Neuer FKM-Dichtungswerkstoff für Sterilverschraubungen

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Holger Best

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Bärbel Schäfer

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Weitere Fachartikel aus DICHT! Ausgabe 3.2012:

Kommentar:

Effiziente Dichtungslösungen basieren auch auf der Kommunikation zwischen der Konstruktion und Entwicklung, dem Einkauf sowie dem Qualitätsmanagement. Bei fortgeschrittenem Anlagen- oder Komponentenbetrieb bietet sich noch eine weitere Kommunikationsquelle für Neuentwicklungen und Ersatzdichtungen an – die Instandhaltung. Von welch großer Bedeutung die Wartungs- und Instandsetzungsabteilung für den effizienten Dichtungseinsatz eigentlich ist, zeigte sich im Fall eines Chemiewerkes. Durch einen nicht angekündigten Wechsel von Mischungskomponenten für eine Dichtung kam es zu einer drastischen Reduzierung der Anlagenlaufzeit, die sich fast halbierte. [...]

Karl-Friedrich Berger
Werkstoffe:

Die neue Generation Grafitdichtungen novaphit® XP zeichnet sich durch einen verbesserten Oxidationsschutz und eine hochfunktionelle und temperaturbeständige Antihaftwirkung aus. Die erhöhte Leistungsfähigkeit dieses anpassungsfähigen, in der chemischen Industrie etablierten Dichtungswerkstoffs wird mithilfe einer neuartigen, von Frenzelit entwickelten Verfahrenstechnik erzielt. Mit herkömmlichen Grafitdichtungen wird selbst bei höchster Qualität häufig bereits bei Temperaturen um 200 °C ein Anhaften des Grafits an der Dichtfläche beobachtet, was im Revisionsfall einen erheblichen Reinigungsaufwand verursacht. Die Reinigung ist zudem stets mit dem Risiko einer Beschädigung der Dichtfläche behaftet.

Die hohe Oxidationsstabilität sorgt für einen langjährigen, sicheren Anlagenbetrieb, einen einfachen, rückstandsfreien Dichtungstausch, senkt den Instandhaltungsaufwand und minimiert die Stillstandszeiten. Die XP-Technologie wird sowohl für die Grafitdichtung mit einer Edelstahlstreckmetalleinlage als auch für die Multilayer-Dichtung mit mehreren Streckmetall- und Glattblecheinlagen angeboten. [...]

Frenzelit Werke GmbH

Die Abdichtung von Seifenspendern klingt zunächst nicht nach einem komplexen Projekt, doch moderne Seifenspender haben einen wachsenden Anteil elektronischer Komponenten, die es effektiv zu schützen gilt. Der Verguss mit Silikon war bei diesem Projekt die Lösung der Wahl.

Das Mess-, Regel- und Steuerungstechnikunternehmen Dold fertigt für einen deutschen Hersteller von „Touchless“-Seifenspendern eine mit Sensoren bestückte Platine die das Umfeld des Seifenspenders überprüfen. Dieser Seifenspender wird in Krankenhäusern, Restaurants und Hotelketten, aber auch in anderen Bereichen eingesetzt. Gerade in Zeiten, in denen verschiedene Infektionskrankheiten kursieren, kann ein berührungsloser Seifenspender sehr nützlich sein. Durch die berührungslose Dosierung wird der Kontakt zu Keimen unterbunden. Der Nutzer muss keinen Hebel oder Knopf mehr bedienen, um seine Hände zu reinigen, zu desinfizieren oder zu schützen. Stattdessen erkennt der auf der Leiterplatte integrierte Bewegungssensor automatisch, ob sich ihm gerade eine Hand oder nur eine große Fliege nähert. Auf kleine Objekte muss der Sensor nicht reagieren. Direkt unter der Leiterplatte befindet sich der Vorratsbehälter, in den das gewünschte Medium abgefüllt wird. [...]

Franz-Josef Giesen (RAMPF Giessharze GmbH & Co. KG)

Die Praxis zeigt es immer wieder: Einige Import-Elastomere sind wie Wundertüten – keiner weiß, was wirklich drin ist. Zwar geben Datenblätter darüber Auskunft, doch Laboruntersuchungen bringen die erschreckende Wirklichkeit ans Tageslicht. Die Qualitäten der Elastomere weichen teilweise stark voneinander ab – und das bereits von Charge zu Charge – bis hin zu deutlich unterschiedlichen Bestandteilen bei vermeintlich identischen Materialien. Die Gefahr des Ausfalles eines Elastomers mit finanziellen und/oder gesundheitlichen Folgen ist somit nicht auszuschließen. Entsprechend der Mischungsbestandteile haben die Gummis – auch bei gleicher Benennung, z.B. „NBR“ – teils deutlich unterschiedliche Eigenschaften. Das kann ein Grund für technische Beanstandungen sein. In letzter Zeit häufen sich in der Praxis Ausfälle von Gummimaterialien, die darauf zurückzuführen sind, dass Gummis verwendet werden, die nicht den vorgegebenen Kautschuk enthalten oder Verschnitte aus unterschiedlichen Kautschuken darstellen. Zudem befinden sich unzulässige oder zu viele Regenerate im Produkt.

Die Analyse der Inhaltsstoffe erfolgt an der Hochschule Merseburg unter der Federführung von Prof. Dr. V. Cepus. [...]

Möller Industrietechnik GmbH

Perfluorelastomere haben sich in vielen industriellen Fertigungsprozessen bewährt, für die herkömmliche Elastomere aufgrund mangelnder Chemikalien- und Temperaturbeständigkeit ungeeignet sind. Mit einer neuen Generation von Parofluor®-Hochleistungs-Perfluorelastomeren bietet Parker-Prädifa Dichtungswerkstoffe an, deren Eigenschaften – gegenüber den Vorgängern – nochmals erheblich verbessert wurden. Sie wurden dabei u.a. für die steigenden und hohen Anforderungen in verfahrenstechnischen Anlagen der chemischen und pharmazeutischen Industrie sowie der Medizintechnik konzipiert.

Für die permanent steigenden Anforderungen in der chemischen und pharmazeutischen Industrie sowie in der Medizintechnik weiterentwickelt. [...]

Parker Hannifin GmbH
Dynamische Dichtungen:

Es ist Freitagnachmittag und das Telefon läutet beim technischen Händler: Alarm! Der Kunde benötigt dringend noch einen O-Ring für seine Fertigung, denn alles steht still. Die Maße der Dichtung sind Ø 1.442 x 12 mm, das Material reines PTFE. Was nun?

Mit solchen Herausforderungen werden Hersteller von Großdichtungen für die (Schwer-) Hydraulik täglich konfrontiert. Normalerweise werden Dichtungen mit einem Durchmesser von > 600 mm als Großdichtungen bezeichnet. Für diese gelten andere Betrachtungsgrundsätze und Bedingungen als für Dichtungen mit kleineren Durchmessern. Bei Erstausrüstern (OEM-Bereich) kommen Großdichtungen meist im Groß- und Schwermaschinenbau zum Einsatz. Bei diesem Sondermaschinenbau werden Dichtungen in Einzelfertigung und Kleinserien benötigt – es kommen kaum standardisierte Dichtungen zur Anwendung. Diese großen Maschinenteile werden im Schadensfall meistens aus Kostengründen nicht ersetzt, sondern i.d.R. repariert und nachbearbeitet. Dieser Umstand verlangt eine hohe Anpassungsfähigkeit des Dichtungslieferanten. Durch die Nachbearbeitung entstehen veränderte, vom Standard abweichende Einbauräume, die mit Normmaßdichtungen nicht wirksam gefüllt werden können. Beinahe jeder Anwendungsfall ist anders: es müssen auf die neuen Gegebenheiten zugeschnittene Dichtungen her – im wahrsten Sinne des Wortes. [...]

Michael Mülner (xpress seals GmbH)

Die Standzeitanforderungen an Dichtungen sind im Schiffsmotorenbau wie auch bei Windkraftanlagen enorm hoch. Zudem werden einfache Montage, Wartungsfreiheit und universelle Beständigkeit gegen Alterung, Umwelt- und Medieneinflüsse als Grundvoraussetzungen gefordert. Heute stehen maßgeschneiderte, innovative Dichtungen – auch in Großdurchmessern – für diese anspruchsvollen Branchen in fein abgestimmten Paketlösungen zur Verfügung.

Eines dieser Dichtelemente ist eine neuartige Labyrinth-Dichtung aus PTFE, die sich bereits in Schiffsmotoren bestens bewährt hat und jetzt in optimierter Form auch für die Getriebe in Windkraftanlagen und anderen Großanlagen unschätzbare Vorteile bietet. Das Hauptgetriebe ist als Bindeglied zwischen Rotor und Generator das Herz einer Windkraftanlage. Speziell hierfür bietet Freudenberg Simrit mit der PTFE-Labyrinth- Dichtung Radiamatic RCD eine wirtschaftliche Lösung mit Ausblick auf Standzeiten von mehreren Jahrzehnten. Dies wird durch die Kombination aus berührungsloser Funktionsweise und hochwertigem Kunststoff erreicht. [...]

Thomas Pauly (Freudenberg Sealing Technologies)

Im Rahmen der Entwicklung von Gleitringdichtungen hat LATTY International eine neue, „vereinfachte”, doppelt wirkende Patronen-Gleitringdichtung für chemische und pharmazeutische Anwendungen getestet und validiert. Sie eignet sich für Rührwerke und Filter, die am Tankoberteil angebracht sind. Die Konstruktion basiert auf einer Gleitringdichtung auf der Prozessseite, wo die Abdichtung des Sperrmediums durch eine Dichtung mit Reibung auf einer beschichteten Aufnahmefläche statt durch eine zweite Gleitringdichtung wie bei herkömmlichen Armaturen sichergestellt wird.

Die neue Gleitringdichtung bedeutet eine Kostensenkung im Vergleich zu einer doppelt wirkenden Lösung und bietet vergleichbare Zuverlässigkeit und Lebensdauer. [...]

Latty International S.A.
Flüssigdichtungen/Verguss:

Durch die zunehmende Verkleinerung von Bauteilen und die immer höheren Anforderungen an kleinste Untereinheiten von Gesamtbauteilen, werden in den letzten Jahren verstärkt Mikrodichtungen nachgefragt. Gerade im Bereich von Elektronikprodukten, aber auch bei Telekommunikationsgeräten und in der Medizintechnik, geht der Trend immer weiter in Richtung „Downsizing“, also in Richtung einer fortschreitenden Miniaturisierung, die auch Gehäusedichtungen oder Mikroverguss von Kleinstbauteilen betrifft. Für die präzise Dosierung von Kleinstmengen für kleinformatige Bauteile aus der IT/Elektronik und Medizintechnik wurde der Mischkopf MK 650 entwickelt, ausgestattet mit Hochdruckwasserspülung zum wartungsfreien Reinigen der Mischkammer oder mit der druckgeregelten Rezirkulationstechnik.

ESD-konforme Fertigung zum Schutz vor unkontrollierten elektrischen Entladungen (Electro Static Discharge). Die Standards gemäß der DIN EN 61340-5-1 („Schutz von elektronischen Bauelementen gegen elektrostatische Phänomene“) werden erfüllt. [...]

Sonderhoff Polymer-Services Austria GmbH

Bei FROTH-PAK™ handelt es sich um einen tragbaren Bausatz mit einem 2K-Polyurethansystem. Dieser ermöglicht die schnelle und einfache Herstellung von PUR-Schaum zur direkten Verwendung, in hoher Qualität und für verschiedene Anwendungen. Das Paket von Bodo Möller Chemie besteht aus zwei Druckbehältern, die über Schläuche mit einer Dosierpistole verbunden werden.

Schnelle Inbetriebnahme und mobile Anwendung. Keine Stromversorgung zur Verarbeitung nötig. Besonders gute Hafteigenschaften auf den meisten Untergründen wie Holz, Metall, Mauerwerk, Glas und auf vielen Kunststoffen [...].

Bodo Möller Chemie GmbH

Als Ergänzung zum umfangreichen Systemangebot an Aufbereitungs-, Misch- und Dosiertechnik für ein- und mehrkomponentige Reaktionsgießharze gehören bei der bdtronic GmbH inzwischen das Plasmavorbehandeln von Elektronikgehäusen zur besseren Haftung und Dichtigkeit und das formschlüssige, rückstandslose Fügen von Gehäusedeckeln mit Heißnietverfahren zum Standardportfolio. Mit den Verfahren BHS Hot Stamp und BHS Hot Jet werden zwei neuartige Nietverfahren angeboten, bei denen mit nur einem Werkzeug Thermoplaste erwärmt und umgeformt werden können. Durch eine aktive dynamische Temperaturregelung können amorphe und teilkristalline Kunststoffe in exakt definierten Prozessfenstern prozesssicher verarbeitet werden.

Komplette Systemlösungen für den Verguss von z.B. Automobilelektronik aus einer Hand. [...]

bdtronic GmbH

Der Hochleistungs-FKM HygienicSeal Vi 780 wurde speziell für die Anwendungen in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie entwickelt. Er ist für ein weites Einsatzspektrum für unterschiedlichste Medien konzipiert und auch für den Einsatz mit tierischen oder pflanzlichen Fetten (Fettanteil ≥ 30%) geeignet. Der eigentliche Vorteil dieses Werkstoffes ist aber die Beständigkeit beim Einsatz von SIP- und/oder CIP-Prozessen. Das Quellverhalten dieses FKM ist so gering, dass es auch für die engen Einbauräume der Sterilverschraubungen problemlos eingesetzt werden kann, die dem Hygienic Design entsprechen. Er ist zudem beständig gegenüber Aromastoffen und ätherischen Ölen.

Freigabe FDA, USP Class VI, 3-A Sanitary Standards Class 1. [...]

C. Otto Gehrckens GmbH & Co. KG

Die Novasil S 651 Silicon-Vergussmasse ergänzt die langjährig erfolgreichen Silicon- Vergussmassen Novasil SP 5170 und Novasil S 650. Sie wurde speziell für den wirtschaftlichen und zuverlässigen Verguss von PV-Anschlussdosen entwickelt. Die Leistungsfähigkeit eines PV-Moduls ist direkt abhängig vom zuverlässigen Funktionieren der Anschlussdose.

2K-Alkoxy-Silicon-Vergussmasse mit niedriger Viskosität bei gleichzeitig hoher mechanischer Festigkeit, deutlich verbesserten Brandeigenschaften sowie einem sehr guten Verhalten nach DampHeat Lagerung (85 °C / 85% RLF). [...]

Hermann Otto GmbH
Klebetechnik:

Das Aushärten von Klebstoffen oder Vergussmassen, das Tempern von Kunststoffen oder der Funktionstest von Elektronik unter Temperatur finden sehr häufig am Ende des Fertigungsprozesses statt, wenn der Wertschöpfungsprozess schon weit fortgeschritten ist. Zudem gelten sie nur selten als Kernkompetenz eines produzierenden Unternehmens und werden daher manchmal auch planerisch vernachlässigt. Das führt oft dazu, dass die mit dem Wärmeprozess beauftragten Anlagenbauer ungünstige Rahmenbedingungen vorfinden, die den unpopulären Prozess teurer machen, als er sein könnte. Teil 1 in DICHT! 1/2012 erläuterte Vorteile und Nutzen von Wärmeprozessen und verglich Anwendungen und am Markt befindliche Temperierverfahren. Teil 2 beleuchtet Heißluftsysteme.

Für das Aushärten von Vergussmassen oder Klebstoffen, das Tempern von Kunststoffen oder den Funktionstest von Elektronik unter Temperatur gibt es eine ganze Bandbreite geeigneter Verfahren, die bereits im Teil 1 ausführlich beleuchtet wurden. Jedes Verfahren hat dabei seine Vor- und Nachteile. Auch sind unterschiedliche Kombinationen der Verfahren möglich. [...]

>> Teil 1

Jürgen Balbach (CeraCon GmbH)

Heute steht eine große Auswahl an hochwertigen Dichtungsmitteln und Klebstoffen für temperatursensible Anwendungen in Forschung und Industrie zur Verfügung. Das Spektrum reicht von Klebstoffen für chemisch beständige und mechanisch bearbeitbare Verbindungen von Glas, Keramik und Metall bis hin zu Hightech- Klebern für Hochtemperatur-Verbindungen.

Moderne Keramik-Klebstoffe auf der Basis von Zirkonium-, Aluminium- oder Magnesiumoxid sind in vielen Fällen eine Alternative zu konventionellen Epoxies und anderen organischen Klebern. Das gilt vor allem für Hochtemperatur-Anwendungen wie etwa dem Ofenbau oder in der Hütten- und Kraftwerkstechnik, wo hoch belastbare und zugleich chemisch resistente Verbindungen erforderlich sind. Solche Keramik-Klebstoffe bietet das Industriehandelshaus Kager in vielen Varianten für zahlreiche Einsatzgebiete in Industrie und Forschung an. Ganz neu ist das 1K-System Ceramabond 890 (Aremco). Dieser Siliziumkarbid-Kleber ist maßgeschneidert für das sichere Verbinden von Keramik- und Grafit-Bauteilen in Hochvakuum-Einrichtungen. Es eignet sich für fügetechnische Anwendungen mit Betriebstemperaturen von bis zu 1.370 °C. Typische Einsatzgebiete für den hochwertigen Keramik-Klebstoff sind z.B. die Herstellung von Gaszündern und Widerstandsheizungen, die Produktion katalytischer Konverter oder thermisch beständiger Gewindeverschlüsse sowie die Fertigung von Vakuumkomponenten, Dehnungsmessgeräten oder Temperaturfühlern. Das 1K-System eignet sich auch zur Montage und elektrischen Isolation von Keramik- und Grafit- Komponenten sowie als Schutzüberzug. [...]

Claudia Berg (Kager Industrieprodukte GmbH), Mirco von Stein (freier Fachjournalist)

Um den Aufwand beim Anbringen von Klebebändern in der Fertigung von Solarmodulen zu reduzieren, wurde der SolarBond® ReadyFrame entwickelt. Das zum Patent angemeldete System wird nach Kundenspezifikationen für einen Rahmen angefertigt, sodass die Rahmen mit dem bereits integrierten Klebeband ausgeliefert werden können. Saint-Gobain Solar arbeitet direkt mit dem Alustrangpressprofil des Modulherstellers. Auf dieses wird das SolarBond® Rahmen-Klebeband aufgebracht. Die Bestellung wird anschließend in einer Schutzverpackung an den Kunden geliefert und kann direkt in der Fertigung von Solarmodulen eingesetzt werden. Genau wie bei herkömmlichen Rahmen, kann er in eine normale Rahmungs-Werkbank eingelegt werden, wo das Modullaminat bereit liegt.

Komplette Systemlösungen für den Verguss von z.B. Automobilelektronik aus einer Hand. [...]

Saint Gobain
Dichtungstechnik Allgemein:

Wissen rund um die Dichtungs-, Elastomer- und Klebetechnik zu sammeln und verfügbar zu machen, ist kein leichtes Unterfangen. Zu diesem Thema haben Sandra Kiefer und Karl-Friedrich Berger, geschäftsführende Gesellschafter der ISGATEC GmbH, eine eigene und weit gefasste Position.

Wie beurteilen Sie heute, zehn Jahre nach Gründung ihres Unternehmens, die Entwicklung des Wissensmanagements rund um die Dichtungs-, Elastomer- und Klebetechnik?

Warum hat ein breites Anwenderwissen eine so hohe Bedeutung?

Welche Gefahren birgt fehlendes Anwenderwissen an dieser Stelle?

Vor welchen Herausforderungen stehen die Anwender heute bei der Wissensbeschaffung?

Welche Rolle spielen bei dieser komplexen Wissensbeschaffung moderne Medien? [...]

Sandra Kiefer, Karl-Friedrich Berger (ISGATEC GmbH)

Dichtungen sind wichtige Bauteile aller technischen Systeme – von Autos genauso wie von Küchenmaschinen, Raumfähren, Fahrradventilen, Kern- und Windkraftwerken, Wasserhähnen, Werkzeugmaschinen oder verfahrenstechnischen Anlagen. Trotzdem werden sie in der Forschung, der Lehre und allzu oft auch in der Praxis sträflich vernachlässigt. Ob dies aus Nachlässigkeit oder fehlendem Wissen geschieht, sei dahingestellt. Fakt ist – gleichgültig ob Entwickler, Konstrukteur, Fertiger, Monteur, Betreiber, Instandhalter, Einkäufer oder Qualitätssicherer – ohne fundiertes dichtungstechnisches Grundwissen geht es nicht. [...]

>> Übersicht der Teile 1 bis 12

Professor Dr. -Ing. habil. Werner Haas (Institut für Maschinenelemente der Universität Stuttgart)
Be- und Verarbeitung:

Nach wie vor beträgt der Materialanteil an den Kosten der Artikelproduktion im Durchschnitt über 50%, wobei der reine Energieanteil bei ca. 2,5% liegt. Bei Dichtungsproduktionen liegt der Abfallanteil oft bei 30–50%. Der Wunsch, eine abfallfreie Artikelproduktion zu realisieren, liegt damit auf der Hand und ist mit ZeroWaste ITM auch im Präzisionsartikelsegment machbar. Das Verfahren beruht auf dem ITM- (Injection-Transfer-Moulding) Prozess mit temperiertem Topf, d.h. die Spritzkammer (=Topf) zur Materialverteilung ist flüssigtemperiert, um ein Anvulkanisieren der Mischung zu verhindern. Hierzu sind diverse Kühlbohrungen und dazugehörige Temperiergeräte vorgesehen. Nach dem Verpressvorgang werden die Einspritzdüsen mit Nadeln hydraulisch verschlossen.

Das System erhält den DKG Product Award 2012. [...]

Kloeckner DESMA Elastomertechnik GmbH

Der neue Gleitlack gleitmo RLC 3000 ist gemäß der Beschichtungsleitlinie des Umweltbundesamts für organische Beschichtungsstoffe freigegeben und erfüllt die Anforderungen hinsichtlich mikrobiologischer Unbedenklichkeit gemäß der DVGW-Richtlinie W270. (Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V.) Er wurde von FUCHS LUBRITECH für die speziellen Bedürfnisse der Beschichtung von Dichtungsmaterialien entwickelt.

Neben der Beschichtung von Gummiwerkstoffen eignet sich der Gleitlack auch für die Beschichtung von Kunststoffen und Metallen. [...]

FUCHS LUBRITECH

Mithilfe der Plasmatechnologie lassen sich nun auch Kunststoffpulver und -granulate im industriellen Maßstab modifizieren. Hierfür hat die Diener electronic GmbH + Co. KG eine Niederdruck-Plasmaanlage entwickelt, mit der z.B. funktionale hydrophobe Additive dauerhaft hydrophil gemacht werden können – mit dem Effekt verbesserter Produkteigenschaften für neue Anwendungen. Polyethylen ist von Natur aus hydrophob und somit nicht in der Lage, Feuchtigkeit aufzunehmen. Deshalb ist der Werkstoff nicht für alle Anwendungen hilfreich. So fehlt z.B. oft die chemische Bindung zwischen dem Kunststoffgranulat und dem Additiv. Um dies zu ändern, hat man für die Hydrophilierung der Pulver eine Plasmaanlage entwickelt. In der PC-gesteuerten Anlage können pro Charge 25 kg Pulver durch die Zuführung von Sauerstoff, Stickstoff oder Argon als Prozessgas behandelt werden.

Bislang war die Plasmabehandlung von Schüttgütern nur im Labormaßstab bis zu 1 kg möglich. [...]

Diener electronic GmbH + Co. KG

Die spanende Herstellung von Dichtringen aus Hochleistungskunststoffen (PTFE, PTFE-Compounds, PEEK u.a.) erfordert die richtigen Dreh- und Stechwerkzeuge. Die Schell Werkzeugsysteme GmbH hat sich auf die Anforderungen der Anwender eingestellt und eine spezielle Werkzeugserie SEALDEC® entwickelt, welche ständig erweitert wird. Neben Standard- und Semi-Standard-Werkzeugen können kurzfristig nach Kundenangaben profilierte Hartmetall-und PKD-Schneiden und Spezialhalter gefertigt werden.

Die Werkzeugserie ist eine effiziente Alternative zu einer oftmals mühsamen Eigenfertigung durch den Anwender. [...]

SCHELL Werkzeugsysteme GmbH
Mess- und Prüftechnik:

Die Überprüfung von Dichtheit ist ein weites Feld, das von der Überprüfung von Lösungen vor dem Einsatz bis zur Überprüfung im Einsatz reicht. Dementsprechend breit ist das Themenspektrum der Statements – im Kern geht es dabei aber immer um die „richtige Mess- und Prüftechnik für den jeweiligen Einsatz.

„Die große Herausforderung ist nun, die moderne „Technik“ richtig einzusetzen und vor allem die Ergebnisse, z.B. die neuen 3D-Topographieparameter, treffsicher zu bewerten. das geht nur mit einem gerüttelten Maß an dichtungstechnischer Erfahrung und fundiertem Wissen sowie tiefergehenden Kenntnissen der modernen Messtechnik. Sonst gilt leider der alte Messtechnikerspruch: Wer misst, misst Mist. – Professor Dr.-Ing. habil. Werner Haas, Institut für Maschinenelemente, Universität Stuttgart

„Moderne Dichtigkeitsprüfung bedient sich heute ausgereifter elektronischer Systeme und nicht mehr der Seifenlauge.“ – Klaus Michelsen, Leitung Industrieelektronik, Hilger & Kern GmbH

„Frühzeitige Klärung der Prüfbarkeit auf Dichtheit spart Zeit und Geld.“ – Dr. Joachim Lapsien, Vertriebsleiter und Leiter DKB-Kalibrierlaboratorium, CETA Testsysteme GmbH

„Mit dem Einsatz von Wasserstoff bzw. Helium für Prüfverfahren unter Atmosphärendruck lässt sich insbesondere unter wirtschaftlichen Aspekten die Lücke zwischen den Prüfverfahren schließen.“ – Willi Scheer, Leiter Produkt-Marketing Dichtheitsprüftechnik, Inficon Gmbh [...]

Professor Dr.-Ing. habil. Werner Haas (Institut für Maschinenelemente, Universität Stuttgart), Klaus Michelsen (Hilger & Kern GmbH), Dr. Joachim Lapsien (CETA Testsysteme GmbH), Willi Scheer (Inficon GmbH)

Der Leckdetektor LDS3000, Nachfolger des LDS2010, ergänzt das Portfolio von Lecksuch- und Dichtheitsprüfgeräten für den industriellen Anlagenbau von Inficon. Der Detektor ist als das Herzstück automatisierter Dichtheitsprüfanlagen in der industriellen Serienfertigung konzipiert. Insbesondere in der Automobilindustrie ermöglicht er, dank schneller Ansprechzeiten und kurzer Prüfzyklen, hohe Durchsätze, z.B. bei der Prüfung von Felgen, Airbags, Einspritzdüsen, Kraftstofftanks oder Klimakomponenten. In Kombination mit den langen Standzeiten erzielen Anlagenbetreiber so einen schnellen ROI und werden zugleich hohen Ansprüchen an die Präzision gerecht. Der neue Leckdetektor weist im Betrieb mit Helium kleinste Leckraten von bis zu 2 x 10-11 mbar l/s nach – bei Ansprechzeiten um 0,3 s. Neben der Verbesserung der Prüfleistung standen die schnellere Installation und flexiblere Montagemöglichkeiten bei der Entwicklung im Vordergrund.

Einfache Integration in Dichtheitsprüfanlagen aufgrund kompakter Bauweise und geringer Abmessungen (35 x 24 x 27 cm). Der Verzicht auf ein Steuermodul mit 19“-Einschub und die Optimierung der Verkabelung verringern Raumanspruch und Installationsaufwand weiter. [...]

INFICON GmbH

Für das präzise Erfassen des Verbrauchs von verschiedenen Heißklebestoffen bietet die VSE Volumentechnik GmbH für die Verpackungsindustrie mit dem Messsystem Hotmelt eine Lösung. Dieses wurde in Zusammenarbeit mit einem Anwender entwickelt. Dabei sollte das Messsystem den Auftrag verschiedenster Heißklebestoffe in unterschiedlichen Anwendungsbereichen erfassen. Die Messdaten sollten potenzielle Einsparmöglichkeiten in den verschiedenen Prozessen aufzeigen, um die Auftragsmenge des Klebstoffs zu optimieren. Weiter war eine mobile und universelle Lösung zu konstruieren, um in laufende Fertigungsprozesse eingreifen zu können, ohne den Produktionsfluss zu beeinträchtigen.

Plug & Play-Lösung, optional: digitale Signalausgänge, Grenzwertfunktionen und eine softwarebasierte Messdatenerfassung. [...]

VSE Volumentechnik GmbH
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