29.11.2017, 10:00 bis 30.11.2017, 17:00 Uhr

Forum 3D-Druck & Co: Prototypen und Kleinmengen aus Polymeren schnell und wirtschaftlich fertigen

Verfahren - Konzepte - Lösungspartner (2-tägig)
ISGATEC Forum

Im Gespräch mit Experten Impulse gewinnen, Technologien (Gießen, Tauchen, Schleudern, CNC-Drehtechnik, 3D-Schneiden, 3D-Drucken) vergleichen und Lösungen finden.

Der 3D-Druck boomt und viele Anwender interessieren sich für den Einsatz dieser Fertigungstechnik für Polymer-Formteile. Design-Freiheit, individualisierte Produkte, größere Flexibilität der Produktion, geringere Vorratshaltung und vieles mehr, beflügeln die Gedanken. Für diese Technologie scheint es u.a. beim Rapid Prototyping und der Additiven Fertigung kaum Grenzen zu geben. Doch wo viel Licht ist, ist auch Schatten, insbesondere wenn man außer Acht lässt, dass diese Technik lediglich eine Fertigungstechnologie ist, bei der geänderte Rahmenbedingungen zu berücksichtigen sind. Zudem lässt sich nicht jedes 3D-gedruckte Formteil danach in größeren Serien fertigen.

Neben dem 3D-Druck wollen wir aufzeigen, wie auch durch Gießen, Tauchen, Schleudern und 3D-Schneiden Prototypen und Kleinmengen gefertigt werden. Jede Technologie bietet Chancen, hat aber auch ihre individuellen Grenzen. Der Vergleich der Technologien ist das zentrale Thema des Forums. Dabei ist Ziel, auch Antworten auf die Fragen nach dem Preis, der Produktionszeit, der Qualitätskonstanz, Dauerhaltbarkeit und mehr zu geben. Um diese zu vermitteln, brauchen Anwender einen Überblick und den vertieften Austausch mit Experten und Kollegen. Das Forum 3D-Druck & Co bietet einen einzigartigen Rahmen, in dem Sie sich mit Experten im direkten Dialog über die Lösungskompetenz, Technik und die Dienstleistungen austauschen können.

Einführung und Keynotes

Das bewegt den Markt - Ergebnisse der aktuellen ISGATEC-Umfrage zum Thema Fertigungstechnologien
Herr Karl-Friedrich Berger (Geschäftsführender Gesellschafter der ISGATEC GmbH), Herr Holger Best (Gesellschafter der ISGATEC GmbH)

 

Produktionsalternativen für Prototypen und Serienteile

Additive Fertigung/3D Druck oder konventionelles Fertigungsverfahren - Vergleich und Entscheidungskriterien
4 Concepts GmbH, Dipl.-Ing. (FH) Peter Volz

Mikro-Wasserstrahlscheiden: Die Lösung für die fortschreitende Miniaturisierung in der industriellen Fertigung
Maximator Jet GmbH, Dipl.-Ing (FH) Sven Anders

Zentrifugales Werkzeug für das Rapid Prototyping in der Mikrofluidik
3T GmbH & Co. KG, Dr. Albert Sterck

Flexible Kunststoffteile kostengünstig im Tauchverfahren hergestellt
MöllerWerke GmbH, Manuel Schmeichel

Innovation in einem Tag - spanend
SKF ECONOMOS Deutschland GmbH, Dipl.-Ing. (FH) Thomas Deigner

Prototypen-Formteile aus preiswerten Aluwerkzeugen für Compression Moulding Verfahren und 3D-Werkzeugherstellung
Berger S2B GmbH, Herr Simon Treiber

 

Werkstoffe

Übersichtsbeitrag über derzeit verwendbare Polymer-Materialien (Silicon, Polyurethan, PEEK, PTFE und TPE..) Stand der Technik, Perspektiven bei Polymeren 
4 Concepts GmbH, Dipl.-Ing. (FH) Peter Volz 

3D Druck mit Silicon – Supply Chain Konzepte von Morgen
Wacker Chemie AG ACEO®  Campus, Dr. Florian Liesener

3D-Druck mit Silikon Elastomeren und der Übergang vom Prototyp zur Serie Dow Corning 
Dow Corning GmbH, Dr. Hans Peter Wolf

 

Additive Fertigungsverfahren

Potenziale und Grenzen der additiven Fertigungsverfahren (3D-Druck)
VG Kunststofftechnik GmbH, Dr.-Ing. Volker Grießbach

Additive Fertigung mit Standard-Kunststoffgranulaten
Arburg GmbH & Co. KG, Lukas Pawelczyk

LAM Liquid Additive Manufacturing – Die neue Technologie, die es möglich macht, Flüssigkeiten wie Silikon additiv zu fertigen
German RepRap GmbH, Raphael Rieffel

Dosierung von viskosen Medien in der additiven Fertigung
Viscotec Pumpen- und Dosiertechnik GmbH, Felix Gruber

Act fast, think additive! Verkürzte Produkteinführungszeit durch Additive Fertigung von funktionalen Prototypen 
Proto Labs GmbH, Philipp Amend

Die Industrialisierung des 3D-Druck
Materialise GmbH, Jürgen Schmidt

 

Auswirkungen auf das konstruktive Denken

3D-Druck verändert das Denken - Auswirkungen der Fertigungstechnologie auf Konstruktion und Entwicklung von Formteilen/Teile-Design, Simulation und konstruktive Notwendigkeiten 
VG Kunststofftechnik GmbH, Dr.-Ing. Volker Grießbach

Design und Funktion vereinbaren - Leichtbaupotenziale durch Strukturoptimierung erschließen
Cadfem GmbH, Dipl.-Biol. Tobias Haushahn

 

Lieferzeiten und Kosten im Vergleich

Die 10 Punkte zur Wirtschaftlichkeit additiver Fertigung
Kegelmann Technik GmbH, Herr Stephan Kegelmann

Verwendbare Materialien, Lieferzeiten und Kosten im Vergleich der Technologien auf der Basis von konkreten Beispielen 
Berger S2B GmbH, Herr Simon Treiber

 

 

EINFÜHRUNG UND KEYNOTES

Das bewegt den Markt - Ergebnisse der aktuellen ISGATEC-Umfrage zum Thema Fertigungstechnologien
Herr Karl-Friedrich Berger (Geschäftsführender Gesellschafter der ISGATEC GmbH), Herr Holger Best (Gesellschafter der Isgatec GmbH)

 

PRODUKTIONSALTERNATIVEN FÜR PROTOTYPEN UND SERIENTEILE

Additive Fertigung/3D-Druck oder konventionelles Fertigungsverfahren - Vergleich und Entscheidungskriterien - 4 Concepts GmbH, Dipl.-Ing. (FH) Peter Volz

3D-Druck hat sich seit den frühen 90er Jahren als Standardtechnologie in vielen Entwicklungsabteilungen etabliert und bildet dort einen zentralen Baustein für immer kürzere Entwicklungszyklen. Zwei Hauptvorteile der generativen Verfahren - die geometrische Freiheit (complexity for free) und die Effizienz bei Stückzahl eins (Kleinstserien) bieten natürlich auch Potentiale für die Fertigung von Endprodukten / Serienteilen und können hier Lösungen bieten, die mit konventionellen Fertigungsverfahren gar nicht oder nicht wirtschaftlich realisierbar wären. In einigen Anwendungen hat sich der 3D-Druck schon als Fertigungsverfahren für Serienteile etabliert, so z.B. bei Hörgeräten und bei Schmuck. In vielen anderen Branchen werden die Möglichkeiten evaluiert und auch hier zeigen sich ähnliche Nutzenpotentiale, so z.B. in der Luftfahrt. Wie bei jedem Fertigungsverfahren gibt es aber auch bei den generativen Verfahren Limitierungen bzw. Einschränkungen, so dass der Einsatz des 3D-Drucks als Fertigungsverfahren nicht per se eine sinnvolle Alternative darstellt. Dieser Vortrag soll einen ersten Technologieüberblick und Einblick in die Stärken und Schwächen von generativen Fertigungsverfahren geben und den Blick auf Entscheidungskriterien bei der Bewertung von 3D-Druck als Fertigungsverfahren lenken.   

Mikro-Wasserstrahlscheiden: Die Lösung für die fortschreitende Miniaturisierung in der industriellen Fertigung - Maximator JET GmbH, Dipl.-Ing (FH) Sven Anders

Die technologische Evolution schreitet branchenübergreifend immer rasanter voran. Das stellt auch die Fertigungsindustrie vor neue Herausforderungen. Eine davon sind die immer kleiner und leichter werdenden Bauteile. Das macht bei der Produktion ein Höchstmaß an Präzision erforderlich, die traditionelle Trennverfahren nicht leisten können. Zudem reagieren immer mehr Werkstoffe empfindlich auf Hitze, was den Einsatz von thermischen Schneidtechniken wie Laser problematisch macht. Ganz im Gegenteil zur Wasserstrahltechnologie, die sich auch im Wettbewerb mit Methoden wie Drahterodieren, Mikrofräsen oder Stanzen zum Shootingstar der Industrie für miniaturisierte Bauteile entwickelt hat.

Zentrifugales Werkzeug für das Rapid Prototyping in der Mikrofluidik - 3T GmbH & Co. KG, Dr. Albert Sterck

Für die gängigen „Rapid-Prototyping-Verfahren“ zur Herstellung von Mikrostrukturen, Dichtungen, Abformmasken und mikrofluidischen Bauelementen wird eine Vielzahl an laborintensiven Arbeitsschritten benötigt. Mit dem hier vorgestellten „ZentriForm-System“ soll für Bauelemente auf PDMS (Polydimethylsiloxan)-Basis ein deutlicher Schritt in Richtung eines automatisierten Herstellungsprozesses gemacht werden. Die Abformung vom Master, die Entfernung von im PDMS eingeschlossenen Luftblasen sowie der Vernetzungsprozess des PDMS werden in einem Arbeitsschritt innerhalb einer Zentrifuge ausgeführt. Die so erhaltenen Bauteile zeichnen sich durch hohe Formtreue und konstante Stärke aus. Im Vortrag wird das „ZentriForm-System“, seine Handhabung und Varianten sowie realisierte Anwendungen vorgestellt.

Flexible Kunststoffteile kostengünstig im Tauchverfahren hergestellt - MöllerWerke GmbH, Manuel Schmeichel

Ob flexible Schutzabdeckungen, Luftführungen oder Metallummantelungen aus Kunststoff – die kostengünstige Herstellung in kleinen und mittleren Serien gelingt im Tauchverfahren optimal. Die dafür eingesetzten, selbst entwickelten Weich-PVC-Materialien werden speziell auf die kundenspezifischen Anforderungen eingestellt und die geringen Werkzeugkosten runden das Bild ab. Anhand von diversen Beispielanwendungen werden die Möglichkeiten und Vorteile des Verfahrens erläutert und dem FFF-Verfahren gegenübergestellt, das bei den MöllerWerken zur Herstellung flexibler Kunststoffteile in Kleinstserien angewendet wird. Bei welchen Anforderungen und welchen Stückzahlen das Tauchverfahren oder der 3D-Druck das richtige Verfahren ist, beantwortet dieser Vortrag.

Innovation in einem Tag - spanend - SKF ECONOMOS Deutschland GmbH, Dipl.-Ing. (FH) Thomas Deigner

Die SKF SEAL JET -Technologie zur Herstellung von spanend gefertigten Elastomerlösungen hilft, in der Entwicklungsphase Lösungen zu gestalten. Grundlage für alles ist jedoch das  Wissen der Ingenieure und Techniker, die ihre innovativen Ideen mittels dieser Technologie umsetzen können. Dafür ist es notwendig, dass sich Kunde und Lieferant austauschen und ihre Erfahrungen einerseits aus der Kundenanwendung und andererseits aus der Dichtungsherstellung mit dem Wissen über Dichtungsgeometrien und Werkstoffe aktiv einbringen. Mit dem Konzept „Innovation in einem Tag“, bei dem der Kontakt Kunde-Lieferant direkt an der Dichtungsdrehmaschine stattfindet,  werden die gemeinsamen Lösungsideen umgesetzt.

Prototypen-Formteile aus preiswerten Aluwerkzeugen für Compression Moulding Verfahren und 3D-Werkzeugherstellung - Berger S2B GmbH, Herr Simon Treiber

 

WERKSTOFFE

Übersichtsbeitrag über derzeit verwendbare Polymer-Materialien (Silikon, Polyurethan, PEEK, PTFE und TPE..) Stand der Technik, Perspektiven bei Polymeren - 4 Concepts GmbH, Dipl.-Ing. (FH) Peter Volz

3D-Druck mit Silikon – Supply Chain Konzepte von Morgen - Wacker Chemie AG ACEO®  Campus, Dr. Florian Liesener

ACEO®  revolutioniert die Welt der additiven Fertigung mit der Einführung der weltweit ersten echten Elastomere, die im 3D-Verfahren gedruckt werden können. Das sogenannte „Drop-on-Demand“-Verfahren ermöglicht Freiheiten in der Formgebung sowie Genauigkeit. Dafür haben ausgewiesene Siliconexperten nicht nur das Material, sondern auch Soft- und Hardware entwickelt. So eröffnen sich neue Möglichkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen wie Gesundheitswesen, Automotive, Elektronik oder sogar Lifestyle, um nur einige zu nennen.

3D-Druck mit Silikon Elastomeren und der Übergang vom Prototyp zur Serie - Dow Corning  GmbH, Dr. Hans Peter Wolf

- Additive Technologie - Warum 3D-Druck mit Silikon Elastomeren? - 3D-LSR Druck: Material und Drucker - Anwendungsbeispiele - Zusammenfassung/  Additive Druckverfahren zeigen ein großes Wachstum in den letzten Jahren und haben ihren Weg in viele Anwendungen und Märkte gefunden. Die Druckverfahren sind vielseitig, aber die Materialauswahl besonders im Elastomer-Bereich und spezifisch für Silikon-Elastomere ist begrenzt. Nach einer kurzen Einführung über additive Herstellungsverfahren, werden die besonderen Vorteile einer Verwendung von hitzevulkanisierendem Flüssigsilikonkautschuk (LSR) in Verbindung mit einer speziellen Dosiertechnik und Druckertechnologie aufgezeigt. Die Herstellung kundenspezifischer Teile und auch funktioneller Prototypen aus LSR, die einen späteren Transfer in den Spritzgussprozess erlauben, werden beschrieben. Weitere Anwendungsbeispiele und ein Ausblick auf neue Anwendungen zeigen das große Potential dieser neuen Technologie.

 

ADDITIVE FERTIGUNGSVERFAHREN

Potenziale und Grenzen der additiven Fertigungsverfahren (3D-Druck) - VG Kunststofftechnik GmbH, Dr.-Ing. Volker Grießbach

Die additive Fertigung ist seit den 1990er Jahren eine neue Produktionsmethode zur schnellen und wirtschaftlichen Fertigung von Einzelstücken und Serienteilen in kleinen Losgrößen. Aus der Sicht des Teilefertigers wird auf die gebräuchlichsten Technologien eingegangen, die die Marktanforderungen hinsichtlich Qualität, Schnelligkeit und Wirtschaftlichkeit erfüllen. Für die Anwender werden die verschiedenen Fertigungsprinzipien, die verfügbaren Werkstoffe und der für den jeweiligen Verwendungszweck notwendige Fertigungsaufwand vorgestellt. Zum Abschluss zeigt ein Vergleich der additiven Fertigungverfahren mit den subtraktiven und formativen Rapid Technologien die Potenziale und Anwendungsgrenzen.

Additive Fertigung mit Standard-Kunststoffgranulaten - Arburg GmbH & Co. KG, Lukas Pawelczyk

- Technologie: freeformer und ARBURG Kunststoff-Freiformen/ - Möglichkeiten und Herausforderungen des Prozesses/ - Anforderungen an die Technologie/ - Anwendungen in der Praxis

LAM Liquid Additive Manufacturing – Die neue Technologie, die es möglich macht, Flüssigkeiten wie Silikon additiv zu fertigen  - German RepRap GmbH, Raphael Rieffel

Der Clou dabei: Die 3D-gedruckten Teile erreichen nahezu identische mechanische Eigenschaften im Vergleich zu Spritzgussteilen. German RepRap, bekannt für 3D-Drucker nach dem FFF-Verfahren, hat eine neue Methode zur additiven Fertigung von Flüssigkeiten entwickelt. Mit dem Liquid Additive Manufacturing (LAM) soll der silikonverarbeitenden Industrie damit erstmals das Potenzial der additiven Fertigung verfügbar gemacht werden. So können hochkomplexe Geometrien oder kleine Losgrößen gefertigt werden, die sich bisher im Spritzguss nicht oder nur mit erheblichen Aufwand erzeugen ließen. Während des schichtweisen Aufbaus findet zwischen den einzelnen Silikonschichten durch eine spezielle thermische Härtung eine Vollvernetzung auf molekularer Ebene statt. Dadurch ist es erstmals möglich 3D gedruckte Silikon Bauteile mit nahezu identischen mechanischen Eigenschaften im Vergleich zum Spritzguss zu erzeugen. Weitere Inhalte: Die Anwendungsbereiche und Materialien von FDM-Druckern, 3D-Drucker für den Industriebedarf (Thema Serienproduktion), Additive Fertigung von Flüssigkeiten (LAM-Verfahren)

Dosierung von viskosen Medien in der additiven Fertigung - Viscotec Pumpen- und Dosiertechnik GmbH, Felix Gruber

Die Anzahl der Materialien im 3D-Druck lässt sich durch die Verwendung von Flüssigkeiten und Pasten mit unterschiedlichen Viskositäten deutlich steigern. Die Fluid Dosing & Depositon-Technologie, auch kurz FDD, von ViscoTec ermöglicht den direkten Auftrag von Medien, die in 1- oder 2-komponentiger Form vorliegen. Mittels der volumetrischen Pumpentechnologie werden die Medien schnell und präzise dosiert und dabei können selbst schersensitive Materialien produktschonend gefördert werden.
Die Materialvielfalt reicht von Polyurethanen, Epoxidharzen und Silikonen hin zu hochgefüllten und abrasiven metall- und keramikgefüllten Harzen. Auch der 3D-Druck von zellgefüllten Hydrogelen für die Medizintechnik ist durch die schonende Verarbeitung möglich. Nach oder während des schichtweisen 3D-Drucks der Bauteile gibt es verschiedene Möglichkeiten der Vernetzung. Egal ob durch Zeit, UV-Licht, Wärme oder Luftfeuchtigkeit: Die Materialien vernetzen durchgehend.

Act fast, think additive! Verkürzte Produkteinführungszeit durch Additive Fertigung von funktionalen Prototypen - Proto Labs GmbH, Philipp Amend

Proto Labs verwendet modernste Technologien in den Bereichen 3D-Druck, CNC-Bearbeitung und Spritzguss, um Teile innerhalb weniger Tage herzustellen. So ermöglicht das Unternehmen Entwicklern und Konstrukteuren durch kurze Produkteinführungszeiten einen großen Vorteil. Aufgrund der Expertise in diesem Bereich befasst sich der Vortrag mit der Herstellung funktionaler Kunststoff-Prototypen durch Stereolithografie und selektives Lasersintern. Außerdem werden die Verfahrensprinzipien sowie deren Vor- und Nachteile und die Design-Richtlinien, die Werkstoffauswahl sowie das Thema Oberflächenveredelung (Lackierung, Metallisierung) thematisiert. Mit aktuellen Praxisbeispielen zeigt Philipp Amend, wie 3D-Druck und Digitalisierung produzierende Unternehmen zukunftsfähig machen.

Die Industrialisierung des 3D-Druck - Materialise GmbH, Jürgen Schmidt

3D-Printing, additive Fertigung – Schlagworte, die sich immer öfter in den Medien finden. 3D-Druck wurde bisher hauptsächlich mit dem Bau von Prototypen in Verbindung gebracht. Doch seit einigen Jahren findet die additive Fertigung immer mehr Anwendung in der tatsächlichen Serienproduktion. Wie aber können genau diese Bauteile für die additive Fertigung identifiziert werden? Welche Herausforderung ergeben sich im Tagesgeschäft und im Rahmen des Qualitätsmanagement und wie löst Materialise diese? Zudem bietet der Vortrag einen Einblick in die derzeit größte 3D-Printing Fabrik Europas mit  mehr als 140 Maschinen und wie dort „Tagesgeschäft“ organisiert wird. Anschließend werden auch Fallbeispiele präsentiert.

AUSWIRKUNGEN AUF DAS KONSTRUKTIVE DENKEN

3D-Druck verändert das Denken - Auswirkungen der Fertigungstechnologie auf Konstruktion und Entwicklung von Formteilen/Teile-Design, Simulation und konstruktive Notwendigkeiten - VG Kunststofftechnik GmbH, Dr.-Ing. Volker Grießbach

Design und Funktion vereinbaren - Leichtbaupotenziale durch Strukturoptimierung erschließen - Cadfem GmbH, Dipl.-Biol. Tobias Haushahn

Gerade die Additive Fertigung ermöglicht es hochkomplexe Strukturen zu entwerfen, was die Grenzen für den Leichtbau erweitert. Ein wichtiges Simulationswerkzeug, um diese Freiheiten auszunutzen, ist die Topologieoptimierung. Innerhalb eines Design-Raumes wird hier mit Hilfe numerischer Optimierungsalgorithmen eine Bauteilstruktur errechnet, welche den Belastungen am besten Stand hält. In diesem Vortrag werden das Prinzip der Topologieoptimierung aus technischer Sicht erläutert und einige realisierte Optimierungsprojekte mit der Software ANSYS®  aus dem Bereich Automatisierung und auch Automotive vorgestellt.

 

LIEFERZEITEN UND KOSTEN IM VERGLEICH

Die 10 Punkte zur Wirtschaftlichkeit additiver Fertigung - Kegelmann Technik GmbH, Dipl.-Ing. (FH) Stephan Kegelmann

Viele Unternehmen stellen die Wirtschaftlichkeit von 3D-Druck in der Serienfertigung in Frage und zögern noch bei der praktischen Umsetzung zu additiv gefertigten Produkten. In der Tat ist auch nicht jedes Produkt oder Bauteil additiv besser oder günstiger herzustellen als auf klassischen Wegen. Auf dem Holzweg ist jedoch, wer ein viele Jahre durchoptimiertes und durch den Einkauf nah an die Grenzkosten der Fertigung geprügeltes Projekt alleine durch einen Wechsel des Fertigungsverfahrens noch günstiger produziert haben wollen. Der Schlüssel zum Erfolg ist, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. In seinem Vortrag stellt Stephan Kegelmann 10 Punkte vor, die innovative Ingenieure in ihre Gedanken einbeziehen sollten.

Verwendbare Materialien, Lieferzeiten und Kosten im Vergleich der Technologien auf der Basis von konkreten Beispielen - Berger S2B GmbH, Herr Simon Treiber

Für unser Forum werden Konstrukteure und Entwickler, Einkäufer, Produktions-, Prozessverantwortliche, Instandhalter und das Qualitätsmanagement der unterschiedlichsten Branchen angesprochen:

  • Automotive Industrie (inkl. Nutzfahrzeuge- und Landmaschinenindustrie)
  • Maschinenbau (Maschinen-, Motoren-, Turbinenbau)
  • Prozessindustrie (Anlagen- und Apparatebau, Pumpen- und Armaturenindustrie)
  • Elektro-, Elektronikindustrie (Hausgeräteindustrie)
  • Energietechnik
  • Medizintechnik
  • Feinmechanik und Optik
  • Heizung-, Klima-, Lüftungsbau
  • Schiff- und Bahnindustrie
  • Wartungs- und Instandsetzung

Herr Karl-Friedrich Berger und Frau Sandra Kiefer, Geschäftsführende Gesellschafter der ISGATEC GmbH.

€ 1.090,00 

Die Preise sind zzgl. Mehrwertsteuer.

Alle Abonnenenten unseres Magazins DICHT! erhalten einen Nachlass von 10%.

Nutzen Sie unsere Veranstaltung ISGATEC FORUM als die Kompetenzplattform für Ihren Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer!

An 2 Tagen bieten wir Ihnen ca. 16 Expertenvorträge rund um unser spannendes Titelthema! Die Namen unserer Experten und deren Vortragstitel finden Sie in einem Aufklappfenster oben. Zwischen den Vorträgen haben Sie die Möglichkeit, sich mit den Experten, Medienpartnern, Sponsoren und Mitarbeitern intensiv auszutauschen und konkrete Fragestellungen zu erörtern.

Am ersten Abend laden wir alle Teilnehmer zu einem Netzwerk-Abendessen. Details folgen.

Sollten Sie nicht in unserem Tagungshotel übernachten, bietet es sich an, in einem Hotel rund um den Wasserturm zu übernachten. Die Wege zwischen unseren Veranstaltungsorten sind zu Fuß erreichbar!

Bei Fragen rund um das Thema "ISGATEC FORUM" hilft Ihnen gerne auch Frau Stefanie Wüst weiter. Erreichbar unter +49 (0) 621 - 71 76 88 82 oder swuest@isgatec.com.

 

29.11.2017 Fachforum von 09:00 Uhr bis 17:30 Uhr mit anschließender Abendveranstaltung im Restaurant Dachgarten in Mannheim/Modehaus Engelhorn 6. Etage

30.11.2017 Fachforum von 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr

 

Wir freuen uns auf Sie!

Per Auto: Das Parkhaus Kongress Rosengarten ist direkt mit dem Hotel verbunden. Bitte nutzen Sie am Kongresszentrum Rosengarten die Tiefgarageneinfahrt "Hotel".

 

Per Zug: Im Rahmen unserer Veranstaltung können Sie das Koorperationsangebot zwischen der Deutschen Bahn und den Dorint Hotel & Resorts nutzen. Mit dem Veranstaltungsticket reisen Sie entspannt und komfortabel zu unserer Veranstaltung. Und tragen nebenbei effektiv zum Klimaschutz bei.

Die An- und Abreise mit der Deutschen Bahn wird mit 100% Ökostrom durchgeführt. Der Preis für das Veranstaltungsticket beträgt € 99,00 für die Hin- und Rückfahrt pro Person. Buchbar über die Tickethotline +49 1806 31 11 53. Bitte halten Sie Ihre Kreditkarte zur Zahlung bereit.

Gerne können Sie in unserem Veranstaltungshotel Dorint Kongresshotel Mannheim übernachten. Die Übernachtung im Einzelzimmer inkl. Frühstück beträgt € 140,00. Die Reservierung und Zahlung des Hotelzimmers läuft unabhängig von unserer Veranstaltung.

Bitte buchen Sie Ihre Übernachtung dort unter der Rufnummer +49 621 1251 - 922/-923/-924/-925 mit dem Stichwort "Isgatec Forum". Die vorab genannten Übernachtungspreise können wir nur bis zum 15.10.2017 garantieren. Dann wird unser Abrufkontingent in den freien Verkauf zurück gehen.

 

Folgende Hotels können wir als Alternative anbieten:

Hotel am Bismarck, Am Bismarckplatz 9-11, 68165 Mannheim, Telefon: +49 621 40 04 19 60

BoardingHouse Mannheim, S6, 26, 68161 Mannheim, Telefon: +49 621 39 74 00 39

Wasserturm Hotel, Augustaanlage 29, 68165 Mannheim, Telefon: +49 621 41 62 00

Intercity Hotel, Schloßgartenstraße 1, 68161 Mannheim, Telefon: +49 621 40 18 11 0

Leonarda Royal Hotel, Augustaanlage 4-8, 68165 Mannheim, Telefon: +49 621 40 05 0

SYTE Hotel Mannheim, Tattersallstraße 2, 68165 Mannheim, Telefon: +49 621 49 07 67 0

Als Referent stellen Sie Ihre Lösungsansätze und Kompetenzen im Rahmen des gewählten Themas vor, geben den Anwendern Impulse und stehen ihnen nach dem Vortrag an den Netzwerktischen für den vertieften Austausch zur Verfügung.

Sie möchten einen Vortrag halten?

Bitte wählen Sie einen Themenbereich aus und senden Sie uns Ihren Vorschlag mit folgenden Inhalten: Vortragstitel, Kurzbeschreibung (max. 1.000 Zeichen), Zielgruppe, Referent (Name, genauer Titel und Funktion), Kurzvita des Referenten (max. 1.000 Zeichen). Wir setzen uns dann zur Abstimmung der Inhalte mit Ihnen in Verbindung. Einen ensprechenden Vordruck senden wir Ihnen gerne zu. Beachten Sie, dass wir um Überschneidungen bei den Vorträgen zu vermeiden, die Inhalte Ihres Vortrags vorher im Vorfeld abstimmen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter swuest@isgatec.com.

Als Sponsor nutzen Sie das Forum idealerweise über ein Jahr lang für die Präsentation Ihres Unternehmens im Themenkontext. Das beginnt mit der Beteiligung an der Veranstaltungswerbung, direkt nach offizieller Bekanntmachung und reicht über die prominente Präsenz auf der Veranstaltung bis zur Nachlese der Veranstaltung in den ISGATEC-Medien.

Für Sie als Hersteller oder Dienstleister dieses Marktsegmentes stehen drei unterschiedliche Leistungspakete zur Verfügung – passend für Ihre Kommunikationsziele.

Weitere Informationen erhalten Sie unter swuest@isgatec.com.

Ihr Kontakt

Sefanie Wüst

Stefanie Wüst
Projektmanagement AKADEMIE

Tel.: +49 (0)621 7176888-2
E-Mail: swuest@isgatec.com

» Details & Vita

Seminarnummer IFO 05
Termin
29.11.2017, 10:00 bis 30.11.2017 - 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Dorint Kongresshotel Mannheim

Medienpartner

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SKF Economos Deutschland GmbH

Veranstaltungsort

Dorint Kongresshotel Mannheim

Friedrichsring 6
68161 Mannheim

Telefon: 0621-1251-0

» http://www.dorint.com

 

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