeit nimmt diese Schaumdichtung kaum Wasser auf und ist 90% weniger luftdurchlässig als gemischtzelliger PU-Schaum. Mit einer glatten, leicht glänzenden Oberfläche macht sie auch optisch einen wertigen Eindruck. Zudem ist sie gegenüber herkömmlichen PU-Schaumraupen deutlich widerstandsfähiger. Denn selbst wenn die Oberfläche anwendungsbedingt einmal beschädigt sein sollte, verändert sich – so zeigen Praxisversuche und Labortests – die Wasseraufnahme nur geringfügig. Fermapor ® CC PU-Schaum erfüllt die REACH / EG-Verordnung 1907/2006 und RoHS und wird für das Abdichten von Bauteilen in der Regel bei Temperaturen von -40 bis +80 °C, kurzfristig bis +160 °C, eingesetzt. Sonderhoff hat mit der Misch- und Dosieranlage DM 402 CC für die Dosierung von Fermapor® CC eine neue Dichtungstechnologie patentiert. Der Applikationsprozess selbst folgt dem bekannten FIPFG -Verfahren. Neu ist, dass sich der Dichtungsschaum in seiner fast vollständigen Dimension bereits kurz nach der Dosierung auf dem Bauteil zeigt. Eine prozessnahe Qualitätskontrolle kann somit unmittelbar nach dem Dichtungsauftrag ermitteln, ob die Dichtung über die ganze Bauteilkontur in der gewünschten Höhe appliziert wurde. Die FIP CC-Technologie wird mit der neuen Misch- und Dosieranlage DM 402 CC sowie dem neuen PU-Schaum Fermapor® CC auf dem Sonderhoff Messestand live demonstriert.

Fakuma: Halle A5, Stand 5109

Sonderhoff Holding GmbH, FIP CC-Technologie.
29.08.2017
Nach DIN 2304 zertifiziert

Als eines der ersten Unternehmen hat sich Eisenmann intec nach der neu in Kraft getretenen DIN 2304 zertifizieren lassen. Damit weist man u.a. nach, dass die Verarbeitungsanlagen für viskose Stoffe die Vorgaben zur fachgerechten Ausführung nach dem aktuellen Stand der Technik erfüllen.

Damit sichert das Unternehmen die Qualität für klebetechnische Anwendungen ab und ist noch mehr in der Lage, seine Kunden bei der fachgerechten Umsetzung der klebtechnischen Anforderungen zu unterstützen. Das neue Betätigungsfeld findet einen Einsatz im erweiterten Produktportfolio durch die ExACell. Hier liefert man komplette Applikationszellen und übernimmt die Prozessverantwortung für die Bauteile. Die automatisierten Abläufe in der ExACell werden in einem durchgehenden Prozess gesichert. Ein Industrieroboter führt das Werkstück, z.B. einen Seitenaufprallträger, zunächst zum Reinigungsmodul, wo es von Verunreinigungen wie Staub und Ölresten befreit wird. Anschließend wird die Werkstückoberfläche an der Infrarotstation aufgeheizt, damit das Polymerisat besser haftet. Das Granulat erreicht unterdessen im Applikationsmodul über einen Trichter die Exzenterschnecke. Hier wird das sehr kompakte Material erhitzt, es expandiert dadurch mit dem Faktor 400 und wird – nun form- und dosierbar – dem Dispenser zugeführt. Der Dosiervorgang dauert wenige Sekunden und erfüllt alle Ansprüche an Genauigkeit und Wiederholbarkeit bei kurzen Taktzeiten. Im Prüfmodul ermittelt digitale Messtechnik über definierte Werte und die Querkraft der Naht die Güte der Verbindung zwischen Klebmasse und Bauteil. Die Ergebnisse werden per Software ausgewertet und bildlich dargestellt. Fügetechnik mit industriellen Klebstoffen verbindet zuverlässig Hightech- und Leichtbaumaterialien. Ungenauigkeiten in der Anwendung aber verhindern häufig eine Null-Fehler-Produktion. Deshalb legt die DIN 2304 verbindliche Prozesse fest. So werden Reproduzierbarkeit und Beherrschbarkeit der Prozesse erreicht, die nicht zuletzt von der Automobilindustrie mit ihren hohen Qualitätsstandards gefordert werden.

Eisenmann intec GmbH & Co. KG, DIN 2304.
29.08.2017
2K-Klebstoffe direkt verwendbar

Die neue Zwillingsspritze der GLUETEC Industrieklebstoffe GmbH & Co. KG für 2K-Klebstoffe, die WIKO Zwillingsspritze Bajonett 25 ml, benötigt keine Dosierpistole, sondern nur die passende Mixtülle zum Entleeren des Gebindes, und ist auch für den Endverbraucher sofort verwendbar.

Da sie nach ISO 8317 (2015) als kindersicher zertifiziert ist, erschließen sich Vertriebsoptionen im Bereich der Endproduktabgabe an die Öffentlichkeit. Das Unternehmen bietet die Abfüllung in die Zwillingsspritze auch für Handelsmarken an und unterstützt rund um die Themen Sortimentsauswahl, private Label und Produktgestaltung. Die Zwillingspritze unterliegt seit Juli 2017 auch offiziell dem Gebrauchsmusterschutz.

GLUETEC Industrieklebstoffe GmbH & Co. KG, WIKO Zwillingsspritze Bajonett 25.
© ISGATEC GmbH 2018
» Datenschutz
» Impressum

Cookie Hinweis: Unsere Website nutzt Cookies um bestimmte Bereiche/Funktionen bestmöglich für Sie darstellen zu können.
Wenn Sie diese Webseite weiterhin besuchen, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu.      » mehr erfahren