Formteile, Profile

Aktuelles / Entwicklungen - Formteile / Profile

24.10.2017
Flammschutz für Elektronikanwendungen

Mit KDSClick bietet CONTA-CLIP Verbindungstechnik ein flexibles Leitungsdurchführungssystem an, das Inlays und Dichtelemente aus TPE von KRAIBURG TPE umfasst. Dafür wurden u.a. halogenfreie, flammgeschützte Materialien, welche UL94 geprüft und in Kategorie V0 eingestuft sind, entwickelt.

Das halogenfreie System bietet Anwendern in der Elektro- und Elektronikindustrie eine flexible und saubere Lösung zur Neu- und Nachinstallation von Kabeln, Schläuchen, Pneumatik- und Hydraulikleitungen in Gehäusen und Schaltschränken. Dabei kommen fünf verschiedene Thermoplastische Elastomere (TPE) zum Einsatz: Ein PA-haftungsoptimiertes THERMOLAST® K Compound für die Inlay-Dichtung des Systems sowie flammgeschützte als auch kundenspezifische TPE-Materialien für Dichtelemente. Zu den Herausforderungen an das System zählt die für die Prozess- und Industrieautomation unerlässliche Dichtigkeit des - z.B. auf Schaltschränke montierten - Rahmens entsprechend der Schutzklasse IP 66. Der Rahmen besteht aus glasfaserverstärktem PA 6.6 und einem TPE-Compound. Die Aufgabe lag darin, ein TPE-Material zu finden, das eine ausgezeichnete Haftung zu Polyamid ermöglicht und sich gleichzeitig durch seine Weichheit an unterschiedliche Oberflächen anpasst und somit das System abdichtet. Zum Einsatz kommt ein haftungsoptimiertes TPE-Compound, das im 2K-Spritzguss mit dem Polyamid des Inlays verarbeitet wird. Das THERMOLAST® K Material bietet ausgezeichnete Haftung und eine hohe Dichtigkeit auch an lackierten oder rauen Oberflächen. Ergänzt wird das System durch verschieden große Dichtelemente, die die Kabel, Schläuche oder auch Leitungen umschließen. Die in enger Zusammenarbeit optimierte Konstruktion der Dichtelemente erfüllt die Schutzklasse IP 66. Die geschlitzte Teilung der Elemente im Wellenschnitt sorgt für ein montagefreundliches und passgenaues Ummanteln der durchzuführenden Leitungen – ohne sie zu verformen. Die für das KDSClick-System eingesetzten, flammgeschützten THERMOLAST® K-Materialien sind nach UL94 als selbstverlöschend und im Brandfall nicht-tropfend eingestuft (Klasse V0). Außerdem sind die für den Elektrik- und Elektronikmarkt entwickelten TPE-Compounds gemäß IEC 61249-2-21 als halogenfrei bestätigt.

KRAIBURG TPE GmbH & Co. KG, CONTA-CLIP, KDSClick.
19.09.2017
Lösungen für die Automobilindustrie

Auf der Fakuma 2017 stellt Pöppelmann neue Lösungen aus dem Bereich der Kunststofftechnik vor. Im Fokus stehen der Automotive-Bereich und Angebote wie Protectors4Connectors und Fastlane.

Zu den Schwerpunkten gehören Kunststoffsysteme für die aktive Fahrsicherheit von Automobilen sowie ein neues Standardprogramm mit zugehörigem Onlineshop für Schutzsysteme und Befestigungselemente für die Automobilindustrie. Mit Protectors4Connectors stellt Pöppelmann K-TECH®  sein neues Standardprogramm für Zubehörteile zum Schutz und zur Befestigung für Stecker, Wellrohre und Leitungen vor. Auf der Website protectors4connectors.com können Kunden aus der Automobilindustrie wie auch aus anderen Branchen mithilfe von Such- und Filterfunktionen schnell den passenden Artikel finden – und online bestellen. Zudem wird die Dienstleistung FastLane vorgestellt: Sie ermöglicht die Entwicklung von kundenspezifischen Schutzelementen in Rekordzeit.

Fakuma: Halle B5, B5-5107

Pöppelmann GmbH & Co KG, Protectors4Connectors.
14.07.2017
Hand-in-Hand-Engineering

Für den Kaffeevollautomaten WMF 1100 S hat WMF gemeinsam mit Trelleborg Sealing Solutions jeweils ein Formteil für Dampfdüse und Schäumer entwickelt – vom Design über die Prototypen bis zur fertigen Lösung. Das Hand-in-Hand-Engineering hat sich bei diesem Projekt bewährt

Im Kaffeevollautomaten sorgt das integrierte Milchsystem auf Knopfdruck für die gewünschte Milchmenge, egal ob heiß oder geschäumt. Die kundenspezifischen Formteile von Trelleborg spielen eine zentrale Rolle für die Funktionsfähigkeit des Milchsystems und somit für die Qualität von Cappuccino, Latte Macchiato oder heißer Schokolade. Mit dem für diese Entwicklung eingesetzten Hand-in-Hand-Engineering gewährleistet Trelleborg, dass Ingenieure beider Unternehmen von Anfang an gemeinsam planen und entwickeln – vom Design-Prozess über das Testen der neuentwickelten Lösung bis hin zur serienreifen Anwendung. Dabei stellt das Flüssigkeitsmanagement der Milch – von der Tüte bis zur Tasse – hohe Anforderungen an das Projekt. Vor allem dort, wo Milch und heißer Dampf aufeinandertreffen, sind die Herausforderungen groß, weil es Ingenieure abwechselnd mit heißen, trockenen, nassen oder verunreinigten Oberflächen zu tun haben.
Beim Formteil war die erste Herausforderung, dass es strenge Vorgaben für den Bauraum gab. Dampfdüse und Schäumer mussten in das bestehende Milchsystem integriert werden. Eine besondere technische Herausforderung war die Herstellung der Düsenbohrungen, welche schmale Toleranzen von nur 20 bis 30 μm haben. Auch die Materialwahl war aufgrund der lebensmitteltechnischen Anwendungen sensibel. Gemeinsam entschied man sich in der Designphase für das Material LSR (Liquid Silicone Rubber) anstatt der gängigen Elastomere wie NBR, EPDM oder FKM.

LSR ist ein Flüssigsilikon, das sich nicht nur durch allgemein exzellente chemische und thermische Beständigkeit auszeichnet, sondern auch als sehr reines, biokompatibles Material darstellt. Zudem lassen sich LSR-Formteile flexibel, stabil und sicher in vorgegebene Bauräume integrieren. Bevor der Prototyp für Dampfdüse und Milchschäumer gebaut wurde, prüfte man die auftretenden Kräfte der Anwendung mit mehreren FEA-Simulationen (Finite Element Analyse). Nachdem innerhalb weniger Wochen ein funktionsfähiger Prototypentstanden war, plante das Team die Serienfertigung des Formteils. Insbesondere das Design und die Herstellung der benötigten Spritzgusswerkzeuge waren aufgrund der komplexen Teilegeometrie sehr anspruchsvoll und aufwändig.
 Für die Produktion der LSR-Formteile kam für die Dampfdüse die 2K-Spritzgusstechnik zum Einsatz. Diese eignet sich für das Milchsystem deshalb so gut, weil sich damit komplexe Hart-Weich-Verbindungen mit besonders engen Toleranzen herstellen lassen. Dies lässt sich in reinen Elastomer-Teilen nicht realisieren, da sich diese unter Einfluss von Wärme zu stark ausdehnen und z.B. wichtige Bohrungsdurchmesser nicht im Toleranzfeld bleiben. 2K-LSR-Formteile sorgen auch bei komplexen Geometrien für eine hohe Dichtigkeit und sind dauerhaft stabil. Dies ist gerade für einen Milchschäumer innerhalb eines Kaffeevollautomaten von großer Bedeutung, weil dort abwechselnd Unter- und Überdruck herrschen und das Material belasten.

Trelleborg Sealing Solutions, Kaffeevollautomaten WMF 1100 S.
22.06.2017

Mit modernsten Produktionsverfahren stellt Rexio jetzt Silikon-U-Profile her, die der Toleranznorm DIN ISO 3302-1, Klasse E1 fein, entsprechen. Diese Sili-REX-Dichtungen haben eine um etwa 30% bessere Toleranz als solche der Toleranzklasse E2, die für extrudierte Silikonprofile üblich ist.

Die Silikon-U-Profile der höchsten Qualitätsnorm werden nach Kundenvorgaben einschließlich RAL-Farbauswahl ab 50 m Länge  ohne zusätzliche Werkzeugkosten angeboten. Darüber hinaus sind Rahmen, vulkanisierte Ringe und Fixlängen erhältlich. Als Werkstoffe stehen sowohl Silirex als auch Elastosil von Wacker zur Verfügung – mit Shore-Härten von 20° A bis 80° A. Zudem kommen Sonderwerkstoffe zum Einsatz, die FDA- und BFR-Richtlinien erfüllen sowie diverse Brandklassen wie die UL94-V0.
 Die Dichtungen sind beständig gegen Witterungs-, Sauerstoff- und Ozoneinflüsse,  UV-Strahlen, verdünnte Laugen, Säuren und polare Lösungsmittel. Einsetzbar sind sie innerhalb eines großen Temperaturbereichs von -60 °C bis + 180 °C Celsius (Sondermischungen: -100 °C bis + 300 °C).

REXIO GmbH & Co. KG, Silikon-U-Profile.
28.03.2017

FKM Sintertechnik produziert jetzt weichelastische Serienteile aus TPU. Für elastische Bauteile mit weichen und griffsympathischen Oberflächen erfreut sich thermoplastisches Polyurethan wachsender Beliebtheit bei Designern, Produktentwicklern und Konstrukteuren. Diese Serienteile können jetzt in einem Schichtbau-Verfahren des 3D-Printing wirtschaftlich hergestellt werden. Dazu zählen u.a. Schutzkappen sowie allerlei Dämpfungsteile in kleinen und großen Stückzahlen.

Einbauteile mit geometrisch hochkomplexen Gitterstrukturen, Dämpfungselemente mit Zonen unterschiedlicher Elastizität oder abriebfeste Bedienteile mit griffsympathischer Softtouch-Haptik sind typische Beispiele für Produkte, die heute aus thermoplastischem Polyurethan (TPU) hergestellt werden.  FKM Sintertechnik verwendet für die TPU-Verarbeitung eine für das selektive Lasersintern optimierte, pulverförmige Werkstoff-Variante. Daraus lassen sich Formteile fertigen, deren Materialprofil sich durch eine Kombination aus Festigkeit, Elastizität und Verschleißbeständigkeit auszeichnet. Im Zusammenspiel mit den typischen formgebenden Vorteilen des Lasersinterns – also etwa der einfachen Realisierung „unsichtbarer“ Innenstrukturen oder komplizierter Hinterschneidungen – bieten sich den Designern und Konstrukteuren große Freiheiten bei der Gestaltung innovativer Strukturen aus TPU. Weitere Vorteile eröffnen sich durch die Möglichkeit, das Material nachträglich einzufärben. Für die Realisierung von Formteilen und Bauelementen aus TPU mit erhöhten Anforderungen an die optischen, haptischen oder fluidtechnischen Eigenschaften bietet man das Glätten der Oberflächen auf Hochglanzniveau an. Das rückstandsfreie Smooth-Verfahren ist eine Eigenentwicklung. Die gummiähnliche Elastizität von TPU wird durch das Verfahren in keiner Weise beeinflusst.

FKM Sintertechnik GmbH, weichelastische Serienteile aus TPU.
28.02.2017

Mit dem neuen 3D-Profile-Konfigurator von Rexio kann der technische Einkauf Dichtungsprofile und Kantenschutz nach individuellen Vorgaben fertigen lassen. Damit steht nicht nur eine Option zur Aufwands- und Kostenminimierung, sondern auch ein sicheres Verfahren zur Verfügung. Mit dem Darstellungsverfahren nach dem Prinzip `What you see is what you get` lassen sich Unstimmigkeiten und Fehler des Entwurfs auf einen Blick erkennen.

Bereits zum Start der Plattform stehen 130 frei konfigurierbare Basisprofile und über 70 Materialien (EPDM, Silikon, Silikonschaum, Fluorsilikon, TPE, FKM und Moosgummi) zur Auswahl. Jedes Profil lässt sich per Mausklick in die 3D-Ansicht überführen. Die Konfiguration erfolgt über Maßangaben (alternativ via Schieberegler) sowie die Material- und Farbauswahl. Alle Eingaben – bis hin zur Materialtextur – werden sofort sichtbar. Materialinformationen, Datenblätter und Konstruktionshinweise liefern Hilfen für Entwickler. Angemeldete User – die Registrierung ist unverbindlich und kostenfrei – haben die Möglichkeit, das Dichtungsprofil direkt anzufragen oder es auf ihre Merkliste zu schieben. Ihnen steht zudem eine Exportfunktion zur Verfügung, über die sie den Profil-Entwurf als STL-File exportieren und in anderen 3D- oder CAD-Programmen weiternutzen können. Auch ein 3D-Ausdruck zu weitergehenden Checks ist möglich.

15.12.2016

Passend für SAE-Quick-Connect-Kupplungen ist der QC-Stopfen von Pöppelmann KAPSTO® in drei verschiedenen Größen erhältlich. Seine GPN 245 Form B ist ein bewährter Normschutz aus Polyethylen (PE-LD) und eignet sich für Steckkupplungen mit Nennweiten von 6,35 mm, 9,5 mm und 12 mm. Innerhalb gewisser Grenzen ist diese Form auch für Drucktests geeignet. Für die einfache und problemlose Handhabung erfolgt die Klemmung schonend und sicher auf den innenliegenden Dichtungsringen des Quick Connectors.

Pöppelmann GmbH & Co. KG, QC-Stopfen GPN 245.
03.11.2016

Die Schutzkappen GPN 351, eine Weiterentwicklung der Normreihe GPN 350 von Pöppelmann KAPSTO® , sind vielseitig einsetzbare Verschlüsse für Öffnungen, Bolzen, Leitungen und Gewinde. Die runden Schutzelemente aus TPE sind hitzebeständig bis 150 °C und flexibel. Auch komplexe Geometrien, wie z.B. Sechskantkonturen, lassen sich jetzt überbrücken. Die Endkappen sind als Teil des Normprogramms mit über 3.000 Ausführungen ab Lager lieferbar.

Pöppelmann GmbH & Co KG, Pöppelmann KAPSTO® Schutzkappen GPN 351
17.10.2016

Tauchteile aus Weich-PVC, die bei kleinen und mittleren Losgrößen eine kostengünstige Alternative zu spritzgegossenen Teilen sind, werden von Kremer als Rund- und Rechteckkappen für verschiedenste Anforderungen angeboten. Sie stehen in verschiedenen Wanddicken, drei Härtegraden, in zehn Standard und bis zu 40 Sonderfarben zur Verfügung.

Die Herstellung im Tauchverfahren bietet viele Vorteile. Da die Werkzeuge vergleichsweise einfach herzustellen sind, ist die Herstellung günstig und erlaubt auch komplizierte Geometrien. Der Werkstoff kann durch Zugabe von Weichmachern und Additiven in Struktur, Festigkeit und Flexibilität überaus variabel definiert werden. Er verfügt zudem über gute elektrische Isolationseigenschaften, ist alterungs- und korrosionsbeständig. Tauchteile sind formschön, da sie keine Schweißnähte zeigen, und vielseitig einsetzbar. Runde oder rechteckige PVC-Kappen dienen meist als Schutz vor Staub, Verschmutzung, Beschädigungen und Verletzungsgefahren, die von ungeschützten spitzen Gegenständen ausgehen können.

Kremer GmbH bietet Tauchteile.
08.09.2016

Dätwyler Sealing Solutions stellt auf InnoTrans 2016 das weltweit erste RCS-Profil mit Sensorfasern vor. Die eingearbeiteten Piezofasern erlauben Aussagen über Masse, Geschwindigkeit und Zustandserkennung von Achsen und Zug. Mit zukünftigen Korrelationsmessungen und den daraus zu bildenden Modellen ist eine frühzeitige Erkennung von Verschleiß und Schäden (Smart Maintenance) schon während einer Überfahrt möglich. Das neue Schienenfußprofil gehört zu dem RCS-Schienenlagerungssystem (Rail Comfort System).

Die Reduzierung von Körperschall gehört zu den wichtigsten Aufgaben einer kontinuierlichen Schienenlagerung. Durch die einfache Kombination von unterschiedlichen Komponenten ist es möglich, das RCS-System je nach gewünschter Schieneneinsenkung und der daraus resultierenden Dämmung auszulegen.

Datwyler Sealing Solutions, Innotrans
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