Porentiefe Wirkung mit porösem PTFE

Ihr Kontakt

Bärbel Schäfer

Bärbel Schäfer
Projektmanagement MEDIEN

Tel.: +49 (0)621 7176888-3
E-Mail: bschaefer@isgatec.com

» Details & Vita

Weitere Fachartikel aus DICHTUNGSTECHNIK JAHRBUCH 2013:

Werkstoffe:

TPU-Dichtungen bieten sich unter verschiedenen Aspekten als Alternative zu anderen üblichen Werkstoffen wie NBR, HNBR oder FKM an. Insbesondere die Verarbeitung im 2K-Spritzgießen eröffnet interessante Optionen hinsichtlich Dichtungsformgebung und effizienter Verarbeitung inkl. Einsparung der Dichtungsmontage. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass ihre Gebrauchseigenschaften aber auch in hohem Maß vom Herstellungsprozess beeinflusst sind, wodurch unerwartete Inhomogenitäten und werkstofftechnische Schwankungen in Dichtungsformteilen auftreten können, die mit streuender Qualität und damit verbundenen Problemen einhergehen. Bei der Formteilentwicklung sollte deshalb eine 3D-basierte Füll- und Schersimulation Anwendung finden. [...]

Professor Dr.-Ing. Achim Frick (Hochschule Aalen, Kunststofftechnik), B. Eng. Julian Kaptur (Hochschule Aalen, Kunststofftechnik), B. Eng. Andreas Pfeilmeier (Hochschule Aalen, Kunststofftechnik)

Moderne TPE empfehlen sich immer mehr als Alternative zu vulkanisierten Kautschuken, Silikonen oder PVC. Mittlerweile bieten diese anspruchsvolleren und technisch ausgereifteren TPE-Rezepturen hohe Temperatur- und Medienresistenzen und erlauben so ihre verarbeitungstechnischen Vorteile gegenüber vulkanisierten Kunststoffen auszuspielen – zwei Beispiele aus Lebensmittelverpackung und Medizintechnik. Aber auch unter Nachhaltigkeitsaspekten bieten diese Werkstoffe interessante Perspektiven. [...]

Charles Weyhausen (ACTEGA DS), Dennis Siepmann (ACTEGA DS)

Elastische Werkstoffe zum Dichten und Dämmen tragen oft in hohem Maß zur Funktion einer Baugruppe bei. Obwohl sie im eingebauten Zustand meist verborgen und darum im wahrsten Sinne des Wortes „unscheinbar“ sind, spielen sie doch eine wichtige Rolle bei der Aufgabe, ein störungsfreies Funktionieren über lange Zeit zu sichern und den Nutzer eines technischen Produktes vollauf zufrieden zu stellen. Die Vielseitigkeit der verfügbaren Werkstoffe und die damit erzielbaren Dichtungseigenschaften lassen kaum Wünsche offen. [...]

Marion Dressel (VITO Irmen GmbH & Co. KG), Dipl.-Ing. Ralf Heiligtag (VITO Irmen GmbH & Co. KG)

Bei der Konstruktion von Investitionsgütern und Bauteilen mit hohen Anforderungen an die Zuverlässigkeit und Lebensdauer sollten die Entwicklung und die Materialauswahl Hand in Hand gehen. Schließlich kann der Einsatz falscher Werkstoffe für Dichtungen dramatische Auswirkungen auf das komplette System haben und gravierende Schäden verursachen. Gegenüber „klassischen“ Dichtungswerkstoffen wie z.B. Fluorpolymeren ermöglichen thermoplastische Hochleistungskunststoffe (Polyaryletherketone) im Verbund mit anderen Materialien wie Fluorkautschuke (FKM) mehr Designfreiheit. Durch die hohe Druck-Kriech-Beständigkeit und die enorme chemische Beständigkeit werden Wartungsintervalle vermieden oder verlängert, was zu einer höheren Anlagenverfügbarkeit führt und weniger (Wartungs-)Kosten verursacht. [...]

Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Reinert (Victrex Europa GmbH)

In vielen Branchen, wie z.B. der Öl- und Gasindustrie, der chemischen Prozesstechnik, der Lebensmittel- und Pharmaindustrie oder der Bio-Analytik sowie der Luft- und Raumfahrttechnik, sind aggressive Medien nicht nur im normalen oder Hochtemperaturbereich, sondern auch bei tiefen Temperaturen abzudichten. Für Entwickler und Anwender dieser Anlagen war das Finden eines dafür geeigneten Elastomerwerkstoffes bisher sehr schwierig bis nahezu unmöglich.

Dipl.-Ing. Ulrich Fenner (C. Otto Gehrckens GmbH & Co. KG)

An Elastomerdichtungen werden immer höhere Anforderungen gestellt. Dies betrifft die Qualität der Dichtungsprodukte im Kontakt mit verschiedenen Medien und bei verschiedenen Temperaturen. Mehr und mehr treten aber auch Zertifizierungen von Elastomermischungen beim Kontakt mit Trinkwasser und bei Mischungen mit flammhemmenden Eigenschaften für den Einsatz u.a. in öffentlichen Verkehrsmitteln in den Vordergrund. Zur Herstellung der Elastomerdichtungen werden Elastomermischungen oder auch Compounds eingesetzt, die selber wiederum aus ca. 8 bis zu 20 verschiedenen Rohstoffen bestehen können. Auch die Auswahl der Rohstoffe wird durch die jeweiligen Normen geregelt und damit eingeschränkt. [...]

Dr. Luciane Klafke de Azeredo (Compounds AG), Dr. Andreas Spittel (Compounds AG)

Kunststoffe finden heute in nahezu allen Lebensbereichen Anwendung. Um die einzelnen Anforderungsprofile für diese vielfältigen Einsatzgebiete zu erfüllen, werden Kunststoffe mit den unterschiedlichsten Eigenschaften hergestellt. In zahlreichen Anwendungen ist es notwendig, zwei oder mehr Komponenten miteinander zu verbinden. Um die hier geforderte hohe Verbundsicherheit zu erreichen, sind Plasmabeschichtung ein interessanter Lösungsansatz. [...]

Professor Dr.-Ing. Christian Hopmann (Institut für Kunststoffverarbeitung, RWTH Aachen), Dipl.-Ing. Ulf Recht (Institut für Kunststoffverarbeitung, RWTH Aachen), Dipl.-Ing. Henrik Behm (Institut für Kunststoffverarbeitung, RWTH Aachen)

Poröse PTFE-Produkte zeichnen sich durch eine exzellente Eigenschaftscharakteristik aus. Durch die Generierung einer porösen Struktur mittels spezieller Press- und Sintertechniken können Bauteile maßgeschneidert für unterschiedliche
Anwendungsfelder entwickelt werden. Dabei bleiben die typischen Eigenschaften von PTFE erhalten. [...]

Dipl.-Ing. (FH) Katja Widmann (ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH)

Die Anforderungen an elastomere Dichtungen im Automobilbereich hinsichtlich Temperatur- und Medienbeständigkeit sind je nach Einsatzbereich sehr unterschiedlich. Insbesondere die Beständigkeit gegen ein bestimmtes Medium in Kombination mit ausgezeichneten Tieftemperatureigenschaften und Hochtemperaturstabilitäten ist eine große Herausforderung an Kautschukhersteller und Elastomerverarbeiter. Zudem werden die Anforderungen an Maßtoleranzen und Oberflächengüten der Bauteile immer anspruchsvoller. Viele Neuanwendungen basieren auf individuellen Dichtungslösungen, und den spezifischen Anforderungsprofilen der Bauteile können nur hochwertige und auf die jeweilige Applikation hin maßgeschneiderte Werkstoffe gerecht werden. [...]

Dr. Rudolf Randler (Daetwyler Switzerland Inc.)

Gelegentlich kommt es in der Praxis vor, dass Komponenten und Systeme des Chemieanlagenbaues die in sie gesetzten Erwartungen hinsichtlich Beständigkeit oder Lebensdauer nicht erfüllen. Obwohl bei der Auslegung alle Kriterien wie z.B. Chemikalienbeständigkeit, Temperaturbeständigkeit oder Druckfestigkeit im Detail berücksichtigt worden sind, kommt es zu Schadensfällen, die den vorzeitigen Austausch der betroffenen Komponenten erforderlich machen. Die reduzierte Anlagenverfügbarkeit stellt dabei einen nicht zu vernachlässsigenden Kostenfaktor dar. Die Analyse von Schadensfällen lehrt, dass es nicht ausreicht, Einzelfaktoren getrennt zu betrachten, sondern dass durch das Zusammenwirken von Werkstoffeigenschaften, Bauteilausführung und den Bedingungen im Betrieb Bedingungen geschaffen werden können, die zum Schaden führen. [...]

Dr. Michael Schlipf (FPS GmbH)
Statische Dichtungen / Formteile:

In der Industrie werden Flanschverbindungen nach vorgegebenen Montagerichtlinien verschraubt. Ziel einer qualitativ hochwertigen Verschraubung ist die Aufbringung einer möglichst gleichförmigen Flächenpressung auf die Dichtung. Die hierfür notwendige Schraubenkraft wird zukünftig, bedingt durch die demnächst in Weißdruck erscheinende VDI 2290 nach EN1591-1, berechnet. Für das Aufbringen der erforderlichen Schraubenkraft stehen verschiedene Anzugsverfahren zur Verfügung.Welchem Einfluss die Verfahren bzgl. Verschraubungszeit, Dichtheit und Homogenität der Flächenpressung unterliegen, gilt es zu untersuchen. [...]

Arne Schünemann (CST - Center of Sealing Technologies), Michael Reppien (CST - Center of Sealing Technologies), Professor Dr.-Ing. Alexander Riedl (CST - Center of Sealing Technologies), Alexander Korves (CST - Center of Sealing Technologies)

Bei der Auswahl der richtigen statischen Flachdichtungen gibt es eine Reihe von Faktoren mit unterschiedlichem Einfluss auf die erreichbare Dichtigkeit. Dazu zählen z.B. die chemische Beständigkeit, minimale und maximale Verpresskräfte, Kriechverhalten aber auch die Dichtungsgeometrie. Für genormte Flansche sind die Innen- und Außendichtungsdurchmesser festgelegt, etwa in Normenreihen wie der EN1514. Nicht festgelegt ist jedoch die Dichtungsdicke. Wie kann die optimale Dichtungsdicke ermittelt werden? Mehr dazu...

Dipl.-Ing. (FH) Christian Wimmer (W. L. Gore & Associates GmbH)

Bei Flachdichtungen wurden in den letzten Jahren hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit signifikante Fortschritte gemacht, die dem Anwender neue Möglichkeiten eröffnen. Dabei betreffen z.B. die Verbesserungen bzw. Neuentwicklungen der XP-Serie drei verschiedene Werkstoffkategorien: kautschukgebundene Faserstoffdichtungen, faserverstärkte Grafitdichtungen und expandierte Reingrafitdichtungen. [...]

Dipl.-Ing. Marco Schildknecht (Frenzelit Werke GmbH)

Die Berechnung von Dichtverbindungen nach EN 1591-1 in Verbindung mit den Kennwerten nach EN 13555 setzt neue Maßstäbe in der Auslegung und Berechnung von Flanschverbindungen. Damit verbunden sind auch hohe Anforderungen, u.a. an die in diesem Bereich eingesetzten metallischen Dichtungen. So erfordert z.B. die Produktion von hochwertigen Kammprofildichtungen auch eine hochpräzise Fertigungstechnologie. Zur Qualitätsüberwachung müssen Konturmessgeräte eingesetzt werden, die in der Lage sind, geringste Abweichungen anzuzeigen. Ohne die geeignete Messausstattung produziert man quasi im Blindflug und läuft Gefahr, dass die Dichtungen den Anforderungen der TA Luft nicht gerecht werden. [...]

Arno Fährmann (IHF-Industriehandel, Arno Fährmann e.K.)

Müssen Rohrleitungen, Behälter und Apparate abgedichtet werden, in denen Lebensmittel gefördert und verarbeitet werden, sind bei Flachdichtungen normalerweise solche auf Basis von PTFE die erste Wahl. Vor dem Hintergrund steigender Rohstoffpreise und zunehmender Verknappung bei PTFE besteht seitens der Anwender häufig der Wunsch, für Lebensmittelkontakt auch die bewährten Faserdichtungen einzusetzen. Dabei ist eine Reihe von Punkten zu beachten. [...]

Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Abt (Klinger GmbH)

Wo liegen die realistischen Hoch- und Tieftemperaturgrenzen von O-Ringen? Diese Frage muss sich jeder Anwender stellen, der ein vorgegebenes Anforderungsprofil einer Anwendung mit O-Ringen abdecken will. So einfach die Fragestellung zu sein scheint, so schnell merkt doch ein kritischer Anwender, dass die Antworten, die er seitens der O-Ring Anbieter dazu erhält, häufig sehr schwammig und unspezifisch sind. Tatsächlich ist diese Frage auch gar nicht eindeutig zu beantworten, solange die Randbedingungen hierzu nicht klar definiert sind. [...]

Dipl.-Ing. Bernhard Richter (O-Ring Prüflabor Richter GmbH)

Die Druckgeräterichtlinie (97/23/EG DGRL) verlangt für die Auswahl der Dichtungen die Einhaltung der Anforderungen im Anhang 1. Darüber hinaus fordert das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) vom Anlagenbetreiber die Minimierung von Emissionen. Entsteht dadurch ein höherer Aufwand? Nein, denn eine technisch richtige Dichtungsauswahl führt i.d.R. nur zu einem Wechsel der Dichtungstype und nicht unbedingt zu Mehrkosten. Vielmehr lassen sich der Aufwand und die Kosten regelmäßiger Prüfungen reduzieren. [...]

Techn. Kfm. Peter Thomsen (Lannewehr + Thomsen GmbH & Co. KG), Dipl.-Ing. Gerd Lannewehr (Lannewehr + Thomsen GmbH & Co. KG)

Heutzutage werden Polymere aller Art synthetisiert und auf dem Markt angeboten (NBR, EPDM, Viton, SBR u.a.m.). Moderne Werkstoffe basieren dank der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit auf der fortgeschrittensten Technik. Die Formeln dieser Werkstoffe berücksichtigen dabei u.a. die Nanotechnologie, von der Kohlenstofffaser bis zur Nanoröhre, über Kohlenschwärze (Ruß) oder Silikat und Kristalle wie TiO2 zur Optimierung der Leuchtkraft oder der Lichtbrechung. Sie können Partikel von hoher oder zur Gewichtsminderung niedriger Dichte enthalten, parfümiert oder sogar intelligent sein und je nach Temperatur verschiedene Formen annehmen, ein als Formgedächtnis bekannter Effekt. Ihre physikalischen Eigenschaften sind anpassbar, um höchsten mechanischen, thermischen und chemischen Anforderungen zu entsprechen. [...]

Dr. Corvasce Filomeno (Biwi S.A. Glovelier)
Dynamische Dichtsysteme / Tribologie:

Dichtungen sind für Instandhalter ein großes Sorgenkind. Wälzlagerfrühausfälle, undichte Hydraulikzylinder und Getriebe – häufig sind Dichtungsschäden die Ursache. Ausgangspunkt kann auch ein Auslegungs- oder Konstruktionsfehler,
wie z.B. fehlender Schmierstoff oder ein falscher. Hier gibt es einige Tipps für Konstrukteure, wie sie Tribologiefehler bei Dichtungen vermeiden können. [...]

Helmut Winkler (TMM Technik & Marketing München)

ESPO (East Siberia Pacific Ocean) ist ein Projekt der Superlative. Das staatliche russische Unternehmen TransNeft baut derzeit in zwei Bauabschnitten die ESPO-Pipeline, die fast 5.000 km lang ist und China, Japan und Korea mit sibirischem Öl beliefern wird. Die Fertigstellung und damit volle Auslastung ist bis 2014 geplant. Der erste Bauabschnitt wird seit Ende 2009 betrieben. Eine Schlüsselkomponente für die Förderung von Rohöl über lange Strecken mit unterschiedlichen Betriebsbedingungen sind dabei zahlreiche Pipeline-Hochdruckdichtungen. [...]

Ellen Klier (EagleBurgmann Germany), Franz Schäfer (EagleBurgmann Germany)

Reibungsschwingungen – Stick Slip – sind beim Positionieren von Lasten z.B. in hydraulisch angetriebene Fahrstühlen oder Gabelstaplern unerwünscht, oft aber nicht zu vermeiden. Vor diesem Hintergrund wurden am Beispiel des Tauchkolbens im Masthub eines Gabelstaplers verschiedene Punkte untersucht: Der Tauchkolben als Schwingungssystem sowie der Einfluss von Anordnung und Werkstoff verschiedener Dichtungen, Führungen und Abstreifer auf das Stick Slip Verhalten. [...]

Dr. rer. nat. Edgar Freitag et al. (Merkel Freudenberg Fluidtechnic GmbH)

Radial-Wellendichtringe aus Elastomer (RWDR) sind im industriellen Alltag millionenfach eingesetzte Konstruktionselemente. Ihr Anwendungsbereich erstreckt sich quer über alle Disziplinen des Maschinenbaues. Kaum ein Verbrennungsmotor oder Getriebe kommt ohne die Verwendung von Radial-Wellendichtringen aus. Aufgrund der hohen Anzahl verkaufter Produkte aus diesen Bereichen ist es leicht vorstellbar, dass bereits ein kleiner Prozentsatz ausgefallener Dichtungen und dadurch bedingt auch oft der Ausfall des gesamten Produktes einen großen wirtschaftlichen Schaden darstellt. Nicht zu vergessen, dass ein Produktausfall für den Hersteller schnell mit einem Imageverlust verbunden ist. Insbesondere dann, wenn auch Umweltschäden durch Gefahrstoffe zu erwarten sind. [...]

Dipl.-Ing. Matthias Baumann (Institut für Maschinenelemente der Universität Stuttgart), Professor Dr.-Ing. habil. Werner Haas (Institut für Maschinenelemente der Universität Stuttgart)

Bei Dichtungen, die mit Hilfe von Flüssigkeiten abdichten, wird in solche mit magnetorheologischen und ferromagnetischen Flüssigkeit unterschieden. Zentrale Kriterien für ihre Funktion sind der Berstdruck, dem sie standhalten und der Einfluss der Bewegungswiderstände. Diese Kriteiren wurden hinsichtlich ihrer Grenzen untersucht und konstruktive Empfehlungen abgeleitet. [...]

Dr.-Ing. Marcin Potoczny (AGH Wisssenschaftlich-Technische Universität Kraków), Dr.-Ing. Wlodzimierz Ochoñski (AGH Wisssenschaftlich-Technische Universität Kraków), Professor Dr.-Ing. habil. Józef Salwinski (AGH Wisssenschaftlich-Technische Universität Kraków)

Im Pumpenbereich findet eine breite Palette an Siliciumcarbid (SiC) Werkstoffen als Dichtungs- und Lagerkomponente Anwendung. Siliciumcarbid zeichnet sich als Werkstoff durch seine hohe Korrosions- und Abrasionsbeständigkeit aus.
Durch die gezielte Einbringung von Poren bzw. Fremdphasen ist es möglich den Werkstoff hinsichtlich seiner tribologischen Eigenschaften weiter zu optimieren. [...]

Dr. Jens Eichler (ESK Ceramics GmbH & Co. KG)

An nahezu allen technischen Bauteilen und Systemen treten bis heute unvollständig erforschte physikalische Effekte der Reibung und der Adhäsion an Dichtungen auf. Diese können z.B. erhöhte Losbrechkräfte sein, die nach langen Stillstandszeiten auftreten oder Adhäsionseffekte, welche die Komforteigenschaften, die Lebensdauer oder die Sicherheitsanforderungen der jeweiligen Anwendung beeinflussen. Daher ist eine für den jeweiligen Anwendungsfall angepasste Auswahl der Dichtung notwendig. In Bezug auf das Thema „Klimawandel“ rücken vor allem dynamisch bewegte Dichtungen in den Vordergrund, um z.B. die Reibkraft im Einsatz auf ein Minimum zu senken und somit zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes beizutragen. [...]

Dipl.-Ing. Ringo Nepp (Technische Universität Bergakademie Freiberg, Institut für Maschinenelemente, Konstruktion und Fertigung), Professor Dr.-Ing. Matthias Kröger (Technische Universität Bergakademie Freiberg, Institut für Maschinenelemente, Konstruktion und Fertigung), Dipl.-Ing. Sven Thiele (Technische Universität Kaiserslautern, Lehrstuhl für Maschinenelemente und Getriebetechnik)

In der aktuellen Wirtschaftslage sind Zeit- und Kostensenkung in der Produktentwicklung und -validierung in allen Industriebereichen gefordert. Darüber hinaus sollen bekannte Produkte den stetig steigenden Anforderungen gerecht werden und möglichst dazu beitragen in der Anwendung oder dem Fertigungsprozess Energie einzusparen. Simulationsprogramme leisten hier immer wichtigere Unterstützung in den Entwicklungsabteilungen. Für Automobil- Ventilschaftdichtungen bedeutet dies unter anderem eine optimale Abstimmung der Öldurchflussrate zur Schmierung der Ventilführung, Minimierung der Reibverluste unter vorgegebenen Druckverhältnissen und fertigungsgerechte Gestaltung der Dichtung. Kombinierte Simulationsansätze der Dichtungsverformung, Pressungsverteilung, Schmierfilmbildung und Reibung, sowie Interaktion von Dichtung, Ventilschaft und Führung unterstützen die Auslegung der Dichtung. [...]

Dr. Mickael Sansalone (SKF Engineering & Research Centre), Dipl. Ing. Jürgen Kurth (SKF Sealing Solutions GmbH)
Flüssigdichtsysteme:

Damit eine Dichtung in der Anwendung zuverlässig und über Jahre gegen äußere Einflüsse geschützt werden kann, ist – neben der Konstruktion und der Bauteilauslegung – die Auswahl des geeigneten Dichtungssystems von entscheidender
Bedeutung. Für die Auswahl des optimalen Dichtungsmaterials stehen die Einsatzbedingungen (Kompression, Temperatur, Kontaktmedien, Einwirkzeiten, Licht, Vibration, Druck), denen das Dichtungssystem ausgesetzt ist, im Fokus. Ein Großteil der beschriebenen Einsatzbedingungen wird standardmäßig mit geschäumten Dichtungen auf Basis von Polyurethan abgedeckt. Unter besonderen Einsatzbedingungen wie z.B. hohen Temperaturen oder dem Kontakt der Dichtung mit aggressiven Chemikalien sollten jedoch zwingend Silikone als Dichtungsmaterialien eingesetzt werden. Silikone überzeugen nicht nur durch ihre Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit, die modernen Silikonschaumsysteme verfügen außerdem über eine Vielzahl von Sondereigenschaften. [...]

Jonas Bernhof (Sonderhoff Chemicals GmbH)

Die „Dichtung aus der Tube“ ist ein einfaches und flexibles modernes Konzept in der Dichtungstechnik. Kombiniert mit innovativer UV-Technologie bietet sie große Vorteile für viele Anwendungen: umweltfreundlich, lösungsmittelfrei, energieeffizient und prozessoptimierend. Besonders rentabel für die Produktion kleiner Bauteilmengen sind z.B. die FIPG-Verfahren (Form-In-Place- Gaskets) mit UV-härtenden Dichtungsmassen. Die schnelle Aushärtung mit UV- oder UV-LED-Strahlern ermöglicht die direkte Weiterverarbeitung und eine Fertigung mit äußerst kurzen Taktzeiten. Bei optimaler Aushärtung sind ausgereifte Produkte oberflächentrocken und bieten dem Anwender den gewünschten Gestaltungsspielraum. Immer häufiger sind sogar kundenspezifische Modifikationen möglich. [...]

Stefan Sauer (Panacol-Elosol GmbH)

Jede Anwendung kann anders sein, aber die Dichtung muss passen. Moderne Flüssigdichtungen sind aufgrund des inzwischen breiten Produktspektrums zum Abdichten verschiedenster Bauteile für Bereiche wie Automotive, weiße Ware und die Baustoffindustrie eine interessante Option. Zum Einsatz kommen dabei u.a. flüssige wie thixotrope Dichtungssysteme, geschäumte als auch nicht geschäumte Dichtungen und RAKU-Skin-Schäume aus einem weichen PUSchaumkern mit Elastomerhaut sowie Form-, Hart- und Hochdruckschäume. In Kombination mit Niederdruck-Misch- und Dosieranlagen entstehen so Dichtungslösungen für die unterschiedlichsten Aufgabenstellung von der Emballagen- über die Lebensmittelindustrie bis zur Elektronikbranche – ein Überblick. [...]

Albert Schmid (RAMPF Giessharze GmbH & Co. KG), Philipp Linsenmayer (RAMPF Giessharze GmbH & Co. KG)

Das Aushärten von Klebstoffen oder Vergussmassen, das Tempern von Kunststoffen oder der Funktionstest von Elektronik unter Temperatur finden sehr häufig am Ende des Fertigungsprozesses statt, wenn der Wertschöpfungsprozess schon weit fortgeschritten ist. Zudem gelten sie nur selten als Kernkompetenz eines produzierenden Unternehmens und werden daher manchmal auch planerisch vernachlässigt. Das führt oft dazu, dass die mit dem Wärmeprozess beauftragten Anlagenbauer ungünstige Rahmenbedingungen vorfinden, die den unpopulären Prozess teurer machen, als er sein könnte. [...]

Jürgen Balbach (CeraCon GmbH), Erich A. Krämer (CeraCon GmbH)
Klebetechnik:

Anfang der 50er Jahre kamen erste Polyacrylathaftklebstoffe auf den Markt, die erfolgreich in vielen Anwendungsbereichen eingesetzt wurden. Ihre Einsatzgebiete erstrecken sich auf die typischen Haftklebebänder, Spleißbänder, selbstklebende Etiketten, Dekorationsfolien, Schutzfolien, medizinische Bioelektroden, OP-Tapes und unterschiedliche Pflasterarten. Auf diesem Gebiet dominieren lösemittelhaltige Polyacrylate, Acrylatdispersionen und lösemittelfreie Systeme. Unter den lösemittelfreien Haftklebstoffen auf Polyacrylatbasis spielen Schmelzhaftklebstoffe, Warmmelts und niederviskose bei Raumtemperatur beschichtungsfähige Systeme (Low Viscosity Systems: LVS) eine große Rolle. Besonders die letzte Gruppe der lösemittelfreien Systeme kommt immer häufiger zum Einsatz. [...]

Professor Dr. Zbigniew Czech (West Pomeranian University of Technology, Dr. Jolanta widerska, Non-Public Health Center), Dr. Agnieszka Kowalczyk (West Pomeranian University of Technology, Dr. Jolanta widerska, Non-Public Health Center), Dipl.-Ing. Dominika Sowa (West Pomeranian University of Technology, Dr. Jolanta widerska, Non-Public Health Center), Dr. Jolanta Świderska (West Pomeranian University of Technology, Dr. Jolanta widerska, Non-Public Health Center)

In naher Zukunft wird sowohl der Bedarf nach Energie als auch nach Speicherkapazitäten steigen. Gerade vor dem Hintergrund einer weiter wachsenden Weltbevölkerung und endlicher fossilen Ressourcen nehmen erneuerbare Energien eine wichtige Rolle ein. Dabei gilt es nicht nur die Energie regenerativ zu erzeugen, sondern sie auch wirtschaftlich zu nutzen. Das heißt, dass die erzeugte Energie zu einem beliebigen Zeitpunkt und an einem beliebigen Ort verwendet werden kann. Erzielt wird dies z.B. indem die gewonnene Energie chemisch gespeichert und in einem weiteren Schritt zu elektrischer Energie gewandelt wird. Motiviert und angetrieben von effizienteren Lösungen hat die Entwicklung elektrischer Speichertechnologien, wie z.B. die Brennstoffzellen- und Lithiumionenbatterie-Technologie in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. [...]

Christina Barg-Becker (Lohmann GmbH & Co. KG)

Im Bereich der elastischen Klebetechnik haben sich in den vergangenen Jahren die MS Polymere als Kleb- und Dichtstoffe immer stärker im Markt durchgesetzt. Sie verdrängen die klassischen Verbindungstechniken wie Polyurethan und Silikon in den meisten Applikationen aufgrund ihrer vielen Anwendungsvorteile, unabhängig ob in industriellen Fertigungsprozessen oder im Einsatz auf der Baustelle. [...]

Harald Jost (GLUETEC Industrieklebstoffe GmbH & Co. KG)

Auch im Baubereich zeigt sich ein positiver Trend, traditionelle Verfahren wie Schweißen oder Nieten durch strukturelles Kleben zu ersetzen. Hier stellen die verschiedenen Verarbeitungsbedingungen, die von der Industrieproduktion des Modular Building bis zur traditionellen Handarbeit etwa in der Fenstermontage reichen, ganz unterschiedliche Anforderungen. Die eingesetzten Kleber und Klebdichtstoffe müssen entsprechend angepasst werden. [...]

Dipl.-Ing. (FH) Michael Hansen (Tremco illbruck GmbH & Co. KG)

Dichtungs- und Klebeanwendungen gehören zu den anspruchvollsten Aufgaben für die Fördertechnik. Vor allem Punktgenauigkeit beim Auftrag und eine exakte Dosierung sind entscheidend, um ein sauberes Ergebnis zu erzielen und eine haltbare Verbindung zu erzeugen. Hinzu kommen die besonderen Materialeigenschaften vieler Dicht- und Klebemittel: Hochviskose, anhaftende Stoffe lassen sich nur schwer aus den Transportbehältern entnehmen. Oft bleiben größere Mengen der teuren Materialien im Fass oder in der Dose zurück. Um diesem Problem zu begegnen, wurden Dosiersysteme auf Basis der Exzenterschneckentechnologie entwickelt. Diese rotierenden Verdrängerpumpen ermöglichen nicht nur eine fast vollständige, pulsations- und scherungsarme Entleerung der Gebinde, sondern auch eine genaue Abmessung der benötigten Volumina für Dichtraupen oder Klebepunkte. [...]

Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Horst Wladarsch (NETZSCH Pumpen & Systeme GmbH)
Be- und Verarbeitung:

Aufgrund des deutlichen Anstiegs der Energiepreise hat sich der Energieverbrauch von Produktionsanlagen zu einem wesentlichen Faktor zur Senkung variabler Fertigungskosten entwickelt. Gleichzeitig wird eine Steigerung der Energieeffizienz aufgrund von gesetzlichen Vorgaben und der Verantwortung gegenüber der Umwelt und kommenden Generationen in den meisten Industriebereichen angestrebt. [...]

Professor Dr.-Ing. Christian Hopmann (Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen), Professor Dr.-Ing. Ullrich Masberg (Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen), Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Clemens Behmenburg (Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen)

Ein Werkzeugwechsel kann mit klassischem Auf- und Abschrauben gut eine halbe Stunde dauern, mit dem Aufheizen in der Presse sogar einige Stunden. Schnelle Magnetspannsysteme benötigen für das Positionieren, Spannen und Lösen einer Form gerade mal 5 min. Ist eine Temperierung von Werkzeug oder Form erforderlich, ist der Wechsel in weniger als 30 min. und von nur einer Person erledigt. Dabei kann der Bediener auf ein umfassendes Schnellwechselsystem aus Magnetspannplatten, Werkzeug-Wechselwagen, Kupplungstechnik und Vorwärmstation zurückgreifen. Der Zeitgewinn ermöglicht an der Maschine Produktivitätszuwächse von bis zu 20%. Außerdem steigt die Qualität der Verarbeitung, denn die gleichmäßigen Spannkräfte sorgen für eine homogene Heizverteilung und somit für beste Gummi-Erzeugnisse. [...]

Andreas Reich (ROEMHELD)

Moderne Wasserstrahlsysteme wurden die letzten Jahre immer mehr auf Effizienz getrimmt. Das schließt inzwischen sogar die Aufbereitung des Schneidwassers mit ein und eröffnet interessante Perspektiven. [...]

Jürgen Moser (STM Stein-Moser GmbH; Dipl.-Ing. (FH) Sven Anders | Maximator JET GmbH), Dipl.-Ing. (FH) Sven Anders (Maximator JET GmbH)

Bei der Auswahl eines Dichtwerkstoffes für einen spezifischen Anwendungsfall sind nicht nur die Volumeneigenschaften wie Dichte, Festigkeit, Elastizität oder auch thermische Stabilität, sondern auch die Oberflächeneigenschaften von entscheidender Bedeutung. Es kann nun vorkommen, dass nicht alle Anforderungen gleichzeitig durch geeignete Wahl eines Volumenwerkstoffes erfüllt werden können. Hinzu kommt, dass durch die Wahl eines hochwertigen Volumenwerkstoffes häufig der Preis des Bauteils unverhältnismäßig in die Höhe getrieben wird, bestimmte Eigenschaften aber nur an der Oberfläche benötigt werden. An dieser Stelle greifen die Oberflächentechnologien an. [...]

Dr. Jürgen Geng, Jan Mokros

Thermisch gespritzte Schichten sind in der Chemieindustrie auf vielfältigste Art und Weise zu finden und eröffnen auch im Rahmen der Instandhaltung interessante Perspektiven, um die Lebensdauer – z.B. von Dichtungen – zu erhöhen und damit die Anlagenverfügbarkeit zu steigern. [...]

Claudia Hoffmann (rhv-Technik)
Mess- und Prüftechnik:

Dichtungen werden in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt und müssen dort über einen langen Zeitraum gegen mechanische Belastungen und chemische Angriffe beständig sein. Die Beschreibung der mechanischen Eigenschaften eines Dichtungswerkstoffes ist in diesem Zusammenhang von großer Bedeutung. Die dynamisch-mechanische Analyse (DMA) ist bestens geeignet, um die mechanischen Eigenschaften von weichelastischen Dichtungswerkstoffen zu beschreiben. [...]

Dipl.-Ing. Frank Dorbath (SKZ – Das Kunststoff-Zentrum)

Die Position von Einspritzventilen im Brennraum von Motoren stellt an die Dichtheit von Ventilsitz und Gehäuse höchste Anforderungen. Zur Dichtheitsprüfung von Benzin-Einspritzventilen wird bei einem Automobilzulieferer das Druckanstiegsverfahren bei einem Prüfdruck von 200 bar eingesetzt. Dabei erfordert die Produktionstaktzeit das gleichzeitige Prüfen in zwei Kanälen. [...]

Dr. Joachim Lapsien (CETA Testsysteme GmbH)

Für den industriellen Transport von Gasen und Flüssigkeiten sind Rohrleitungen seit jeher die günstigste Alternative. Es gibt die Ver- und Entsorgungsleitungen in den unterschiedlichsten Materialien, Durchmessern und Längen. Bei all diesen Transportleitungen ist die Dichtheit der Rohre von entscheidender Bedeutung. Denn jede Leckage bedeutet einen Verlust des zu transportierenden Mediums, der sich spürbar negativ auf die Kostenbilanz auswirkt und sich ggf. sogar zu einem Umweltproblem entwickeln kann. Bei vielen Anwendungen kann die Leckageortung mithilfe von Ultraschall zur Kostensenkung beitragen. [...]

Dipl.-Ing. (FH) Wilfried Streuber (SONOTEC Ultraschallsensorik Halle GmbH)
Trends & Dienstleistungen:

Die Dichtungs-, Klebe- und Elastomertechnik nimmt heute in vielen Anwendungsbereichen eine immer wichtigere Stellung ein, was u.a. durch die steigenden Anforderungen belegt wird. Im Frühsommer wurden Experten der Dichtungs- und Klebetechnik nach Einschätzungen und Trends zu Wirtschafts- und Branchenthemen befragt. Hier die Ergebnisse von mehr als 200 Teilnehmern, wobei bei verschiedenen Fragen Mehrfachnennungen möglich waren.

Sandra Kiefer (ISGATEC GmbH)

CO2-Footprint und Nachhaltigkeit sind Themen von wachsender ökologischer und ökonomischer Bedeutung – und das reicht bis zu Kartuschenmaterialien für Kleb-, Abform- und Dichtstoffe. [...]

Paul Jutzi (Industrieverband Klebstoffe e.V. (IVK))

Was bedeutet Nachhaltigkeit? Und was heißt das für Klebstoffe? Umweltschonender Umgang mit Ressourcen, um diese für die Nutzung nachfolgender Generationen zu erhalten. Nachhaltiges Produzieren und Wirtschaften ist heutzutage ein knallharter
Kostenfaktor: Steigende Rohstoff- und Energiepreise zwingen Produzenten und Unternehmen zu Nachhaltigkeit in allen relevanten Bereichen, denn die steigende Weltbevölkerung und der Wunsch nach wachsendem Wohlstand zwingt zum Sparen von Ressourcen und zur energetischen Optimierung von Produktionsprozessen. [...]

Ansgar van Halteren (Sulzer Mixpac AG)
Basics der Dichtungstechnik:

Dichtungen sind wichtige Bauteile aller technischen Systeme – von Autos genauso wie von Küchenmaschinen, Raumfähren, Fahrradventilen, Kern- und Windkraftwerken, Wasserhähnen, Werkzeugmaschinen oder verfahrenstechnischen Anlagen. Trotzdem werden sie in der Forschung, der Lehre und allzu oft auch in der Praxis sträflich vernachlässigt. Ob dies aus Nachlässigkeit oder fehlendem Wissen geschieht, sei dahin gestellt. Fakt ist – gleichgültig ob Entwickler, Konstrukteur, Fertiger, Monteur, Betreiber, Instandhalter, Einkäufer oder Qualitätssicherer – ohne fundiertes dichtungstechnisches Grundwissen geht es nicht. [...]

Professor Dr.-Ing. habil. Werner Haas (Institut für Maschinenelemente der Universität Stuttgart)

Oftmals wird der Dichtung noch nicht die Aufmerksamkeit geschenkt, die sie aufgrund ihrer funktionsrelevanten Bedeutung haben sollte. Vielleicht liegt dies an dem wertmäßig geringen Kostenanteil – verglichen mit den Gesamtkosten des Produktes – oder der Behandlung als C-Teil in der Wertschöpfungskette. Dabei gehört die Dichtung zu den am stärksten beanspruchten Maschinenteilen. Sie ist unmittelbar ausschlaggebend für die Qualität und Zuverlässigkeit des Produktes. [...]

Dipl.-Ing. Helmut Weiss (Fluid Sealing Consult)
© ISGATEC GmbH 2018
» Datenschutz
» Impressum

Cookie Hinweis: Unsere Website nutzt Cookies um bestimmte Bereiche/Funktionen bestmöglich für Sie darstellen zu können.
Wenn Sie diese Webseite weiterhin besuchen, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu.      » mehr erfahren