Inhouse-Seminar MUF 08
Keine Verknüpfung

Inhouse-Workshop Besser aufgestellt im PROJEKT

Wer ein Projekt startet, kann in der Regel nicht vorhersagen, ob das Vorhaben wirklich gelingt. Immer noch scheitern viele Projekte. Über die Erfolgsfaktoren in Projekten wird immer nachgedacht, doch „die goldenen Regeln“ für Projekte wurden noch nicht gefunden. Projekte haben einmalige und komplexe Aufgabenstellungen, oft wird Neuland betreten. Im Projektumfeld sind verschiedene Interessensgruppen – Auftraggeber, Kunden, Beteiligte, Betroffene – und damit unterschiedliche Sichtweisen, Motive und Befürchtungen zu berücksichtigen. In der Regel wird interdisziplinär gearbeitet, das heißt im Team treffen unterschiedliche Schwerpunkte und Gewohnheiten aufeinander. Als teamorientierte Arbeitseinheiten auf Zeit müssen sich Projektgruppen in einem meist strukturierten Regelbetrieb behaupten und sich mit ihm die Arbeitskräfte teilen. So leben Projektmitarbeiter oft in zwei Welten, die unterschiedliche Erwartungen an sie haben. All diese Faktoren können sich irgendwann negativ auf das Projekt auswirken. All diese Faktoren – und noch zahlreiche andere – sollen Projektmanager im Auge behalten…?

Um Komplexität und Dynamik, um Einflussgrößen, Wechselwirkungen und blinde Flecken sichtbar zu machen, sind neue Methoden gefragt. Die Eignung von Organisationsaufstellungen als rasches und umfassendes Analyse- und Simulations-Tool im Projektmanagement wurde in Praxisstudien nachgewiesen.

Inhouse-Workshop Besser aufgestellt im PROJEKT

©iStockphoto.com_browndogstudios

Seminarinhalt:

In der Projektarbeit haben sich Organisationsaufstellungen in allen Projektphasen bewährt. Sie eignen sich als Instrument zur Problemanalyse, zur Zielklärung, als Entscheidungshilfe, bei der Teamentwicklung, zur Rollenklärung, Konfliktklärung oder Umfeldanalyse. Aufstellungen können eingesetzt werden

  • als Diagnoseinstrument, z.B. in der Planungsphase
  • als Orientierungshilfe in der Umsetzungsphase
  • als Controlling-, Test- und Simulationsverfahren im gesamten Prozess
  • zur Gewinnung gemeinsamer Sichtweisen über das Projekt
  • als Führungshilfe für Projektleiter
  • als Krisenintervention.

Folgende Fragen können z.B. bearbeitet werden: Was ist beim Start des Projektes zu berücksichtigen?

  • Ist der Projektauftrag klar oder gibt es eine „Hidden Agenda“?
  • Welche Einflüsse wirken auf das Projekt?
  • Wer hat welche Interessen in dem Projekt?
  • Wer ist in welcher Form in das Projekt einzubinden?
  • Wie passt das Projekt zur Organisation?
  • Was muss geschehen, um das Projekt erfolgreich zu machen?
  • Was braucht das Team, um gut zusammen zu arbeiten?
  • Was spricht für welche Alternative?
  • Wie können Konflikte wirksam gelöst werden?

Beispiele:

  • Ein Projekt mit einer komplexen Arbeitsstruktur wird aufgesetzt. Was ist für die jeweiligen Beteiligten zu beachten, um den Projekterfolg nicht zu gefährden?
  • Projektleiter-Wechsel in der Endphase des Projektes: Wie kann die Übergabe der Aufgabe und des Teams an den neuen Projektleiter sinnvoll gestaltet werden, ohne den Projekterfolg zu beeinträchtigen?
  • Die internationale Einführung einer einheitlichen Geschäftsstrategie wird von einer Niederlassung im asiatischen Raum abgelehnt mit der Begründung, dass dort andere kulturelle Voraussetzungen bestehen. Welche Möglichkeiten hat der Projektleiter, um die Strategie dort doch einzuführen?
  • Die Einführung der neuen Service-Software kommt nicht voran. Die Mitarbeiter weigern sich, damit zu arbeiten, halten das Tool für nicht geeignet. Der zuständige Abteilungsleiter hatte den Entscheidungsvorschlag des Projektteams für eine andere Software ignoriert. Was soll der Projektleiter damit umgehen?

Teilnehmerkreis:

Projektleiter/-innen, die aktuell oder künftig ein Projekt leiten und zusätzliche Informationen erhalten wollen. Führungskräfte, die Projekte in ihrem Verantwortungsbereich besser unterstützen wollen. Interessierte, die die Methode der Organisationsaufstellungen kennen lernen und prüfen wollen, ob sich die Methode auch für eigene Fragestellungen eignet.

Referenten

Karl-Friedrich Berger
Karl-Friedrich Berger

Dipl. Kaufmann, Schwerpunkte Marketing und Organisation; seit 30 Jahren in leitenden Funktionen in der Branche DICHTEN KLEBEN POLYMER; umfangreiche Marktkenntnisse und Fachwissen über Werkstoffe, Anwendungsbereiche, Verarbeitungstechniken; Spezialist für die Beratung von Familienunternehmen; Analysen, Unternehmensstrategien, Change-Prozesse; Beschaffungsmanagement; Unternehmenstransfers; Organisationsentwicklung; Coaching von Führungskräften; zertifizierter Organisationsaufsteller (infosyon-zertifizierter Professional).

Sandra Kiefer
Sandra Kiefer

Dipl. Romanistin mit wirtschaftswissenschaftlicher Qualifikation; Schwerpunkt Internationales Management; Englisch, Französisch, Spanisch; seit über 10 Jahren Führungsverantwortung in der Branche; Unternehmensanalysen, -strategien; Unternehmens- transfers; Spezialistin für Marketing-, Kommunikationsstrategien, Sloganbildung und die zielorientierte Umsetzung von Konzepten; Personal- und Teamentwicklung; Coaching von Führungskräften; zertifizierte Organisations- aufstellerin (infosyon-zertifizierte Professional), zertifizierter Coach Limbisches Coaching Palo Alto (Kurzzeit-Coaching), zertifizierte Yogalehrerin (BYV).

Friedlinde Rothgängel
Friedlinde Rothgängel

Geistes-/Sozialwissenschaftlerin (M.A.), Informationsorganisatorin. Seit 2000 als Organisationsberaterin für Verwaltungen, Unternehmen, soziale Einrichtungen tätig, bis 2005 als Mitarbeiterin einer Kommunalberatung und mit dem Schwerpunkt Systemdiagnose in Projekten für systemisch orientierte Unternehmensberatungen. Schwerpunkte: Organisationsentwicklung, Unternehmenskultur, Begleitung von Veränderungsprozessen. Als Coach arbeitet sie mit  Führungskräften, Projektleitern, Mitarbeitern, Teams. Vorstandsmitglied infosyon - Internationales Forum für System-Aufstellungen in Organisationen und Arbeitskontexten.

weitere Termine

Workshop-Reihe: In der Workshop-Reihe „Besser aufgestellt“ stellen wir Ihnen das Verfahren der Organisationsaufstellungen in einer Verknüpfung von Theorie und Praxis vor. Wir bieten Ihnen Gelegenheit, Organisationsaufstellungen kennen zu lernen und selbst zu erfahren. In den Workshops werden drei bis vier konkrete Themen bearbeitet, die von Teilnehmer/innen aus dem eigenen Arbeitsumfeld eingebracht werden (bei Interesse bitte frühzeitig anmelden!).

Die Workshop-Reihe hat die vier Themenschwerpunkte „Besser aufgestellt“
… im Projekt
… im Team
… in der Organisation
… im Markt

Die Teilnahme an allen Workshops gibt einen umfassenden Einblick über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Methode.

© ISGATEC GmbH 2018
» Datenschutz
» Impressum